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Druckgraphiken, Bücher und Kalligraphien
Dieses Web-Handbuch beinhaltet 1776 Illustrationen und Bilddokumente. Die vorliegende Seite enthält Bilder zum Thema „Druck, Buch, Schrift“. Die Thumb-Images sind mit Bild-Seiten verlinkt, die zusätzliche Informationen (u.a. zu Quelle und Copyright) enthalten und jene Artikelseiten anzeigen, welche das jeweilige Bild benützen.

Werke namentlich bekannter Künstler 96 Bilder  + anonyme Werke

Luohan14.jpg Anon. nach Guanxiu

Arhat 14

Steinschnitt, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu (832-912). Qing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm
Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library. (Letzter Zugriff: 2013/9)

Arhat Vanavāsin, in einer Höhle meditierend. Namen und Nummer nach dem Fazhuxi; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799). Anmerkung: „Jetzt ..., Rang 3.“

Anon. nach Guanxiu Arhat 14
Luohan15.jpg Anon. nach Guanxiu

Arhat 15

Steinschnitt, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu (832–912). Quing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm
Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library. (Letzter Zugriff: 2013/9)

ArhatAjita, ein Bein hochziehend, schmerzvoller Ausdruck, lange Brauen. Namen und Nummer nach dem Fazhuxi; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799). Anmerkung: „Jetzt ..., Rang 2.“

Anon. nach Guanxiu Arhat 15
Luohan13.jpg Anon. nach Guanxiu

Arhat 13

Steinschnitt, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu (832–912). Quing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm
Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Arhat Angaja, in einem Buch (mit indischer Schrift) lesend, mit Gebetskette und knorrigem Stock. Namen und Nummer nach dem Fazhuxi; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799). Anmerkung: „Jetzt Angiraja, Rang 1.“

Anon. nach Guanxiu Arhat 13
Luohan12.jpg Anon. nach Guanxiu

Arhat 11

Steinschnitt, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu (832-912). Quing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm
Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library. (Letzter Zugriff: 2013/9)

Arhat Nāgasena, hinter einem Felsen zusammengekauert laut betend (schreiend). Namen und Nummer nach dem Fazhuxi; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799). Anmerkung: „Jetzt ..., Rang 14.“

Anon. nach Guanxiu Arhat 11
Luohan10.jpg Anon. nach Guanxiu

Arhat 10

Steinschnitt, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu (832-912). Quing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm
Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library. (Letzter Zugriff: 2016/9)

Arhat Panthaka, lesend. Kugelförmig zusammengekauert. Namen und Nummer nach dem Fazhuxi; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799). Anmerkung: „Jetzt ..., Rang 13.“

Anon. nach Guanxiu Arhat 10
Luohan11.jpg Anon. nach Guanxiu

Arhat 11

Steinschnitt, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu (832-912). Qing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm
Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library. (Letzter Zugriff: 2013/9)

Arhat Rahula, eine mudra (Geste der Belehrung) formend. Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799). Anmerkung: „Jetzt ..., Rang 10.“

Anon. nach Guanxiu Arhat 11
Luohan16.jpg Anon. nach Guanxiu

Arhat 16

Steinschnitt, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu (832-912). Quing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm
Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Arhat Cuda Panthaka, mit Fächer, predigend, unter einem Baum. Namen und Nummer nach dem Fazhuxi; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799). Anmerkung: „Jetzt ..., Rang 11.“

Anon. nach Guanxiu Arhat 16
Luohan2.jpg Anon. nach Guanxiu

Arhat 2

Steinabreibung, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu (832-912). Quing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm
Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

ArhatKanakavatsa, mit einfachem Stock, im Meditationssitz, eine mudra (Handgeste) formend. Namen und Nummer nach dem Fazhuxi; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799).

Anon. nach Guanxiu Arhat 2
Luohan8.jpg Anon. nach Guanxiu

Arhat 8

Steinschnitt, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu (832-912). Quing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm
Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Arhat Vajraputra, lesend, mit überschlagenen Armen und dichtem Körperhaar. Namen und Nummer nach dem Fazhuxi; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799). Anmerkung: „Jetzt ... Rang 5.“

Anon. nach Guanxiu Arhat 8
Luohan9.jpg Anon. nach Guanxiu

Arhat 9

Steinschnitt, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu (832-912). Quing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm
Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Arhat Jivaka, mit Fächer. Namen und Nummer nach dem Fazhuxi; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799). Anmerkung: „Jetzt Gopaka, Rang 15.“

Anon. nach Guanxiu Arhat 9
Luohan7.jpg Anon. nach Guanxiu

Arhat 7

Steinschnitt, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu. Quing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm
Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Arhat Kalika, mit extrem langen Brauen, mit aufgestelltem Bein (Haltung der Gelassenheit). Namen und Nummer nach dem Fazhuxi; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799). Anmerkung: „... Rang 6.“

Anon. nach Guanxiu Arhat 7
Luohan6.jpg Anon. nach Guanxiu

Arhat 6

Steinschnitt, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu (832-912). Quing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm
Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Arhat Badhra, sinnierend, mit kurzer Gebetskette. Namen und Nummer nach dem Fazhuxi; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799). Anmerkung: „... Rang 6.“

Anon. nach Guanxiu Arhat 6
Luohan3.jpg Anon. nach Guanxiu

Arhat 3

Steinabreibung, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu (832-912). Quing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm
Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Arhat 3, chin. Bintoulu poluoduoshi (jap. Binzuru!), an Bambusstock gelehnt, im Meditationssitz, eine Mudra (Handgeste) formend. Namen und Nummer nicht nach dem Fazhuxi; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799).

Anon. nach Guanxiu Arhat 3
Luohan5.jpg Anon. nach Guanxiu

Arhat 5

Steinschnitt, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu. Quing-Zeit, 18.Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm
Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Arhat Nakula, betend, mit Gebetskette, unter einem Baum. Namen und Nummer nach dem Fazhuxi, Bildvorlage Guanxiu; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799). Anmerkung: „Jetzt Arhat Bakula, Rang 9.“

Anon. nach Guanxiu Arhat 5
Luohan1.jpg Anon. nach Guanxiu

Arhat 1

Steinabreibung, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu (832-912). Quing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm
Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Arhat Pindola Bharadraja, mit knorrigem Bambusstock, hochgezogenem Bein und einer Schrifttafel mit indischen Buchstaben. Namen und Nummer nach dem Fazhuxi; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799).

Anon. nach Guanxiu Arhat 1
Luohan4.jpg Anon. nach Guanxiu

Arhat 4

Steinabreibung, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu (832-912). Quing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm
Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library. (Letzter Zugriff: 2013/9)

Arhat Nantimiduoluo Qingyou 難提密多羅慶友尊者, ein Buch haltend, mit dem Finger schnalzend. Namen und Nummer nicht nach dem Fazhuxi; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799). Anmerkung: „Jetzt Arhat Abheda, Rang 16.“

Anon. nach Guanxiu Arhat 4
Koya karte.jpg Asai Koei

Detailansicht des Kōya-san (Kōya-san saiken)

Panoramabild von Asai Koei. 1860er Jahre; 70 x 145 cm
Bild © Japanese Historical Maps, David Rumsey, Berekley. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Die Anlage von Berg Kōya aus südlicher Richtung. Rechts oben das Mausoleum Kūkais (Oku-no-in), in der linken Bildhälfte die wichtigsten Tempel. Die einzelnen Gebäude sind alle Tempel, die wie Familienbetriebe geführt werden. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Betreuung der Gräber, die sich in der Nähe von Kūkais Mausoleum befinden. Heute ist die Zahl der Tempel etwas zurück gegangen, viele Hallen sind auch umbenannt oder verschoben worden, die Grundstruktur der Anlage ist jedoch unverändert geblieben.

Asai Koei Detailansicht des Kōya-san
Kiyomaro geldschein.jpg Chiossone

Wake no Kiyomaro Geldschein

Geldschein von Edoardo Chiossone (1833–1898). Meiji-Zeit, 1901; 96 x 159mm
Bild © Setagaya Stamp/Coin. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Dass es sich hier um den Tennō-treuen Wake no Kiyomaro handelt, lässt sich nur anhand des Schreins auf der linken Bildhälfte verifizieren. Es handelt sich um den Goō Jinja in Kyōto, der durch zwei Wildschweinfiguren charakterisiert ist. Diese sind vor dem Schrein undeutlich zu erkennen. Der Legende nach retteten sie Kiyomaro das Leben, als er von den Schergen seines Erzfeindes Dōkyō verfolgt wurde. Kiyomaros Portrait war ab 1890 auf Geldscheinen zu finden. Die Vorlage stammt vom Italiener Edoardo Chiossone, der die meisten Geldscheine der Meiji-Zeit entwarf. Chiossone soll sich für dieses Portrait den Meiji-Oligarchen Kido Takayoshi (1833–1877) zum Vorbild genommen haben.

Edoardo Chiossone Wake no Kiyomaro Geldschein
Meiji chiossone.jpg Chiossone

Offizielles Portrait des Meiji Tennō

Conté-Zeichnung von Edoardo Chiossone. 1888
Bildquelle: Wikimedia Commons. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Im Gegensatz zu früheren Portraits handelt es sich um keine Photographie, sondern um eine sogenannte Conté-Zeichnung des Meiji Tennō. Chiossone war auch für das Design Meiji-zeitlicher Banknoten und anderer offizieller Bildmedien verantwortlich.

Edoardo Chiossone Offizielles Portrait des Meiji Tennō
Omura chiossone.jpg Chiossone

Portrait von Ōmura Masujirō (1824–1869)

Lithographie von Edoardo Chiossone (1833–1898). Meiji-Zeit
Bild © National Diet Library. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Trotz anders lautender Signatur soll es sich um ein posthumes Portrait Ōmuras handeln, das der italienische Lithograph Chiossone, der auch mehrere bekannte Geldscheinmotive für die Meiji-Regierung entwarf, anfertigte.

Edoardo Chiossone Portrait von Ōmura Masujirō (1824–1869)
Daikoku 1en.jpg Chiossone

Daikoku auf einem Ein-Yen-Schein

Geldschein, fukujin von Edoardo Chiossone (1833–1898). Meiji-Zeit, ab 1885; 7,8 x 13,5 cm
Bild © Kin/Gendai Nihon no Okane. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Einer der ersten modernen Geldscheine Japans zeigt den Glücksgott Daikoku auf zwei Reisballen, mit Sack, Hammer und Mäusen. Der italienische Graveur Edoardo Chiossone entwarf auch andere Geldscheine und offizielle Dokumente für die junge japanische Meiji-Regierung.

Edoardo Chiossone Daikoku auf einem Ein-Yen-Schein
Geku kokkayoho.jpg Chiossone u.a.

Haupthalle des Äußeren Schreins von Ise

Lithographie (Papier, Druckfarbe, Goldfarbe) von Chiossone u.a.; aus der Serie Kokka yohō (Bewahrung der Blüten unseres Landes), 1880
Bild © Museum für Angewandte Kunst (MAK), Wien

Die Haupthalle des Äußeren Schreins (Gekū) von Ise weicht nur in kaum merkbaren Details von der des Inneren Schreins ab. U.a. sind die verlängerten Dachsparren (chigi) hier vertikal und nicht horizontal abgeschrägt (vgl. Bild:Naiku kokkayoho.jpg).

Chiossone u.a. Haupthalle des Äußeren Schreins von Ise
Naiku gesamt kokkayoho.jpg Chiossone u.a.

