Fushimi Inari Taisha Torii-Tunnel und Fuchsstatuen

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Bernhard Scheid, „Fushimi Inari Taisha Torii-Tunnel und Fuchsstatuen.“ In: Religion-in-Japan: Ein Web-Handbuch. Universität Wien, seit 2001 (Stand: 17.8.2015). URL: http://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Bauten/Bekannte_Schreine/Fushimi?oldid=55748X

Der Inari Schrein von Fushimi Fushimi Inari Taisha 伏見稲荷大社 Großschrein der Gottheit Inari in Fushimi, im Süden Kyōtossiehe auch→ Alltag/Opfergaben→ Bauten/Schreine/Torii→ Bauten/Bekannte Schreine→ Mythen/Verwandlungskuenstler→ Karte im Süden Kyōtos bietet mit sei­nen tau­sen­den torii torii 鳥居 Torii, Schreintorsiehe auch Torii → Bauten/Bekannte Tempel→ Bauten/Schreine→ Grundbegriffe/Shinto→ Bauten/Schreine/Shimenawa→ Bauten/Schreine/Schreinbilder → mehr , die oft zu rot leuch­ten­den Gän­gen ver­bun­den sind, eine Besonderheit in der an Se­hens­wür­dig­kei­ten kei­nes­wegs ar­men ehe­ma­li­gen Haupt­stadt. Die torii-Tunnel von Fushimi sind daher auch das touristische Highlight der weitläufigen Schreinanlage.

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Torii-Tunnel in Fushimi

Schreintore, torii (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto
Bild © Hisanori, flickr, 2014. (Letzter Zugriff: 2014/5)

Torii-Tunnel des Fushimi Inari Taisha in nächtlicher Beleuchtung.

. 1 Torii Tunnel in Fushimi
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Tunnel aus roten torii

Schreintore, torii (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto
Bild © Tran DeVore, flickr, 2007. (Letzter Zugriff: 2014/5)

Der gesamte Berg hinter der Haupthalle des Schreins ist von Wegen durchzogen, die mit roten torii bestückt sind.

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Torii-Tunnel

Schreintore, torii (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto
Bild © Yves Rubin, 2006. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Diese torii sind Spenden von frommen Gläubigen.

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Torii-Tunnel in Fushimi.

Schreintore, torii (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyoto
Bild © Keith Leung, 2006. (Letzter Zugriff: 2011/7)

An der Rückseite der torii des Fushimi Inari Taisha sind die Namen der Spender und das Datum der Errichtung verzeichnet.

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Schreintore

Torii (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto
Bild © Yves Rubin, 2006. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Die torii des Fushimi Inari Taisha von rückwärtiger Sicht.

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Visitenkarten in Form von Pfeilern

Schreintore (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto
Bild © Rolf Pressel, 2006. (Letzter Zugriff: 2009/4)

Die meisten torii werden von Firmen gespendet.

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Eingang der Tunnelwege

Schreintore, torii (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto
Bild © Binx, flickr, 2009. (Letzter Zugriff: 2014/5)

Zwei parallel geführte torii-Tunnelwege am Beginn des Aufstiegs.

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Torii-Tunnel

Schreintore, torii (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto
Bild © Kevin Hulsey, 2009. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Torii-Tunnel des Fushimi Inari Taisha.

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Außerhalb des Tunnels

Schreintore, torii (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto
Bild © Jeffrey Friedl, 2008. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Es dauert mehrere Stunden, den ganzen Berg mit seinen torii-Tunneln zu bewandern.

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Torii-Tunnel

Schreintore, torii (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto
Bild © Markowich, (pbase) 2005. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Immer wieder zweigen Seitenpfade der torii-Tunnel vom Hauptweg ab.

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Miniatur-torii

Schreintore, torii (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto
Bild © Bernhard Scheid, flickr, 2013. (Letzter Zugriff: 2014/5)

Zwischen den torii-Tunnel sieht man auch manchmal Miniatur-torii, die zur Ausgestaltung individueller Schreinaltäre (o-tsuka) dienen.

Bilder zum Vergrößern bitte anklicken

Die torii sind entlang von Wegen aufgestellt, die vom Hauptschrein zu drei Nebenschreinen auf dem Gipfel des Inari-Berges (233m) führen. Es handelt sich um Op­fer­ga­ben von Gläu­bi­gen, die sich von der Gott­heit Inari einen be­son­de­ren Dienst (meist ge­schäft­lichen Erfolg) er­hof­fen. Die meis­ten sind von Fir­men ge­spen­det. Neben den torii bietet der Fushimi Inari Schrein auch eine Menge pi­to­res­ker Fuchs­wäch­ter, die für alle Inari Schreine kenn­zeichnend sind. Eine weitere Be­son­der­heit sind die Steinaltäre (o-tsuka o-tsuka お塚 Steinaltäre, oder Gedenksteine zur Verehrung der Gottheit Inari; wtl. „Hügel“), die sich entlang der Wege finden. Der Fushimi Inari Schrein bietet somit ein anschauliches Beispiel für die in Japan weit verbreitete Tendenz, aus der schieren Masse gleich­för­miger Votiv­gaben eine Art Gesamt­kunst­werk zu Ehren einer spe­zi­fi­schen Gott­heit entstehen zu lassen. (Siehe dazu z.B. auch die Laternen des Kasuga Schreins.)

