Beiträge in 'Allgemein'

 

Tief betroffen geben wir bekannt, dass unser langjähriger Kollege und Freund

Dr. Albert Müller

am 6. August 2019 unerwartet nach einer letzten schweren Krankheit verstorben ist.

Unser Mitgefühl gehört seiner Familie und seinen Freundinnen und Freunden.

 

Die Verabschiedung findet am Freitag, dem 16. August 2019 um 13:30 am Wiener Zentralfriedhof, Tor III, Halle 3 statt.

 

Re-Spatializing Spain
Spanische Zeitgeschichte global und transnational
Workshop, 19. – 21. September 2019
Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien
Veranstaltungsort:
Institut für Zeitgeschichte an der Universität Wien, Seminarraum 1

Programm

In der Auseinandersetzung mit Spaniens historischen Entwicklungen des 20. Jahrhunderts stellten die Pyrenäen mehr als nur eine natürliche Grenze zwischen der Iberischen Halbinsel und dem restlichen Kontinent dar. Die Zeitgeschichtsforschung deutete Spaniens Rolle im vergangenen Jahrhundert viel zu oft als räumlich isolierten Sonderfall – passend zur exponierten Lage im Südwesten des Kontinents. Die Gebirgskette wurde zum Symbol, an ihr endete die allgemeine Geschichte Europas. Das zeigt sich beispiels-weise auch an der deutschsprachigen Geschichtsschreibung zum Spanischen Bürgerkrieg, zu Francos Diktatur und zum Systemübergang, der Transición, in den 1970er und 1980er Jahren. Das Land wurde zwar zum globalen Westen gezählt, war aber weder Teil des politischen Zentrums noch in den Entstehungsprozess der Europäischen Gemein-schaft involviert. Schließlich wirft noch ein weiteres räumlich-politisches Spezifikum der Iberischen Halbinsel seinen Schatten auf die Zeitgeschichtsforschung: Als ehemaliges koloniales Zentrum war sie ein wichtiges Tor zur „Neuen Welt“, was sich auf wissenschaftlicher Ebene wiederum darin niederschlägt, dass sie häufig in die Nähe zur Lateinamerikanistik positioniert wird. Der Fokus wird so erneut von Europa abgewendet und Spanien in gewisser Weise als Semiperipherie konstruiert. mehr »

Roman Birke erhält am 25.6. 2019 den Grete-Mostny-Dissertationspreis der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät für seine Dissertation "Geburtenkontrolle als Menschenrecht. Die Bekämpfung der Überbevölkerung als humanitäre Mission zwischen den 1940er und den 1990er Jahren"
Das Institut für Zeitgeschichte gratuliert herzlich.

8.5. Buchpräsentation und Zeitzeugengespräch
Hans Menasse: The Austrian Boy
Ein Leben zwischen Wien, London und Hollywood
 

Am Mittwoch, den 8. Mai 2019 um 18:30 Uhr findet in der Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte (Campus der Universität Wien, Spitalgasse 2–4, Hof 1.12, 1090 Wien) die Präsentation des Buches "Hans Menasse: The Austrian Boy. Ein Leben zwischen Wien, London und Hollywood" mit anschließendem Zeitzeugengespräch mit Hans Menasse statt.

Als Kind aus Österreich vertrieben – als junger Mann ins österreichische Fußball- Nationalteam einberufen. Das Buch zeichnet die gleichermaßen dramatische, wie spannende Lebensgeschichte von Hans Menasse nach.

Einladung mehr »

Mit großer Trauer schreibe ich diesen Nachruf auf einen bedeutenden Zeithistoriker, der nicht nur Wissenschaftler, sondern auch ein engagierter Demokrat und Akteur der Zivilgesellschaft gewesen ist. Jagschitz gehörte der zweiten Generation der Zeithistoriker in Österreich an und begann seine Karriere als Assistent bei Ludwig Jedlicka 1968 mit einer leider nie publizierten, spannenden Dissertation über  „Die Jugend des Bundeskanzlers Engelbert Dollfuß“. Sein erstes Buch, mit dem er sich 1978 habilitierte, war dem gescheiterten Putschversuch der Nationalsozialisten 1934 gewidmet.

1985 wurde er Universitätsprofessor für Neuere Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der Zeitgeschichte. Zwischen 1994 und 2001 war er überdies ein sehr aktiver Vorstand des Instituts für Zeitgeschichte.

Von frühesten Beginn seiner Tätigkeit am Institut für Zeitgeschichte an begann er aber neben seiner umfangreichen und sehr erfolgreichen Lehr- und Forschungstätigkeit eines der bedeutendsten zeitgeschichtlichen Bildarchive in Österreich aufzubauen und engagierte sich intensiv mit Gleichgesinnten an der Institutionalisierung audiovisueller Quellensammlungen. Wichtige Bildbände beispielsweise aus der Sammlung des Starphotographen mehr »

Dr. Toni Morant i Ariño
Gastforscher vom 1.9. bis 31.12.2017
Mail: toni.morant@uv.es

Dr. Tim Corbett
Senior Research Fellow am Institut für Zeitgeschichte von 21. November 2016 bis 21. November 2017

Homepage

 

Prof. William Seaman
Gastforscher am Institut für Zeitgeschichte von 20.-30. November 2016
Homepage

Die Habilitationsschrift von Univ.-Prof. Dr. Sybille Steinbacher „Wie der Sex nach Deutschland kam“ gehörte im April 2011 zu den von der Süddeutschen Zeitung, dem Norddeutschen Rundfunk und dem BuchJournal ausgezeichneten Sachbüchern des Monats.
Presse, Radio und Fernsehen in Deutschland, Österreich und der Schweiz berichteten ausführlich über das Buch, das im Siedler Verlag (München) erschienen ist:

„Schmutz und Schund“, Der Tagesspiegel (Berlin), 15.5.2011

„Betrifft: Geschichte. Die Sexwelle vor der Sexwelle oder Der Kampf gegen die Unmoral in den 50er und frühen 60er Jahren“, Radio Ö 1, 26.-29.4.2011

"Sittenkämpfe eines desavouierten Bildungsbürgertums", Literaturkritik Nr. 4 2011, 4.4.2010

„Petting im Abendland“, Die Zeit, 22.3.2011

„Wie der Sex nach Deutschland kam“, Radio Bayern 2, 22.3.2011

„Aktion sauberes Deutschland: Im Kampf gegen Schund und Schmutz“, Süddeutsche Zeitung,
14.3.2011

„Wie der Sex nach Deutschland kam“, Wiener Zeitung, 9.3.2011

„Mit den Sexheftchen meldeten sich die Sittenwächter“, mehr »

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