Schwarzafrika gibt es nicht

In zahlreichen Medien erschien am 13.11.2012  ein APA-Bericht, der sich auf einen Bericht von Amnesty International über die Diskriminierung von Menschen aus dem subsaharischen Afrika in Libyen stützte. Dabei wurde diese Personengruppe in allen Medien als „Schwarzafrikaner“ bezeichnet (ORF: http://orf.at/stories/2150951/; Der Standard: http://derstandard.at/1350261279916/Amnesty-Folter-und-Willkuer-gegen-Schwarzafrikaner-in-Libyen; Die Presse: http://diepresse.com/home/panorama/welt/1312334/Libyen_Amnesty-beklagt-Folter-von-Schwarzafrikanern?_vl_backlink=/home/panorama/welt/index.do). weiterlesen »

Reisen nach „Afrika südlich der Sahara“

30.9.2011

Sehr geehrte Radioredaktion, sehr geehrter Herr Agathakis!

 

Nach der Sommerpause der regulären „Radio Wien“-Reisesendung „Auf und Davon“ wurde die erste Folge zum Reiseziel Kenia ausgestrahlt, in der – zumindest in der Eingangsphase – der Begriff „Schwarzafrika“ für die Lokalisierung Kenias in Afrika verwendet wurde. Der Begriff „Schwarzafrika“ ist ein kolonialistischer und basiert auf einem rassistischen Konzept der Einteilung der Welt und ihrer BewohnerInnen, da er die angebliche Gemeinsamkeit auf die (vereinheitlichend „Schwarz“ angenommene) Hautfarbe seiner BewohnerInnen bezieht. weiterlesen »