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Eingang zum Schrein

Schreingebäude (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto
Bild © Bernhard Scheid, (flickr) 2013. (Letzter Zugriff: 2014/5)

Eingang zur frisch gestrichenen Anlage des Fushimi Inari Taisha.

. 3 Von Füchsen bewachter Haupteingang in Fushimi
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Fuchswächter

Statue; Fushimi Inari Schrein, Kyōto
Bild © Asano Noboru, 2001. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Linker Fuchswächter vor dem Haupttor des Fushimi Inari Taisha.

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Fuchswächter

Statue; Fushimi Inari Schrein, Kyōto
Bild © Asano Noboru, 2001. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Rechter Fuchswächter vor dem Haupttor des Fushimi Inari Taisha

Fuchswächter

Inari Fuchsstatuen

Es gibt in Japan ca. 30.000 Inari Schreine, viele davon eher klein und un­schein­bar. An­de­rer­seits gibt es — wie so oft in Japan — auch hier die „Drei Großen Inari“, also ein Set von drei re­prä­sen­tativen Heilig­tümern. Zu diesen zählen neben dem Fushimi Inari Schrein in Kyōto, der Yutoku Schrein in Kyūshū und der Toyokawa Inari Tempel(!), welcher der Zen Zen chin. Chan, wtl. Meditation; Zen Buddhismussiehe auch Zen → Grundbegriffe/Buddhismus Lehre→ Grundbegriffe/Stereotype→ Grundbegriffe/Stereotype/Herrigels Zen→ Bauten/Tempel/Tempeltore → mehr Schule angehört. Alle Tempel und Schreine eint die Ver­wen­dung der charak­teristi­schen Fuchs­statuen, die meist als Boten der Gottheit Inari ge­deu­tet werden.

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Füchse (kitsune)

Statuen (Stein); Toyokawa Inari Tempel (!), Präfektur Aichi
Bild © takmagar, flickr 2006. (Letzter Zugriff: 2011/8)

Die Fuchsstatuen (kitsune) sind individuelle Opfergaben (sonaemono) von Gläubigen (ähnlich wie z.B. die zahllosen torii des Fushimi Inari Schreins).

. 4 Füchse des Toyokawa Inari Tempels
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Fuchswächter

Statue (Stein); Inari Schrein
Bild © bycollie, flickr 2005. (Letzter Zugriff: 2011/8)

Statue eines Fuchswächters (kitsune)

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Fuchs mit Sutrenrolle

Statue (Stein); Fushimi Inari Schrein, Kyōto
Bild © orandajin, flickr 2007. (Letzter Zugriff: 2011/8)

Statue eines Fuchses (kitsune) mit einer Sutrenrolle.

Fuchsstatuen

Die Bilder oben stammen aus Schreinen der Gottheit Inari Inari 稲荷 Reisgottheit, häufig von Fuchswächtern bewachtsiehe auch→ Bauten/Bekannte Tempel/Berg Koya→ Bauten/Bekannte Schreine→ Ikonographie/Shinto-Goetter→ Mythen/Imaginaere Tiere→ Mythen/Verwandlungskuenstler → mehr , die stets von Fuchs­wächtern be­wacht wird und teil­weise selbst in Fuchs­gestalt dar­ge­stellt wird. Genau genommen handelt es sich um weiße Füchse, die sich durch diese Farbe von den gewöhn­lichen, „welt­lichen“ Füchsen unter­scheiden. Auch tragen sie meist eine Sutrenrolle सूत्र sūtra (skt., n.) „Faden“, Lehr­rede des Buddha, kanoni­sche Schrift; jap. kyō 経 oder kyōten 経典siehe auch →  Sutra → Grundbegriffe/Buddhismus→ Grundbegriffe/Buddhismus Lehre→ Bauten/Tempel→ Alltag/Gluecksbringer → mehr oder ein Wunsch­juwel im Maul. Auf manchen Dar­stel­lungen ver­dickt sich auch ihre Schwanz­spitze zu einem Wunsch­juwel. All dies zeigt die magische Macht dieser Füchse an. Als Boten (o-tsukai o-tsukai お使い wtl. Bote; auch: Götterbote, häufig in Tiergestaltsiehe auch Symboltiere → Ikonographie/Shinto-Goetter/Kasuga Mandala ) der Inari paaren sie diese Macht aller­dings nicht mit der sprich­wört­lichen Heim­tücke, die den Füchsen (kitsune kitsune Fuchssiehe auch Verwandlungskuenstler → Mythen/Verwandlungskuenstler/Kitsune→ Mythen/Symboltiere/Namazu-e ) auch in Japan nach­gesagt wird. Sutrenrollen und Juwele sind bud­dhis­tische Symbole, was auf bud­dhis­tische Wurzeln des Inari-Glaubens hindeutet.

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Individuell bemalte Fuchs-ema

Votivbilder, ema (Holz, Farbe); Fushimi Inari Schrein, Kyōto
Bild © Matthew Bednarik, flickr 2008. (Letzter Zugriff: 2011/8)

Bemalte ema mit Füchsen (kitsune) des Fushimi Inari Taisha

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Fuchs-ema, die zum Verkauf angeboten werden

Votivbilder, ema (Holz, Farbe)
Bild © Ajisai, flickr 2008. (Letzter Zugriff: 2011/8)

Auch Filzstifte zur Beschriftung und Bemalung der ema liegen bereit.

