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Acta ZooBot Austria 155.2018 Teil 1 - Cover und Inhalt
Acta ZooBot Austria 155.2018 Teil 2 - Cover und Inhalt
Mitteilungen der ZooBot 30 Heft1(2019)
Generalversammlung 3.4.2019

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Zoologisch-Botanische Gesellschaft Österreich

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Die Generalversammlung findet

am Mittwoch 3. April 2019 statt.


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Ort: UZA1 Biologiezentrum Althanstr. 14, 1090 Wien, SeminarRaum Limnologie 3. Ebene, 4. Spange

Zeit: 17:45

Provisorische Tagesordnung:
                              
Begrüßung durch den Präsidenten
                              Bericht des Präsidenten
                             Bericht des Generalsekretärs
                             Bericht des Kassiers und der Rechnungsprüfer
                              Entlastung des Vorstandes 
Neuwahl des Vorstandes und der Ausschussräte
                             Allfälliges

Im Anschluß findet um 18:30 der Vortrag von

Leonida Fusani: “Food, fat and Zugunruhe”

statt.

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Leonida Fusani (Uni Wien):

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Dept. Cognitive Biology, University of Vienna and Konrad Lorenz Institute of Ethology, University of Veterinary Medicine, Vienna

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“Food, fat and Zugunruhe”

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HS 2 = Karl Burian HS, Biologiezentrum UZA1 1090 Wien, Althanstr. 14

Mi. 3.April 2019, 18:30

Plakat zum download

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Migratory birds have unique behavioural and physiological adaptations to rapidly accumulate large amounts of energy reserves for their extended flights. These energy stores are acquired and lost cyclically during migratory periods in the alternation of migratory flights and refuelling stopovers. Food intake is thus intrinsically connected to migratory decisions, but the physiological signals that regulate these decisions are still scarcely known. In the last 15 years, our group and a number of collaborators studied how the physiological conditions of birds at a stopover site influence stopover duration, and in turn how food availability and food intake during stopover affect migratory decisions. Our aim was to discover what physiological factors link food intake and body condition to migratory behaviour. We recently focused on orexic-anorexic hormones that in mammals and domestic poultry are modulators of appetite and satiety. We asked if ghrelin, a hormone secreted by the gastrointestinal tract, plays an active role in the regulation of stopover duration. Most species of migratory passerines are diurnal but migrate at night. In captivity, the extent of migratory disposition of nocturnal migrants can be estimated from the intensity of nocturnal restlessness also called Zugunruhe. We found that the blood concentrations of ghrelin reflects the extent of subcutaneous fat reserves in wild migratory garden warblers, and administration of exogenous ghrelin influences Zugunruhe in temporarily caged birds. Thus, ghrelin appears to be one of the links that connect the nutritional conditions of the birds and their migratory behaviour, and one of the factors that control the alternation of stopovers and migratory flights.

L. Fusani

Anthony D. Sheridan

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Autor des Buches “Europas Zoos unter der Lupe – Sheridans Handbuch der Zoos in Europa 2010 – 2025”

spricht über ein wichtiges Artenschutzprogramm, das mit der Stiftung Artenschutz umgesetzt wird:

“Artenschutzprojekt für den

Gelbwangen- Schopfgibbon in

Vietnam” 

Mi. 13. März 2019 18:30

HS 2 (= Karl Burian Hörsaal), Biologiezentrum UZA1, 1090 Wien Althanstr. 14

Nachlese: Der Vortrag war sehr interessant, weil die Schwierigkeiten der organisatorischen Umsetzung, der Einbeziehung der lokalen Bevölkerung (bushmeat-Nutzung zur Eiweißversorgung aus Armut und illegaler Einschlag von Tropenhölzern), Widerstände der Regierung aus ganz anders motivierten Gründen etc. beleuchtet wurden. Die Finanzierung schöpft aus dem Verkauf von A. Sheridans Buch “Sheridans Handbuch der Zoos in Europa”. P.H.

PLAKAT ZUM DOWNLOAD

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https://www.univie.ac.at/zoobot/wordpress/wp-content/uploads/2019/01/Flyer-Gibbon-2017-2018-21-1.pdf

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Schulbrücke – “Wissenschaft trifft Schule”

 

… eine Gelegenheit für AHS LehrerInnen, Praxisbeispiele für den Biologie-Unterrich zu erlernen…

Mag. Herbert Marth und Dr. Bohuslav Uher hatten ein Skriptum vorbereitet und leiteten die 16 TeilnehmerInnen an, die Versuche zur Pflanzenphysiologie durchzuführen.

