Beiträge in 'Neuerscheinungen'

Franz Marek - Ein europäischer Marxist
Die Biografie
Maximilian Graf, Sarah Knoll, Ina Markova, Karlo Ruzicic-Kessler
 

 

Geboren in Galizien und aufgewachsen im »Roten Wien« der Zwischenkriegszeit, erfolgte Franz Mareks Politisierung vom Zionismus zum Marxismus. Der österreichische BürgerIn­nenkrieg im Februar 1934 machte ihn zum Kommunisten. Er war führend im Widerstand gegen die Dollfuß-Schusch­nigg­-Diktatur und in der französischen Résistance tätig. Nur knapp entging er dem Tod in den Fängen der Gestapo. Als »glühender Stalinist« kehrte er 1945 nach Österreich zurück und kämpfte mit der KPÖ für den Sieg des Sozialismus. Chru­schtschows Geheimrede 1956, die Verfasstheit seiner eigenen Partei und der kommunistischen Weltbewegung lösten einen Umdenkprozess aus. Zunehmend war Marek maßgeblich vom Denken Antonio Gramscis und den Ideen der italienischen KP beeinflusst.

 

 

Er wandelte sich zum Kritiker der Sowjetunion und zum Reformkommunisten von europäischem Format. Er war mit Rudi Dutschke mehr »

Buchpräsentation in Zusammenarbeit mit dem PRaeSENS Verlag

Eine Frauenbiografie

Rosl EBNER
„… daß du die Stimmung der Jahrzehnte spürst.“

Herausgegeben von Edith Stumpf-Fischer, Linda Erker und Anna Drechsel-Burkhard

 

Mittwoch, 22. Mai 2019, 19.00 Uhr
Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog
Armbrustergasse 15, 1190 Wien
Anmeldungen: www.kreisky-forum.org

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Heftpräsentation der OeZG 2/2018 durch die Herausgeber_innen Elisa Heinrich und Johann Kirchknopf im Rahmen des Queer History Day 2019
 
Freitag, 31. Mai 2019, 13:15 Uhr
Sky Lounge, Oskar-Morgenstern-Platz 1, 1090 Wien
 

Das Programm des gesamten Queer History Day 2019 (12:00-17:00) mehr »

Montag, 8. April 2019, 19 Uhr
Republikanischer Club – Neues Österreich
Rockhgasse 1, 1010 Wien
Buchpräsentation und Podiumsdiskussion
Die NS-Zeit im Bildgedächtnis der Zweiten Republik

 

„The past is a foreign country: they do things differently there“, schreibt L. P. Hartley in „The Go-Between”.

Dieses „fremde Land” Österreich hat Ina Markova in ihrer 2018 beim StudienVerlag erschienenen Dissertation untersucht – im Mittelpunkt steht die visuelle Erschaffung der Vergangenheit mittels historischer Fotografien in der Zweiten Republik.

Wer wann welche Interessen hatte, bestimmte Aspekte von österreichischer Geschichte auch im wahrsten Sinne des Wortes zu verdunkeln, ist Thema der auf die kurze Buchpräsentation folgenden Podiumsdiskussion mit Karin Liebhart, Ina Markova, Oliver Rathkolb und Heidemarie Uhl. Moderiert wird der Abend von
Linda Erker. Für die Reihe „Der Nationalsozialismus und seine Folgen“ wird Herausgeber Bertrand Perz eröffnende Worte sprechen. mehr »

„Sie meinen es politisch!“
100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich.
Geschlechterdemokratie als gesellschaftspolitische Herausforderung
hrsg. von Blaustrumpf ahoi! Wien: Löcker Verlag 2019

 

Buchpräsenation am

27. März 2019, 18:00 Uhr
Volkskundemuseum Wien Laudongasse 15–19, 1080 Wien mehr »

Daniela Angetter, Birgit Nemec, Herbert Posch, Christiane Druml und Paul Weindling (Hg.)
Strukturen und Vernetzung. Medizin und Wissenschaft in Wien 1848-1955
 
