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Acta ZooBot Austria 155.2018 Teil 1 - Cover und Inhalt
Acta ZooBot Austria 155.2018 Teil 2 - Cover und Inhalt
Mitteilungen der ZooBot 30 Heft1(2019)
Generalversammlung 3.4.2019

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Zoologisch-Botanische Gesellschaft Österreich

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Schulbrücke – “Wissenschaft trifft Schule”

 

… eine Gelegenheit für AHS LehrerInnen, Praxisbeispiele für den Biologie-Unterrich zu erlernen…

Mag. Herbert Marth und Dr. Bohuslav Uher hatten ein Skriptum vorbereitet und leiteten die 16 TeilnehmerInnen an, die Versuche zur Pflanzenphysiologie durchzuführen.

In Erinnerung bleibt, was man kennt und wenn der Lernvorgang Spaß gemacht hat – so wie es an diesem Tag der Fall war!

 

Bilder von B. Uher

 

Bericht zu den pflanzenphysiologischen Versuchen „Schulbrücke der ZooBot“

„Wissenschaft trifft Schule“ am Gymnasium in Eisenstadt

Am 2. Oktober 2018 begann um halb neun morgens mein Tag als Mitorganisator der „Schulbrücke der ZooBot“ am Gymnasium in Eisenstadt. Zusammen mit meinem Kollegen Herbert Marth haben wir den Raum für die pflanzenphysiologischen Versuche vorbereitet, und auch der weiße Labormantel durfte auf keinen Fall fehlen! J Unsere erste gemeinsame Tätigkeit bestand im Aufbauen der „Laborware“, also dem Aufstellen der Ständer für Laborglas sowie dem Anordnen von Chemikalien, Reagenzien, Geräten und Pflanzen. Noch während wir dabei waren, alles „hübsch“ zu arrangieren, kamen bereits die ersten TeilnehmerInnen an. Nach einer herzlichen Begrüßung folgte eine kurzweilige Vorstellung des Gymnasiums Eisenstadt, der Organisation, der ZooBot und des Projektes „Schulbrücke“, sowie eine Einführung in die Versuchsthematik der Pflanzenphysiologie durch Herbert Marth und Johann Zakall, den Koordinator vom Gymnasium Eisenstadt.

Sodann ging es gutgelaunt zu den Versuchen. Um 9.00 Uhr begannen wir die Durchführung des Nachweises von Zuckern, Proteinen, Fettsäuren und Enzymaktivitäten. Die gute Stimmung wurde durch die motivierenden Ergebnisse noch gesteigert. Besonders viel Aufregung und Freude brachten die Experimente mit Urease, sowie die  „Pharaoschlangen“. Es hat viel Spaß gemacht und die Zeit verging wie im Flug.

Nach der Mittagspause mussten wir uns ein wenig beeilen, da wir noch viele interessante Versuche zu Osmose, Gewebespannung, Transportsystemen und Transpiration geplant hatten. Wir hatten dabei das Glück, einem äußerst wissbegierigen, motivierten und selbständig arbeitenden Publikum gegenüber zu stehen. Diesem konnte Herbert Marth sein Expertenwissen gezielt zur Verfügung stellen, welches er in interaktiver Weise vermittelte. Er lenkte die Aufmerksamkeit auf interessante Aspekte und lud stets zu kreativen Denkweisen in der Pflanzenphysiologie ein.

Um 16.00 Uhr fand die Schulbrücke am Gymnasium Eisenstadt ihren Abschluss. Es war für mich ein schöner und aufregender Tag, an dem ich eine Menge lernen konnte. Ich möchte mich bei allen, die uns unterstützt haben, für ihre tatkräftige Hilfe bedanken. Es war mir eine große Freude, an diesem spannenden Projekt zur Verbreitung des Wissens teilnehmen zu dürfen.

Dr. Bohuslav Uher

 

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Silke Schweiger (Naturhistorisches Museum Wien):

 „Die Herpetofaunistische Datenbank:

36 Jahre Langzeitmonitoring der Amphibien und Reptilien Österreichs“

Nachlese: ca 20 interessierte Personen haben sich eingefunden um Details zur Datenbank, den Erhebungen und auch Nutzungsmöglichkeiten zu hören.

3 Schlaglichter: Eine der ältesten Fundangaben eines einheimischen Reptils oder Amphibs stammt vom Ende des 18. Jahrhunderts! Jeder kann auf https://www.herpetofauna.at/ Sichtungen melden und ein Foto vom Tier hochladen – ein citizen scienceproject! In Wien gibt es nur mehr 2 autochthone Vorkommen von Laubfröschen!
Natürlich beinhaltete der Vortrag viel viel mehr! Z. B. wurden wir zur Beobachtung der Kroatischen Gebirgseidechse mitgenommen und bekanntgemacht mit Problemen, wie diese scheuen Tiere lokalisiert werden können.