. 5 . 6 Votivbilder (ema) des Fushimi Schreins
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Fröhliche kitsune-Familie

Statue (Stein); Matsuyama Inari Schrein, Präfektur Fukushima
Bild © komainu.net, 2004. (Letzter Zugriff: 2011/8)

Kitsune-Familie eines Inari Schreins in Fukushima

. 7 Fröhliche Fuchsfamilie
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Fuchsstatue

Statue; Fushimi Inari Schrein, Kyōto
Bild © Owen Waygood, flickr 2006. (Letzter Zugriff: 2011/8)

Exzentrischer Inari Fuchs (kitsune) mit Juwel auf dem Haupt

. 8 Exzentrische Fuchsstatue
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Füchse

Souvenir; Fushimi Inari Schrein, Kyōto
Bild © Wonder Elf, flickr 2005. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Füchse (kitsune), welche als Souvenir im Fushimi Inari Taisha verkauft werden.

. 9 Fuchssouvenirs
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Inari-Miniaturstatuetten

Statuen
Bild © Lostintokyo, flickr 2005. (Letzter Zugriff: 2011/8)

Kleine Inari-Statuen

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Inari-Statuetten

Statuen
Bild © Trane DeVore, flickr 2009. (Letzter Zugriff: 2011/8)

Detailansicht kleiner Inari-Statuen

. 10 . 11 Kitsune Miniatur-Statuetten
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Inari-Ensemble mit grauen und weißen Füchsen

Bild © Tokyoblig's Blog, 2010. (Letzter Zugriff: 2011/8)

Boten der Gottheit Inari werden immer als weiße Füchse (kitsune) gedacht, allerdings nicht notwendigerweise weiß bemalt. Außerdem besitzen sie ein Wunschjuwel, das manchmal an ihrer Schwanzspitze erscheint.

. 12 Inari Ensemble
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Inari-Maske

Maske; Ishioka, Präfektur Ibaraki
Bild © Thomas Lottermoser, 2006. (Letzter Zugriff: 2010/9)

Tänzer mit Fuchsmaske bei einem matsuri in Ishioka, nördlich von Tōkyō.

. 13 Fuchsmaske

Die Fuchsstatuen werden außerdem gern mit roten Lätzchen versehen. Dies ist auch bei anderen Statuen üblich, von denen sich Gläubige direkten Bei­stand erhoffen (vgl. z.B. Jizō Jizō 地蔵 wtl. Schatzhaus/Mutterleib der Erde; skr. Kṣitigarbha; populäre Bodhisattva Figursiehe auch Jizo → Alltag/Opfergaben→ Alltag/Moenche→ Ikonographie/Jizo/Osorezan→ Mythen/Jenseits → mehr ). Die Farbe rot soll be­son­ders wirksam zur Ab­wehr böser Dämonen (mayoke mayoke 魔除け Dämonenabwehr; auch Talismane oder Amulette) geeignet sein. Dieser Symbo­lis­mus wurde während einer Masern­epi­demie Mitte des 19. Jahr­hunderts beson­ders stark ein­ge­setzt. Die Wurzeln dieses Brauchs liegen aller­dings weit­gehend im Dunkeln.

O-tsuka

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O-tsuka

Steinaltäre, o-tsuka; Fushimi Inari Schrein, Kyōto
Bild © Jeffrey Friedl, 2008. (Letzter Zugriff: 2011/7)

O-tsuka, welche von torii in allen Größen umrahmt sind.

. 14 Steinaltäre (otsuka) mit kleinen torii

Füchse und torii finden sich im Fushimi Inari Schrein auch auf zahl­reichen Stein­altären namens o-tsuka o-tsuka お塚 Steinaltäre, oder Gedenksteine zur Verehrung der Gottheit Inari; wtl. „Hügel“, die sich in großer Zahl über die Hügel der Schrein­anlage verstreut finden. O-tsuka (wtl. „Hügel“) haben eine gewisse Ähn­lich­keit mit japani­schen Grab­stätten, es handelt sich aber um An­dachts­stätten oder Altäre für die Gott­heit Inari Inari 稲荷 Reisgottheit, häufig von Fuchswächtern bewachtsiehe auch→ Bauten/Bekannte Tempel/Berg Koya→ Bauten/Bekannte Schreine→ Ikonographie/Shinto-Goetter→ Mythen/Imaginaere Tiere→ Mythen/Verwandlungskuenstler → mehr . Im Zentrum einer solchen Anlage befinden sich ein oder mehrere natürliche Steine mit einer Inschrift. Diese Inschrift ist als indivi­dueller Name der Inari Gott­heit zu verstehen, mit dem Inari an diesem Altar ange­spro­chen wird. (Verwir­ren­der Weise sind unter diesen „Spitz­namen“ auch die Namen anderer bekannter Gott­heiten.) Das Auf­stellen solcher otsuka-Steine geht auf eine volks­reli­giöse Bewegung zurück, die sich in den Jahren unmittelbar vor der Meiji Restau­ration (1868) spontan heraus­bildete. Gläubige er­richte­ten ihre eigene Ver­ehrungs­stätte für Inari auf dem Berg, indem sie große Steine her­bei­schafften und darauf indivi­duelle Götter­namen schrieben. Dieser indivi­duelle Zugang, den man auch watakushi no Inari-sama („meine per­sönliche Inari-Gottheit“) bezeichnet, wurde von den Schrein­prie­stern zunächst einmal ver­boten. Als es aber nicht gelang, diese Form der Laien­fröm­mig­keit abzu­schaffen, gingen die Inari Priester dazu über sie zu kon­trol­lieren. Man schuf bestimmte Areale, in denen die Errichtung von o-tsuka gestattet war, und förderte die Bildung von Laien­orga­nisa­tionen, die die Zuteilung der noch freien Plätze über­nahmen. Heute ist es zwar kaum mehr möglich, einen neuen Altar zu errichten, man kann aber über diese Organi­sationen einen Altar zugeteilt bekommen.1 Dieser wird dann von den je­wei­ligen Gläubigen mit torii und Fuchs­sta­tuen aus­ge­stat­tet, die wiederum vom Inari Schrein hergestellt werden. Dank der großen Zahl der o-tsuka (ca. 10.000) ist dies zweifel­los ein ein­träg­liches Geschäft.

