Beiträge in 'Aktivitäten Frauen- und Geschlechterforschung'

Mi, 31. Oktober 2018, 18:00 Uhr im Kleinen Festsaal der Universität Wien.
Mit Präsentation der „wandernden Wahlzelle“, Beiträgen von Gabriella Hauch, Elisabeth Holzleithner, Julya Rabinowich und Musik von Fatima Spar & The Freedom Fries
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Der Böhlau Verlag lädt Sie herzlich ein zur Buchpräsentation

Johanna Gehmacher, Elisa Heinrich, Corinna Oesch: 
Käthe Schirmacher. Agitation und autobiografische Praxis zwischen radikaler Frauenbewegung und völkischer Politik

Donnerstag, 17. Mai 2018, 19 Uhr
Dachsaal der Wiener Urania
Uraniastraße 1, 1010 Wien

Die Journalistin, Schriftstellerin und Vortragsreisende Käthe Schirmacher (1865–1930) wird in diesem Band als eine exemplarische Protagonistin des Übergangs europäischer Gesellschaften um 1900 vorgestellt. Die transnationale Agitatorin, die sich als ‚moderne Frau‘ positionierte und in intimen Beziehungen mit Frauen lebte, wird in ihrem umfangreichen Nachlass als eine Erzählerin des eigenen Lebens sichtbar, die sich in wechselnden Konstellationen immer wieder autobiografisch neu entwarf. mehr »

"VWI goes to the Institute of Contemporary History of the University of Vienna"
 Judith Szapor: The numerus clausus in Hungary: gender, race, and the jewish family
Lecture and Book Presentation

Donnerstag, 15.März 2018, 12:00
Seminarraum 1, Institut für Zeitgeschichte
Universitätscampus, Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

 The talk will focus on the impact of the so-called numerus clausus law on young Hungarian Jewish women in the early interwar period. Introduced in September 1920, the law, the first antisemitic legislation of the postwar era, limited the admission of Jewish students at Hungarian universities at 6%, the percentage of Jews in the general population. Jewish women were disproportionally affected by it because of the de facto ban on women’s enrolment at some universities until 1926 and the previous high ratio of female Jewish students at Hungarian universities. mehr »

12. Workshop des Fakultätsschwerpunktes Frauen- und Geschlechtergeschichte
„Geschlecht - Bildung – Wissenschaft“
Freitag, 2. März 2018
Institut für Zeitgeschichte, Seminarraum I,
Altes AKH, Hof 1, Spitalgasse 2-4, 1090 Wien mehr »

Mag.a Dr.in Michaela Raggam-Blesch

Elise Richter-Projekt: "Alltag und Verfolgungserfahrungen von Frauen und Männern 'halbjüdischer' Herkunft in Wien" // "Everyday Life and Persecution of 'half-Jewish' Women and Men in Vienna, 1938-1945"
begonnen an der ÖAW, seit 1.1.2018 am Institut für Zeitgeschichte

email: michaela.raggam-blesch@univie.ac.at
Tel.:     0043 1 4277-41240

Lehrveranstaltungen

Univ.-Prof.in Mag.a Dr.in Claudia Kraft
Claudia Kraft ist seit März 2018 Professorin für Zeitgeschichte: Kulturgeschichte, Wissens- und Geschlechtergeschichte an der Universität Wien.
Von 2011-1018 hatte sie die Professur für Europäische Zeitgeschichte seit 1945 an der Universität Siegen inne, von 2005-2011 lehrte und forschte sie an der Universität Erfurt als Professorin für Geschichte Ostmitteleuropas.

Sprechstunde:
Mittwoch 12:00-13:00

Raum 1I-01-24
Tel.: + 43 1 4277-41207
email: claudia.kraft@univie.ac.at

Lehrveranstaltungen (Link zu u:find)

AKTUELL im SoSe 2018: Prüfungsstoff für die mündliche Diplomprüfung

 

Donnerstag, 11. Jänner 2018, 12:00
Seminarraum 1, Institut für Zeitgeschichte
Universitätscampus, Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

Die Sexualwissenschaft erfand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit der ‚weiblichen Homosexuellen’ eine neue sexualpathologische Kategorie. Gegenstand gesellschaftlicher Auseinandersetzung wurde diese Kategorie in Deutschland aber erst zu dem Zeitpunkt, als eine Überarbeitung des Reichsstrafgesetzbuches von 1909 vorsah, den § 175, der ‚Unzucht‘ zwischen Männern unter Strafe stellte, auf Frauen auszudehnen. Die vielfältigen Interventionen unterschiedlicher politischer Akteur_innen in diesen Prozess machen deutlich, dass in verschiedenen Öffentlichkeiten massiv um das Konzept weiblicher Homosexualität gerungen wurde. mehr »

Toni Morant i Ariño  (València)
Die Frauen des spanischen Faschismus und ihre trans­nationalen Netzwerke, 1936-1945

Donnerstag, 19. Oktober 2017, 12:00

Seminarraum 1
Institut für Zeitgeschichte, Universitätscampus
Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

Als die Stunde des Faschismus 1933 auch in Spanien schlug und die Falange in einem Madrider Theater ge­gründet wurde, waren Frauen zunächst nur Zuseherinnen im Publikum. Sehr bald aber wurden sie zu aktiven, politisch überzeugten Akteurinnen der „Kampfzeit“ vor dem Spanischen Bürgerkrieg. Auf der Suche nach Vorbildern blickten die Spanierinnen mit Kriegsbeginn über natio­nale Grenzen hinaus auf Italien, zunehmend aber auf NS-Deutschland. In der Tradition der (bis dahin männlichen) Netzwerke des transnationalen Faschismus spielten insbesondere ihre Führe­rinnen wie Pilar Primo de Rivera eine Rolle, die gerade für Kriegszeiten und bei faschistisch organi­sierten Frauen eher ungewöhnlich erscheinen mag und bisher kaum systematisch erforscht wurde. mehr »

Gastvortrag
Dr. Irene Messinger
FH Campus
Potentiale des Austauschs zwischen Exil- und Flüchtlingsforschung am Beispiel Scheinehe und Schlepperei
wann:   6.4.2017, 16.45-18.15
wo:        HS 31, Universitätshauptgebäude
Universitätsring 1, 1010 Wien

Dieser Gastvortrag findet im Rahmen der Vorlesungsreihe der Vorlesungsreihe der aktuellen Ustinov-Gastprofessorin Prof. Dr. Karin Scherschel statt.

Berufungsvorträge “Zeitgeschichte: Kulturgeschichte – Wissens- und Geschlechtergeschichte“
Zeit:
Montag, 19.12.2016 9:00 bis 18:00
Dienstag, 20.12.2016 09:00 bis 13:00

Ort:
Seminarraum 1 des Instituts für Zeitgeschichte
1090 Wien, Spitalgasse 2, Hof 1, Eingang 1.13

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