Archiv des Autors: TMB

Call der Under.Docs der Uni Wien

Gerne leiten wir einen Call der Under.Docs weiter:

„Wir sind ein Team von Studier­­­enden der Geistes- und Sozialwissenschaften an der Uni Wien, die eine Konferenz mit dem Titel „under.docs – Fachtagung zu Kommunikation. “Widerstehen und Widersprechen“ von Studierende für Studierende veranstalten. Diese Fachtagung soll einerseits Jungwissenschaftler*innen ab Bachelor- bis prae doc-Niveau in ihrer akademischen Tätigkeit und ihrem Werdegang fördern und auch das Interesse am wissenschaftlichen Arbeiten bestärken. Sie findet vom 18. – 20. Oktober 2018 in Wien statt.“

Hier geht es zum CFP: http://underdocs.univie.ac.at/wp-content/uploads/2018/05/under.docs-CfP-2018.pdf

In eigener Sache: DSGVO und Verstärkung

Liebe AbonnentInnen der Teilnehmenden Medienbeobachtung!

Auch wenn auf unserem Blog derzeit wenig los ist: Tot sind wir nicht, lediglich in der normalen Mühle zwischen Beruf, Familie und ehrenamtlichem Engagement leicht eingeklemmt. Da wir aber finden, es braucht nach wie vor – und eigentlich jetzt erst recht! (siehe Kommentar von Petra Stuiber) – kritische Medienbeobachtung, bitten wir um eure / Ihre Zustimmung, über künftige Blogbeiträge per E-Mail informieren zu dürfen.

Wie alle wissen, tritt am 25. Mai die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft. Aus diesem Anlass möchten wir unsere E-Mail-AbonnentInnen um ihre aktive Einwilligung zur weiteren Datennutzung bitten. Wenn ihr / Sie weiterhin Interesse an Teilnehmender Medienbeobachtung habt, abonniert bitte neu die E-Mail-Zusendung von Blogbeiträgen – nach einer Bestätigung der E-Mail-Adresse werden dann auch in Zukunft unsere Blogbeiträge per E-Mail zugesandt. Alle anderen Adressen werden von uns gelöscht. Selbstverständlich kannst du / können Sie auch Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen und unsubscriben.


 

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Call for Papers der under.docs: (Deutungs-)Macht des Öffentlichen

Die under.docs der Universität Wien veranstalten von 19. bis 21. Oktober 2017 eine Fachtagung zu Kommunikation mit dem Schwerpunkt „(Deutungs-)Macht des Öffentlichen“. StudentInnen aller Geistes- und Sozialwissenschaften – von Bachelor- bis Doktoratsniveau – können noch bis 10. Juli 2017 laufende oder abgeschlossene Bachelor- bzw. Masterarbeiten, Dissertationen oder andere wissenschaftliche Projekte, Seminar- und Forschungsarbeiten einreichen. Weitere Informationen: http://underdocs.univie.ac.at

Schandls Text als Warnsignal

Die Publikation des Textes „Sexualverbrechen: Höchste Zeit zu handeln“ von Gernot Schandl (03.01.17) als Kommentar der anderen im Standard ist nicht nur verwunderlich, sondern ein Signal dafür, dass der Qualitätsjournalismus im Umgang mit Meinungen, die zwar klar diskriminierend sind, aber dennoch immer stärker salonfähig werden, noch dabei ist, einen gangbaren Weg zu finden.

In diesem Text werden männliche Flüchtlinge pauschal als potenzielle Vergewaltiger dargestellt, die weggesperrt oder zumindest in der Pampa untergebracht werden sollten, um kein Risiko für österreichische Frauen darzustellen. Auch wir sind nicht dafür, diskriminierende Meinungen auszublenden – Texte wie diese sollten, wenn sie in Redaktionen eintreffen, ein Warnsignal sein und zu mutigem, sensiblem, überlegtem Journalismus ermuntern. Sie sollten jedoch auf keinen Fall unkommentiert abgedruckt werden. weiterlesen »

Linktipp

Medien, Migration und ethnische Zugehörigkeiten

Dr. Petra Herczeg, Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien, in einem Blogbeitrag zur Diskussion in Deutschland und Österreich über die Nennung der ethnischen Herkunft in journalistischen Beiträgen:

http://blog.univie.ac.at/medien-migration-und-ethnische-zugehoerigkeiten/

Eine einseitige Darstellung von Nigeria

Unlängst wurde in einer Kindersendung auf Ö1 (16. 12. 2015, Rudi! Radio für Kinder: „Woher kommen die Flüchtlinge? Nigeria“) ein einseitiges Bild von Nigeria gezeichnet, das auch Falschinformationen beinhaltet.

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Lernen von Afrika

Liebes Infografik-Team,
liebe Standard-Redaktion,

vielen Dank für die Infografik „Lernen von Afrika“ in der Wochenendausgabe vom 21./22. März 2015! weiterlesen »

Ebola, Medien und Ethnologie – Offener Brief zum SZ-Artikel „Böser Zauber Ebola“

Fachvertreter/innen beziehen Stellung zu dem Artikel „Böser Zauber Ebola: Ethnologen im Hilfseinsatz“, der am 15. Dezember 2014 in der Süddeutschen Zeitung erschien. Einblicke in Exotisierung, Vereinfachung und ein Verständnis der Ethnologie als Wissenschaft des Übersetzens:

http://www.medizinethnologie.net/?p=142

TMB-Gastbeitrag: Rebellion und Salafismus oder Sinnsuche 2.0

Die Ideen und Gedanken des Sozialarbeiters Fabian Reicher zum Umgang mit salafistisch orientierten Jugendlichen erschienen in gekürzter Form als Gastkommentar in der Presse sowie in der Septemberausgabe der uni:press der öh salzburg.

Spätestens seit zwei junge Frauen Österreich verlassen haben, um für den islamischen Staat zu kämpfen, stellt sich die Frage nach dem Warum. Warum gehen Jugendliche, die in einem friedlichen Land leben, freiwillig weg, um zu kämpfen? Warum diskutieren sie über Videos, in denen Gewaltszenen zu sehen sind, als würde es um Kuchenrezepte gehen? Warum sympathisieren Jugendliche mit extremistischen, gewaltverherrlichenden Organisationen wie dem Islamischen Staat?

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TMB-Gastbeitrag: Jugendliche fordern Differenzierung ein

Von muslimischen Jugendlichen wird in letzter Zeit medial sehr oft verlangt, Kritik an Gruppierungen zu äußern, welche die gleiche Religionsangehörigkeit haben, sowie zwischen diesen verschiedenen Gruppen zu differenzieren. Die Medien sollten hier mit gutem Beispiel vorangehen.

Sehr geehrtes Heute-Redaktionsteam,

bezugnehmend auf Ihren Artikel vom 6.8.2014 „ISIS oder Al Kaida: Wiener vertreibt Terror-Fanartikel“ auf Seite 15 möchten wir etwas anmerken: Auf beiden Bildern ist die Shahada, das Glaubensbekenntnis im Islam, abgebildet. Auf den Kappen ist sie in Altarabisch, auf dem T-Shirt in Neuarabisch geschrieben. Außerdem steht auf dem T-Shirt noch Churaba, was auf Deutsch „Fremder“ heißt. Das war in der Zeit nach Mohammed eine andere Bezeichnung für Muslime, da sie einer Religion angehörten, die für Juden und Christen neu bzw. noch fremd war. weiterlesen »