In Erinnerung bleibt, was man kennt und wenn der Lernvorgang Spaß gemacht hat – so wie es an diesem Tag der Fall war!

 

Bilder von B. Uher

 

Bericht zu den pflanzenphysiologischen Versuchen „Schulbrücke der ZooBot“

„Wissenschaft trifft Schule“ am Gymnasium in Eisenstadt

Am 2. Oktober 2018 begann um halb neun morgens mein Tag als Mitorganisator der „Schulbrücke der ZooBot“ am Gymnasium in Eisenstadt. Zusammen mit meinem Kollegen Herbert Marth haben wir den Raum für die pflanzenphysiologischen Versuche vorbereitet, und auch der weiße Labormantel durfte auf keinen Fall fehlen! J Unsere erste gemeinsame Tätigkeit bestand im Aufbauen der „Laborware“, also dem Aufstellen der Ständer für Laborglas sowie dem Anordnen von Chemikalien, Reagenzien, Geräten und Pflanzen. Noch während wir dabei waren, alles „hübsch“ zu arrangieren, kamen bereits die ersten TeilnehmerInnen an. Nach einer herzlichen Begrüßung folgte eine kurzweilige Vorstellung des Gymnasiums Eisenstadt, der Organisation, der ZooBot und des Projektes „Schulbrücke“, sowie eine Einführung in die Versuchsthematik der Pflanzenphysiologie durch Herbert Marth und Johann Zakall, den Koordinator vom Gymnasium Eisenstadt.

Sodann ging es gutgelaunt zu den Versuchen. Um 9.00 Uhr begannen wir die Durchführung des Nachweises von Zuckern, Proteinen, Fettsäuren und Enzymaktivitäten. Die gute Stimmung wurde durch die motivierenden Ergebnisse noch gesteigert. Besonders viel Aufregung und Freude brachten die Experimente mit Urease, sowie die  „Pharaoschlangen“. Es hat viel Spaß gemacht und die Zeit verging wie im Flug.

Nach der Mittagspause mussten wir uns ein wenig beeilen, da wir noch viele interessante Versuche zu Osmose, Gewebespannung, Transportsystemen und Transpiration geplant hatten. Wir hatten dabei das Glück, einem äußerst wissbegierigen, motivierten und selbständig arbeitenden Publikum gegenüber zu stehen. Diesem konnte Herbert Marth sein Expertenwissen gezielt zur Verfügung stellen, welches er in interaktiver Weise vermittelte. Er lenkte die Aufmerksamkeit auf interessante Aspekte und lud stets zu kreativen Denkweisen in der Pflanzenphysiologie ein.

Um 16.00 Uhr fand die Schulbrücke am Gymnasium Eisenstadt ihren Abschluss. Es war für mich ein schöner und aufregender Tag, an dem ich eine Menge lernen konnte. Ich möchte mich bei allen, die uns unterstützt haben, für ihre tatkräftige Hilfe bedanken. Es war mir eine große Freude, an diesem spannenden Projekt zur Verbreitung des Wissens teilnehmen zu dürfen.

Dr. Bohuslav Uher

 

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Silke Schweiger (Naturhistorisches Museum Wien):

 „Die Herpetofaunistische Datenbank:

36 Jahre Langzeitmonitoring der Amphibien und Reptilien Österreichs“

Nachlese: ca 20 interessierte Personen haben sich eingefunden um Details zur Datenbank, den Erhebungen und auch Nutzungsmöglichkeiten zu hören.

3 Schlaglichter: Eine der ältesten Fundangaben eines einheimischen Reptils oder Amphibs stammt vom Ende des 18. Jahrhunderts! Jeder kann auf https://www.herpetofauna.at/ Sichtungen melden und ein Foto vom Tier hochladen – ein citizen scienceproject! In Wien gibt es nur mehr 2 autochthone Vorkommen von Laubfröschen!
Natürlich beinhaltete der Vortrag viel viel mehr! Z. B. wurden wir zur Beobachtung der Kroatischen Gebirgseidechse mitgenommen und bekanntgemacht mit Problemen, wie diese scheuen Tiere lokalisiert werden können.