Geplant ist ein Verbreitungsatlas für Wien im Lauf des nächsten Jahres und einer für Österreich, der dem vergriffenen von Cabela-Grillitsch-Tiedemann von 2001 nachfolgen soll, in ca. 5 Jahren. Da steht noch viel Arbeit bevor!!

Die sachliche Kompetenz der Vortragenden nahm uns mit in dieses Gebiet der Zoologie. Vielen Dank für den interessanten Abend!

 P.H.

 !!Dienstag, 22.01.2019 17:45!!

Karl Burian HS (=HS 2), UZA1 Biologiezentrum, Althanstr. 14 1090 Wien

 In der Herpetologischen Sammlung des Naturhistorischen Museums Wien werden nicht nur Amphibien und Reptilien konserviert und gesammelt, sondern auch Verbreitungsdaten der heimischen Amphibien und Reptilien. In der Herpetofaunistischen Datenbank Österreichs werden historische und rezente Verbreitungsdaten der heimischen Herpetofauna verwaltet (gegenwärtiger Datenstand: rund 114.000 Beobachtungen). Der Vortrag berichtet über die heimische Herpetofauna, die Entstehung der Datenbank und die daraus resultierenden Freilandprojekte. Fehlen dürfen auf keinen Fall die kuriosesten Meldungen, die im Laufe der Jahrzehnte ebenfalls aufgezeichnet wurden.

Silke Schweiger, Herpetologische Sammlung, 1. Zoologische Abteilung, Naturhistorisches Museum Wien, Burgring 7, 1010 Wien

E-Mail: silke.schweiger@nhm-wien.ac.at

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Am Samstag 3. November 2018  findet von 9 bis 13 Uhr ein

 

Pflegeeinsatz im Natura 2000 Schutzgebiet Zeiserlberg

 

statt, zu dem Mitglieder der ZooBot herzlich eingeladen sind mitzuhelfen.

 NACHLESE: 48 Mann/Frau-Stunden wurden im Rahmen der Pflegemaßnahme geleistet!!!! Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer!!! 5 Personen aus der Gemeinde Ottenthal mit ihrem Bürgermeister und 5 ZooBot-Mitglieder erhielten nach einer theoretischen Einführung durch Manuel Denner die Werkzeuge ausgehändigt und die Einsatzplätze gezeigt. Auch Manuel und Martina Kainz packten kräftig an!

An einer Stelle wurden die sehr verbreitungsfreudigen Brombeeren mit dem Balkenmäher geschnitten und weggeräumt; Bürgermeister Cermak kündete noch den Einsatz einer Maschine an, die alle Pflanzenreste ausgräbt und entfernt. Eine Teilfläche wurde von Hand mit dem Wiedehopf von Brombeerranken befreit. An der östlichen Grenze des Schutzgebietes wurden Gehölze entfernt, abgeschnitten oder ausgegraben: Weißdorn, Liguster, Schlehe und Hartriegel sowie Rosen. Das anfallende Material wurde neben dem Zufahrtsweg abgelegt und wird von der Gemeinde Ottenthal freiwillig entfernt.

Es gab noch Blätter einiger Exemplare der Crambe tataria in leuchtendem Gelborange zu bewundern, auch einige Fruchtstände (von der Pflanze abgebrochen, da der Verbreitungstyp ein “Steppenroller” ist) mit noch etlichen einsamigen Früchten waren im Areal anzutreffen.

Nach der Arbeit wurden die Helferlein ins Gemeindezentrum zu Kaffee, Kuchen (von 2 Frauen aus der Gemeinde köstlich zubereitet!!!) und weiteren Gesprächen eingeladen. Danke für die Gastfreundschaft!!! Wir können uns vorstellen, im nächsten Jahr wieder bei einem Pflegeeinsatz dabei zu sein!

Text u. Bilder P.H.

Bilder Martina Kainz

Plakat mit Kurzbericht

 

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ANKÜNDIGUNG: Treffpunkt um 9 Uhr bei der Infotafel beim Schutzgebiet.Schutzgebietsbetreuer DI Manuel Denner wird in Kooperation mit ENU (Ansprechperson DI Martina Kainz)  den Pflegeeinsatz vorbereiten und dafür sorgen, dass Arbeitsgeräte zur Verfügung stehen. So wie dankenswerterweise  im Vorjahr wird das das Schnittgut auch heuer von der Gemeinde Ottenthal freiwillig entfernt – herzlichen Dank dafür!

