Klimawandel und Asylwerber in der ZIB24

Sehr geehrte ZIB-24.00 Redaktion!

In der Ausgabe vom 26. Nov. 2013 der ZIB 24.00 brachten Sie einen Kurzbeitrag über den Fall eines Migranten aus Kiribati, der in Neuseeland bis dato erfolglos um Asyl als Klimaflüchtling angesucht hat. Ich begrüße es sehr, dass Sie über diese Thematik – Folgen des Klimawandels in Ozeanien – berichten. Leider tun Sie dies ohne spezifisches Fachwissen über diese Region. weiterlesen »

Offener Brief an die „Heute“-Redaktion über die Berichterstattung im Fall des „Kindergarten-Mörders“

Rassistische Berichterstattung ist in österreichischen Medien kein Einzelfall. Ganz im Gegenteil: Sie findet recht häufig statt.
Selbst die „Krone“, über die man per Gerichtsurteil sagen darf, dass sie „antisemitische und rassistische Tendenzen unterstützt“, bewegt sich innerhalb bestimmter Grenzen.

Der Gratis-Ableger der „Krone“, die Tageszeitung „Heute“, hat diese Grenze überschritten.
Der Bericht in „Heute“ über den „Kindergarten-Mord“ ist ein übles Machwerk:
Zum Nachlesen:
http://dastandard.at/1353208508447/Heute-ueberschreitet-Grenzen weiterlesen »

Fußball als gelebter Klischee-Krieg: Zu Hans Rauschers „Einserkastl“ „Laufende Tattoos“ in Der Standard vom 22./23.06.2012

Manche Dinge kehren immer wieder. Man kann sich auf sie verlassen. Manche von ihnen begrüßt man wie alte Freunde, andere weniger. Eines dieser weniger erfreulichen Dinge ist die in etwa jährlich wiederkehrende, klischeehafte Kolumne von Hans Rauscher zum Thema Tätowierungen (zuletzt im Mai 2011).

Die Darstellung wiederholt sich immer wieder, deshalb ist es müßig, immer wieder die gleichen Gegenargumente zu bringen. weiterlesen »

Klischees fressen Hirn auf?

Im Jänner 2011 wurden die verbrannten Leichenteile einer jungen Frau in der Slowakei gefunden, die von ihrem Pflegevater in Österreich mutmaßlich missbraucht und ermordet wurde. Im Juni 2011 fand man in Bratislava die verbrannte Leiche einer Frau, die in Wien bereits seit sieben Monaten vermisst wurde. Niemand vermutete, dass der oder die Täter die Leichen der Frauen im Feuer zubereitet und gegessen hätten, sondern sich vielmehr auf diese Weise der Leichen entledigt haben, um ihre Verbrechen zu vertuschen. Im Oktober 2011 werden verbrannte Leichenteile eines Mannes gefunden, der mit seiner Freundin auf einer Yacht vor Nuku Hiva ankert. Die Schlagzeile in Ihrer Zeitung am 17.10.2011 (und in weiteren Boulevardblättern weltweit): Deutscher in Südsee von Kannibalen ermordet? weiterlesen »