Junges Forschungsnetzwerk Frauen- und Geschlechtergeschichte

Wie „public“ ist Public History (Weekly)?

Jeden Donnerstag publiziert das mehrsprachige Blogjournal Public History Weekly Beiträge zu Geschichte, Politik und Didaktik. Wieso das 2013 gestartete Projekt erfolgreich ist und was zukünftig geplant ist, berichten die Redakteurinnen Isabella Schild und Judith Breitfuß.

In Korrespondenz. Frauenvereine in Österreich-Ungarn

Wie gestalteten sich die Beziehungen zwischen den ungarischen und österreichischen Frauenorganisationen vor 1914? Welcher Wissenstransfer kann beobachtet werden? Waren die ungarischen Frauenvereine im Vergleich zu den österreichischen im Rückstand? Warum ist ein Vergleich wichtig? Ein Bericht aus dem Archiv.

Verhinderte Scheinehen ins Exil

Porträtfoto von Selma Kahane, untertitelt mit "Smiling Photograph of Myself"

Mehr Frauen als vermutet konnten sich durch eine Scheinehe mit einem Ausländer ins Exil retten. 13 Wienerinnen werden in einer aktuellen Ausstellung im Jüdischen Museum Wien portraitiert. Doch manchmal wurde nur geplant, aber nie geheiratet. Ein Beitrag über Hindernisse.

„So ist das eben in der Ehe“. Zofka Kveder und die jugoslawische Frauenbewegung

2018 ziehen Tausende durch die Straßen von Zagreb und fordern die Ratifizierung der Istanbul-Konvention. Mit häuslicher Gewalt setzte sich schon Zofka Kveder, eine feministische Pionierin des südslawischen Raumes, auseinander. Ihre frauengeschichtliche Bedeutung steht im Fokus des folgenden Artikels.

Spuren sichten. Rezension zu Vida Bakondys „Montagen der Vergangenheit“

Vida Bakondy bespricht anhand der Alben der Wiener Hakoah-Schwimmerin Fritzi Löwy (1910–1994) Erinnerungspraktiken und rekonstruiert die Folgen (gesellschafts-)politischer Entwicklungen auf das einzelne Leben. Angesichts der gegenwärtigen politischen Lage leistet sie damit auch zentrale politische Arbeit.

Events rund um den Frauen*kampftag in Wien

Am 8. März ist jährlicher Frauen*kampftag, der auf die Diskriminierung und Ausbeutung von Frauen und Mädchen in aller Welt aufmerksam machen soll. Auch in Wien finden heuer wieder zahlreiche Events um den historisch bedeutsamen Tag statt.

Strafprozesse zum Schutzalter und die Macht von Bildern

Die Schweiz und Österreich gingen in der Regelung des Schutzalters unterschiedliche Wege. Gleichwohl zeigen sich in Strafprozessen frappante Ähnlichkeiten: Fotografien fungierten in beiden Ländern als wichtiges Beweisstück und entschieden wesentlich über die „Schutzwürdigkeit“ unmündiger Mädchen.

Alte Mythen neu verpackt. Camelia und die Menstruation

Modern, fröhlich, beliebt – diese Attribute versprach die Werbung Frauen bereits in den 1930er und 40er Jahren, um sie zum Kauf der neuen Wegwerfbinde Camelia zu animieren. Ein Beitrag über alte Vorurteile und neue Verheißungen, die auch heutzutage noch nachwirken.

„Hausgehilfe“ – Making of einer Verwaltungskategorie

Wer als Hausgehilfin[1] zu definieren war, war im Österreich der Zwischenkriegszeit höchst umstritten. In Verfahren vor dem Verwaltungsgerichtshof wurden Hausbedienstete von gewerblichen und anderen Lohnarbeiter*innen abgegrenzt und die Hierarchien zwischen ihnen festgezurrt. Dies war Teil einer Geschlechterpolitik, die Frauen die Gratifikationen von gewerblicher (Fach-)Arbeit verweigerte.

Tagungsbericht Doing Gender in Exile, 18.-20.10.2017, Wien

Die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung (ÖGE) beschritt mit ihrem Fokus auf das Doing Gender in Exile inhaltliches Neuland. Mit dem Perspektivenwechsel ermöglichte die FrauenAG der ÖGE, insbesondere aber Irene Messinger und Katharina Prager als Konferenzorganisatorinnen, einen Perspektivenwechsel in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Exil.

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