VEREIN/STATUTEN 
 

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Statut

§ 1: Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

(1) Der Verein führt den Namen Initiative zur Förderung der Afrika-Wissenschaften sowie zur Verbesserung des Bildes der Afrika-Wissenschaften in der Öffentlichkeit (top.edu). Er ist ein außeruniversitäres, interdisziplinäres Forschungs- und Beratungsinstitut.
(2) Der Verein hat seinen Sitz in Wien und erstreckt sein Tätigkeitsgebiet auf das gesamte Bundesgebiet der Republik Österreich.

§ 2: Zwecke und Ziele des Vereins

Der Verein, dessen Tätigkeiten nicht auf Gewinn ausgerichtet sind, bezweckt und verfolgt nachstehende Ziele:
(1) Forschungstätigkeiten und -vorhaben, die sich hauptsächlich mit Afrika, im Speziellen dem sub-saharanischen Afrika, beschäftigen, durchzuführen, zu fördern und zu unterstützen.
(2) Förderung und Verbesserung des Bildes der Afrika-Wissenschaften in der Öffentlichkeit durch gezielte Informationsvermittlung an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen.
(3) Schaffung und Ausbau von Forschungsinfrastrukturen, welche Innovation und Informationstransfer zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fördern.
(4) Transeuropäische Vernetzung von schulischen und inner- beziehungsweise außeruniversitären Einrichtungen zwecks des Informations- und Erfahrungsaustausches: die Errichtung eines Kompetenzzentrums für alle Afrika-Wissenschaften, inklusive einer virtuellen Infothek zum Thema.
(5) Feststellen von Evaluationskriterien für die zielgruppenorientierte Informationsaufbereitung im Bereich der Afrika-Wissenschaften unter Zuhilfenahme von EDV-mäßigen Maßnahmen (Infotainment).
(6) Förderung der wissenschaftlichen Fortbildung und der Kompetenzen der Vereinsmitglieder.
(7) Unterstützung und Förderung von Vorhaben, die darauf abzielen das gegenseitige Verständnis von ÖsterreicherInnen und AfrikanerInnen zu verbessern und Vorurteile abzubauen.

§ 3: Maßnahmen zur Erreichung des Vereinszweckes

  • (1) Der Vereinszweck soll durch die in Absatz (2) und (3) angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.
  • (2) Als ideelle Mittel dienen:
    (a) Durchführung und Förderung von Schulprojekten, Vorträgen, Seminaren, Arbeitstagungen, Informations- und Diskussionsveranstaltungen.
    (b) Produktion und Aufführung von Theater- und Musikstücken.
    (c) Förderung der Kontakte zwischen verschiedenen Institutionen und Einzelpersonen, soweit diese den Vereinszielen direkt oder indirekt dienlich sind.
    (d) Tutorien zur Unterweisung in Strategien zur Qualitätssicherung und Evaluation von Verfahren und Technologien, die der zielgruppengerechten Aufbereitung und multimedialen Vermittlung von Informationen dienen.
    (e) Verfassen von Kursmaterialien und Abhalten von Kursen im Bereich der IT-Technologie und der Datenverarbeitung.
    (f) Herstellung, Sammlung, Rezension, Vervielfältigung und Verbreitung didaktisch aufbereiteter Unterlagen (Schriften, Informationsbroschüren, etc.), die dem Vereinszweck dienlich sind, auf elektronischem oder sonstigem Wege.
    (g) Übersetzung afrikanischer Literatur und Oratur in deutsche Sprache sowie Übersetzung österreichischer Literatur in afrikanische Sprachen.
    (h) Herstellung und Vertrieb von Merchandising-Artikeln und Memorabilia.
  • (3) Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch:
    (a) Mitgliedsbeiträge
    (b) Erträgnisse aus Veranstaltungen
    (c) Erträgnisse aus Publikationen
    (d) Spenden und sonstige Zuwendungen
    (e) Erträgnisse aus dem Verkauf von Merchandising-Artikeln und dergleichen.

§ 4: Die Arten der Mitgliedschaft

(1) Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder.
(2) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrags fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.

§ 5: Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen, die schriftlich ihr Einverständnis mit dem Zweck und der Grundsatzerklärung des Vereins geben sowie ihre Bereitschaft zur Mitarbeit erklären und den Mitgliedsbeitrag entrichtet haben, sowie juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften unter den gleichen Konditionen wie physische Personen werden.
(2) Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
(3) Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern durch die VereinsgründerInnen, im Fall eines bereits bestellten Vorstands durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung des Vereins wirksam. Wird ein Vorstand erst nach Entstehung des Vereins bestellt, erfolgt auch die (definitive) Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder bis dahin durch die GründerInnen des Vereins.
(4) Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstands durch die Generalversammlung.

§ 6: Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss.
(2) Der Austritt kann jederzeit erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens einen Monat vor der gewünschten Wirksamkeit des Austritts schriftlich mitgeteilt werden. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.
(3) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als sechs Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.
(4) Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.
(5) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 4 genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstands beschlossen werden.

§ 7: Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu.
(2) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.

§ 8: Vereinsorgane

Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), die Rechnungsprüfer (§ 14) und das Schiedsgericht (§ 15).