Geplant ist ein Verbreitungsatlas für Wien im Lauf des nächsten Jahres und einer für Österreich, der dem vergriffenen von Cabela-Grillitsch-Tiedemann von 2001 nachfolgen soll, in ca. 5 Jahren. Da steht noch viel Arbeit bevor!!

Die sachliche Kompetenz der Vortragenden nahm uns mit in dieses Gebiet der Zoologie. Vielen Dank für den interessanten Abend!

 P.H.

 !!Dienstag, 22.01.2019 17:45!!

Karl Burian HS (=HS 2), UZA1 Biologiezentrum, Althanstr. 14 1090 Wien

 In der Herpetologischen Sammlung des Naturhistorischen Museums Wien werden nicht nur Amphibien und Reptilien konserviert und gesammelt, sondern auch Verbreitungsdaten der heimischen Amphibien und Reptilien. In der Herpetofaunistischen Datenbank Österreichs werden historische und rezente Verbreitungsdaten der heimischen Herpetofauna verwaltet (gegenwärtiger Datenstand: rund 114.000 Beobachtungen). Der Vortrag berichtet über die heimische Herpetofauna, die Entstehung der Datenbank und die daraus resultierenden Freilandprojekte. Fehlen dürfen auf keinen Fall die kuriosesten Meldungen, die im Laufe der Jahrzehnte ebenfalls aufgezeichnet wurden.

Silke Schweiger, Herpetologische Sammlung, 1. Zoologische Abteilung, Naturhistorisches Museum Wien, Burgring 7, 1010 Wien

E-Mail: silke.schweiger@nhm-wien.ac.at

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Am Samstag 3. November 2018  findet von 9 bis 13 Uhr ein

 

Pflegeeinsatz im Natura 2000 Schutzgebiet Zeiserlberg

 

statt, zu dem Mitglieder der ZooBot herzlich eingeladen sind mitzuhelfen.

 NACHLESE: 48 Mann/Frau-Stunden wurden im Rahmen der Pflegemaßnahme geleistet!!!! Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer!!! 5 Personen aus der Gemeinde Ottenthal mit ihrem Bürgermeister und 5 ZooBot-Mitglieder erhielten nach einer theoretischen Einführung durch Manuel Denner die Werkzeuge ausgehändigt und die Einsatzplätze gezeigt. Auch Manuel und Martina Kainz packten kräftig an!

An einer Stelle wurden die sehr verbreitungsfreudigen Brombeeren mit dem Balkenmäher geschnitten und weggeräumt; Bürgermeister Cermak kündete noch den Einsatz einer Maschine an, die alle Pflanzenreste ausgräbt und entfernt. Eine Teilfläche wurde von Hand mit dem Wiedehopf von Brombeerranken befreit. An der östlichen Grenze des Schutzgebietes wurden Gehölze entfernt, abgeschnitten oder ausgegraben: Weißdorn, Liguster, Schlehe und Hartriegel sowie Rosen. Das anfallende Material wurde neben dem Zufahrtsweg abgelegt und wird von der Gemeinde Ottenthal freiwillig entfernt.

Es gab noch Blätter einiger Exemplare der Crambe tataria in leuchtendem Gelborange zu bewundern, auch einige Fruchtstände (von der Pflanze abgebrochen, da der Verbreitungstyp ein “Steppenroller” ist) mit noch etlichen einsamigen Früchten waren im Areal anzutreffen.

Nach der Arbeit wurden die Helferlein ins Gemeindezentrum zu Kaffee, Kuchen (von 2 Frauen aus der Gemeinde köstlich zubereitet!!!) und weiteren Gesprächen eingeladen. Danke für die Gastfreundschaft!!! Wir können uns vorstellen, im nächsten Jahr wieder bei einem Pflegeeinsatz dabei zu sein!

Text u. Bilder P.H.

Bilder Martina Kainz

Plakat mit Kurzbericht

 

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ANKÜNDIGUNG: Treffpunkt um 9 Uhr bei der Infotafel beim Schutzgebiet.Schutzgebietsbetreuer DI Manuel Denner wird in Kooperation mit ENU (Ansprechperson DI Martina Kainz)  den Pflegeeinsatz vorbereiten und dafür sorgen, dass Arbeitsgeräte zur Verfügung stehen. So wie dankenswerterweise  im Vorjahr wird das das Schnittgut auch heuer von der Gemeinde Ottenthal freiwillig entfernt – herzlichen Dank dafür!