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Steinaltäre, torii; Fushimi Inari Schrein, Kyōto
Bild © Asano Noboru, 2001. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Hier befindet sich der zweite von drei Gipfelschreinen des Inari Berges; o-tsuka und torii sind hier ganz besonders konzentriert und in einander verschachtelt.

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Torii

Schreintore, torii (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto

Noch nicht aufgestellte torii.

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Schreintore

Torii (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto
Bild © Asano Noboru, 2001. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Die Wege führen zu (torii) und kleineren Schreinen (hokora) oder anderen Kultstätten.

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Steinaltäre

O-tsuka; Fushimi Inari Schrein, Kyōto
Bild © Asano Noboru, 2001. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Wörtlich „Hügel“ genannt, sind sie sich auch rund um diese Schreine (o-tsuka) zu finden.

. 15. 16. 17. 18
Otsuka-Altäre

Wer ist Inari?

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Dakiniten und Inari Daimyōjin

Buchillustration, kami (Papier) von Hokusai. 1814; aus Abbildung aus Hokusais Manga, Band 3
Bild © visipix. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Buchillustration der Gottheiten Dakini und Inari Daimyōjin.

. 19 Inari Gottheiten

Der Fushimi Inari Schrein taucht in den Quellen bereits im Jahr 711 erstmals auf. Er war zu dieser Zeit ein Ahnen­schrein des Klans der Hata, die wiederum einige Gene­rationen zuvor aus Korea eingewandert waren. Offenbar verehrten die Hata auf den drei Gipfeln des Inari Berges drei Gott­heiten, die später kollek­tiv als „Inari“ bezeichnet wurden. Unter diesen Gott­heiten soll sich auch die weib­liche Nahrungs­gott­heit Uka-no-mitama Uka-no-mitama 宇迦之御魂 Weibliche Nahrungsgottheit, die v.a. im Fushimi Inari Schrein verehrt wird. befunden haben. Mög­licher­weise ist diese Nah­rungs­gott­heit dafür ver­ant­wort­lich, dass Inari stets als Reis­gott­heit charak­terisiert wird.

Als im Jahr 794 in der un­mit­tel­baren Nach­bar­schaft des Schreins die neue Hauptstadt Heian-kyo Heian 平安 alter Name Kyōtos; politisches Zentrum 794–1185 (= Heian-Zeit)siehe auch Heian Zeit → Bauten/Bekannte Tempel→ Ikonographie→ Bauten/Bekannte Tempel/Berg Koya→ Alltag/Opfergaben→ Alltag/Pilgerschaft → mehr errichtet wurde, erlangte der Schrein rasch über­regionale Bedeutung. Er diente nun nicht mehr als Klan-Schrein der Hata, sondern wurde von Kūkai Kūkai 空海 774–835, Gründer des Shingon Buddhismussiehe auch Kukai → Bauten/Bekannte Tempel→ Bauten/Bekannte Tempel/Berg Koya→ Ikonographie/Mandala→ Alltag/Matsuri/Feuergang → mehr (774–835), dem vielleicht be­deu­tendesten Mönch des japanischen Bud­dhis­mus, zum Schutz­schrein des neu gegründeten „Ost-Tempels“ (Tōji Tōji 東寺 Ost-Tempel in Kyōto, eig. Kyōō Gokoku-ji (Tempel des Königs der Lehre zum Schutz des Landes)siehe auch Myoo → Bauten/Bekannte Tempel/Berg Koya→ Mythen/Verwandlungskuenstler→ Geschichte/Honji suijaku→ Ikonographie/Gluecksgoetter/Bishamonten → mehr ) der neuen Haupt­stadt umfunktioniert. In einer Gründungs­legende des Schreins wird davon erzählt, dass die Gott­heit von Inari Kūkai in der Gestalt eines alten Mannes, der Reis auf dem Rücken trug, erschien:

Auf seinen Wan­derun­gen traf Kūkai in Tanabe in der Provinz Kii [heute Waka­yama, südlich von Nara] auf einen seltsamen alten Mann. Obwohl sich die beiden zum ersten Mal sahen, er­kann­ten sie sofort, dass sie sich in einem früheren Leben bei der Rede des Buddha बुद्ध Buddha (skt., m.) „Der Erleuchtete“; jap. butsu (hotoke) 仏 oder Budda 仏陀siehe auch →  Shaka → Grundbegriffe/Buddhismus→ Grundbegriffe/Buddhismus Lehre→ Bauten/Bekannte Tempel→ Grundbegriffe/Buddhismus Lehre/Vier Wahrheiten→ Ikonographie → mehr auf dem Geier­berg (Gṛdhrakūṭa गृध्रकूट Gṛdhrakūṭa (skt., m.) „Geiergipfel“, indischer Berg, auf dem Buddha predigte; jap. Ryūjusen 霊鷲山siehe auch →  En no Gyoja → Alltag/Pilgerschaft ) in Indien getroffen hatten. Hoch erfreut über das Wieder­sehen lud Kūkai den Greis ein, ihn in der Haupt­stadt zu besuchen, wo er einen Tempel er­richten wollte. Einige Jahre später, als der Tōji bereits erbaut war, erschien der Greis am Südtor des Tempels mit einigen Reis­garben auf dem Rücken2 und Zypres­sen­zweigen in den Händen in Be­gleitung zweier Mädchen und zweier Kinder. Kūkai war über­glück­lich und hielt ihm zu Ehren eine Predigt und alle seine Schüler, weltliche wie geist­liche, boten ihm zu essen an. Der Greis blieb eine Zeit lang im Hause des Laien­schülers Shibamori nahe dem Tōji3 und richtete sich schließlich auf dem Berg Inari ein, wo das Holz für den Bau des Tōji gerodet worden war.4

In dieser buddhistischen Version der Schrein­le­gende ist also von einem Inari Schrein vor der Zeit Kūkais gar keine Rede. Der rätsel­hafte Greis scheint durch den Reis auf seinem Rücken den Schrein­namen zu be­grün­den — tat­sächlich wird der Name Inari meist mit den Zeichen „Reis­ähre tragen“ (稲荷) geschrie­ben. Doch hat der Berg, auf dem er sich letztlich ein­quartiert, ebenfalls den Namen Inari. Es sind also zirkuläre (karmische) Ver­bin­dungen, die die Gottheit in Gestalt eines Reis-tragenden alten Mannes zu ihrem Be­stim­mungs­ort, dem Reistrage-Berg (Inari-yama), führen.

Die Legende könnte natürlich auch so gedeutet werden, dass sich hier bereits ein Schrein befand, der unter Kūkai einer neuen Gott­heit zuge­schrieben wurde. In jedem Fall deutet die Legende an, dass die Ver­bindung zum Reis essentiell für die Iden­tität des Fushimi Inari Schreins war. Fraglich bleibt, wieso die Reis­gott­heit auch als Frau bzw. als Fuchs dar­gestellt wird.

Inari, Fuchs und Dakini

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Japanische Dakini auf einem weißen Fuchs

Tenbu; Tōkyō
Bild © Toyokawa Inari Schrein. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Auf ihren Schultern trägt Dakini Reisballen.

. 20 Japanische Dakini auf einem weißen Fuchs; auf ihren Schultern trägt Dakini Reis­ballen.
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Die Gottheit Inari

Farbholzschnitt, tenbu von Utagawa Kuniyoshi
Bildquelle: Wikimedia Commons. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Die Gottheit Inari auf einem weißen Fuchs (kitsune) erscheint dem Krieger Taira no Kiyomori.

. 21 Die Gottheit Inari auf einem weißen Fuchs erscheint dem Krieger Taira no Kiyomori.

Die Verbindung Inaris mit dem Fuchs wird manchmal durch die Tat­sache erklärt, dass sich Füchse gern in der Nähe von Feldern auf­halten, als Mäuse­fän­ger sogar nützlich für die Land­wirt­schaft sein können und sich daher als Götter­boten einer Reisgott­heit besonders anboten. Anderer­seits finden sich Text­belege für die Ver­bindung zwischen Fuchs und Inari erst ab dem elften Jahr­hundert. Es ist daher wahr­schein­lich, dass die Ver­bindung Inari-Fuchs nicht aus land­wirt­schaft­lichen Asso­ziationen zu erklären ist, sondern aus der Tatsache, dass Inari neben der Gestalt des alten Mannes auch als junge, auf einem Fuchs reitende Frauen­ge­stalt imaginiert wurde.