Es geht darum der Verbuschung entgegenzuwirken, da die Zielart Crambe tataria offene freie Flächen für ihre Existenz benötigt.

Plakat zum download

 

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Bildervortrag von     Werner Gamerith                       Bildergebnis für werner gamerith

 

“Naturjuwel Kamptal erneut bedroht”

 

Mi. 14.11.2018, 17:15, HS2 = Karl Burian HS, UZA1, Biozentrum, Althanstr. 14, 1090 Wien

Plakat zum download

NACHLESE: Ca. 70 interessierte Personen kamen zu diesem sehr sachlich gehaltenen Vortrag. Die Beschreibung der ökologischen Situation jetzt wurde mit wunderschönen Fotos von W. Gamerith belegt. Was dort an seltenen Arten alles zu finden ist! Das Luftbild zeigte auch, dass dieses Refugium im wahrsten Sinn des Wortes in einer intensivst landwirtschaftlich genutzten Gegend liegt und geradezu Inselcharakter hat. Auch wurde über die Argumente der Kraftwerksbetreiber berichtet – und über das Dilemma, wenn diese und die Umweltschutzbehörde beide in gleicher Hand liegen. Auch die Bürgerinitiative Lebendiger Kamp  stellte sich vor, die von Naturschutzbund, RiverWatch und WWF unterstützt wird. Im Anschluß gab es noch viele intensive Einzelgespräche beim Ausklang mit Getränken und Knabbereien.


P.H.

 

 

    Die EVN spricht von einer „Modernisierung“ des alten Kleinkraftwerks Rosenburg. Tatsächlich plant sie dessen Abriss und den Neubau einer größeren Anlage. Diese würde zusätzliche 2 km vom morphologisch völlig intakten Kamp beanspruchen. Dazu müssten 3 ha Wald gerodet, eine 5 m breite Brücke über den Fluss und eine ebenso breite Straße durch den bewaldeten Steilhang gebaut werden – in einem Schutzgebiet!
Das enge und wenig erschlossene Tal zwischen Wegscheid und Rosenburg ist eine der schönsten und urtümlichsten Waldviertler Landschaften. Zahlreiche gefährdete Arten leben in ungewöhnlicher Dichte an dem unverbauten Wildfluss.
Die Bürgerinitiative möchte das Bewusstsein für den unwiederbringlichen Wert dieses Talraums und seine Gefährdung schärfen. Einmal mehr ist ziviler Widerstand zur Abwehr eines ökologisch wie volkswirtschaftlich unsinnigen Vorhabens notwendig:

www.lebendiger-kamp.at

Bilder von W. Gamerith zur Verfügung gestellt

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Christian Gilli

führt die Exkursion:

“Flora und Vegetation im Herbstaspekt. Im Speziellen Gräser.”

 

Sa. 20.10.2018

Treffpunkt: 9.15 Uhr, Wien-Stammersdorf, Endstation der Straßenbahnlinie 31
Die (ganztägige) Exkursion findet bei jedem Wetter statt!

Wegroute: Stammerdorf, HSV Schießstätte, Rendezvousberg, Alte Schanzen,
Herrenholz, Rückweg über die Stammersdorfer Kellergasse.
Gesamtlänge ca. 9 km. Einkehrmöglichkeiten nur am Ende der Exkursion.

Gemeinsam mit dem Verein zur Erforschung der Flora Österreichs

Nachlese: “Die Exkursion war sehr interessant bei halbwegs passablem Wetter.  Es haben 17 Personen teilgenommen, darunter 2 Studenten. Es waren drei TeilnehmerInnen des BioTaxSyst-Gräserkurses 2018 anwesend (zusammen mit mir). Eine Teilnehmerin ist sogar extra dafür aus Salzburg angereist!Die meisten Teilnehmer waren eher aus dem Bereich des Vereins Flora Österreich.  Es gab schon drei Anfragen zum neuen BioTaxSyst-Gräserkurs 2019.”
Alexander Franz

 

Photocredits: Viktor Scharnhorst

Fotos von Rolf Marschner

 

Artenliste zusammengestellt von Christian Gilli

 

 

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The WWF BIG 5 – Seeadler, Biber, Wolf, Luchs, Fischotter

Eine Veranstaltung aus der Reihe “Wissenschaft trifft Schule – Schulbrücke der ZooBot”