Es geht darum der Verbuschung entgegenzuwirken, da die Zielart Crambe tataria offene freie Flächen für ihre Existenz benötigt.

Plakat zum download

 

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Bildervortrag von     Werner Gamerith                       Bildergebnis für werner gamerith

 

“Naturjuwel Kamptal erneut bedroht”

 

Mi. 14.11.2018, 17:15, HS2 = Karl Burian HS, UZA1, Biozentrum, Althanstr. 14, 1090 Wien

Plakat zum download

NACHLESE: Ca. 70 interessierte Personen kamen zu diesem sehr sachlich gehaltenen Vortrag. Die Beschreibung der ökologischen Situation jetzt wurde mit wunderschönen Fotos von W. Gamerith belegt. Was dort an seltenen Arten alles zu finden ist! Das Luftbild zeigte auch, dass dieses Refugium im wahrsten Sinn des Wortes in einer intensivst landwirtschaftlich genutzten Gegend liegt und geradezu Inselcharakter hat. Auch wurde über die Argumente der Kraftwerksbetreiber berichtet – und über das Dilemma, wenn diese und die Umweltschutzbehörde beide in gleicher Hand liegen. Auch die Bürgerinitiative Lebendiger Kamp  stellte sich vor, die von Naturschutzbund, RiverWatch und WWF unterstützt wird. Im Anschluß gab es noch viele intensive Einzelgespräche beim Ausklang mit Getränken und Knabbereien.


P.H.

 

 

    Die EVN spricht von einer „Modernisierung“ des alten Kleinkraftwerks Rosenburg. Tatsächlich plant sie dessen Abriss und den Neubau einer größeren Anlage. Diese würde zusätzliche 2 km vom morphologisch völlig intakten Kamp beanspruchen. Dazu müssten 3 ha Wald gerodet, eine 5 m breite Brücke über den Fluss und eine ebenso breite Straße durch den bewaldeten Steilhang gebaut werden – in einem Schutzgebiet!
Das enge und wenig erschlossene Tal zwischen Wegscheid und Rosenburg ist eine der schönsten und urtümlichsten Waldviertler Landschaften. Zahlreiche gefährdete Arten leben in ungewöhnlicher Dichte an dem unverbauten Wildfluss.
Die Bürgerinitiative möchte das Bewusstsein für den unwiederbringlichen Wert dieses Talraums und seine Gefährdung schärfen. Einmal mehr ist ziviler Widerstand zur Abwehr eines ökologisch wie volkswirtschaftlich unsinnigen Vorhabens notwendig:

www.lebendiger-kamp.at

Bilder von W. Gamerith zur Verfügung gestellt

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Christian Gilli

führt die Exkursion:

“Flora und Vegetation im Herbstaspekt. Im Speziellen Gräser.”

 

Sa. 20.10.2018

Treffpunkt: 9.15 Uhr, Wien-Stammersdorf, Endstation der Straßenbahnlinie 31
Die (ganztägige) Exkursion findet bei jedem Wetter statt!

Wegroute: Stammerdorf, HSV Schießstätte, Rendezvousberg, Alte Schanzen,
Herrenholz, Rückweg über die Stammersdorfer Kellergasse.
Gesamtlänge ca. 9 km. Einkehrmöglichkeiten nur am Ende der Exkursion.

Gemeinsam mit dem Verein zur Erforschung der Flora Österreichs

Nachlese: “Die Exkursion war sehr interessant bei halbwegs passablem Wetter.  Es haben 17 Personen teilgenommen, darunter 2 Studenten. Es waren drei TeilnehmerInnen des BioTaxSyst-Gräserkurses 2018 anwesend (zusammen mit mir). Eine Teilnehmerin ist sogar extra dafür aus Salzburg angereist!Die meisten Teilnehmer waren eher aus dem Bereich des Vereins Flora Österreich.  Es gab schon drei Anfragen zum neuen BioTaxSyst-Gräserkurs 2019.”
Alexander Franz

 

Photocredits: Viktor Scharnhorst

Fotos von Rolf Marschner

 

Artenliste zusammengestellt von Christian Gilli

 

 

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