Call for Papers: Re-Spatializing Spain – spanische Zeitgeschichte global und transnational

20. Februar 2019

Workshop: Wien, 19.-21. September 2019

In der zeithistorischen Forschung spielt(e) Spanien oft die Rolle des „forschungsgegenständlichen Exoten“. In der Auseinandersetzung mit den historischen Entwicklungen im 20. Jahrhundert stellten die Pyrenäen dabei mehr als nur eine natürliche Grenze zwischen der Iberischen Halbinsel und dem restlichen Kontinent dar. Die Gebirgskette wurde zum Symbol, an ihr endete Europas Geschichte.

Aus gutem Grund wird seit den letzten beiden Dekaden die (künstliche) Vernachlässigung Spaniens in europäischer und globaler Perspektive in Frage gestellt und von Wissenschaftler*innen als Geschichte der Entfremdung gedeutet. Komparative und transnationale Ansätze weisen auf das fruchtbare Potential hin, das eine Einordnung Spaniens in das europäische Untersuchungspanorama hat. Längst ist klar: Spaniens Zeitgeschichte ist europäische Zeitgeschichte und umgekehrt!

Die Veranstalter*innen des Workshops „Re-Spatializing Spain — spanische Zeitgeschichte global und transnational“ möchten dazu einladen, gemeinsam etablierte Forschungspositionen zu überdenken und neue Perspektiven der deutschsprachigen Spanienforschung im September 2019 in Wien zu diskutieren.

Der vollständige Call

Bitte schicken Sie Ihre Einreichung (Vortragstitel, Abstract mit ca. 350 Wörtern sowie eine Kurzbiografie mit Kontaktdaten) bis zum 20. April 2019 als ein PDF an:
respatializingspain.zeitgeschichte@univie.ac.at

 

Veranstaltet von:
Katharina Seibert, Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie, Universität Leipzig
Dr. Linda Erker, Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien

In Kooperation mit:
Prof. Till Kössler, Institut für Pädagogik, Historische Erziehungswissenschaft, Universität Halle
Prof. Claudia Kraft, Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien