Jahresarchiv: 2019

CFP der under.docs

Call for Papers:
under.docs – Fachtagung zu Kommunikation
Future in Progress – Kritische Perspektiven auf Wandel und Fortschritt

Ein Team von Studier­­­enden der Geistes- und Sozialwissenschaften an der Uni Wien veranstaltet eine Konferenz mit dem Titel „under.docs – Fachtagung zu Kommunikation. Future in Progress – Kritische Perspektiven auf Wandel und Fortschritt” von Studierenden für Studierende. Diese Fachtagung soll einerseits Jungwissenschaftler*innen ab Bachelor- bis prae doc-Niveau in ihrer akademischen Tätigkeit und ihrem Werdegang fördern und auch das Interesse am wissenschaftlichen Arbeiten bestärken.
Die Tagung wird aus Vorträgen, Postersessions und alternativen Präsentationen bestehen. Sie findet vom 14. – 16. Mai 2020 in Wien statt. weiterlesen »

Leserbrief zum Kommentar der Anderen „Religionskritik als Rassismus?“

Der Kommentar erschien am 26.4.2019 im Standard

Schon seit den 1980er-Jahren wird über Neo-Rassismus, Rassismus ohne Rassen und kulturellen Rassismus diskutiert – als einer Form des Rassismus, der ohne „Rassen“ auskommt, die ja (und wenigstens das ist mittlerweile recht unbestritten), auch eine Konstruktion sind. Abseits der als einheitlich konstruierten biologischen Merkmale können auch kulturelle oder religiöse Symbole genutzt werden, um „die Anderen“ zu konstruieren: Die Juden, die Muslime oder die Flüchtlinge, beispielsweise. Darüber, dass das Konzept eines kulturellen Rassismus möglicherweise zu schwammig ist, um ausgrenzende Ideologien wie Antisemitismus oder Anti-Muslimismus zu erfassen, wird in der Fachwelt durchaus diskutiert. Dennoch scheint es einigermaßen absurd, im Jahr 2019 einem Universitäts- und einem Fachhochschulprofessor erklären zu müssen, wieso Rassismus doch etwas mit Religion zu tun haben kann und ihr rein biologistischer Rassismus-Begriff lang überholt ist. weiterlesen »

Über Verbrecher und ihre Nationalitäten

Der Kommentar erschien am 6. 2. 2019 in der Wiener Zeitung.

Die Ursache von Morden liegt nicht in der Herkunft der Täter, sondern in sozialen Faktoren – und somit auch in der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung.

In manch einseitiger Betrachtung wurden die jüngsten Bluttaten auf patriarchale Gesinnungen in den Herkunftsländern von Aggressoren zurückgeführt. Explizit oder implizit ergibt sich daraus die Forderung: Schafft Migration ab, dann sinkt die Kriminalitätsrate! Aber kann das stimmen? weiterlesen »