Die weibliche Gottheit Inari ist eine Erscheinungs­form der indisch-stämmigen Gott­heit Dakini Dakini 荼枳尼 weibl. buddhist. Schutzgottheit, identifiziert mit Inari; skt. Dākinī; auch: menschenfressende Dämoninsiehe auch→ Ikonographie/Myoo/Vajrapani→ Ikonographie/Heilige . Diese wiederum ist eine charak­teristi­sche Gestalt des tantri­schen oder eso­terischen Buddhis­mus. In Indien bezeichnet Ḍākinī डाकिनी Ḍākinī (skt., f.) „Himmelstänzerin“, indische Dämonin; jap. Dakini 荼枳尼 eigentlich eine Spezies von dämoni­schen Menschen­fres­serin­nen, die gemäß den Legenden des indischen Bud­dhis­mus bekehrt wurden und sich darauf hin in eine bud­dhis­tische Schutz­gottheit ver­wan­delten. Auf indo-tibeti­schen Dar­stel­lungen ist Dakini nach wie vor mit furcht­ein­flößenden und zugleich erotischen Zügen dargestellt, die sie in die Nähe der esoterischen Wächtergötter rückt. Auch auf einem der klassischen Mandalas des Shingon Bud­dhis­mus, im Taizōkai mandara Taizōkai mandara 胎蔵界曼陀羅 Mutterschoß-Welt-Mandala; Mandala des Dainichisiehe auch Mandala → Ikonographie/Mandala/Ryogai Mandara , erinnert eine Abbildung von drei Dakinis beim Verzehr einer Leiche an die in­di­sche Urform. Als aus der indischen Dämonin eine ver­trau­te Gestalt des Inari-Kults wurde, gingen diese dunklen Züge jedoch verloren, während sich der Schakal, der der indischen Dakini zur Seite steht, in einen Fuchs ver­wan­delte, der ihr als Reittier dient.

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Gottheit Dakini

Hängerollbild, tenbu. Kamakura-Zeit, 14. Jh.; 68 x 39 cm
Bild © Ruth and Sherman Lee Institute. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Dakini auf einem weißen Fuchs (kitsune).

. 22 Dakini auf einem weißen Fuchs. Darstellung aus der Kamakura-Zeit (14.Jh.).
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Gottheit Dakini

Tenbu
Bild © exoticindiaart.com. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Tanzende Dakini des indischen Tantrismus.

. 23 Tanzende Dakini des indischen Tantrismus
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Dakinis im Taizōkai mandara

Hängerollbild, tenbu, mandara (Seide, Farbe), Detail. Heian-Zeit, 9. Jh.; „Nationalschatz“; Saiin Kyōōgokoku-ji (Tōji Tempel), Kyōto; 183,6 x 164,2 cm
Bildquelle: Katō Yoshihira, Blog. (Letzter Zugriff: 2014/7)

Detail aus dem Taizōkai mandara Mandara, dem Mandala der Mutterschoß-Welt des Shingon Buddhismus (Gesamtansicht links oben). Drei Dakinis beim Verzehr einer Leiche. Es ist nicht ganz klar, ob die Dämoninnen hier dem indischen Vorbild entsprechend als Frauen dargestellt sind.

. 24 Drei Dakinis beim Verzehr einer Leiche (Taizōkai mandara, 9. Jh.)

Die Entstehungszeit der fuchs­reitenden Dakini und ihre Trans­for­mation zu Inari sind nach wie vor rätsel­haft, doch dürften beide unter der Regie des Shingon Bud­dhis­mus zustande gekommen sein, da dieser ja, wie aus der oben er­wähn­ten Legende ersichtlich, eine besondere Beziehung zu Inari entwickelte. Die Ass­oziation Inari-Dakini lässt sich bei­spiel­haft an einem der größten Inari Heilig­tümer erkennen: Toyokawa Inari Toyokawa Inari 豊川稲荷 Inari Kultstätte in Toyokawa, Aichi-ken; eig. ein buddh. Tempel, Myōgon-ji in der Präfektur Aichi wird gerne zu den „Drei Großen Inari [Schreinen]“ Japans gezählt, doch im Grunde handelt es sich um eine buddhisti­sche Tempelanlage. Zudem stellt Kannon Kannon 観音 auch Kanzeon 観世音, wtl. der den Klang der Welt erhört; skt. Avalokiteśvara; chin. Guanyin; als Bodhisattva des Mitleids bekanntsiehe auch Kannon → Bauten/Bekannte Tempel→ Bauten/Bekannte Tempel/Asakusa→ Alltag/Pilgerschaft→ Bauten/Bekannte Schreine/Nikko → mehr das Haupt­heilig­tum (honzon honzon 本尊 Hauptheiligtum eines Tempelssiehe auch Tempel → Bauten/Schreine→ Ikonographie→ Bauten/Bekannte Tempel/Asakusa→ Ikonographie/Gluecksgoetter/Benzaiten → mehr ) des Tempels dar, während in den Grün­dungs­legen­den Dakini die wichtigste Rolle spielt.5 Es handelt sich also um einen Kannon-Tempel, in dem Dakini als beson­dere Schutz­gott­heit verehrt wird. Dies führte wiederum dazu, dass in Toyo­kawa ein besonderer Inari Kult entstand, da man Dakini als identisch mit Inari ansah. In der Ikono­graphie dieses Tempels erscheint Dakini als schöne Frau, die auf einem weißen Fuchs reitet und Reis­ballen trägt. Die gleichen Attri­bute besitzt auch die weibliche Inari. Die spezielle ikono­graphi­sche Gestalt der Dakini/ Inari von Toyo­kawa soll im übrigen auf den Zen Mönch Kangan Giin Kangan Giin 寒巌義尹 Zen-Mönch, 1217–1300 (1217–1300) zurückgehen.

