Junges Forschungsnetzwerk Frauen- und Geschlechtergeschichte

Am 8. März ist Frauen*kampftag!

1910 war auf der 2. Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz nach Vorbild nordamerikanischer Frauendemonstrationen für das Stimmrecht und nach Vorschlag von Clara Zetkin und Käte Duncker ein Frauentag beschlossen worden. Erstmals durchgeführt wurde dieser in mehreren europäischen Staaten am 19. März 1911 – darunter auch in Österreich-Ungarn. Wir haben einige Veranstaltungstipps für Wiener*innen gesammelt.

„Weibliche“ und „männliche“ Überlebensweisen im Konzentrationslager? Das Beispiel Hannover-Limmer

Überlebende des Frauen-Konzentrationslagers Hannover Limmer

Liebevoller Trost in „Lagerfamilien“ einerseits, „Einzelkämpfer“ und „Kameradschaft“ andererseits – Vorstellungen über geschlechtsspezifische Weisen des Überlebens finden sich in vielen Erinnerungsberichten ehemaliger Gefangener nationalsozialistischer Konzentrationslager. Die präsentierten geschlechtlichen Identitäten können dabei helfen, angesichts des traumatischen Erlebens ein kohärentes Selbstgefühl zu bewahren.

Zwischen Verstand und Gefühl

Welche Entwürfe von Weiblichkeit liefern fiktionale und nichtfiktionale Texte im 18. und 19. Jahrhundert? Ist der Konflikt zwischen Verstand und Gefühl ein weibliches Dilemma? Um dieser Frage nachzugehen, lohnt sich ein Blick auf den Begriff des Geschlechtscharakters über das 18. Jahrhundert hinaus.

Fu Hao und Fu Jing, zwei Kriegerinnen in der chinesischen Bronzezeit

„Soll der König der Fu Hao befehlen, ihre Streitkräfte mit denen des Markgrafen Gao im Kampf gegen die Yifang zusammenschließen?“ (Chou 1970, 369). Diese und andere Inschriften zu einer Kriegerin und Gemahlin eines Königs mit dem Namen Fu Hao finden sich auf zahlreichen Orakelknochen aus dem 13. Jahrhundert v. Chr. in China, der späten Phase […]

Kollektive oder individuelle Rechte? Menschenrechte und Überbevölkerung

Menschenrechte wurden nicht immer als individuelle Rechte verstanden – das zeigen vor allem Diskussionen zu globalen Bevölkerungspolitiken in den 1960er und 1970er Jahren. Ein Beitrag zur Historiographie der Menschenrechte und ihrer geschlechtsspezifischen Implikationen.[1]

Das Haus in der Vorgartenstraße 203

Ilona Duczynska Polanyi (1897–1978) – Widerstandskämpferin, Revolutionärin und Historikerin – ist im historischen Gedächtnis Wiens kaum präsent. Am 20. August 2015 wurde schließlich eine Ehrentafel an ihrem ehemaligen Wohnhaus mit der Nummer 203 in der Vorgartenstraße im 20. Wiener Gemeindebezirk angebracht. Allerdings: Auf dieser droht sie hinter ihrem Ehemann Karl Polanyi zu verschwinden.

Rezension „Geschlecht in der Geschichte. Integriert oder separiert? Gender als historische Forschungskategorie“

Der Sammelband „Geschlecht in der Geschichte“ stellt die Frage, wo Geschlecht in der Geschichte zu verorten ist. Kann Geschlecht als Forschungskategorie nur mit anderen Kategorien gemeinsam verhandelt werden oder soll diese Kategorie für sich stehen?

fernetzt @ IÖG – Infos und Referent*innen

Archivressource

Unser Blog hat seinen ersten Nichtwebauftritt! Institutsseminar des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung der Uni Wien: „Blogs in der Geschichtswissenschaft. Erfahrungen und Perspektiven“, 14.12.2015 um 17:15 Uhr, Hörsaal des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung (Universität Wien, Hauptgebäude, Stiege 12, erster Stock).

Wir bloggen!

fernetzt freut sich im neuen Design zu erscheinen – ab sofort auch mit Blog. Wir werden zwei Mal im Monat Beiträge aus den Bereichen ForschungsAlltag, QuellenArbeit, ForschungsErgebnisse, GesellschaftsGeschichte und BuchBesprechung veröffentlichen. Der Blog versteht sich als offene Plattform für alle Interessierten an frauen- und geschlechterhistorischen Themen. In Erwartung eurer Beiträge! fernetzte Grüße, das Redaktionsteam

fernetzen zum Jahresausklang

fernetzen, diskutieren, unterhalten, kennenlernen – offen für alle Interessierten! 3.12.2015, 19 Uhr! Treffpunkt: Café Stadtkind, Universitätsstraße 11

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