Wo: BG/BRG/BORG Eisenstadt, Kurzwiese,  Festsaal

Wann: Do. 18.10.2018, 18 Uhr

Ein Vortrag von  Mag. Christian Pichler, WWF      

Bildergebnis für christian pichler wwf

PLAKAT ZUM DOWNLOAD

NACHLESE: Zu dieser Veranstaltung kamen ca. 100 interessierte Personen!  Anwesend waren u.a. die Burgenländische Landesrätin für Umwelt- und Naturschutz Mag.a Astrid Eisenkopf, der Geschäftsführer des Burgenländischen Landesjagdverbandes Mag. Andreas Duscher, Ehrenlandesjägermeister DI Friedrich Prandl,  der Betriebsleiter der Esterházy Betriebe DI Peter Fischer, der Leiter des Bereichs Umweltkriminalität im Landeskriminalamt Burgenland Werner Jurkovits sowie der Präsident der ZooBot Univ.Prof. Dr. Fritz Schiemer.  Vortrag und Diskussion waren sehr informativ und interessant. Danke an Mag. Herbert Marth, der sich um die Organisation dieser Veranstaltung sehr stark eingebracht hat! Mag. Christian Pichler hat seinen Vortrag zur Verfügung gestellt. (P.H.)

 VORTRAG von Ch. PICHLER

Die “WWF BIG 5” sind ausgewählte heimische Schlüsselarten, die aufgrund ihrer ökologischen Bedeutung in unterschiedlichen Lebensräumen von besonderer Relevanz sind. Außerdem sind sie sogenannte Flaggschiffarten, die für naturnahe Lebensräume charakteristisch und somit auch für den Zustand anderer Arten, die im gleichen Ökosystem leben, repräsentativ sind. Bei den “WWF BIG 5” handelt es sich um den Seeadler, den Fischotter, den Biber, den Luchs und den Wolf.

Alle fünf Arten stehen mit anderen Nutzungsinteressen z.B. der Fischerei, der Jagd, der Forstwirtschaft oder der Landwirtschaft in Konflikt, weshalb der Einsatz zum Schutz dieser Arten eine besondere Herausforderung darstellt. Der WWF will durch seine Arbeit Wege aufzeigen, wie die Integration dieser Arten in die österreichische Natur- und Kulturlandschaft gelingen kann. Gleichzeitig sorgt der WWF dafür, dass Maßnahmen zur Erreichung dieses Ziels umgesetzt werden. Dem Ruf nach nicht gesetzeskonformen Maßnahmen, wie dem Ruf nach Abschuss dieser Arten als einzige Lösung bei Konflikten tritt der WWF vehement entgegen.

 

Bilder zur Verfügung gestellt von Ch. Pichler

Dieser Vortrag wird auch auf PRESSETEXT TERMINDIENST angekündigt – ein kostenloser Service vom VWGÖ für Mitglieder

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Marieluise Weidinger   (CIUS Universität Wien):

 

„Den Elementen auf der Spur: Möglichkeiten der Visualisierung mit dem Rasterelektronenmikroskop“

 Anschließend berichten Kolleginnen und Kollegen über gemeinsame Ergebnisse:

Mag. Dr. Stefan Wernitznig/Universität Graz, Dr. Michal Goga/Pavol Jozef Safark University of Kosice/SK, Prof. Dr. Marek Vaculik/Comenius University of Bratislava/SK,  Mag. Jan Kovac/Comenius University of Bratislava/SK, Mag. Werner Meyerhofer/Universität Wien

 

Ort:Karl-Burian-HS (HS2) 1090 Wien, Althanstr. 14, UZA1

Zeit: Mi. 3.Oktober 2018, 17:15

im Anschluß get-together und Möglichkeit zum weiterführenden Gespräch bei Brot & Getränken

Plakat zum download

 

Nachlese: Zu der Veranstaltung kamen ca. 50 interessierte Personen, die Marieluise Weidinger durch Jahre verbunden sind. Nach offiziellen Worten der Begrüßung und Würdigung durch Dekan Univ.-Prof. Mag. Dr. Gerhard Ecker referierte die Gefeierte über die Möglichkeiten, die das Rasterelektronenmikroskop mit seinen speziellen Zusatzgeräten hat. Hervorgehoben wurde die gute Ausstattung der CIUS mit diesen Apparaten, die Möglichkeit der Weiterentwicklung der Methoden und das gute Team, das die Ergebnisse möglich macht; nicht zuletzt kam der Wunsch zum Ausdruck, weitermachen zu können, da “es doch gerade jetzt interessant wird”.

Im Weiteren sprachen die eingeladenen Gäste über ihre Kooperation mit Frau Dr. Weidinger, was sie alles von ihr gelernt haben und die Ergebnisse, die sie dann bei der Erforschung bestimmter Fragestellungen erzielen konnten.