Anlage des Inneren Schreins von Ise

Lithographie (Papier, Druckfarbe, Goldfarbe) von Chiossone u.a.; aus der Serie Kokka yohō (Bewahrung der Blüten unseres Landes), 1880
Bild © Museum für Angewandte Kunst (MAK), Wien

Die Anlage des Inneren Schreins (Naikū), wie sie 1880 von Edoardo Chiossone und anderen dokumentiert wurde. Abgebildet ist jener Bereich, der damals wie heute für gewöhnliche Besucher unzugänglich ist. Obwohl es heißt, dass die Anlage alle zwanzig Jahre nach exakt dem gleichen Plan neu errichtet wird, fallen im Vergleich zu heutigen Bildern Veränderungen auf. So gab es damals offenbar noch kein verlängertes Vordach vor dem Eingang der Haupthalle (im linken Bildteil), vor allem aber sind die beiden Nebengebäude heute nicht mehr in der gleichen Achse wie die Haupthalle, sondern weit nach hinten versetzt (vgl. Bild:Naiku_google.jpg).

Chiossone u.a. Anlage des Inneren Schreins von Ise
Naiku kokkayoho.jpg Chiossone u.a.

Haupthalle des Inneren Schreins von Ise

Lithographie (Papier, Druckfarbe, Goldfarbe) von Chiossone u.a.; aus der Serie Kokka yohō (Bewahrung der Blüten unseres Landes), 1880
Bild © Museum für Angewandte Kunst (MAK), Wien

Das Bild entstand im Rahmen einer Inspektionstour zu den Baudenkmälern und Kunstschätzen Japans aus den Jahren 1879 und 80, die von Tokunō Ryōsuke (1825–1883), dem Leiter der Staatsdruckerei, initiiert worden war. Ein Team von Photographen und Lithographen erhielt die Aufgabe, die repräsentativsten Kunstschätze des Landes so naturgetreu wie möglich festzuhalten. Dem Expertenteam gehörte auch der Italiener Edoardo Chiossone an, der Japan mit den neuesten Techniken der europäischen Druckkunst vertraut machte und u.a. die japanischen Banknoten entwarf. Die von Chiossone und anderen angefertigten Lithographien der Serie sind teilweise hyperrealistisch und genauer als Photographien. Dennoch wirkt der Innere Schrein (Naikū), das Hauptheiligtum von Ise, zwar in den Details realistisch, die Proportionen stimmen allerdings nicht ganz mit dem heutigen Bau überein.

Chiossone u.a. Haupthalle des Inneren Schreins von Ise
Ad duerer.jpg Dürer

Monogramm Albrecht Dürers

Druck (Papier) von Albrecht Dürer (1471–1528). 1528
Bildquelle: Wilkimedia Commons. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Das berühmte Monogramm Albrecht Dürers, dessen A einem torii ähnelt. Hier auf dem Titelblatt eines Lehrbuchs zu den menschlichen Proportionen. Der volle Titel des Buches lautet: „Hierin sind begriffen vier bücher von menschlicher Proportion, durch Albrechten Dürer von Nürnberg erfunden und beschriben zu nutz allen denen, so zu diser kunst lieb tragen.“ Natürlich ist ein direkter Zusammenhang zwischen Dürers A und dem torii auszuschließen.

Albrecht Dürer Monogramm Albrecht Dürers
Yasukuni mode.jpg Fukiya Kōji

Besuch des Yasukuni Schreins (Yasukuni jinja mōde)

Postkarte (Papier, handkoloriert) von Fukiya Kōji. Frühe Shōwa-Zeit, 1930er Jahre?
Bild © East Asia Image Collection, Digital Image Collections at Lafayette. (Letzter Zugriff: 2018/9)

Postkarte aus der Zwischenkriegszeit mit patriotischer Propaganda. Der Schrein ist vor allem anhand seines überdimensionalen torii identifizierbar. Die Inschrift auf der Postkarte besagt: „Yukiko hat heute mit einer Freundin wieder den Yasukuni Schrein in Kudan besucht. Auf dem Rückweg denkt sie voll inniger Dankbarkeit an die Heldenseelen, die das Land beschützen, und an den großen Sieg der kaiserlichen Truppen, während die Strahlen der Frühlingssonne auf dem Weg vor den beiden Mädchen glitzern.“

Fukiya Kōji Besuch des Yasukuni Schreins
Gion edo.jpg Hayami Shungyōsai

Gion Fest

Buchillustration von Hayami Shungyōsai (1767–1823); aus Nenjū gyōji taisei (Lexikon der jahreszeitlichen Feste), 1806
Bild © Waseda University Library. (Letzter Zugriff: 2016/4/12)

Prozession der Schauwagen beim Gion Matsuri in Kyōto aus der Edo-Zeit. Die Schauwagen sehen ihren heutigen Nachfahren recht ähnlich, als Datum des Umzugs ist hier jedoch der 7. Tag des 6. Monats angegeben.

Hayami Shungyōsai Gion Fest
Perry 1854.jpg Heine

Perrys zweiter Besuch in Japan (1854)

Lithographie (koloriert) von Wilhelm Heine. 1856
Bild © US Naval History & Heritage. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Im Gebiet des heutigen Yokohama, wo später auch die ersten Ausländerkolonien entstanden, treffen amerikanische Marine Offiziere unter Commodore Perry mit ihren japanischen Verhandlungspartnern zusammen. Das Bild beruht auf einem Aquarell von Wilhelm Heine (1827–1885), einem deutschen Künstler, der Perrys Mission als offizieller „Photograph“ begleitete.

Wilhelm Heine Perrys zweiter Besuch in Japan (1854)
Koya1896.jpg Hirata Eikichi

Gesamtansicht des Kōya-san (Kōya-san zenzu)

Panoramabild von Hirata Eikichi, Detail. Meiji-Zeit, 1896; 19 x 120 cm
Bild © Japanese Historical Maps, David Rumsey, Berekley. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Oben auf Berg Kōya das Mausoleum Kūkais, im Vordergrund Gräber der Tokugawa und anderer Prominenter aus der Edo-Zeit. Neben den Gräbern sind die Namen der berühmten Verstorbenen eingezeichnet.

Hirata Eikichi Gesamtansicht des Kōya-san
Nyoirin jukkansho.jpg Ingen

Kannon mit Wunschjuwel (Nyoirin Kannon)

Buchillustration, bosatsu (Tusche und Farbe auf Papier) von Ingen. Kamakura-Zeit, 14. Jh.; aus Jikkanshō 十巻抄, Bd. 6 „Kannon“; Entsū-ji, Berg Kōya
Bild © Kūkai mandara: Kōbō Daishi to Kōya-san (Katalog), Reihōkan 2006, S. 116, Abb. 41-1

Bodhisattva Kannon auf einem Felsen sitzend und mit sechs Armen, ein Wunscherfüllungsjuwel (nyoi no tama) zur Brust haltend. Die Abbildung geht auf eine relativ frühe Kopie des Jikkanshō 十巻抄 („Abriss in zehn Bänden“) zurück. Dieses älteste japanische Handbuch der buddhistischen Ikonographie stammt aus dem 11. Jahrhundert ist auch unter dem Titel Zuzōshō 図像抄 („Abriss von Skizzen [buddhistischer] Statuen“) bekannt. Hier handelt es sich um eine Kopie durch Ingen 印玄, einen Mönch des Ninna-ji in Kyōto.

Ingen Kannon mit Wunschjuwel
Phallusgott.jpg Katsukawa Shunshō

Phallus-Mönch (Sakuzōzu)

Buchillustration (Farbholzschnitt) von Katsukawa Shunshō (1726-1792); aus der Serie Hyaku bobo gatari (in etwa „Geschichten von hundert Mösen“), 1771
Bild © Museum of Fine Art, Boston. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Dieses ungewöhnliche Bild stammt aus einer skurril-erotischen Anthologie, in der die bekanntesten japanischen Monster in Form von Genitalien dargestellt werden.

Katsukawa Shunshō Phallus-Mönch
Iyadahime.jpg Katsukawa Shunshō

Iyadahime

Buchillustration (Farbholzschnitt) von Katsukawa Shunshō (1726-1792); aus der Serie Hyaku bobo gatari (in etwa „Geschichten von hundert Mösen“), 1771
Bild © Hyaku bobogatari, (jp.). (Letzter Zugriff: 2011/7)

Dieses ungewöhnliche Bild stammt aus einer skurril-erotischen Anthologie, in der die bekanntesten japanischen Monster in Form von Genitalien dargestellt werden. Dieses Bild enthält eine Anspielung auf die mythologische Szene, in der [Kushi-] Inada-hime (hier Iyada-hime, „Prinzessin Rühr-mich-nicht-an“) von der achtköpfigen Schlange Yamata no Orochi (hier Yamara no Orochi, „Achtpenis Schlange“) bedroht wird.

Katsukawa Shunshō Iyadahime
Baku hokusai.jpg Katsushika Hokusai

Baku

Buchillustration, baku von Katsushika Hokusai
Bildquelle: Mark Schumacher. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)
Photo courtesy Evgeny Steiner (SOAS)

Hokusais Illustration des legendären baku.

Katsushika Hokusai Baku
Wagojin hokusai.jpg Katsushika Hokusai

Götter der Harmonie (wagōjin)

Buchillustration (Papier, Farbe) von Katsushika Hokusai; aus Manpuku wagōjin (Götter der Harmonie des mannigfachen Glücks), 1821
Bild © Nichibunken. (Letzter Zugriff: 2015/7)

Coverillustration einer Sammlung erotischer Bilder (shunga) von Hokusai. Der Text besagt in etwa: „Harmonie erzeugt alles Glück, Berührung versöhnt Yang und Yin (Mann und Frau).“ Wagō-jin sind eigentlich chinesische Glücksgötter, die üblicherweise als männliches Zwillingspaar auftreten und für Glück und Reichtum stehen. Auch im Japan der Edo-Zeit waren sie weitläufig bekannt. Hokusai aber kombiniert die Wagō-jin mit der Ikonographie der Wegegötter (dōsojin) und münzt Reichtum in sexuelle Zufriedenheit um.

Katsushika Hokusai Götter der Harmonie
Tohachi hokusai.jpg Katsushika Hokusai

Tōhachi Bishamon-ten

Buchillustration, tenbu (Papier) von Katsushika Hokusai; aus der Serie Hokusai manga 北斎漫画, Bd. 11, ca. 1825
Bild © visipix, (bildbearbeitet). (Letzter Zugriff: 2012/2/18)

Abbildung des Bishamon-ten mit acht Schwertern, eine späte Variation des Tobatsu Bishamon-ten.

Katsushika Hokusai Tōhachi Bishamon-ten
Pilger2 hokusai.jpg Katsushika Hokusai

Fuji-Pilger (Suberi)

Buchillustration von Katsushika Hokusai; aus der Serie Fugaku hyakkei (Hundert Ansichten des Fuji), Bd. 1, 1834
Bild © MAK, Museum für Angewandte Kunst, Wien. (Letzter Zugriff: 2015/7/18)

Ein Bild aus Hokusais berühmter Serie über den Fuji. Eine kleine Gruppe gut trainierter Pilger beim Abstieg (eigentlich Abrutschen, suberi) über die Geröllhalden des Berges Fuji. Die Hüte der Pilger sind alle mit den gleichen Schriftzeichen ausgestattet: Nicht-zwei (不二, hier fuji zu lesen), ein Sprachspiel mit dem Bergnamen.

