Universität Wien wirkt. Mit der Wirtschaft.

Wirkt. Seit 1365.

Wissenschaft im Innovationskreislauf: Die an der Universität Wien betriebene Grundlagenforschung ist Triebkraft für neue Entwicklungen in der Praxis. Im Austausch mit der Wirtschaft entstehen Fragestellungen, die durch Kooperationen in die Forschung zurück gelangen und bearbeitet werden.

Innovation durch Kooperationen mit Unternehmen

Im Rahmen von Kooperationsprojekten mit Wirtschaftspartnern tragen Wissenschafter*innen der Universität Wien zur Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen bei. Wichtige Fördergeber für Wirtschaftskooperationen sind u.a. die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) oder die EU etwa mit Horizon 2020-Projekten. Darüber hinaus ist die Universität Wien an COMET Zentren, u.a. an dem Austrian Blockchain Center (ABC), dem Know-Center – Research Center für Data-driven Business sowie dem Austrian Centre of Industrial Biotechnology beteiligt.

Wissensaustausch im CD-Labor

In eigens eingerichteten Forschungseinheiten - den Christian Doppler Laboren - arbeiten Forschungsgruppen in der anwendungsoffenen Grundlagenforschung gemeinsam mit Industriepartnern an innovativen Antworten auf aktuelle Fragen. Derzeit sind an der Universität Wien insgesamt sechs CD-Labore an unterschiedlichen Fakultäten und Zentren aktiv. Laufende CD-Labore gibt es derzeit an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, der Fakultät für Physik, dem Zentrum für Molekulare Biologie und der Fakultät für Chemie.

Beispiel

CD-Labor von Oliver Heckl

Das CD-Labor unter der Leitung von Oliver Heckl befasst sich mit neuen photonischen Technologien im Bereich der Halbleiteroptik und angewandten Spektroskopie. Mehr dazu im Video

Technologie-Transfer an der Universität Wien

Die Universität Wien unterhält zahlreiche Forschungspartnerschaften mit Unternehmen, die in den verschiedensten wissenschaftlichen Bereichen tätig sind und den Transfer von Know-how, wissenschaftlichen Ergebnissen und Erfindungen ermöglichen. So leistet die Universität einen Beitrag zur Wirtschaftsleistung und profitiert von der finanziellen Unterstützung der eigenen Forschungsvorhaben. 



Das Technologie Transfer Office (TTO) der Universität Wien unterstützt bei der Aushandlung von Forschungsverträgen mit der Wirtschaft und ist in diverse Tech-Transfer-Netzwerke eingebunden. Das  Wissenstransferzentrum Ost (WTZ Ost) fördert den Wissens- und Technologietransfer: Beteiligt sind alle neun Wiener Universitäten und drei Fachhochschulen aus Wien und Niederösterreich.

Schritte in Richtung Entrepreneurship

Die Universität Wien ermutigt ihre Forscher*innen, die entwickelten Technologien in die Praxis zu überführen und deren Anwendung sicherzustellen. In diesem Sinne bietet die Universität Wien vielfältige Unterstützungsstrukturen für den Einstieg in das Entrepreneurship an: Inits begleitet innovative Start-ups mit Hands-on Unterstützung und hilft Gründer*innen mit einem Inkubationsprogramm ihre Ideen umzusetzen. u:start des Alumniverbandes der Universität Wien bietet ein umfangreiches Ausbildungsprogramm zu Selbstständigkeit und Gründung für Absolvent*innen und Studierende.  

Erfolgreiche Beispiele für Uni Wien Start Ups sind u.a. Weatherpark, Österreichs maßgebendes Unternehmen für urban climatology und wind research, das mehrfach ausgezeichnete Start-Up Crystalline Mirror Solutions als weltweit führender Hersteller von Hochpräzisionsoptik, die Phenaris GmbH von Gerhard Ecker, die Software zur Früherkennung von Nebenwirkungen neuer Medikamente entwickelt, oder das Start-up VitreaLab, das aus der Grundlagenforschung von Chiara Greganti und Jonas Zeuner an der Fakultät für Physik hervorgegangen ist und neue Display-Technologien entwickelt. Noch mehr Uni Wien Start-ups gibt es hier.

Beispiel

Teegetränk "all i need"

Mit dem Teegetränk all i need gründete Thomas Miksits gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Alexander Jiresch sein bereits zweites Unternehmen. Wie es gelingt, mit fairem Handel und Bildungsprojekten auch die Erzeuger der Rohstoffe in den Herkunftsländern zu unterstützen, erklärt er im Interview. Weitere success stories von Alumni und Gründer*innen zum Nachlesen im Dossier "Mein Business" im uni:view Magazin.

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