Es deutet also vieles darauf hin, dass die komplexe Natur der Inari Gott­heit(en) mit einst­mals populären Kulten und Figuren des eso­teri­schen Bud­dhis­mus in Ver­bindung steht. Viel­leicht ist es sogar der Unter­stützung durch den eso­terischen Bud­dhis­mus zu ver­danken, dass sich die Schreine für Inari in größerer Zahl ver­breite­ten, als für irgend eine andere Schrein­gott­heit in Japan. Heute hin­gegen ist offen­sichtlich, dass die Ver­bindung Inari–Fuchs–Frau–Reis eine sehr enge ist, während die bud­dhisti­schen Ele­mente (Kūkai, Dakini), die mög­licher­weise zu ihrem Zu­stande­kommen beitrugen, weit­gehend in Ver­gessen­heit geraten sind.

Verweise

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Fußnoten

  1. Smyers 1999, S. 160–64
  2. Ine o ninai 稻を荷い, „Reis­garben tragend“, eine An­spie­lung auf den Schrein­namen Inari 稻荷
  3. Laut Iyanaga handelt es sich um den tabisho tabisho 旅所 wtl. „Reiseort“; Ziel einer Prozession mit tragbarem Schrein (mikoshi) bei Schreinfestensiehe auch Matsuri von Fushimi Inari, also jenen Ort, wohin die Gott­heit Inari während der Schrein­feste gebracht wird.
  4. Auszug aus Inari Daimyōjin ryū no ki 稻荷大明神流記. Angeblich ein Text des Kūkai Schülers Shinga (801–879), wahr­schein­lich jedoch aus der Kamakura-Zeit. Übersetzung B. Scheid nach Iyanaga Nobumi: Ḍākinī et l’Empereur.
  5. S. Gründungs­legende des Toyo­kawa Inari Tempels (jap.).

Bilderläuterungen

  1. Fushimi nacht.jpg

    Torii-Tunnel in Fushimi

    Schreintore, torii (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto
    Bild © Hisanori, flickr, 2014. (Letzter Zugriff: 2014/5)

    Torii-Tunnel des Fushimi Inari Taisha in nächtlicher Beleuchtung.

  2. Fushimi map.jpg

    Plan der Fushimi Schreinanlage

    Informationstafel (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto
    Bild © Salvador Busquets Artigas, flickr, 2008. (Letzter Zugriff: 2014/5)

    Übersichtsplan der Schreinanlage auf einem Schild im unteren Schreinbereich. Dem Schild ist zu entnehmen, dass der Inari Berg eine Höhe von 233m hat, dass die Anlage ungefähr 900.000m² umfasst und der Rundgang in etwa zwei Stunden zu bewältigen ist. Der höchste Punkt des Rundgangs befindet sich auf der Karte rechts oben.

  3. Fushimi inari romon.jpg

    Eingang zum Schrein

    Schreingebäude (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto
    Bild © Bernhard Scheid, (flickr) 2013. (Letzter Zugriff: 2014/5)

    Eingang zur frisch gestrichenen Anlage des Fushimi Inari Taisha.

  4. Toyokawa kitsune.jpg

    Füchse (kitsune)

    Statuen (Stein); Toyokawa Inari Tempel (!), Präfektur Aichi
    Bild © takmagar, flickr 2006. (Letzter Zugriff: 2011/8)

    Die Fuchsstatuen (kitsune) sind individuelle Opfergaben (sonaemono) von Gläubigen (ähnlich wie z.B. die zahllosen torii des Fushimi Inari Schreins).

  5. Ema inari.jpg

    Individuell bemalte Fuchs-ema

    Votivbilder, ema (Holz, Farbe); Fushimi Inari Schrein, Kyōto
    Bild © Matthew Bednarik, flickr 2008. (Letzter Zugriff: 2011/8)

    Bemalte ema mit Füchsen (kitsune) des Fushimi Inari Taisha

  6. Ema inari leer.jpg

    Fuchs-ema, die zum Verkauf angeboten werden

    Votivbilder, ema (Holz, Farbe)
    Bild © Ajisai, flickr 2008. (Letzter Zugriff: 2011/8)

    Auch Filzstifte zur Beschriftung und Bemalung der ema liegen bereit.

  7. Nikokitsuneoyako.jpg

    Fröhliche kitsune-Familie

    Statue (Stein); Matsuyama Inari Schrein, Präfektur Fukushima
    Bild © komainu.net, 2004. (Letzter Zugriff: 2011/8)

    Kitsune-Familie eines Inari Schreins in Fukushima

  8. Inari kitsune exzent.jpg

    Fuchsstatue

    Statue; Fushimi Inari Schrein, Kyōto
    Bild © Owen Waygood, flickr 2006. (Letzter Zugriff: 2011/8)

    Exzentrischer Inari Fuchs (kitsune) mit Juwel auf dem Haupt

  9. Kitsune.jpg

    Füchse

    Souvenir; Fushimi Inari Schrein, Kyōto
    Bild © Wonder Elf, flickr 2005. (Letzter Zugriff: 2011/7)

    Füchse (kitsune), welche als Souvenir im Fushimi Inari Taisha verkauft werden.