Katsushika Hokusai Fuji-Pilger
Pilger1 hokusai.jpg Katsushika Hokusai

Fuji-Pilger (Fuji no yamaaki)

Buchillustration von Katsushika Hokusai; aus der Serie Fugaku hyakkei (Hundert Ansichten des Fuji), Bd. 1, 1834
Bild © MAK, Museum für Angewandte Kunst, Wien. (Letzter Zugriff: 2015/7/18)

Ein Bild aus Hokusais berühmter Serie über den Fuji-san. Das Muster aus runden Objekten ist erst auf den zweiten Blick als Pilgerhüte von oben zu erkennen. Dann aber sieht man einen einzelnen, der seinen Blick nach oben richtet und in ein Muschelhorn bläst. Die Hüte der Pilger sind alle mit den gleichen Schriftzeichen ausgestattet: Nicht-zwei (不二, hier fuji zu lesen), ein Sprachspiel mit dem Bergnamen. Das Bild trägt den Titel „Öffnung des Fuji“, bezieht sich aber also auf einen bestimmten Tag im Frühling, ab dem es Pilgern gestattet war, den Fuji zu besteigen. Die Pilger organisierten sich in der Edo-Zeit in Bruderschaften (), daher auch das uniformierte Erscheinungsbild.

Katsushika Hokusai Fuji-Pilger
Sanmendaikoku hokusai.jpg Katsushika Hokusai

Dreigesichtiger Daikoku (Sanmen Daikoku)

Buchillustration, fukujin von Katsushika Hokusai. Edo-Zeit; aus Hokusai Manga, Band 13, 1828
Bildquelle: Staatsbibliothek Berlin, (bildbearbeitet). (Letzter Zugriff: 2017/4/12)

Ähnlich wie der indische Mahakala kann auch Daikoku eine dreigesichtige Form annehmen. In den meisten Beispielen aus der Edo-Zeit verschmilzt er dabei mit Bishamon-ten (li) und Benzaiten (re). Frühere Beispiele dieses Typs tragen durchaus auch zornvolle, furchteinflößende Züge.

Katsushika Hokusai Dreigesichtiger Daikoku
Daruma hokusai.jpg Katsushika Hokusai

Daruma Portrait

Buchillustration von Katsushika Hokusai (1760-1849)
Bild © Muian. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Entwurf für ein Riesenbild des Bodhidharma, das Hokusai 1817 in Nagoya als Werbeaktion für seine Hokusai Manga anfertigte. Im Bildtext sind die Maße des Plakats angegeben, die umgerechnet eine Fläche von 11 mal 18 Metern ergeben.

Katsushika Hokusai Daruma Portrait
Uzume-hokusai.jpg Katsushika Hokusai

Ame no Uzume

Buchillustration, kami von Katsushika Hokusai. 1816; aus Hokusai manga, Bd. 5
Bildquelle: visipix (bearbeitet). (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Darstellung der Ame no Uzume

Katsushika Hokusai Ame no Uzume
Toyotamahime hokusai.jpg Katsushika Hokusai

Die wahre Gestalt der Toyotama-hime (Toyotama-hime no hontai)

Buchillustration von Katsushika Hokusai (1760–1849). Edo-Zeit; aus Ehon sakigake (Bilderbuch der Vorreiter), 1836
Bild © The British Museum. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Toyotama-hime, die Tochter des Drachenkönigs, gebiert in ihrer wahren Gestalt einen Sohn. Der Vater, Hikohohodemi wirft einen verbotenen Blick in die Gebärhütte. Dies wird die Drachenfrau veranlassen, ins Meer zurückzukehren. Der lebhafte Knabe, der den Bauch der Drachenmutter wie eine schwere Decke von sich stemmt, hat den komplizierten Namen Hiko-nagisa-takeugaya-fukiaezu. Er wird später seine Tante, ebenfalls eine Drachenfrau heiraten und mit ihr den ersten Tennō, Jinmu, zeugen.

Katsushika Hokusai Die wahre Gestalt der Toyotama-hime
Uzume sarutahiko hokusai.jpg Katsushika Hokusai

Ame no Uzume und Sarutahiko

Buchillustration von Katsushika Hokusai. 1816; aus Hokusai manga, Bd. 5
Bildquelle: Muian. (Letzter Zugriff: 2011/10)
Katsushika Hokusai Ame no Uzume und Sarutahiko
Devadatta hokusai.jpg Katsushika Hokusai

Devadattas Höllenfahrt

Buchillustration (Papier, Tusche) von Katsushika Hokusai; aus Shaka go-ichidai zue („Das Leben des Shakyamuni, illustriert“, Textautor Kokado Yatei), Bd. 5, 1845
Bild © Waseda University Library. (Letzter Zugriff: 2015/8/26)

Das Bild stammt aus einem Buch mit Legenden aus Buddhas Leben. Es zeigt Buddha, umgeben von mehreren Jüngern und im Vordergrund Buddhas Gegenspieler, seinen Cousin Devadatta, der aus Eifersucht diverse Anschläge auf Buddhas Leben unternahm. Das Bild trägt folgende Inschrift: „Devadatta, der dem Welt-Heiligen [Buddha] schaden wollte, wie er bei lebendigem Leib in die Hölle stürzt.“

Katsushika Hokusai Devadattas Höllenfahrt
Inari hokusai.jpg Katsushika Hokusai

Dakiniten und Inari Daimyōjin

Buchillustration, kami (Papier) von Katsushika Hokusai. 1814; aus Abbildung aus Hokusais Manga, Band 3
Bild © Institut des Traditions du Japon. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Buchillustration der Gottheiten Dakini und Inari Daimyōjin.

Katsushika Hokusai Dakiniten und Inari Daimyōjin
Izanagi kagutsuchi.jpg Katsushika Hokusai

Izanagi tötet Kagutsuchi

Buchillustration, kami (Papier, Tusche) von Katsushika Hokusai (1760-1849); aus Gahon wakan homare („Bilder von Helden aus Japan und China“), 1850 (posthum veröffentlicht)
Bildquelle: visipix. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Izanagi tötet den Feuergott Kagutsuchi

Katsushika Hokusai Izanagi tötet Kagutsuchi
Ikenie hokusai.jpg Katsushika Hokusai

Menschenopfer (ikenie)

Buchillustration (Papier) von Katsushika Hokusai, Detail; aus Ehon hayabiki, 1817
Bild © British Museum. (Letzter Zugriff: 2017/11/11)

Inmitten einer Anzahl von Skizzen, assoziiert mit dem Buchstaben „i“ findet sich bei Hokusai auch das Wort ikenie (Lebendopfer), das Hokusai als blutiges Opfer einer jungen Frau durch einen Shintō-Priester imaginiert.

Katsushika Hokusai Menschenopfer (ikenie)
Zenshu no garanjin.jpg Katsushika Hokusai

Hotei

Buchillustration, fukujin (Papier, Farbe, Tusche) von Katsushika Hokusai. Edo-Zeit; aus Hokusai manga, Band 5
Bild © Muian. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Hotei, hier als Tempelgott des Zen. Satirische Darstellung.

Katsushika Hokusai Hotei
Hiruko hokusai.jpg Katsushika Hokusai

Blutegel-Kind (Hiruko)

Buchillustration, fukujin (Papier, Tusche) von Katsushika Hokusai. Edo-Zeit, 1849; aus Hokusai manpu 北斎画譜, Bd. 3
Bild © Yamaguchi Kenritsu Bijutsukan. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Das Bild zeigt den Glücksgott Ebisu als Fischer. Die Bildinschrift lautet jedoch Hiruko, wtl. Blutegelkind. Hokusai spielt damit auf eine Schreinlegende an, der zufolge Ebisu aus dem ersten, missgestalteten Kind der Urgötter Izanagi und Izanami, dem „Blutegelkind“ hevorgegangen ist.

Katsushika Hokusai Blutegel-Kind
Hokusai setsubun.jpg Katsushika Hokusai

Dämonenaustreibung

Buchillustration (Papier, Tusche) von Katsushika Hokusai. 1816; aus Hokusai manga, Bd. 4
Bild © The British Museum. (Letzter Zugriff: 2013/8/16)

Illustration des Brauchs, Dämonen (oni) am Jahresende mit getrockneten Bohnen zu verjagen. Dabei wird traditionellerweise gerufen: „Rein mit dem Glück, raus mit den Oni (fuku wa uchi, oni wa soto)!“

Katsushika Hokusai Dämonenaustreibung
Jurojin hokusai.jpg Katsushika Hokusai

Fukurokuju

Buchillustration, fukujin (Papier) von Katsushika Hokusai, Detail. Edo-Zeit
Katsushika Hokusai Fukurokuju
Kappa hokusai.jpg Katsushika Hokusai

„Wie man kappa fängt“

Buchillustration, yōkai (Papier, Tusche) von Katsushika Hokusai (1760–1849); aus der Serie Hokusai manga, Bd. 12, 1820
Bild © Muian. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Ein kappa fühlt sich vom blanken Hinterteil des Fischers sichtlich angezogen, vermutet er dort doch den magischen shirikodama (wtl. „Arschjuwel“). Der Fischer, der um diesen Effekt weiß, sitzt auf einer komplizierten Vorrichtung, um den kappa im richtigen Moment zu fangen.

Katsushika Hokusai „Wie man kappa fängt“
Elefant hokusai.jpg Katsushika Hokusai

Der Elefant und die Blinden

Buchillustration von Katsushika Hokusai. Edo-Zeit, 1819; aus Hokusai manga, Bd. 8
Bildquelle: The British Museum, (bearbeitet). (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Hokusais Illustration der buddhistischen Parabel von den Blinden, die einen Elefanten beschreiben sollen. Jeder beschreibt ihn anders, keiner lügt, aber die Wahrheit geht über all diese Einzelbeschreibungen hinaus. Hokusais Elefant ist vergleichsweise realistisch, hat aber doch einige Ähnlichkeiten mit dem legendären Baku.

Katsushika Hokusai Der Elefant und die Blinden
Ennogyoja hokusai.jpg Katsushika Hokusai

En no Gyōja auf dem Berg Fuji

Buchillustration von Katsushika Hokusai. Edo-Zeit, 1834; aus der Serie Hundert Ansichten des Fuji, Band 1
Bild © visipix. (Letzter Zugriff: 2011/7)

En no Gyōja auf dem Berg Fuji.

Katsushika Hokusai En no Gyōja auf dem Berg Fuji
Drache fuji.jpg Katsushika Hokusai

Drache und Fuji (Tōryū no Fuji)

Buchillustration von Katsushika Hokusai (1760–1849). Edo-Zeit; aus Fugaku hyakkei („Hundert Ansichten des Fuji“), Bd. 2, 1835; Buchseite ca. 23 x 16 cm
Bild © The British Museum. (Letzter Zugriff: 2011/9)
Jack Hillier Collection

Ein aufsteigender Drache (ryū) gilt als besonders glücksverheißend, ebenso der Berg Fuji.

Katsushika Hokusai Drache und Fuji
Nichirens enthauptung.jpg Katsushika Isai

Nichiren vor der Enthauptung

Buchillustration (Papier, Tusche) von Katsushika Isai (1821–1880); 20 x 29,8 cm
Bild © Museum of Fine Arts, Boston. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Nichiren soll am Strand von Kamakura exekutiert werden. Ungewöhnliche Wetterphänomene verhindern die Exekution in letzter Sekunde.

