21.3. – Götz Aly „Die Opfer und das Schweigen der Angehörigen“

21.Mar 2013

Götz Aly
spricht anhand seines neuen Buches über die ›Euthanasie‹-Morde zum Thema:
» Die Opfer und das Schweigen der Angehörigen «

Donnerstag, 21. März 2013, 18.00 Uhr
Alte Kapelle, Universitätscampus, Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

Ankündigung

200.000 Deutsche wurden zwischen 1939 und 1945 ermordet, weil sie psychisch krank waren, als aufsässig, erblich belastet oder einfach verrückt galten. Nicht wenige Angehörige nahmen den Mord an ihren behinderten Kindern, Geschwistern, Vätern und Müttern als Befreiung von einer Last stillschweigend hin. Die meisten Familien schämen sich bis heute, die Namen der Opfer zu nennen. Beklemmend aktuell lesen sich die Rechtfertigungen der vielen Beteiligten:
Erlösung, Gnadentod, Lebensunterbrechung, Sterbehilfe oder Euthanasie. Götz Aly bringt mit seinem neuen Buch Licht in ein düsteres Kapitel der deutschen Gesellschaftsgeschichte.

Gefördert durch die Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät


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