  10. Kitsune4.jpg

    Inari-Miniaturstatuetten

    Statuen
    Bild © Lostintokyo, flickr 2005. (Letzter Zugriff: 2011/8)

    Kleine Inari-Statuen

  11. Inari3.jpg

    Inari-Statuetten

    Statuen
    Bild © Trane DeVore, flickr 2009. (Letzter Zugriff: 2011/8)

    Detailansicht kleiner Inari-Statuen

  12. Inari2.jpg

    Inari-Ensemble mit grauen und weißen Füchsen

    Bild © Tokyoblig's Blog, 2010. (Letzter Zugriff: 2011/8)

    Boten der Gottheit Inari werden immer als weiße Füchse (kitsune) gedacht, allerdings nicht notwendigerweise weiß bemalt. Außerdem besitzen sie ein Wunschjuwel, das manchmal an ihrer Schwanzspitze erscheint.

  13. Fuchsmaske.jpg

    Inari-Maske

    Maske; Ishioka, Präfektur Ibaraki
    Bild © Thomas Lottermoser, 2006. (Letzter Zugriff: 2010/9)

    Tänzer mit Fuchsmaske bei einem matsuri in Ishioka, nördlich von Tōkyō.

  14. Fushimi friedl1.jpg

    O-tsuka

    Steinaltäre, o-tsuka; Fushimi Inari Schrein, Kyōto
    Bild © Jeffrey Friedl, 2008. (Letzter Zugriff: 2011/7)

    O-tsuka, welche von torii in allen Größen umrahmt sind.

  15. Ninomine.jpg

    Ni-no-mine

    Steinaltäre, torii; Fushimi Inari Schrein, Kyōto
    Bild © Asano Noboru, 2001. (Letzter Zugriff: 2011/7)

    Hier befindet sich der zweite von drei Gipfelschreinen des Inari Berges; o-tsuka und torii sind hier ganz besonders konzentriert und in einander verschachtelt.

  16. Fushimi gates.jpg

    Torii

    Schreintore, torii (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto

    Noch nicht aufgestellte torii.

  17. Rikimatsusha.jpg

    Schreintore

    Torii (Holz); Fushimi Inari Schrein, Kyōto
    Bild © Asano Noboru, 2001. (Letzter Zugriff: 2011/7)

    Die Wege führen zu (torii) und kleineren Schreinen (hokora) oder anderen Kultstätten.

  18. Otsuka.jpg

    Steinaltäre

    O-tsuka; Fushimi Inari Schrein, Kyōto
    Bild © Asano Noboru, 2001. (Letzter Zugriff: 2011/7)

    Wörtlich „Hügel“ genannt, sind sie sich auch rund um diese Schreine (o-tsuka) zu finden.

  19. Inari hokusai.jpg

    Dakiniten und Inari Daimyōjin

    Buchillustration, kami (Papier) von Hokusai. 1814; aus Abbildung aus Hokusais Manga, Band 3
    Bild © visipix. (Letzter Zugriff: 2011/7)

    Buchillustration der Gottheiten Dakini und Inari Daimyōjin.

  20. Dakini.jpg

    Japanische Dakini auf einem weißen Fuchs

    Tenbu; Tōkyō
    Bild © Toyokawa Inari Schrein. (Letzter Zugriff: 2011/7)

    Auf ihren Schultern trägt Dakini Reisballen.

  21. Inari kuniyoshi2.jpg

    Die Gottheit Inari

    Farbholzschnitt, tenbu von Utagawa Kuniyoshi
    Bildquelle: Wikimedia Commons. (Letzter Zugriff: 2011/7)

    Die Gottheit Inari auf einem weißen Fuchs (kitsune) erscheint dem Krieger Taira no Kiyomori.

  22. Dakini kamakura.jpg

    Gottheit Dakini

    Hängerollbild, tenbu. Kamakura-Zeit, 14. Jh.; 68 x 39 cm
    Bild © Ruth and Sherman Lee Institute. (Letzter Zugriff: 2011/7)

    Dakini auf einem weißen Fuchs (kitsune).

  23. Dakini indien.jpg

    Gottheit Dakini

    Tenbu
    Bild © exoticindiaart.com. (Letzter Zugriff: 2011/7)

    Tanzende Dakini des indischen Tantrismus.

  24. Dakini taizokai.jpg

    Dakinis im Taizōkai mandara

    Hängerollbild, tenbu, mandara (Seide, Farbe), Detail. Heian-Zeit, 9. Jh.; „Nationalschatz“; Saiin Kyōōgokoku-ji (Tōji Tempel), Kyōto; 183,6 x 164,2 cm
    Bildquelle: Katō Yoshihira, Blog. (Letzter Zugriff: 2014/7)

    Detail aus dem Taizōkai mandara Mandara, dem Mandala der Mutterschoß-Welt des Shingon Buddhismus (Gesamtansicht links oben). Drei Dakinis beim Verzehr einer Leiche. Es ist nicht ganz klar, ob die Dämoninnen hier dem indischen Vorbild entsprechend als Frauen dargestellt sind.

Links und Literatur

Iyanaga Nobumi 1999
Dākinī et l’Empereur: Mystique bouddhique de la royauté dans le Japon médiéval.“ VS (Versus) — Quaderni di studi semiotici 83/84 (1999), S. 41–111.
Karen Smyers 1999
The Fox and the Jewel: Shared and Private Meanings in Contemporary Inari Worship. Honolulu: University of Hawaii Press 1999.
Letzte Überprüfung der Linkadressen: Aug. 2010
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