Katsushika Isai Nichiren vor der Enthauptung
Daikoku Uzume.jpg Kawanabe Kyōsai

Daikoku, Otafuku und Jurōjin

Illustration, kami von Kawanabe Kyōsai. 1889
Bildquelle: Wikimedia Commons. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Im Vordergrund Daikoku auf einem Ochsen, geführt von Otafuku (Ame no Uzume). Im Hintergrund Jurōjin, der sich mit seinem Reittier abmüht. Das Bild wurde laut Inschrift am zweiten Neujahrstag angefertigt. Die Glücksgötter waren und sind ein beliebtes Neujahrsmotiv. Auch die Kombination mit einem Ochsen als Reittier ist nicht ungewöhnlich. Interessant ist vor allem, dass als weibliche Begleiterin Daikokus nicht Benzaiten in Erscheinung tritt, sondern die komödiantische Otafuku.

Kawanabe Kyōsai Daikoku, Otafuku und Jurōjin
Shishimai utamaro.jpg Kitagawa Utamaro

Löwentanz (Shishimai)

Buchillustration (Papier, Farbe) von Kitagawa Utamaro (1753?–1806); aus Waka Ebisu (Der junge Ebisu), 1789; 25,8 x 18,8 cm
Bild © Rijksmuseum, Amsterdam (RP-P-1960-11-3). (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Die Abbildung stammt aus einer Kollektion unterhaltsamer Gedichte, zu denen Utamaro eine Serie von fünf Illustrationen schuf. Das vorliegende Bild zeigt eine Straßenszene in Edo während der Neujahrsfeiern. Straßenkünstler führen einen Löwentanz (shishimai) vor, größere Kinder amüsieren sich, kleinere fürchten sich.

Kitagawa Utamaro Löwentanz
Amaterasu eitaku.jpg Kobayashi Eitaku

Amaterasu tritt aus der Höhle

Buchillustration, kami (Papier, Tusche) von Kobayashi Eitaku (1843-1890); aus Yamata no Orochi („Japanese Fairy Tales 9“) von Basil Hall Chamberlain, 1886
Bild © Waseda University Library. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Die Sonnengöttin Amaterasu kommt aus ihrer Höhle. Zuvor hatte sie sich dort versteckt, nachdem ihr Bruder Susanoo — dem sie Zugang zu ihrem Reich gewährte — sie durch verschiedene Untaten zutiefst verletzt hatte. Die anderen Götter veranstalten schließlich ein ausgelassenes Fest, bei welchem die Göttin Ame no Uzume eine Art Striptease vorführt, woraufhin alle Götter schallend zu Lachen beginnen. Amaterasu, neugierig ob des Gelächters, öffnet die Höhle einen spaltbreit. Sie erblickt ihr eigenes Abbild in einem Spiegel, den man ihr vorhält und verlässt verwundert darob ihr Versteck.

Kobayashi Eitaku Amaterasu tritt aus der Höhle
Kobutori2.jpg Kobayashi Eitaku

Alter mit Beule

Illustration (Papier, Tusche, Farbe) von Kobayashi Eitaku, Detail. 1889; aus „The old man and the devils“; Verlag: Griffith (London), Hasegawa Takejiro (Tokyo); Übersetzer: James Curtis Hepburn
Bild © Open Library. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Der Held des Märchens mit einer großen Beule an der Backe. Erste englischen Version des Märchens „The old man and the devils“ (Kobutori jīsan).

Kobayashi Eitaku Alter mit Beule
Kobutori4.jpg Kobayashi Eitaku

„Her mit der Beule!“

Buchillustration, oni (Krepp-Papier, Tusche, Farbe) von Kobayashi Eitaku, Detail. 1889; aus „The old man and the devils“; Verlag: Griffith (London), Hasegawa Takejiro (Tokyo); Übersetzer: James Curtis Hepburn
Bild © Open Library. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Die oni nehmen die Beule des Alten als Pfand (Szene aus Kobutori jīsan).

Kobayashi Eitaku „Her mit der Beule!“
Kobutori.jpg Kobayashi Eitaku

„The old man and the devils“

Umschlagbild, yōkai (Papier, Tusche, Farbe) von Kobayashi Eitaku. 1886; aus „The old man and the devils“; Verlag: Griffith (London), Hasegawa Takejiro (Tokyo); Übersetzer: James Curtis Hepburn
Bild © George Baxley. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Erste englische Version des Märchens „The old man and the devils“ (Kobutori jīsan).

Kobayashi Eitaku „The old man and the devils“
Kojikiden.jpg Motoori Norinaga

Kojiki

Motoori Norinaga. Edo-Zeit
Bild © Museum of Motoori Norinaga. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Erstes Blatt einer frühen, Edo-zeitlichen Druckversion des Kojiki mit handschriftlichen Notizen von Motoori Norinaga.

Motoori Norinaga Kojiki
Schrein skizze.jpg Nakashima Hiroko

Schreinanlage

Schreinskizze von Nakashima Hiroko
Bild © Inoue Nobutaka, e.a. (Hg.), Shintō jiten. Tōkyō: Kōbundō 1994, S. 185

Idealtypische Skizze einer Schreinanlage (jinja).

Nakashima Hiroko Schreinanlage
Kaidan.jpg Nakata Hideo

Kaidan

Film (Plakat) von Nakata Hideo. 2007

Filmplakat des Films „Kaidan“

Nakata Hideo Kaidan
Nikko torii alt.jpg Rein

Aufgang zum Tōshōgū

Stich, torii von J.J. Rein. 1881
Bild © National Diet Library

Eingangs-torii und Pagode des Tōshō-gū aus einer weniger touristischen Zeit

J.J. Rein Aufgang zum Tōshōgū
Yama und savitri.jpg Sharman

Yama und Savitri

Lithographischer Farbdruck (Papier, Farbe) von B. G. Sharman. Bombay, Indien, spätes 19. Jh.
Bild © Institut für Südasien-, Tibet- und Buddhismuskunde, Universität Wien. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)
Sammlung Dr. Erich Allinger

Yama in moderner hinduistischer Erscheinung: Die liebende Gattin Sāvitrī ist Yama in die Unterwelt gefolgt und quält ihn so lange mit Bitten, ihrem verstorbenen Mann (im Vordergrund und als Geistseele abgebildet) wieder das Leben zu schenken, bis der Gott des Todes schließlich nachgibt. Episode aus dem indischen Mahābhārata.

B. G. Sharman Yama und Savitri
Deshima 1790.jpg Shiba Kōkan

Dejima

Buchillustration (Papier) von Shiba Kōkan (1747–1818); aus Saiyū ryodan 西遊旅譚 (Vergnügungsreise in den Westen), 1790
Bild © Japan Netherlands Exchange in the Edo-Period, National Diet Library, Tōkyō. (Letzter Zugriff: 2016/9/6)

Skizze der künstlichen Insel Dejima (oder Deshima) in der Bucht von Nagasaki, die den einzigen europäischen Handelsstützpunkt der Edo-Zeit darstellte. Die dort Ansässigen waren offiziell alles Holländer. Sie wurden streng kontrolliert und durften die Insel nur selten und in Begleitung verlassen, stellten aber für viele Japaner auch einen faszinierenden Anziehungspunkt dar. So auch für den Maler und Autor Shiba Kōkan (1747–1818), der Deshima besuchen durfte und hier unter anderem die westliche Ölmalerei erlernte. Das über Deshima nach Japan gebrachte Wissen wurde „Holland-Wissenschaft“ (rangaku) genannt. Shiba Kōkan war auch als Gelehrter in dieser Wissenschaft aktiv und gilt als großer Popularisierer von westlicher Wissenschaft und Kunst im Edo-zeitlichen Japan.

Im rechten Bildteil steht: „Die Holländer haben auf Deshima einen Kyūshū-Stützpunkt errichtet. Jedes Jahr bringen sie aus ihrem Land 55 Silber-monme nach Japan.“ Das bezieht sich möglicherweise auf die „Miete“, die die Holländer für Dejima zahlen mussten. Im linken Bildteil sind die Ausmaße der Insel verzeichnet. Demnach war die fächerförmige Insel 35 kan (ca. 63m) breit und maß an der Außenseite 180 kan (ca. 324m).

 

Shiba Kōkan Dejima
Bishamon hokekyo.jpg Sugawara Mitsushige

Bishamon-ten

Querbildrolle, tenbu (Papier, Farbe, Gold) von Sugawara Mitsushige, Detail; aus Kanzeon bosatsu fumon-bon 観世音菩薩普門品 (Das universelle Tor des Bodhisattva Avalokiteshvara, Kap. 25 des Lotos Sutra), 1257; 24,6 × 934,9 cm
Bild © Metropolitan Museum of Art. (Letzter Zugriff: 2015/9/1)

Bishamon-ten in klassischer Form, mit Pagode und Dreizack, auf einem Dämon stehend. Darstellung aus einer illustrierten Fassung des 25. Kapitels des Lotos Sutra (Hoke-kyō), in dem es um die Vorzüge von Bodhisattva Kannon geht. Obwohl Bishamon-ten zumeist als eigenständige Figur bzw. als Anführer der Vier Himmlischen Könige (Shi-Tennō) auftritt, verrät das Lotos Sutra, dass auch Kannon imstande ist, die Form des Bishamon anzunehmen. Die Identitäten der buddhistischen Wesenheiten sind daher äußerst fließend.

Sugawara Mitsushige Bishamon-ten
Hokekyo 25.jpg Sugawara Mitsushige

Lotos Sutra, Kap. 25

Querbildrolle, nyorai (Papier, Farbe, Gold) von Sugawara Mitsushige, Detail; aus der Serie Myōhō renge-kyō, Kanzeon bosatsu fumon-bon 観世音菩薩普門品 (Das universelle Tor des Bodhisattva Avalokiteshvara), 1257; 24,6 × 934,9 cm
Bild © Metropolitan Museum of Art. (Letzter Zugriff: 2015/9/1)

Eröffnungsszene des 25. Kapitels des Lotos Sutra (Hoke-kyō), in dem es um die Vorzüge von Bodhisattva Kannon geht. Das Kapitel besteht aus einem Dialog zwischen Buddha Shakyamuni (durch Aureole gekennzeichnet) und dem „Bodhisattva Unerschöpfliche Absicht“ (ihm gegenüber am Boden sitzend), in dem die Eigenschaften Kannons als Helfer der notleidenden Lebewesen gepriesen werden. Kannon selbst tritt in dem Kapitel nur am Rande in Erscheinung. Die Illustration entstammt einer reichhaltig bebilderten Schriftrolle aus der Kamakura-Zeit, die lediglich das Kannon-Kapitel des Lotos Sutra enthält und sich vor allem auf die bildliche Darstellung der unzähligen Erscheinungsformen dieses Bodhisattvas konzentriert.

Sugawara Mitsushige Lotos Sutra, Kap. 25
Morokoshi kinmozui affe.jpg Tachibana Morikuni

Göttlicher General Affe

Buchillustration von Tachibana Morikuni (1679–1748), Detail. Edo-Zeit; aus Morokoshi kinmōzui (Lehrreiche Bilder über China), 1719
Bild © Staatsbibliothek Berlin. (Letzter Zugriff: 2017/4/12)

Detail aus einer Edo-zeitlichen Bildenzyklopädie. Die zwölf Tierkreiszeichen (jūni shi) sind hier als göttliche Generäle aufgelistet. Das Bild zeigt den Affen (saru), der u.a. für die neunte Stunde steht und als Yang-Zeichen klassifiziert wird. Hier mit dem daoistischen Namen Ko Bunchō 扈文長 bezeichnet. Diese Bezeichnung findet sich auch in der Kaiserlichen Enzyklopädie der Qing-Zeit (Gujin tushu jicheng 古今圖書集成).

