Braucht die Universität Wien Exorzismen?

Wie sich die Kultur- und Sozialanthropologie zwischen Ultra-Rationalismus und Esoterik positioniert: Eine Replik von Bernhard Hadolt, Wolfgang Kraus, Elke Mader und Gertraud Seiser auf den Gastkommentar „Mit Geisterforschung zum Doktortitel: Esoterik an der Wiener Universität“ auf derStandard.at – nachzulesen unter http://derstandard.at/1371170541032/Braucht-die-Universitaet-Wien-Exorzismen.

Das Goldene Brett für pseudokritisches Denken

Pseudokritisches Denken hat nicht nur die Universitäten, sondern auch die Medien durchdrungen. Sie lenken aber von den wahren Problemen an den Universitäten ab.

Am 24. 6. 2013 ist auf derStandard.at ein Gastkommentar erschienen, der sich unter dem Titel „Mit Geisterforschung zum Doktortitel: Esoterik an der Wiener Universität“ mit dem Institut für Kultur- und Sozialanthropologie und einigen der wissenschaftlichen Arbeiten dort auseinandersetzt. weiterlesen »

Offener Brief an die „Heute“-Redaktion über die Berichterstattung im Fall des „Kindergarten-Mörders“

Rassistische Berichterstattung ist in österreichischen Medien kein Einzelfall. Ganz im Gegenteil: Sie findet recht häufig statt.
Selbst die „Krone“, über die man per Gerichtsurteil sagen darf, dass sie „antisemitische und rassistische Tendenzen unterstützt“, bewegt sich innerhalb bestimmter Grenzen.

Der Gratis-Ableger der „Krone“, die Tageszeitung „Heute“, hat diese Grenze überschritten.
Der Bericht in „Heute“ über den „Kindergarten-Mord“ ist ein übles Machwerk:
Zum Nachlesen:
http://dastandard.at/1353208508447/Heute-ueberschreitet-Grenzen weiterlesen »

Zur Anonymität im Web 2.0

Echtnamen schützen vor Bosheit nicht

Gastkommentar, erschienen in Der Standard, Print-Ausgabe 24.08.2011

Seit den Gräueltaten in Norwegen wird wieder verstärkt gefordert, in den Diskussionsräumen des Web 2.0 die Anonymität abzuschaffen. Da wird von der Annahme ausgegangen, dass nicht nur die islamfeindlichen Exzesse rechtspopulistischer Parteien, sondern auch die Hasstiraden in Blogs und Postings den Boden dafür bereitet haben – und dass bei Zwang zu Echtnamen die Schamgrenze steigt und die Bereitschaft zu beleidigendem Gekeife sinkt. weiterlesen »

Über Hasssprache im Web 2.0

Gemeinsame Veranstaltung Internetforschung/TMB: Vortrag 22.6.2011
Carmel Vaisman, Hebräische Universität Jerusalem
„Don’t feed The Trolls! Countering The Discourse Patterns of Online Harassment“ weiterlesen »

Vortrag: Carmel Vaisman: Don’t Feed The Trolls

Carmel Vaisman: Don’t Feed The Trolls. Countering The Discourse Patterns of Online Harassment

Dr. Carmel L. Vaisman is a research fellow in the Department of Communications at the Hebrew University of Jerusalem.

Eine Veranstaltung der Forschungsgruppe Internet an der Fakultät für Sozialwissenschaften und der Initiative Teilnehmende Medienbeobachtung am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie.

Zusammenfassender Artikel im Online Standard vom 24.06.2011.

Alles ist erlaubt? Hass-Posten in den Onlineforen

Der Artikel erschien am 25. 11. 2010 als Gastkommentar in der Presse.

Islam ist in Mode gekommen. Die Welt zerfällt in Islamophile und Islamophobe, Islam lässt viele nicht kalt. Kein anderes Thema polarisiert dermaßen, kein anderes Thema provoziert ähnlich kontroversielle Meinungen.

Als geschützte Werkstätte für antiislamische Übergriffe profilieren sich derzeit die Online-Foren österreichischer Medien. Da können Interessierte unter Berufung auf die Freiheit des Wortes jegliche Rassismen und Beleidigungen von sich geben. Viel zu selten schreitet die Administration ein und entfernt die Beiträge. weiterlesen »