Buchpräsentation
am 5. Dezember 2018, 18:00
Aula am Campus der Universität Wien
Wien 9., Spitalgasse 2, Hof 1.11 (Plan, pdf)

Die Buchpräsentation ist Teil der Jubiläumsveranstaltungen anlässlich 20 Jahre Campus der Universität Wien und ist Auftakt der Veranstaltungsreihe "Erlesenes Erforschen" der Universitätsbibliothek Wien, in deren Rahmen Forscherinnen und Forscher der Universität Wien ihre aktuellen Publikationen einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. mehr »

Matthias Marschik, Agnes Meisinger, Rudolf Müllner, Johann Skocek und Georg Spitaler (Hrsg.)
Images des Sports in Österreich. Innensichten und Außenwahrnehmungen
Zu Gast im Haus der Geschichte Österreich
Dienstag, 11. Dezember 2018, 19 Uhr
Heldenplatz, 1010 Wien
Sport hat seit dem Ende des 19. Jahrhunderts in Österreich enorme gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung. Die damit verbundenen Werte und Normen werden primär bildhaft vermittelt. Das Buch beleuchtet die aktuelle und vergangenheitspolitische Bedeutung dieser Images – so entsteht ein Gesamtbild des modernen österreichischen Sportgeschehens und seiner Populärkulturen von den Anfängen vor 1900 bis in die Gegenwart. Der Sammelband mit 26 Aufsätzen basiert auf dem Symposium, das im September 2017 von der „Forschungsgruppe Sport“ des Hauses der Geschichte Österreich organisiert wurde.

Begrüßung: Monika Sommer, Direktorin Haus der Geschichte Österreich und Oliver Rathkolb, Vorstand des Instituts für Zeitgeschichte der Universität

Die HerausgeberInnen im Gespräch mit Birgit Johler, Haus der Geschichte Österreich

Um Anmeldung wird gebeten unter: veranstaltungen@hdgoe.at

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Florian Wenninger, Jürgen Pfeffer (Hg.):

Sabotage und psychologische Kriegsführung
Ein Handbuch

Wie stiftet man erfolgreich Verwirrung, Chaos und Misstrauen? Diese Frage beschäftigte den US-Geheimdienst während des Zweiten Weltkriegs. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden in zwei Leitfäden zusammengefasst. Ausgestattet mit diesem Wissen sollten alliierte Agenten ins besetzte Europa einsickern und die Menschen mit Ideen und Anregungen versorgen, wie die Nazi-Herrschaft von innen unterminiert werden konnte. Als Waffe sollte dabei nur dienen, was im Alltag verfügbar war – allen voran der eigene Verstand, ein wenig schauspielerisches Talent und der Inhalt des eigenen Werkzeugkastens.
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Treuhänderische Übernahme und Verwahrung. International und interdisziplinär betrachtet.
Hrsg. von Olivia Kaiser, Christina Köstner-Pemsel, Markus Stumpf.
Göttingen: Vienna University Press | V & R, 2018 (= Bibliothek im Kontext 3). mehr »

Neuerscheinung:
150 Jahre Eiszeit. Die große Geschichte des Wiener Eislauf-Vereins
von Agnes Meisinger
 

Eine Wiener Institution feiert ihr 150-Jahr-Jubiläum. Der Wiener Eislauf-Verein, der viele berühmte Sportler und Sportlerinnen hervorbrachte, ist einer der ältesten und größten Sportvereine der Welt und hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1867 als feste Einrichtung im Sport-, Freizeit- und Gesellschaftsleben der Stadt etabliert. In seiner Geschichte spiegeln sich die bedeutenden Zäsuren des 19. und 20. Jahrhunderts wider und machen größere politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen im Kleinen nachvollziehbar. Anhand zahlreicher historischer Bilder und Fotografien wird die wechselvolle Geschichte des Traditionsvereins von der Kaiserzeit bis heute dokumentiert und lässt Erinnerungen aufleben.

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