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Acta ZooBot Austria 155.2018 Teil 1 - Cover und Inhalt
Acta ZooBot Austria 155.2018 Teil 2 - Cover und Inhalt
Mitteilungen der ZooBot 30 Heft1(2019)
Generalversammlung 3.4.2019

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Zoologisch-Botanische Gesellschaft Österreich

zoobotadmin

“Wie Algen die Stadt erobern”

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Algenkundliche Exkursion

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geführt von Dr. Bohuslav Uher und Barbara Mähnert MSc.
am
Sa. 5. Oktober 2019  10:00 bis 15:00 Uhr

Treffpunkt: Kuefsteingasse 38, 1140 Wien, am Eingang
https://www.jaw.at/de/kontakt/standortewt/18


Wir werden ein schönes Caféhaus  zur Verfügung haben, wo man ruhig mikroskopieren, diskutieren und auch eine kleine Jause essen kann – Caféhaus “backkunst”

Es geht um verschiedene Algengruppen, die in der Stadt wachsen können, und darum ihre  Artenvielfalt in der Stadt Wien zu präsentieren.
Dank der Leitung – Herrn Christian Vester, MSc. von Jugend am Werk 
Werkstätte und Tagesstruktur Kuefsteingasse
(
https://www.jaw.at/de/kontakt/standortewt/18 ) – können wir diesmal in einer 
schönen interessanten städtischen Umgebung unsere nächste algenkundliche 
Exkursion veranstalten.


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Infofolder mit allen Details

 

Mikroskopische Ansicht einer Kolonie des terrestrischen schleimhautartigen Cyanobakteriums Nostoc microscopicum (© Bohuslav Uher).

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Interdisziplinäre Exkursion zum Csaterberg

Botanik – Geologie – Zoologie

geführt von Michael Götzinger, Herbert Marth u.a.

am Sa. 7.9.2019

Die Intentionen der ZooBot für diese Exkursion!
Neben den sehr reizvollen landschaftlichen Gegebenheiten dieses Gebietes, die zu einer  Naturbegegnung einladen, bieten die Exkursionsleiter der verschiedenen Fachbereiche aus – Botanik, Geologie und Zoologie – spezielle Module (Unterrichtseinheiten) für Biologie-Lehrer an.
In praktischer Weise werden Freilandmöglichkeiten für Schüler vorgestellt.
Um diese spezielle Form der Exkursionsabwicklung auch vorbereiten zu können, ersuchen wir alle Lehrer um eine verbindliche Anmeldung zur Exkursion.

Anmeldung unter info.zoobot@univie.ac.at bis 1.8.2019 wegen Busreservierung!!

detailierte Beschreibung

Anreise: per Eisenbahn von Wien Meidling ab 7:05 mit RJ553 über Wr. Neustadt, weiter mit R7111 an Mattersburg 8:02 Gemeinsam weiter mit dem Bus bis zum Csaterberg (Kapelle)!

Beginn der Exkursion:     10.00 Uhr bei der Kapelle. Geologie und Besonderheiten der Opale, Botanische Betrachtungen der verschiedenen Lebensräume des Gebietes.
12.00 – 15.00 bei den Georgie-Teichen: Mittagspause und Praxis-Zoologie
15.00 – 16.30 Uhr: Botanisieren in Feuchtwiesen und im Uferbereich, Marsch am Kamm des Kleinen-Csaterberges, Hecken und Waldrandflora
17.00 Uhr: Buschenschank Fam. Oswald. Nachbetrachtung aus botanischer Sicht , Labung und Verkostung der typischen Csaterbergweine!

        ca.  18.00 Uhr: Abfahrt vom Steinmuseum mit dem Bus zum Bahnhof. Zug ab Mattersburg 19:02 mit R7160 über Wr. Neustadt, RJ 754 nach Meidling an 20:02

Mi. 12.6.2019, 17:00 – 20:00

Vortragssaal im NHM, 1010 Burgring 7

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“Die wilden Flüsse des Balkan –

Handlungsbedarf für Politik

und Wissenschaft”

