25.3. Buchpräsentation. Verena Pawlowsky, Harald Wendelin: Die Wunden des Staates. Kriegsopfer und Sozialstaat in Österreich 1914-1938

25.Mar 2015

Buchpräsentation von Verena Pawlowsky, Harald Wendelin:

Die Wunden des Staates. Kriegsopfer und Sozialstaat in Österreich 1914-1938.

am Mittwoch, den 25. März 2015
um 17.00 Uhr
im Marmorsaal des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Stubenring 1, A-1010 Wien

ProgrammDas Buch nimmt die Kriegsopfer des Ersten Weltkriegs in den Blick. Es rekonstruiert das für Kriegsbeschädigte, Witwen und Waisen geschaffene Versorgungssystem sowie die Entwicklung seines normativen Rahmens in der Habsburgermonarchie und in der Ersten Republik. Ganz wesentlich beeinflusst wurde dieser Rahmen nach dem Krieg von den Kriegsopfern selbst, die über ihre Vertretungsorgane in einer bis dahin unbekannten Weise auf Augenhöhe mit dem Staat verhandelten. Das österreichische Invalidenentschädigungsgesetz von 1919 war europaweit einzigartig. Das Versorgungssystem für Kriegsopfer umfasste neben Renten auch viele sozialfürsorgerische Maßnahmen. Die Autoren betonen die Rolle der Invaliden im Kampf um ihre Rechte und analysieren die Schaffung des Versorgungsystems für Kriegsopfer als einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zum modernen Sozialstaat.

Für den Einlass in das Ministerium ist eine namentliche Anmeldung bis zum 23. März 2015 unter veranstaltungen@boehlau-verlag.com unbedingt erforderlich.