Der Falter und der Islam – Leserbrief zum Gastkommentar von Bianca Tschaikner, Falter 1-2/16

Die Bemühungen des Falters, die aktuellen Entwicklungen und Vorfälle in der Flüchtlingsthematik sachlich und tabufrei zu diskutieren, sind zu würdigen. Jedoch ist es leider so, dass im Rahmen dieser Bemühungen mitunter durchaus antimuslimische Ressentiments geschürt werden, nicht zuletzt durch den Artikel von Frau Tschaikner. weiterlesen »

Linktipp

„Wir hoffen immer, und in allen Dingen ist besser hoffen als verzweifeln.“ (Goethe, Torquato Tasso) Und doch: Manchmal könnte man einfach nur noch heulen. Die „Süddeutsche Zeitung“ und der „Focus“ ernteten am vergangenen Wochenende massive Kritik wegen rassistischer bzw. sexistischer Titelseiten. Hier eine Kritik vom „Spiegel“ zum Nachlesen: Rassistische Titelbilder: „Süddeutsche“ entschuldigt sich, „Focus“ nicht

Mögliche Folgen einer falschen Berichterstattung

Unsere KollegInnen von Kobuk haben aufgezeigt, welche Folgen Falschmeldungen für die Betroffenen haben können – natürlich ging es um das Thema Islam beziehungsweise Dschihadismus :
Kobuk_Die dramatischen Folgen einer Heute-Falschmeldung

Reaktion auf den Standardartikel „Fremdenhass in Südafrika“

Sehr geehrtes Redaktionsteam von Der Standard,

in der Wochenendausgabe vom 31.01.2015 bin ich auf die Reportage „Fremdenhass in Südafrika: ‚Sie haben Macheten und töten uns’“ von Martina Schwikowski aufmerksam geworden, die sich mit gewaltsamen Konflikten in den Townships von Johannesburg befasst.
Im reißerischen Titel, aber auch im restlichen Artikel finden sich Klischees und es fehlen die Hintergrundinformationen, um diese hinterfragen zu können.
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Rassismus im Falter? Da wünschen wir uns auch was

Zu Recht kritisiert Armin Thurnher in seiner Replik (3.12.2014) auf die Vorwürfe, der Falter verbreite rassistische Bilder, die schnelle Verurteilungsmaschinerie der sozialen Medien, in denen sich viele zu Wort melden und auf Züge aufspringen, ohne zu wissen, wohin diese fahren. Auch fordert er zu Recht eine Kontextualisierung ein. Den Falter ab nun per se als rassistisch zu verurteilen ist falsch und nicht dienlich.

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Zurück in die Kolonialzeit

Die Gießener Allgemeine (Online-Ausgabe) vom 25.12.2013 berichtet von der Reise des pensionierten Gießener Oberarztes Prof. Heiner Laube „zurück in die Steinzeit“ zu den Kara in Äthiopien.

Mit dem mehrfach verwendeten Begriff „Urstamm“ wird gleich Eingangs suggeriert, dass es sich bei den Kara um eine seit der „Steinzeit“ unveränderte und unbeeinflusste Gruppe handeln würde, die sich in die heutige Zeit erhalten konnte. Diese Annahmen sind allerdings unbeweisbar und allein die Tatsache, dass sich ein Missionsteam vor Ort befindet widerlegt dies zumindest für die jüngere Zeit. weiterlesen »

Antwort zu „Sie kamen übers Meer“ oder: vom Ausblenden von Machtpositionen

Antwort zu „Sie kamen übers Meer“ von Dr. techn. Otto J. Golger, erschienen in der Kronen Zeitung am 13.10.2013.

„Sie kamen übers Meer“ – das ist auch schon das Einzige was die zwei, bei Leserbriefschreiber Dr. Golger vermeintlich vergleichbaren Gruppen – die im Zuge der Kolonialisierung Amerikas eingewanderten Personen und die heutigen „afrikanischen“ Flüchtlinge – gemeinsam haben. weiterlesen »

„Reality Queens auf Safari“

Die sogenannte Reality Show “Reality Queens auf Safari” von Prosieben wurde vorzeitig abgesetzt, nicht wegen der Rassismus-Vorwürfe von 22 NGOs, sondern wegen schlechter Quoten. Die Sendung fiel auf durch wilde Tiere, nackte Busen, geduldige Einheimische und dümmliche Dialoge. Sowohl aus ethnologischer, wie auch aus feministischer Perspektive ist sie ein Rückschritt in finstere Zeiten. weiterlesen »

Das Afrikabild der Kronenzeitung

Sehr geehrte Redaktion,

wir erlauben uns, Sie darauf hinzuweisen, dass das Bilderrätsel in der Kronenzeitung vom 13. 7. 2013, S 66 einem gänzlich veralteten Afrikabild entspricht. Da werden Menschen reduziert auf wenige körperliche Merkmale wie Hautfarbe und Lippenform (beim Kind), die hypertrophiert werden. Solche Zeichnungen pflegen Leute mit Afrika-Bezug als rassistisch wahrzunehmen. weiterlesen »

Offener Brief an die „Heute“-Redaktion über die Berichterstattung im Fall des „Kindergarten-Mörders“

Rassistische Berichterstattung ist in österreichischen Medien kein Einzelfall. Ganz im Gegenteil: Sie findet recht häufig statt.
Selbst die „Krone“, über die man per Gerichtsurteil sagen darf, dass sie „antisemitische und rassistische Tendenzen unterstützt“, bewegt sich innerhalb bestimmter Grenzen.

Der Gratis-Ableger der „Krone“, die Tageszeitung „Heute“, hat diese Grenze überschritten.
Der Bericht in „Heute“ über den „Kindergarten-Mord“ ist ein übles Machwerk:
Zum Nachlesen:
http://dastandard.at/1353208508447/Heute-ueberschreitet-Grenzen weiterlesen »