§ 9: Generalversammlung

(1) Die Generalversammlung ist die "Mitgliederversammlung" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet einmal jährlich statt.
(2) Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf Beschluss des Vorstands, der ordentlichen Generalversammlung oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer binnen vier Wochen statt. Des Weiteren kann eine außerordentliche Generalversammlung auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder, jedoch bei einem Mitgliederstand von weniger als 20 von mindestens zwei Mitgliedern einberufen werden.
(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.
(4) Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich oder per E-Mail einzureichen.
(5) Gültige Beschlüsse - ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung - können nur zur Tagesordnung gefasst werden, es sei denn der Vorstand genehmigt eine nachträgliche Änderung der Tagesordnung einstimmig.
(6) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.
(7) Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig, sofern ein Vorsitz (Abs. 9) gewährleistet ist..
(8) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
(9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt die Obfrau oder der Obmann, in deren oder dessen Verhinderung ihre Stellvertreterin oder sein Stellvertreter. Wenn auch diese oder dieser verhindert ist, so entscheidet das Los zwischen den anwesenden Vorstandsmitgliedern über den Vorsitz.

§ 10: Aufgaben der Generalversammlung

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:
a) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der RechnungsprüferInnen;
b) Beschlussfassung über den Voranschlag;
c) Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der RechnungsprüferInnen;
d) Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen RechnungsprüferInnen und Verein;
e) Entlastung des Vorstands;
f) Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und für außerordentliche Mitglieder;
g) Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft;
h) Beschlussfassung über die Änderung der Statuten (qualifizierte Mehrheit)
i) Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.

§ 11: Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus fünf Mitgliedern, und zwar aus dem Obmann/der Obfrau und seinem/ihrem oder seiner/ihrer StellvertreterIn, dem/der SchriftführerIn, dem/der KassierIn und seinem/ihrem oder seiner/ihrer StellvertreterIn. Im Bedarfsfall bestimmt der Obmann/die Obfrau welches andere Vorstands-Mitglied die Position SchriftführerIn-StellvertreterIn einnimmt.
(2) Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder oder jede
RechnungsprüferIn verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die RechnungsprüferInnen handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators/einer Kuratorin beim zuständigen Gericht zu beantragen, der/die umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
(3) Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt 4 Jahre. Wiederwahl ist möglich.
(4) Der Vorstand wird vom Obmann/von der Obfrau, in dessen/deren Verhinderung von seinem/ihrem Stellvertreter oder seiner/ihrer Stellvertreterin, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch diese/r auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
(5) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.
(6) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit.
(7) Den Vorsitz führt der Obmann/die Obfrau, bei Verhinderung sein/e oder ihr/e StellvertreterIn. Ist auch diese/r verhindert, entscheidet das Los zwischen den anwesenden Vorstandsmitgliedern über den Vorsitz..
(8) Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Rücktritt (Abs. 9).
(9) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw Kooptierung (Abs. 2) eines Nachfolgers/einer Nachfolgerin wirksam.

§ 12: Aufgaben des Vorstands

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das "Leitungsorgan" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
(1) Erstellung des Jahresvoranschlags sowie Abfassung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses (= Rechnungslegung);
(2) Vorbereitung der Generalversammlung;
(3) Einberufung der ordentlichen und der außerordentlichen Generalversammlung;
(4) Verwaltung des Vereinsvermögens;
(5) Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen und außerordentlichen Vereinsmitgliedern;
(6) Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins, sowie die Beauftragung von Firmen.
(7) Die Auflösung des Vereins

§ 13: Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

(1) Der Obmann/Die Obfrau führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der/Die SchriftführerIn unterstützt den Obmann/die Obfrau bei der Führung der Vereinsgeschäfte.
(2) Der Obmann/Die Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des Obmanns/der Obfrau und des Schriftführers/der Schriftführerin, in Geldangelegenheiten (= vermögenswerte Dispositionen) des Obmanns/der Obfrau und des Kassiers/der Kassierin. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds.
(3) Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in Abs. 2 genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden.
(4) Bei Gefahr im Verzug ist der Obmann/die Obfrau berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
(5) Der Obmann/Die Obfrau führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.
(6) Der/Die SchriftführerIn führt die Protokolle der Generalversammlung und des Vorstands.
(7) Der/Die KassierIn ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.
(8) Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des Obmanns/der Obfrau, des Schriftführers/der Schriftführerin oder des Kassiers/der Kassierin ihre StellvertreterInnen.

§ 14: RechnungsprüferInnen

(1) Zwei RechnungsprüferInnen werden von der Generalversammlung auf die Dauer von 4 Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die RechnungsprüferInnen dürfen keinem Organ - mit Ausnahme der Generalversammlung - angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
(2) Den RechnungsprüferInnen obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel.
(3) Rechtsgeschäfte zwischen RechnungsprüferInnen und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die RechnungsprüferInnen die Bestimmungen des § 11 Abs. 8 und 9 sinngemäß.

§ 15: Schiedsgericht

(1) Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine "Schlichtungseinrichtung" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ZPO.
(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als SchiedsrichterIn schriftlich oder per E-mail namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten SchiedsrichterInnen binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ - mit Ausnahme der Generalversammlung - angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
(3) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

§ 16: Freiwillige Auflösung des Vereins

(1) Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur vom Vorstand mit qualifizierter Mehrheit beschlossen werden.
Der Vorstand hat auch - sofern Vereinsvermögen vorhanden ist - über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat er eine/n AbwicklerIn zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem diese/r das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer gemeinnützigen Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt.

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