Tachibana Morikuni Göttlicher General Affe
Morokoshi kinmozui ochse.jpg Tachibana Morikuni

Göttlicher General Ochse

Buchillustration von Tachibana Morikuni (1679–1748), Detail. Edo-Zeit; aus Morokoshi kinmōzui (Lehrreiche Bilder über China), 1719
Bild © Staatsbibliothek Berlin. (Letzter Zugriff: 2017/4/12)

Detail aus einer Edo-zeitlichen Bildenzyklopädie. Die zwölf Tierkreiszeichen (jūni shi) sind hier als göttliche Generäle aufgelistet. Das Bild zeigt den Ochsen (ushi), der u.a. für die zweite Stunde steht und als Yin-Zeichen klassifiziert wird. Hier mit dem daoistischen Namen Chō Shigyoku 趙子玉 bezeichnet. Diese Bezeichnung findet sich auch in der Kaiserlichen Enzyklopädie der Qing-Zeit (Gujin tushu jicheng 古今圖書集成).

Tachibana Morikuni Göttlicher General Ochse
Morokoshi kinmozui pferd.jpg Tachibana Morikuni

Göttlicher General Pferd

Buchillustration von Tachibana Morikuni (1679–1748), Detail. Edo-Zeit; aus Morokoshi kinmōzui (Lehrreiche Bilder über China), 1719
Bild © Staatsbibliothek Berlin. (Letzter Zugriff: 2017/4/12)

Detail aus einer Edo-zeitlichen Bildenzyklopädie. Die zwölf Tierkreiszeichen (jūni shi) sind hier als göttliche Generäle aufgelistet. Das Bild zeigt das Pferd (uma), das u.a. für die siebente Stunde steht und als Yang-Zeichen klassifiziert wird. Hier mit dem daoistischen Namen Ei Kyokukei 衛玉卿 bezeichnet. Diese Bezeichnung findet sich auch in der Kaiserlichen Enzyklopädie der Qing-Zeit (Gujin tushu jicheng 古今圖書集成).

Tachibana Morikuni Göttlicher General Pferd
Morokoshi kinmozui hund.jpg Tachibana Morikuni

Göttlicher General Hund

Buchillustration von Tachibana Morikuni (1679–1748), Detail. Edo-Zeit; aus Morokoshi kinmōzui (Lehrreiche Bilder über China), 1719
Bild © Staatsbibliothek Berlin. (Letzter Zugriff: 2017/4/12)

Detail aus einer Edo-zeitlichen Bildenzyklopädie. Die zwölf Tierkreiszeichen (jūni shi) sind hier als göttliche Generäle aufgelistet. Das Bild zeigt den Hund (inu), der u.a. für die elfte Stunde steht und als Yang-Zeichen klassifiziert wird. Hier mit dem daoistischen Namen Ten Shikō 展子江 bezeichnet. Diese Bezeichnung findet sich auch in der Kaiserlichen Enzyklopädie der Qing-Zeit (Gujin tushu jicheng 古今圖書集成).

Tachibana Morikuni Göttlicher General Hund
Morokoshi kinmozui hahn.jpg Tachibana Morikuni

Göttlicher General Hahn

Buchillustration von Tachibana Morikuni (1679–1748), Detail. Edo-Zeit; aus Morokoshi kinmōzui (Lehrreiche Bilder über China), 1719
Bild © Staatsbibliothek Berlin. (Letzter Zugriff: 2017/4/12)

Detail aus einer Edo-zeitlichen Bildenzyklopädie. Die zwölf Tierkreiszeichen (jūni shi) sind hier als göttliche Generäle aufgelistet. Das Bild zeigt den Hahn (tori), der u.a. für die zehnte Stunde steht und als Yin-Zeichen klassifiziert wird. Hier mit dem daoistischen Namen Zō Bunkō 臧文公 bezeichnet. Diese Bezeichnung findet sich auch in der Kaiserlichen Enzyklopädie der Qing-Zeit (Gujin tushu jicheng 古今圖書集成).  

Tachibana Morikuni Göttlicher General Hahn
Morokoshi kinmozui drache.jpg Tachibana Morikuni

Göttlicher General Drache

Buchillustration von Tachibana Morikuni (1679–1748), Detail. Edo-Zeit; aus Morokoshi kinmōzui (Lehrreiche Bilder über China), 1719
Bild © Staatsbibliothek Berlin. (Letzter Zugriff: 2017/4/12)

Detail aus einer Edo-zeitlichen Bildenzyklopädie. Die zwölf Tierkreiszeichen (jūni shi) sind hier als göttliche Generäle aufgelistet. Das Bild zeigt den Drachen (tatsu), der u.a. für die fünfte Stunde steht und als Yang-Zeichen klassifiziert wird. Hier mit dem daoistischenNamen Mō Hikei 孟非卿 bezeichnet. Diese Bezeichnung findet sich auch in der Kaiserlichen Enzyklopädie der Qing-Zeit (Gujin tushu jicheng 古今圖書集成).

Tachibana Morikuni Göttlicher General Drache
Morokoshi kinmozui eber.jpg Tachibana Morikuni

Göttlicher General Eber

Buchillustration von Tachibana Morikuni (1679–1748), Detail. Edo-Zeit; aus Morokoshi kinmōzui (Lehrreiche Bilder über China), 1719
Bild © Staatsbibliothek Berlin. (Letzter Zugriff: 2017/4/12)

Detail aus einer Edo-zeitlichen Bildenzyklopädie. Die zwölf Tierkreiszeichen (jūni shi) sind hier als göttliche Generäle aufgelistet. Das Bild zeigt den Eber (i), der u.a. für die zwölfte Stunde steht und als Yin-Zeichen klassifiziert wird. Hier mit dem daoistischen Namen Chō Buntō 張文通 bezeichnet. Diese Bezeichnung findet sich auch in der Kaiserlichen Enzyklopädie der Qing-Zeit (Gujin tushu jicheng 古今圖書集成).

Tachibana Morikuni Göttlicher General Eber
Morokoshi kinmozui ratte.jpg Tachibana Morikuni

Göttlicher General Ratte

Buchillustration von Tachibana Morikuni (1679–1748), Detail. Edo-Zeit; aus Morokoshi kinmōzui (Lehrreiche Bilder über China), 1719
Bild © Staatsbibliothek Berlin. (Letzter Zugriff: 2017/4/12)

Detail aus einer Edo-zeitlichen Bildenzyklopädie. Die zwölf Tierkreiszeichen (jūni shi) sind hier als göttliche Generäle aufgelistet. Das Bild zeigt die Ratte (ne), die u.a. für die erste Stunde steht und als Yang-Zeichen klassifiziert wird. Hier mit dem daoistischen Namen Ō Bunkei 王文卿 bezeichnet. Diese Bezeichnung findet sich auch in der Kaiserlichen Enzyklopädie der Qing-Zeit (Gujin tushu jicheng 古今圖書集成).

Tachibana Morikuni Göttlicher General Ratte
Morokoshi kinmozui hase.jpg Tachibana Morikuni

Göttlicher General Hase

Buchillustration von Tachibana Morikuni (1679–1748), Detail. Edo-Zeit; aus Morokoshi kinmōzui (Lehrreiche Bilder über China), 1719
Bild © Staatsbibliothek Berlin. (Letzter Zugriff: 2017/4/12)

Detail aus einer Edo-zeitlichen Bildenzyklopädie. Die zwölf Tierkreiszeichen (jūni shi) sind hier als göttliche Generäle aufgelistet. Das Bild zeigt den Hasen (u), der u.a. für die vierte Stunde steht und als Yin-Zeichen klassifiziert wird. Hier mit dem daoistischen Namen Shima 司馬 bezeichnet. Diese Bezeichnung findet sich auch in der Kaiserlichen Enzyklopädie der Qing-Zeit (Gujin tushu jicheng 古今圖書集成).

Tachibana Morikuni Göttlicher General Hase
Morokoshi kinmozui ziege.jpg Tachibana Morikuni

Göttlicher General Ziege

Buchillustration von Tachibana Morikuni (1679–1748), Detail. Edo-Zeit; aus Morokoshi kinmōzui (Lehrreiche Bilder über China), 1719
Bild © Staatsbibliothek Berlin. (Letzter Zugriff: 2017/4/12)

Detail aus einer Edo-zeitlichen Bildenzyklopädie. Die zwölf Tierkreiszeichen (jūni shi) sind hier als göttliche Generäle aufgelistet. Das Bild zeigt die Ziege (hitsuji), die u.a. für die achte Stunde steht und als Yin-Zeichen klassifiziert wird. Hier mit dem daoistischen Namen Shuku Tō 叔通 bezeichnet. Diese Bezeichnung findet sich auch in der Kaiserlichen Enzyklopädie der Qing-Zeit (Gujin tushu jicheng 古今圖書集成).

Tachibana Morikuni Göttlicher General Ziege
Morokoshi kinmozui tiger.jpg Tachibana Morikuni

Göttlicher General Tiger

Buchillustration von Tachibana Morikuni (1679–1748), Detail. Edo-Zeit; aus Morokoshi kinmōzui (Lehrreiche Bilder über China), 1719
Bild © Staatsbibliothek Berlin. (Letzter Zugriff: 2017/4/12)

Detail aus einer Edo-zeitlichen Bildenzyklopädie. Die zwölf Tierkreiszeichen (jūni shi) sind hier als göttliche Generäle aufgelistet. Das Bild zeigt den Tiger (tora), der u.a. für die dritte Stunde steht und als Yang-Zeichen klassifiziert wird. Hier mit dem daoistischen Namen Mei Buntō 明文童 bezeichnet. Diese Bezeichnung findet sich auch in der Kaiserlichen Enzyklopädie der Qing-Zeit (Gujin tushu jicheng 古今圖書集成).

Tachibana Morikuni Göttlicher General Tiger
Morokoshi kinmozui schlange.jpg Tachibana Morikuni

Göttlicher General Schlange

Buchillustration von Tachibana Morikuni (1679–1748), Detail. Edo-Zeit; aus Morokoshi kinmōzui (Lehrreiche Bilder über China), 1719
Bild © Staatsbibliothek Berlin. (Letzter Zugriff: 2017/4/12)

Detail aus einer Edo-zeitlichen Bildenzyklopädie. Die zwölf Tierkreiszeichen (jūni shi) sind hier als göttliche Generäle aufgelistet. Das Bild zeigt die Schlange (mi), die u.a. für die sechste Stunde steht und als Yin-Zeichen klassifiziert wird. Hier mit dem daoistischen Namen Sai Kyokei 崔巨卿 bezeichnet. Diese Bezeichnung findet sich auch in der Kaiserlichen Enzyklopädie der Qing-Zeit (Gujin tushu jicheng 古今圖書集成).

Tachibana Morikuni Göttlicher General Schlange
Miyazaki-hayao-hesei-movie-poster.jpg Takahata Isao

Pom Poko (Heisei tanuki gassen ponpoko)

Filmplakat von Takahata Isao. 1994

Film aus dem Hause Ghibli mit tanuki in den Hauptrollen.

