Plädoyer für sensiblen Sprachgebrauch

Sehr geehrter Herr John,
sehr geehrte Frau Sterkl,
sehr geehrte Standard-Redaktion,

herzlichen Dank für Ihren Beitrag „Wenn der ‚Ansturm‘ der ‚Asylanten‘ losbricht“ und das Interview mit Anatol Stefanowitsch. Dieser Flüchtlingsschwerpunkt zeigt sehr schön auf, wie sich Bedeutungen und Sprache im Laufe der Zeit verändern, dass Sprache unser Denken beeinflusst und wie notwendig daher ein gewisses Maß an Reflexion ist – vor allem in den Medien, denn sie erreichen mit ihren Schlagzeilen viele Menschen und prägen dadurch Bilder in den Köpfen.

Auch im Standard werden in Berichten über Migration und Flucht manchmal problematische Begriffe oder düstere Bilder verwendet – umso erfreulicher ist es, wenn, wie im Beitrag von Gerald John andeutet, in der Standard-Redaktion durchaus über die Wortwahl diskutiert wird, denn ein sensibler Sprachgebrauch, wie ihn die zu Wort kommenden Wissenschaftler fordern, ist immens wichtig.

Beste Grüße,
Susanne Oberpeilsteiner

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