Archiv des Autors: Susanna Reiskopf

Leserbrief zur Gegenüberstellung Mindestpension-Mindestsicherung im Kurier

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben uns sehr über die Gegenüberstellung der unterschiedlichen Sozialleistungen und Mindestpensionen „Sebastian Kurz und Heinz-Christian Strache wollen Sozialleistungen für Flüchtlinge kürzen(…)“ vom 22.08.17 gefreut. Online nachlesen

Allein die Komplexität dieser Ausarbeitung lässt erahnen, wie facettenreich das System eigentlich ist. Kurze Slogans, welche gerne in politischen Kreisen gebracht werden, verlieren hier schnell an Glaubwürdigkeit. Natürlich wäre es weitaus einfacher den Ausrufen von den Herren Kurz und Strache zu glauben, ohne sich selbst mit der Materie zu beschäftigen. Gerade deshalb ist es erfreulich, dass im Kurier versucht wurde, diese Aussagen zu hinterfragen und kritisch zu beleuchten.

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Leserbrief: „Mehrsprachigkeit ist ein Mehrwert – und kein Grund für Scham“

Mit einem kurzen Leserbrief haben wir den Beitrag von Zwetelina Ortega (21.02.2017) zum internationalen Tag der Muttersprache gewürdigt.

Hier der Originalkommentar zum Nachlesen:
derstandard

Sehr geehrte Standard-Redaktion,

wir haben uns sehr über den Kommentar „Mehrsprachigkeit ist ein Mehrwert – und kein Grund für Scham“ von Zwetelina Ortega (21.02.2017) gefreut.
Der durchwegs positive Zugang zu Mehrsprachigkeit war sehr erfreulich. Auch wurden die gesellschaftlichen Problematiken und deren Folgen für die Sprechenden von Minderheitensprachen gut nachvollziehbar aufgezeigt.

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Interkulturelles Mentoring für Schulen

Wir möchten hier gerne auf ein unterstützenswertes Projekt hinweisen:
Ziel des interkulturellen Mentorings ist, Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund bei ihrer persönlichen und schulischen Entwicklung zu unterstützen. Studierende mit ähnlichem bikulturellen Hintergrund haben viel Erfahrung, die sozusagen „zur Verfügung gestellt“ wird.

Infos zum Projekt finden Sie hier:
Interkulturelles Mentoring an Schulen

Das Interkulturelle Mentoring für Schulen nimmt auch heuer wieder bei der Abstimmung zum Publikumspreis der Sozialmarie teil. Die Abstimmung läuft noch bis 24. Februar. Das Team des Interkulturellen Mentorings bedankt sich für Ihr Interesse und Ihre Stimme.

Detaillierte Informationen zum Ablauf des Publikumvotings finden Sie hier:
Sozialmarie

Alles anders seit dem Tag X?

Der Gastkommentar erschien am 29.08.2016 in der Presse.

Alles anders seit dem Tag X?

Gastkommentar. Auch nach dem Sommer 2015 führen die meisten Menschen ihr normales Leben weiter. Nur die Angst ist größer geworden.

Rainer Nowak meint in seinem Kommentar „Als Mitteleuropa die Kontrolle verlor“, dieser eine Tag, als die Grenzen geöffnet wurden, hätte uns alle verändert. (Link zum Nachlesen)

Uns alle? Das schließt dann wohl auch mich selbst ein. Und auch meinen Freundeskreis, meine Familie, meine Bekannten, meine Kolleginnen und Kollegen. Aber nein, ich sehe bei niemandem eine Veränderung aufgrund von Asylsuchenden in Österreich.
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Linktipp

Andre Gingrich über ein Erstarken der Zivilgesellschaft:

„derstandard.at“

Reaktion auf den Standardartikel „Fremdenhass in Südafrika“

Sehr geehrtes Redaktionsteam von Der Standard,

in der Wochenendausgabe vom 31.01.2015 bin ich auf die Reportage „Fremdenhass in Südafrika: ‚Sie haben Macheten und töten uns’“ von Martina Schwikowski aufmerksam geworden, die sich mit gewaltsamen Konflikten in den Townships von Johannesburg befasst.
Im reißerischen Titel, aber auch im restlichen Artikel finden sich Klischees und es fehlen die Hintergrundinformationen, um diese hinterfragen zu können.
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Leserbrief zu: Studie: Gläubige Kinder „hilfsbereiter und friedlicher“

Sehr geehrter Herr Marschalek, sehr geehrtes orf.at-Religions-Team!

Durch Facebook-Hinweise sind wir auf den bereits im April erschienenen Artikel: Gläubige Kinder „hilfsbereiter und friedlicher“ aufmerksam geworden, den wir aus Sicht der Initiative Teilnehmende Medienbeobachtung nicht unwidersprochen lassen wollten.
Wir hoffen, mit unserer Kritik dazu beizutragen, dass in Zukunft Artikel über wissenschaftliche Studienergebnisse oder auch dpa-Berichte kritischer hinterfragt werden, bevor sie online gehen.

„Gläubige Kinder“ sind, so orf.at „hilfsbereiter und friedlicher“ als ihre „nichtgläubigen Klassenkameraden“. Dass jedoch im Artikel gleich im ersten Absatz nur noch von christlichen Kindern als den „gläubigen“ gesprochen wird, weckt nicht nur Zweifel an der Studie, sondern auch an der medialen Aufbereitung. weiterlesen »

Leserbrief zu „Lokalaugenschein bei den Ex-Kirchenbesetzern“

Sehr geehrte Krone Redaktion,

Oft kommt es auf den Blickwinkel an. So bei Ihrem Artikel
„Lokalaugenschein bei den Ex-Kirchenbesetzern“. Beim Lesen überkommt einen
eher der Eindruck, als sollte in der Bevölkerung Missstimmung erweckt
werden, anstatt bestehende Probleme zu nennen – Probleme, für die die
Asylwerber nichts können. Die Schilderung von Cricket spielenden
Flüchtlingen und „deren“ luxuriösem Anwesen schüren Neid und in Folge
Ablehnung. Gefühle wie diese spielen eher Herrn Strache in die Hände, als
dass sie Aufklärung durch Information bewirken.
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Miss Vienna eine „Black Beauty“?

ein Leserbrief an die Österreich-Redaktion von Almuth Waldenberger.

Liebe Österreich-Redaktion,

was versprechen Sie sich davon, in Ihrer Berichterstattung am 29.3. über den Ausgang der Wiener Miss-Wahl der Siegerin einen Beinamen zu geben, der die Leserschaft entweder an ein Pferd oder an einen Sklavenmarkt denken lässt?
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TMB bei den Tagen der KSA – ein Mitschnitt

In Folge befindet sich ein Mitschnitt aller 6 Vorträge bei den Tagen der KSA 2012.

Vortrag 1: Bildungspolitische Diskurse in Österreich. Zur sprachlichen Konstruktion von ‘Ausländern’ bei SPÖ und ÖVP.
Mathilde Fixl

Mathilde Fixl arbeitet über die diskursive Ausgrenzung von MigratInnen. Unter diesem Hintergrund analysiert sie politische Texte von ÖVP und SPÖ auf deren Sprache.
Sprache wird als identitätsbildendes und herrschaftslegitimierendes Instrument verstanden. Es stellt sich somit die Frage, ob sie nationale Identität konstruiert.
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