Takahata Isao Pom Poko
Haibutsu Kishaku.jpg Tanaka Nagane

Einschmelzen von Tempelglocken

Buchillustration (Farbe) von Tanaka Nagane (1849–1922); aus Meiji junkyō-shi 明治辛未殉教絵史 (Illustrierte Geschichte der Märtyrer von 1871), 1907
Bild © Wikimedia Commons. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Illustration von anti-buddhistischen Maßnahmen in Nishio-shi (Präfektur Aichi), 1871.

Tanaka Nagane Einschmelzen von Tempelglocken
Aragensaburo.jpg Tomioka Settei

Ara-Gensaburō bezwingt einen Kappa

Buchillustration (Papier, Tusche, handkoloriert) von Tomioka Settei (1710–1787). 1759; aus Ehon kōmyō futaba gusa, Bd. 3; 18 x 36cm
Bild © Museum für Kunstgewerbe, Hamburg. (Letzter Zugriff: 2016/10/20)

Die Szene illustriert die Geschichte eines Kriegers der sengoku-Zeit aus der Provinz Aki (Hiroshima) namens Ara-Gensaburō (auch Inoue Motoshige), der die Kraft von 70 Männern besaß. Hier sieht man ihn, wie er einen gewalttätigen Kappa namens Fushizaru (Schluchtaffe), der Frauen und Kinder verspeiste, unschädlich macht. (Quelle: Furuya Tomiyoshi, 1920.)

Tomioka Settei Ara-Gensaburō bezwingt einen Kappa
Oni sekien.jpg Toriyama Sekien

Oni beim Verspeisen eines anderen Monsters

Illustration, oni (Papier, Tusche) von Toriyama Sekien. 1779; aus Konjaku gazu zoku hyakki („Gespenster-Enzyklopädie“)

Der beigefügte Text erklärt den Zusammenhang zwischen dem Aussehen des oni und der Himmelsrichtung ushi-tora (Rind-Tiger = NW = „Dämonentor“).

Toriyama Sekien Oni beim Verspeisen eines anderen Monsters
Kappa.jpg Toriyama Sekien

Flussgeist (kappa)

Buchillustration, yōkai (Papier, Tusche) von Toriyama Sekien (1711–1788); aus der Serie Gazu Hyakki Yakō, Band 1, 1776
Bild © Wikimedia Commons. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Ein kappa steigt zwischen Lotosblüten und -blättern aus einem Teich.
Der Bildtext lautet: „Kappa, auch Kawatarō genannt.“ Kawatarō könnte man frei mit „Fluss-Hans“ oder „Fluss-Max“ ins Deutsche übersetzen.

Toriyama Sekien Flussgeist
Jatai.jpg Toriyama Sekien

Schlangen-Gürtel (jatai)

Buchillustration von Toriyama Sekien. 1780; aus Konjaku hyakki shūi
Bildquelle: Wikimedia Commons (jap.). (Letzter Zugriff: 2016/8)

Illustration der Redensart: "Wer mit obi (Gürtel) schläft, träumt von Schlangen."

Toriyama Sekien Schlangen-Gürtel
Sakabashira.jpg Toriyama Sekien

Umgedrehter Baumstamm (sakabashira)

Buchillustration von Toriyama Sekien. 1776; aus Gazu hyakki yakkō II (Gespensterhandbuch)
Bild © Ryugoku University Library (jap.). (Letzter Zugriff: 2011/7)

Aus dem umgedrehten Baum (mayoke no sakabashira) entweichen Geister.

Toriyama Sekien Umgedrehter Baumstamm
Nihonshoki kanekata.jpg Urabe Kanekata

Nihon shoki

Schriftrolle (Tusche auf Papier) von Urabe Kanekata, Detail. Kamakura-Zeit, 1286; „Nationalschatz“; Kyoto National Museum
Bild © e-kokuhō. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Bei diesem Manuskript handelt es sich um eine der ältesten fragmentarischen Abschriften des Nihon shoki aus dem Jahr 1286 durch den Priester und Hofgelehrten Urabe Kanekata. Neben dem Haupttext finden sich zahlreiche Anmerkungen und Angaben zur Lesung, die auf eine lange Tradition der „Textpflege“ innerhalb der kaiserlichen Hofgelehrten hindeuten.

Urabe Kanekata Nihon shoki
Hosogami kunisada2.jpg Utagawa Kunisada

Seuchengottheit

Buchillustration (Papier) von Utagawa Kunisada (1786–1864). Edo-Zeit; aus Yu no o tōge no mago Jakushi (Jippensha Ikku), 1819
Bild © Waseda University Library. (Letzter Zugriff: 2015/11/25)

Eine Pockengottheit (hōsōgami), hier eine Art Geist mit den Merkmalen eines Pockenkranken. Im Korb auf seinem Rücken erkennt man unter anderem Daruma, der helfen soll, die Pocken zu vertreiben. Derartige Figuren können Krankheiten sowohl hervorbringen als auch tilgen.

Utagawa Kunisada Seuchengottheit
Sarutahiko uzume kuniyoshi1860.jpg Utagawa Kuniyoshi

Herabkunft des Himmlischen Enkels

Buchillustration von Utagawa Kuniyoshi; aus Dainihonkoku kaibyaku yuraiki von Hirano Genryō, 1860
Bild © Waseda University Library, (bildbearbeitet). (Letzter Zugriff: 2016/8)

Im Vordergrund Sarutahiko und Uzume. Für ein sehr ähnliches Motiv s. Bild:uzume_sarutahiko.jpg.

Utagawa Kuniyoshi Herabkunft des Himmlischen Enkels
Okuninushi sukunabikona kuniyoshi.jpg Utagawa Kuniyoshi

Ōkuninushi und Sukuna Bikona

Buchillustration, kami (Papier, Farbe) von Utagawa Kuniyoshi; aus Dainihonkoku kaibyaku yuraiki („Bericht über die Entstehung des Großreichs Japan“, Hirano Genryō), Bd. 2, 1860
Bild © Waseda University. (Letzter Zugriff: 2016/9/6)
Ōkuninushi, der Anführer der „irdischen Gottheiten“, begegnet Sukunabikona, der als winzige Gottheit auf dem Kamm einer Welle an Land gespült wird.
Utagawa Kuniyoshi Ōkuninushi und Sukuna Bikona
Okuninushi kuniyoshi.jpg Utagawa Kuniyoshi

Ōkuninushi

Buchillustration, kami (Papier, Farbe) von Utagawa Kuniyoshi; aus Dainihonkoku kaibyaku yuraiki („Bericht über die Entstehung des Großreichs Japan“, Hirano Genryō), 1860
Bild © Waseda University. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Darstellung der mythologischen Gottheit Ōkuninushi.

Utagawa Kuniyoshi Ōkuninushi
Azusamiko.jpg Utagawa Toyokuni

Geisterbeschwörung

Buchillustration von Utagawa Toyokuni (1769–1825); aus Mukashigatari inazuma byoshi Bd. 4 (Santō Kyōden), 1830
Bild © Waseda University Library. (Letzter Zugriff: 2015/7/2)

Illustration eines Romans von Santō Kyōden. Eine blinde Geisterbeschwörerin (miko) lässt durch ihren Mund die Geister der Verstorbenen sprechen. Dazu benützt sie einen kleinen Bogen (azusa), den man vor ihr sieht. Auch die Schale mit Blatt ist ein essenzieller Teil des Rituals. Die Bildinschrift besagt: „Die verstorbene Fujinami und einige andere Totenseelen werden durch den Katalpa-Bogen (azusa no yumi) herbeigelockt.“

Utagawa Toyokuni Geisterbeschwörung
Zhuxi 2.jpg Wang Qi

Zhu Xi

Buchillustration (Papier) von Wang Qi (1565–1614). Ming-Zeit; aus Sancai tuhui (Illustrierte Universalenzyklopädie), 1609
Bild © Bayrische Staatsbibliothek. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Der neo-konfuzianische Philosoph Zhu Xi (1130–1200), hier unter seinem Pseudonym Zhu Huian.

Wang Qi Zhu Xi
Shikoku panorama.jpg Yoshida Hatsusaburō

Panoramabild von Shikoku

Querbildrolle von Yoshida Hatsusaburō (1884–1955). 1934
Bild © Shikoku henro michi, Webprojekt der Waseda Universität, Tokyo. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Mit besonderer Berücksichtigung der 88 Pilgertempel.

Yoshida Hatsusaburō Panoramabild von Shikoku
Dieses Web-Handbuch beinhaltet 1776 Illustrationen und Bilddokumente. Die vorliegende Seite enthält Bilder zum Thema „Druck, Buch, Schrift“. Die Thumb-Images sind mit Bild-Seiten verlinkt, die zusätzliche Informationen (u.a. zu Quelle und Copyright) enthalten und jene Artikelseiten anzeigen, welche das jeweilige Bild benützen.

Werke ohne Angabe zum Künstler 75 Bilder

Yurei.jpg yūrei

Totengeist (Yūrei)

Buchillustration, yūrei (Farbholzschnitt, Farbe); aus der Serie Kaibutsu gahon (Gespenster Bilderbuch), 1882
Bild © Kinsei fūzoku zue database, Nichibunken. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Totengeist (yūrei) auf einem nächtlichen Friedhof. Die Darstellung stammt aus der Meiji-Zeit, es handelt sich allerdings um die Kopie einer Abbildung des Gelehrten und Malers Toriyama Sekien (1712–1788) aus dem Jahr 1776.

Totengeist
Tengu sekien.jpg yōkai

Tengu

Buchillustration, yōkai (Papier, Tusche, Farbe). 1882; aus Kaibutsu gahon (Gespenster Bilderbuch)
Bild © Kinsei fūzoku zue database. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Die Darstellung dieses tengu basiert auf einer Vorlage des Gelehrten und Malers Toriyama Sekien (1712–1788) aus dem Jahr 1776.

Tengu
Kongobo tengu konpira.jpg yōkai

Tengu rettet ein Kind

Buchillustration, yōkai (Papier, Tusche); aus Schreinchronik Zōzusan Konpira Daigongen Reigenki
Bild © Sarah Thal, Rearranging the Landscape of the Gods, 2005, S. 31

Darstellung einer Legende des Konpira Schreins, Shikoku. Dass tengu in der Lage sind, nicht nur sich selbst, sondern auch andere blitzartig verschwinden zu lassen und an einen anderen Ort zu transportieren, dürfte mit ein Grund für den Ausdruck kamikakushi 神隠し, „übernatürliches Verschwinden“, sein, der wtl. „von den kami [hier eher Geister, Dämonen] versteckt“ bedeutet. Diesen Ausdruck gebrauchte man früher vor allem in Zusammenhang mit entsprechenden tengu-Legenden (Nihon kokugo daijiten).

Tengu rettet ein Kind
Tengu-ron.jpg yōkai

Traktat zu den Tengu (Tengu-ron)

Buchumschlag, yōkai (Papier). 1916; aus Yōkai sōsho („Schriften zu den Monstern“); Höhe: 22 cm
Bild © National Diet Library, Tokyo. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Titelblatt von Tengu-ron, einem Werk des buddhistischen Philosophen Inoue Enryō 井上, 円了 (1858-1919), der sich die Bekämpfung des volkstümlichen Glaubens an yōkai, darunter auch tengu, zum Ziel setzte.

Traktat zu den Tengu
Dainihonshi.jpg wahon

Große Geschichte Japans (Dai Nihon-shi)

Buchbände, wahon. 1869
Bild © Blog. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Einige Bände der Dai Nihon-shi im Format der Edo-Zeit.