Aktuelle Publikationen zum Thema finden Sie hier (Acta ZooBot Austria 155/1.2018)

https://www.univie.ac.at/zoobot/wordpress/wp-content/uploads/2019/01/Acta-155-1_Cover-und-Inhalt.pdf

https://www.univie.ac.at/zoobot/wordpress/wp-content/uploads/2019/02/Einladung-Balkanflüsse-2019-02-22.pdf

Eine Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums gemeinsam mit der Zoologisch-Botanischen Gesellschaft in Österreich

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Am Sa. 18.5.2019 organisiert die ZooBot eine Orchideen-Exkursion in den Nationalpark Lobau in Kooperation mit dem „get-together“ der botanischen Illustratorinnen, das Margareta Pertl im Botanischen Garten der Universität Wien abhält, bei der es Gelegenheit zum Skizzieren im Gelände geben wird. Freundlicherweise hat sich Priv.-Doz. Dr. Matthias Kropf (BOKU Wien) bereit erklärt, die botanische Führung zu gestalten.

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Treffpunkt: Sa. 18.5.2019 um 9:00 Uhr beim Nationalparkhaus Wien-Lobau, 1220 Wien, Dechantweg 8 (öffentlich erreichbar ab der U1 Station VIC-Kaisermühlen mit dem Bus 93B bis „Roter Hiasl“)

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Am Vormittag Führung in der Oberen Lobau durch Dr. Matthias Kropf. Mittagspause im Gelände. Am Nachmittag Möglichkeit im Gelände unter Anleitung von Margareta Pertl zu skizzieren und zu malen.
Auf das strenge Wegegebot und das Verbot, Pflanzen zu beschädigen oder zu entfernen, wird hiermit ausdrücklich hingewiesen. Die Exkursion findet ausschließlich innerhalb des Nationalparks Donau-Auen statt.

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Leonida Fusani (Uni Wien):

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Dept. Cognitive Biology, University of Vienna and Konrad Lorenz Institute of Ethology, University of Veterinary Medicine, Vienna

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“Food, fat and Zugunruhe”

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HS 2 = Karl Burian HS, Biologiezentrum UZA1 1090 Wien, Althanstr. 14

Mi. 3.April 2019, 18:30

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Migratory birds have unique behavioural and physiological adaptations to rapidly accumulate large amounts of energy reserves for their extended flights. These energy stores are acquired and lost cyclically during migratory periods in the alternation of migratory flights and refuelling stopovers. Food intake is thus intrinsically connected to migratory decisions, but the physiological signals that regulate these decisions are still scarcely known. In the last 15 years, our group and a number of collaborators studied how the physiological conditions of birds at a stopover site influence stopover duration, and in turn how food availability and food intake during stopover affect migratory decisions. Our aim was to discover what physiological factors link food intake and body condition to migratory behaviour. We recently focused on orexic-anorexic hormones that in mammals and domestic poultry are modulators of appetite and satiety. We asked if ghrelin, a hormone secreted by the gastrointestinal tract, plays an active role in the regulation of stopover duration. Most species of migratory passerines are diurnal but migrate at night. In captivity, the extent of migratory disposition of nocturnal migrants can be estimated from the intensity of nocturnal restlessness also called Zugunruhe. We found that the blood concentrations of ghrelin reflects the extent of subcutaneous fat reserves in wild migratory garden warblers, and administration of exogenous ghrelin influences Zugunruhe in temporarily caged birds. Thus, ghrelin appears to be one of the links that connect the nutritional conditions of the birds and their migratory behaviour, and one of the factors that control the alternation of stopovers and migratory flights.

L. Fusani

Anthony D. Sheridan

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Autor des Buches “Europas Zoos unter der Lupe – Sheridans Handbuch der Zoos in Europa 2010 – 2025”

spricht über ein wichtiges Artenschutzprogramm, das mit der Stiftung Artenschutz umgesetzt wird:

“Artenschutzprojekt für den

Gelbwangen- Schopfgibbon in

Vietnam” 

Mi. 13. März 2019 18:30

HS 2 (= Karl Burian Hörsaal), Biologiezentrum UZA1, 1090 Wien Althanstr. 14

Nachlese: Der Vortrag war sehr interessant, weil die Schwierigkeiten der organisatorischen Umsetzung, der Einbeziehung der lokalen Bevölkerung (bushmeat-Nutzung zur Eiweißversorgung aus Armut und illegaler Einschlag von Tropenhölzern), Widerstände der Regierung aus ganz anders motivierten Gründen etc. beleuchtet wurden. Die Finanzierung schöpft aus dem Verkauf von A. Sheridans Buch “Sheridans Handbuch der Zoos in Europa”. P.H.

