Über Vorurteile. Alle in einen Topf

Gerfried Sperl skizziert in seiner Kolumne Trump und die Globalisierung des Rückschritts mögliche Folgen eines Wahlsiegs von Donald Trump. Seine Analyse mag zutreffend sein oder nicht, die Einleitung ist jedenfalls entbehrlich („Die Angst vor islamischen Flüchtlingen ist noch kein Rücktritt aus der Zivilgesellschaft. Vor allem weil ein (kleiner) Teil von ihnen anfällig ist für den IS-Terror.“).

Weitergedacht hieße das beispielsweise: Weil „ein (kleiner) Teil“ der Wiener Polizisten ein problematisches Amtsverständnis hat (siehe Kommentar der anderen von Oliver Scheiber im Standard vom 11. November 2016), ist es angebracht, vor allen Wiener Polizisten Angst zu haben? Oder: Weil sich manche Journalisten durch großzügige Regierungsinserate instrumentalisieren lassen und tendenziös berichten, ist es gerechtfertigt, Medien generell als Lügenpresse zu bezeichnen?

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