Große Geschichte Japans
Shitenno.jpg tenbu

Die Vier Himmelskönige (Shitennō)

Querbildrolle, tenbu (Papier, Farbe), Detail. Edo-Zeit; aus Zuzō-shō, 1702
Bild © Ryūgoku University Library. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Die Vier Himmelskönige (von rechts nach links: Osten = Jikoku-ten , Süden = Zōjō-ten, Norden = Tamon-ten, Westen = Kōmoku-ten) in einem ikonographischen Handbuch namens Zuzō-shō (auch Jukkan-shō oder Ejū-shō), hier in einer Kopie aus der Edo-Zeit. Das Werk enstand 1139 und gilt als eines der frühesten Standardwerke der buddhistischen Ikonographie Japans (s.a. Kopie aus der Kamakura-Zeit). Seltsamerweise dürfte dem Kopisten hier ein Fehler unterlaufen sein, denn neben Jikoku-ten, der ersten Figur von rechts, steht „sein Körper ist blaugrün (aoiro)“, während bei Zōjō-ten, der Figur daneben, steht „sein Körper ist rot“. Dies entspricht auch der Zuordnung der Farben zu den jeweiligen Himmelsrichtungen, auf der Abbildung sind die Farben jedoch vertauscht.

Die Vier Himmelskönige
Tanuki kaibutsugahon.jpg tanuki

Tanuki

Buchillustration, tanuki (Papier, Farbe). Edo-Zeit, 1882; aus Kaibutsu gahon (Gespenster Bilderbuch)
Bildquelle: Emakimono database. (Letzter Zugriff: 2007/1)

Tanuki und Mond

Tanuki
Sanshi.jpg sanshi

Drei Leichenwürmer (sanshi)

Sanshi
Bildquelle: Nihon kokugo daijiten (Shogakukan 1974), Band 9, S. 237

Darstellung der Drei Würmer (sanshi)

Drei Leichenwürmer
Butsuzozui rakan7-8.jpg rakan

16 Rakan, 7 & 8

Buchillustration, rakan (Papier). 1790; aus Butsuzō zui („Buddhistische Ikonographie“)
Bild © Ehime Universität. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Darstellung der rakan 7, Kari Sonja (Kālika), r., und 8, Butara Sonja (Vajraputra)

16 Rakan, 7 & 8
Butsuzozui rakan9-10.jpg rakan

16 Rakan, 9 & 10

Buchillustration, rakan (Papier). 1790; aus Butsuzō zui („Buddhistische Ikonographie“)
Bild © Ehime Universität. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Darstellung der rakan 9, Jubaka Sonja (Jīvaka), r., und 10, Handaka Sonja (Panthaka)

16 Rakan, 9 & 10
Butsuzozui rakan15-16.jpg rakan

16 Rakan, 15 & 16

Buchillustration, rakan (Papier). 1790; aus Butsuzō zui („Buddhistische Ikonographie“)
Bild © Ehime Universität. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Darstellung der rakan 15, Ajita Sonja (Ajita), r., und 16, Chūda Hantaka Sonja (Cūda-Panthaka)

16 Rakan, 15 & 16
Butsuzozui rakan13-14.jpg rakan

16 Rakan, 13 & 14

Buchillustration, rakan (Papier). 1790; aus Butsuzō zui („Buddhistische Ikonographie“)
Bild © Ehime Universität. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Darstellung der rakan 13, Ingada Sonja (Angaja), r., und 14, Banabashi Sonja (Vanavāsin)

16 Rakan, 13 & 14
Butsuzozui rakan11-12.jpg rakan

16 Rakan, 11 & 12

Buchillustration, rakan (Papier). 1790; aus Butsuzō zui („Buddhistische Ikonographie“)
Bild © Ehime Universität. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Darstellung der rakan 11, Ragora Sonja (Rāhula)r., und 12, Nagasaina Sonja (Nāgasena)

16 Rakan, 11 & 12
Butsuzozui rakan1-2.jpg rakan

16 Rakan, 1 & 2

Buchillustration, rakan (Papier). 1790; aus Butsuzō zui („Buddhistische Ikonographie“)
Bild © Ehime Universität. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Darstellung der rakan 1, Batsuradaja Sonja (Pindola Bharadvāja), r., und 2, Kyadakabasha Sonja (Kanakavatsa)

16 Rakan, 1 & 2
Butsuzozui rakan3-4.jpg rakan

16 Rakan, 3 & 4

Buchillustration, rakan (Papier). 1790; aus Butsuzō zui („Buddhistische Ikonographie“)
Bild © Ehime Universität. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Darstellung der rakan 3, Dakabarida Sonja (Kanaka Bharadvāja), r., und 4, Sobinda Sonja (Subinda)

16 Rakan, 3 & 4
Butsuzozui rakan5-6.jpg rakan

16 Rakan, 5 & 6

Buchillustration, rakan (Papier). 1790; aus Butsuzō zui („Buddhistische Ikonographie“)
Bild © Ehime Universität. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Darstellung der rakan 5, Dakora Sonja (Nakula), r., und 6, Badara Sonja (Bhadra)

16 Rakan, 5 & 6
Schlange izumo.jpg ofuda

Schlangengott des Großschreins [von Izumo]

Ofuda (Tusche und Farbe auf Papier (handkolorierter Druck)). 19. Jh.; Völkerkundemuseum Zürich (Inv.-Nr. 19423); 124 x 37 cm
Bild © Tomoe Steineck, Martina Wernsdörfer, Raji Steineck, WegZeichen: Japanische Kult- und Pilgerbilder. Die Sammlung Wilfried Spinner (1854–1918). Zürich: VMZ (Ausstellungskatalog), Abb. 66

Dieses Bild aus dem Großschrein von Izumo stellt dessen Gottheit als Schlangen- (oder Drachen-) Gottheit dar, die aber nicht als Bedrohung, sondern als Glücksbringer anzusehen ist. Die Bildinschrift erklärt:

Dass man den Zehnten Monat [hier] den „Monat der anwesenden Götter“ nennt, hat seinen Grund darin, dass sich die acht Millionen Götter jährlich im zehnten Monat in Ame no Hisumi no Miya (Izumo Schrein) versammeln. Zu dieser Zeit kommt [der Schlangengott von Izumo] als Bote des Drachengottes an den Strand von Inasa im Lande Izumo, behütet uns vor den Plagen von Wasser, Feuer und Wind und entscheidet über die Bande zwischen Männern und Frauen.

Schlangengott des Großschreins [von Izumo]
Amaterasu ofuda.jpg o-fuda

O-fuda

Talisman, o-fuda

Ein o-fuda, das die Gottheit Amaterasu repräsentiert.

O-fuda
Diamant Sutra.jpg nyorai, bosatsu

Diamant Sutra

Buchillustration, nyorai, bosatsu (Papier, Tusche). Tang-Zeit, 686; Dunhuang; British Library; 27,6 x 499,5cm
Bild © International Dunhuang Project. (Letzter Zugriff: 2015/9/1)

Das Bild zeigt den Mönch Subhuti und Buddha Shakyamuni im Dialog, wie er im Diamant Sutra wiedergegeben ist. Es handelt sich um die einzige Illustration in der ersten Druckversion dieses Textes aus dem Jahr 868. Dargestellt sind Subhuti und der wesentlich größere Buddha, umringt von seinen Hauptschülern (zu denen auch Subhuti zählt), zwei Bodhisattvas, zwei Wächtern niō, zwei Löwenhunden (komainu), zwei Himmlischen Wesen, sowie einem weltlichen Herrscher mit Gefolge (unten rechts). Der Text gilt als das älteste gedruckte Buch der Welt. Er überdauerte Jahrhunderte in Vergessenheit in einer der Höhlen von Dunhuang, wo er vom Altösterreicher in britischen Diensten Sir Aurel Stein (1862–1943) in den Jahren 1906–1908 entdeckt wurde.

Diamant Sutra
Amida nyorai zu.jpg nyorai

Buddha

Buchillustration, nyorai. Edo-Zeit, 1702
Bild © Ryukoku University Library. (Letzter Zugriff: 2011/12/03)

Buddha Amida Nyorai in seiner klassischen Haltung, sitzend und mit der mudra der Meditation.
Die Abbildung geht auf das älteste japanische Handbuch der buddhistischen Ikonographie zurück. Das Werk ist unter den Titeln Zuzōshō 図像抄 („Abriss von Skizzen [buddhistischer] Statuen“) oder Jikkanshō 十巻抄 („Abriss in zehn Bänden“) bekannt und wird wahlweise Byōdōbō Yōgon (1075–1151) oder Shōjōbō Ejū (1060–1144) zugeschrieben. In jedem Fall gehörte der Autor der Shingon-Schule an. Die Details der Darstellungen haben sich seit der ersten Abfassung des Werkes bemerkenswert wenig geändert.
Die vorliegende Abbildung entstammt der Abschrift einer Abschrift des originalen Zuzōshō und wurde laut Kolophon 1702 (Genroku 15) angefertigt.

Buddha
Bato kannon zuzosho.jpg myōō

Batō Kannon

Buchillustration, myōō, Detail. Edo-Zeit; aus Zuzōshō, 1702
Bild © Ryukoku University Library. (Letzter Zugriff: 2016/09/06)

Kannon in Form eines esoterischen myōō mit Pferdekopf (Batō Kannon). Die Abbildung stammt aus einer Edo-zeitl. Kopie des ältesten japanischen Handbuchs der buddhistischen Ikonographie (Zuzōshō 図像抄, „Abriss von Skizzen [buddhistischer] Statuen“, 12. Jh.).

Batō Kannon
Gozanze zuzosho.jpg myōō

Gōzanze Myōō

Buchillustration, myōō (Papier, Farbe). Edo-Zeit, 1702
Bild © Ryūgoku University Library. (Letzter Zugriff: 2011/10)

Gōzanze Myōō (skt. Trailokyavijaya), mit vier Gesichtern und acht Armen, auf den Körpern von Shiva und seiner Gespielin Parvati (Umā) tanzend. Kopie des verlorenen Zuzōshō (1239).

Gōzanze Myōō
Fudo22.jpg myōō

Fudō Myōō

Buchillustration, myōō (Papier, Farbe). Edo-Zeit, 1702
Bild © Ryūgoku University Library. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Fudō Myōō mit Schwert und Flammen-Nimbus. Kopie des verlorenen Zuzōshō (1239).

Fudō Myōō
Nichiren mandala.jpg mandara

Mandala des Nichiren Buddhismus

Mandala, mandara
Bild © Nichiren's Coffeehouse. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Der Lobpreis des Lotos-Sutra: „namu myōhō renge kyō“ nimmt die zentrale Position dieses kalligraphischen Mandalas ein.

Mandala des Nichiren Buddhismus
Uzume sarutahiko.jpg kami

Ame no Uzume und Sarutahiko

Illustration, kami. Späte Edo-Zeit; aus Nakatomi ōbarai ezu
Bild © Suzuka bunko, Ehime University. (Letzter Zugriff: 2009/1)

Darstellung von Ame no Uzume und Sarutahiko. Für ein sehr ähnliches Motiv von Kuniyoshi siehe hier.

Ame no Uzume und Sarutahiko
Ebisu hikifuda.jpg fukujin

Ebisu mit Meerbrasse und die anderen Fukujin

Werbeposter, fukujin. Frühes 20. Jh.
Bild © Fujii Hikifuda Collection. (Letzter Zugriff: 2011/10)

Werbeposter (hikifuda) eines Kaufhauses in Kotohira, Shikoku. Die Sieben Glücksgötter, inbesondere Ebisu und Daikoku waren die beliebtesten Werbesujets in der Pionierzeit kommerzieller Werbung im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert.

