Website: Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare
Seitentitel: UB Salzburg
Datum und Uhrzeit:22.09.2019,23:44
Verweis: http://www.univie.ac.at/voeb/index.php?id=226&type=98

Projekt an der Universitätsbibliothek Salzburg

Projekttitel

„Der hinterlassene Fingerabdruck“: Ein Forschungsprojekt der Universitätsbibliothek Salzburg zu Buchraub und NS-Geschichte

Finanziert von

Universität Salzburg
Land Salzburg
FWF - Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (Projekt P22917)

Laufzeit

Juli 2009 – Juli 2012, seitdem eigenes Referat an der UB Salzburg
Dez 2010 - November 2013 (FWF-Projekt)

Leitung

 MMag. Dr. Ursula Schachl-Raber 

LEITUNG des FWF-Projektes:

a.o. Univ.Prof. Dr. Helga Embacher, FB Geschichte

MitarbeiterInnen:

Dr. Irmgard Lahner (UB Salzburg)
Dr. Andreas Schmoller (FB Geschichte, FWF-Projekt)
Dr. Brigitte Wallinger-Schorn
Mag. Monika Eichinger
Ute Palmetshofer BA
Mag. Susanna Liegler
Mag. Michaela Essler

 

Kontaktkoordinaten

Hofstallgasse 2-4
5020 Salzburg
Tel.: +43 662 8044-77300
E-Mail: Irmgard.Lahner@sbg.ac.at
Projekthomepage: http://www.uni-salzburg.at/portal/page?_pageid=147,1327684&_dad=portal&_schema=PORTAL

Abstract

Das Projekt erstreckte sich auf den Erwerbungszeitraum von 1933 bis heute, d.h. auch nach der NS-Zeit in den Bestand übernommene Bücher, deren Erscheinungsdatum vor 1946 liegt, wurden berücksichtigt. Insgesamt hat das Projektteam ca. 240.000 Bücher auf Provenienzspuren untersucht. Bei einem Drittel der autopsierten Bücher waren und sind weitere Recherchen notwendig, um die Provenienzen bewerten zu können. Bei den bisher als NS-Raubgut klassifizierten Provenienzen handelt es sich meist um katholische Einrichtungen aus Salzburg und Umgebung, deren Einrichtungen von den Nationalsozialisten konfisziert oder aufgelöst wurden. Hinzu kommen Bücher aus der Bibliothek Max Reinhardt im Schloss Leopoldskron, Bände aus den Sammelstellen für NS-Raubgut in Offenbach a. Main und Tanzenberg (Kärnten), sowie vereinzelte andere als Geschenk oder durch Antiquariatskauf im guten Glauben erworbene Bücher. Die bisherigen Forschungsergebnisse wurden in dem Sammelband „Buchraub in Salzburg“ (s. unten) im Oktober 2012 der Öffentlichkeit präsentiert.  
Das Projekt wurde im Juli 2012 abgeschlossen und die NS-Provenienzforschung als eigenes Referat im Organigramm der Universitätsbibliothek eingerichtet.

Stand: Nov. 2015

Publikationen / Publizierte Projektergebnisse