Im Anschluß konnte bei einem liebevoll hergerichteten Buffett weiterdiskutiert werden, weitergeplant und in Erinnerungen geschwelgt. Es gab sehr viele positive Rückmeldungen über die gelungene Veranstaltung.

P.H.

Fotos: P.H.

 

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Die Generalsversammlung findet am Mi. 11. April 2018 um 17:30 statt.

Zeit: Mi. 11.4.2018: Generalversammlung der ZooBot um 17:30

Ort: Karl-Burian-Hörsaal (HS 2), UZA1, Biozentrum der Universität Wien, 1090 Wien, Althanstr.14

Tagesordnung für die Generalversammlung zum download


anschließend um 18:15!! Vortrag von

Gernot Rabeder: Fossile Höhlenfaunen als Klimazeugen des alpinen Pleistozäns;

Neue Daten zum Klima des alpinen Mittelwürms  https://www.univie.ac.at/zoobot/wordpress/?p=3761


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Phykologische Exkursion (Süßwasseralgen) Aquatische Mikrohabitate am Beispiel des renaturierten Wienflusses bei Hütteldorf (Wien, Österreich)

geführt von Bohuslav Uher und Barbara Mähnert

NACHLESE: Am 1. regnerischen Tag nach einem heißen trockenen Sommer ging es nach einer Einführung mit Kurzskriptum im HÖRSAAL-WARTESAAL durch Bohu ins Gelände. Wir wurden informiert, dass der rasche Anstieg des Wasserstandes in den letzten 6 Stunden dazu geführt hatte, dass sehr viel Sediment mitgeschwemmt wird und dass wir keinen idealen Tag zum Aufsammeln erwischt haben!  An einem Halterbach nahe der Hütteldorferstrasse wurden Proben genommen, um die Methode zu demonstrieren. Ebenso wurde im renaturierten Teil des Wienflusses gesammelt, der durch seine sehr abwechslungsreiche Struktur Habitate für Lebewesen mit verschiedenen Ansprüchen bietet. Anschließend wurden in einem Gasthaus nach der Stärkung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Mikroskope (DANKE MICHAEL SCHAGERL!) ausgepackt, die bis hierher geschleppt wurden!!! Anhand der Algenflora konnten Blaualgen, Grünalgen und Kieselalgen untersucht werden. Innerhalb der Gruppe kam es zu sehr interessanten Gesprächen auch über die Ökologie und Zeigerwerte der verschiedenen Algen. Michl Duda wies auf einige Beifunde aus der Gruppe der Schnecken hin – ev. kann sich einmal eine gemischte Exkursion daraus ergeben! Auch andere Gäste im Lokal frageten nach, was wir da machen und wollten ins Mikroskop schauen!

Vielen Dank an Barbara und Bohu für ihre Mühe bei der Vorbereitung und Durchführung der Exkursion! Einige Bilder sollen diesen Bericht noch abrunden:

Text und Bilder: P.H.

Folder mit Details

Plakat zum download

Unter der Leitung von 1,2 RNDr. Bohuslav Uher, MSc, PhD & 1 Barbara Mähnert BSc, MSc (1Department für Limnologie und Bio-Ozeanographie, Subdivision Meeresbiologie, Fakultät für Lebenswissenschaften, Universität Wien & 2 Selbstständiger Wissenschaftler)

Die Exkursion beginnt am Samstag, dem 01. September 2018, um 10:00 Uhr, dauert bis etwa 16:00 Uhr an und wird bei jedem Wetter stattfinden (wetterfeste Kleidung!)

Sa. 1.9.2018   Treffpunkt: Treffpunkt U4 Station Hütteldorf um 10:00 am Eingang der Keißlergasse

E-mail: uherius@gmail.com; barbara.maehnert@univie.ac.at  Wir freuen uns über zahlreiche Teilnahme und bitten um Anmeldung per E-mail bis spätestens 3 Tage vor Exkursionsbeginn.


Abbildung 1: Google Maps Ansicht der phykologischen Exkursionsroute, welche an der U4 Station Wien Hütteldorf beginnt und zur renaturierten Strecke des Wienflusses führt – (A) U4 Station Wien Hütteldorf, Keißlergasse 16; der Eingang der Station ist der Beginn der Exkursionsroute; (B) der Halterbach am Ferdinand-Wolf-Park; (C) Die nicht-renaturierte Strecke des Wienflusses; (D) Ende der Route – die renaturierte Strecke des Wienflusses.

 

 

 

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