PLAKAT ZUM DOWNLOAD

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https://www.univie.ac.at/zoobot/wordpress/wp-content/uploads/2019/01/Flyer-Gibbon-2017-2018-21-1.pdf

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Schulbrücke – “Wissenschaft trifft Schule”

 

… eine Gelegenheit für AHS LehrerInnen, Praxisbeispiele für den Biologie-Unterrich zu erlernen…

Mag. Herbert Marth und Dr. Bohuslav Uher hatten ein Skriptum vorbereitet und leiteten die 16 TeilnehmerInnen an, die Versuche zur Pflanzenphysiologie durchzuführen.

In Erinnerung bleibt, was man kennt und wenn der Lernvorgang Spaß gemacht hat – so wie es an diesem Tag der Fall war!

 

Bilder von B. Uher

 

Bericht zu den pflanzenphysiologischen Versuchen „Schulbrücke der ZooBot“

„Wissenschaft trifft Schule“ am Gymnasium in Eisenstadt

Am 2. Oktober 2018 begann um halb neun morgens mein Tag als Mitorganisator der „Schulbrücke der ZooBot“ am Gymnasium in Eisenstadt. Zusammen mit meinem Kollegen Herbert Marth haben wir den Raum für die pflanzenphysiologischen Versuche vorbereitet, und auch der weiße Labormantel durfte auf keinen Fall fehlen! J Unsere erste gemeinsame Tätigkeit bestand im Aufbauen der „Laborware“, also dem Aufstellen der Ständer für Laborglas sowie dem Anordnen von Chemikalien, Reagenzien, Geräten und Pflanzen. Noch während wir dabei waren, alles „hübsch“ zu arrangieren, kamen bereits die ersten TeilnehmerInnen an. Nach einer herzlichen Begrüßung folgte eine kurzweilige Vorstellung des Gymnasiums Eisenstadt, der Organisation, der ZooBot und des Projektes „Schulbrücke“, sowie eine Einführung in die Versuchsthematik der Pflanzenphysiologie durch Herbert Marth und Johann Zakall, den Koordinator vom Gymnasium Eisenstadt.

Sodann ging es gutgelaunt zu den Versuchen. Um 9.00 Uhr begannen wir die Durchführung des Nachweises von Zuckern, Proteinen, Fettsäuren und Enzymaktivitäten. Die gute Stimmung wurde durch die motivierenden Ergebnisse noch gesteigert. Besonders viel Aufregung und Freude brachten die Experimente mit Urease, sowie die  „Pharaoschlangen“. Es hat viel Spaß gemacht und die Zeit verging wie im Flug.

Nach der Mittagspause mussten wir uns ein wenig beeilen, da wir noch viele interessante Versuche zu Osmose, Gewebespannung, Transportsystemen und Transpiration geplant hatten. Wir hatten dabei das Glück, einem äußerst wissbegierigen, motivierten und selbständig arbeitenden Publikum gegenüber zu stehen. Diesem konnte Herbert Marth sein Expertenwissen gezielt zur Verfügung stellen, welches er in interaktiver Weise vermittelte. Er lenkte die Aufmerksamkeit auf interessante Aspekte und lud stets zu kreativen Denkweisen in der Pflanzenphysiologie ein.

Um 16.00 Uhr fand die Schulbrücke am Gymnasium Eisenstadt ihren Abschluss. Es war für mich ein schöner und aufregender Tag, an dem ich eine Menge lernen konnte. Ich möchte mich bei allen, die uns unterstützt haben, für ihre tatkräftige Hilfe bedanken. Es war mir eine große Freude, an diesem spannenden Projekt zur Verbreitung des Wissens teilnehmen zu dürfen.

Dr. Bohuslav Uher