Ebisu mit Meerbrasse und die anderen Fukujin
Ebisu tai.jpg fukujin

Ebisu fischt eine Brasse

Werbeposter (hikifuda), fukujin (Papier, Farbe). Meiji-Zeit?; 33,5 x 49,5 cm
Bild © Nishinomiya Jinja. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Werbeposter (hikifuda) eines Fischhändlers aus Ōsaka, vielleicht als Neujahrsgeschenk gedacht. Im Hintergrund Berg Fuji, zusammen mit den Glücksgöttern (hier Ebisu) ein beliebtes Neujahrsmotiv.

Ebisu fischt eine Brasse
Sanmen daikoku.jpg fukujin

Sanmen Daikoku

Buchillustration, fukujin (Papier). 1790; aus Butsuzō zui („Buddhistische Ikonographie“)
Bild © Ehime Universität. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Daikoku mit den zusätzlichen Gesichtern von Bishamon und Benzaiten. Die Inschrift zum Dreiköpfigen Daikoku in diesem Edo-zeitlichen Bildlexikon besagt folgendes: „Sanmen Daikoku-ten: Als Dengyō Daishi (Saichō) [das Kloster auf] Berg Hiei errichtete, erschien [Daikoku] mit drei Gesichtern, um die dreitausend Mönche [des Klosters] zu schützen.“

Sanmen Daikoku
Fukurokuju hotei.jpg fukujin

Fukurokuju, Jurōjin und Hotei

Buchillustration, fukujin (Papier, Tusche), Detail. Edo-Zeit, spätes 18. Jh; aus Bildenzyklopädie Kinmōzui („Erbauliche Lehren in Bildern“), erweiterte Fassung, Bd. 10
Bild © Universität Kyushu. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Die drei Glücksgötter (Shichi Fukujin) Fukurokuju, Jurōjin und Hotei.

Fukurokuju, Jurōjin und Hotei
Ebisu beer.jpg fukujin

Ebisu Beer

Fukujin

Verwendung des Glücksgottes Ebisu in der Werbung.

Ebisu Beer
Daihannyakyo.jpg Sutra

Daihannya-kyō

Querrolle, Sutra (Indigo-farbenes Papier, Goldtinte). Heian-Zeit, ca. 1175; Chūson-ji, Hiraizumi, Nordost-Japan; 25,4 x 18,1 cm
Bild © Metropolitan Museum, 2003, Abb. 28. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)
Dr. and Mrs. Roger G. Gerry Collection

Abschrift des Daihannya-kyō aus der Heian-Zeit.

Das Titelblatt stellt Buddhas erste Predigt im Hirschpark von Sarnarth in Indien dar. Der Buddha und zwei Bodhisattvas sitzen auf Lotos-Blüten, dahinter die fünf Asketen, mit denen Buddha ehemals gemeinsam praktizierte, sowie die friedlichen Hirsche.

Das sutra wurde auf Bestellung von Fujiwara Hidehira (–1187) angefertigt, um für die Seele seines verstorbenen Vaters Motohira (–1157) zu beten. Dieser Zweig der Fujiwara begründete Ende der Heian-Zeit in Hiraizumi, Nordost-Japan ein florierendes geistig-religiöses Zentrum.

Daihannya-kyō
Senjukannon.jpg

Senju Kannon

Buchillustration. Edo-Zeit, 1702
Bild © Ryūgoku University Library. (Letzter Zugriff: 2016/9)

Bodhisattva Kannon mit den tausend Händen. Kopie des verlorenen Zuzōshō (1239).

Senju Kannon
Sayohime.jpg

Sayohime

Buchillustration (Papier, Tusche). Edo-Zeit; aus Sayohime bōfuseki
Bild © National Diet Library. (Letzter Zugriff: 2017/2/2)

Matsura Sayohime rezitiert auf dem Opferplatz das Lotos-Sutra für die Schlangengottheit. In dieser Version wird die Schlange von einem Helden getötet.

Sayohime
Ososhiki itami.jpg

The Funeral (osōshiki)

Filmplakat. 1984
Bild © Ray Sawhill. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Osōshiki aus dem Jahr 1984 war Itami Juzo's Durchbruch als Regisseur gesellschaftlicher Satiren. Er schildert die Nöte eines modernen, Karriere-orientierten Filmemachers mit den traditionellen Erfordernissen eines Begräbnisses. Am Beginn des Films stirbt der Schwiegervater des Helden unerwartet an einem Herzinfarkt. Der Rest des Films erzählt in episodenhafter Form, was sich in den drei Tagen der Begräbnisfeier im Hause des Verstorbenen abspielt. Er konfrontiert das moderne Berufsleben mit alten Bräuchen, Jugend mit Alter, den Ehrgeiz, alles richtig zu machen, mit wahrer Betroffenheit angesichts des Todes. Obwohl voll von absurder Komik und schwarzem Humor werden die Umstände eines Begräbnisses doch sehr genau und realistisch dargestellt.

The Funeral Das Begräbnis
Omura 1945.jpg

Statue von Ōmura Masujirō im Yasukuni Schrein

Postkarte (Papier, handkoloriert). Frühe Shōwa-Zeit, vor 1945
Bild © East Asia Image Collection, Digital Image Collections at Lafayette. (Letzter Zugriff: 2013/7)

Postkarte aus der Zwischenkriegszeit. Im Vordergrund die Statue Ōmuras, damals mit Kanonen „verziert“. Im Hintergrund das zweite torii und das shinmon des Yasukuni Schreins.

Statue von Ōmura Masujirō im Yasukuni Schrein
Scap shinto.jpg

SCAP Reforms of Shintō

Propagandaplakat. Nach 1945
Bildquelle: The Objective Standard. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Plakat mit den wichtigsten Reformen zur Abschaffung des Staatsshintō im Sinne der Shintō Direktive (1946) durch die (amerikanische) Führung der Alliierten Kräfte (SCAP). Das Bild kontrastiert einen Shintō Priester, der als Marionette von Militär und Kapital dargestellt wird, mit einer friedlichen Menschenmenge in einem Schrein (Nikkō). Hinter einem zerbombten Haus ist als Symbol der Toleranz gegen fremde Religionen ein Kreuz zu sehen.

SCAP Reforms of Shintō
Tsunodaishi.jpg

Gansan Daishi

Buchillustration (Papier, Tusche); aus Gansan daishi omikuji-e shō (Gansan Daishis Omikuji-Bilder), 1785
Bildquelle: Wikimedia Commons (jap.). (Letzter Zugriff: 2016/8)

Der Mönch Ryōgen, (aka. Gansan Daishi, 912–985) in zwei unterschiedlichen Erscheinungsformen: Als Mönch und als Dämon (mit dem hier nicht angeführten Namen) Tsuno Daishi.

Das Bild ist eine Art Glückslos (o-mikuji). Der beigefügte Text lautet:

Gansan Daishi war eigentlich eine Manifestation von Kannon mit dem Wunschjuwel. Daher müssen alle, die dieses Los ziehen, aus ganzem Herzen folgenden Spruch rezitieren.
Mantra von Kannon mit dem Wunschjuwel: on harada handomei un / on handoma jindamani jinhara un
(OM VARADA PADME HUM / OM PADMA CINTAMANI DŻWALA HUM)

Gansan Daishi
Tokugawa nariaki.jpg

Tokugawa Nariaki

Edo-Zeit, 19. Jh.; Kyōto Univ. Library
Bild © Wikimedia Commons. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Tokugawa Nariaki (1800–1860), Daimyō von Mito, in westlicher Drucktechnik portraitiert.

Tokugawa Nariaki
Ojoyoshu1790.jpg

Höllenszene

Buchillustration. Edo-Zeit, 1790

Illustration des Ōjō yōshū von Genshin.

Höllenszene
Vaishravana 947.jpg

Vaishravana

Holzschnitt (Papier). Fünf Dynstien (China), 947; Mogao Grotte 17 („Bibliothek“), Dunhuang, Gansu; 40 x 26,5 cm
Bildquelle: The British Museum. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)

Dieses Blatt ist eines der ältesten bekannten Druckwerke weltweit und zugleich eines der ältesten Werke auf Papier. Es stammt aus Dunhuang enthält jedoch Motive, die für das Königshaus von Khotan kennzeichnend sind. In der Mitte steht Vaishravana (Bishamon) unterstützt von der Erdgöttin, links seine Gemahlin Lakshmi. Im Hintergrund ein Dämon, der einen nackten Säugling hochhält, nämlich jenen Sohn, den Vaishravana einst dem Königshaus von Khotan schenkte. Der Text gibt Auskunft über die überragenden Fähigkeiten des Vaishravana, Frieden und Wohlstand zu bewahren. Als Auftraggeber des Werks ist Cao Yuanzhong (r. 944–974), der damalige Militärherrscher von Dunhuang genannt. Cao Yuanzhongs Schwester war die Frau des damaligen Königs von Khotan, Li Shengtian.

Der Text unter dem Bild besagt:

Der große Himmelsgott des Nordens, Vaishravana, gebietet über das ganze Reich unter dem Himmel und befiehlt die Geister und Götter. Wer zu ihm voll Inbrunst betet, wird alles bekommen, was sein Herz begehrt. Seinen respektvollen Anhängern lässt er jede Hilfe zukommen. Der Militärgouverneur und Außerordentliche Inspektor des Guanyi Passes, Cao Yuanzhong, ließ einen Schnitzmeister diesen Druck anfertigen, damit das Land weiterhin in Frieden gedeihe, das Volk zu Wohlstand gelange, die Straßen sicher seien und alle in Zufriedenheit lebten. Aufgezeichnet im Feuer-Ziege Jahr Kaiyun 開運 4 der Großen Jin-Dynastie [947]*), 7. Monat, 15. Tag.
(Übersetzt nach Wicks 2002, S. 237.)

Man nimmt an, dass der Druck u.a. den Zweck hatte, die angeführten Titel Cao Yuanzhongs publik zu machen. Diese Titel implizierten eine besondere Anerkennung durch die Nordchina beherrschende Dynastie, die jedoch zu der Zeit keine direkte Befehlsgewalt über die Cao-Familie besaß.

*) Ironischerweise war die sog. Spätere Jin-Dynastie (936–947) zu diesem Zeitpunkt bereits untergegangen, doch in Dunhuang wusste man offenbar noch nichts davon.

Vaishravana
Yasukuni 50sen.jpg

Yasukuni Motiv auf einem 50-Sen-Schein

Geldschein. Shōwa-Zeit, 1943; 7,8 x 13,5 cm
Bild © [1]. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Geldschein aus Japans Kriegszeit mit dem Motiv des Yasukuni Schreins.

Yasukuni Motiv auf einem 50-Sen-Schein
Tamamo kaibutsugahon.jpg

Tamamo no Mae

Buchillustration (Papier, Farbe). Edo-Zeit; aus Kaibutsu gahon (Gespenster-Bilderbuch)
Bild © Kinsei fūzoku zue database. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Tamamo no Mae, die Hofdame, die in Wirklichkeit ein neunschwänziger Fuchs ist.

Tamamo no Mae
Siebold yamabushi.jpg

Bergmönch (Yamabushi)

Buchillustration (Lithographie); aus der Serie Nippon: Archiv zur Beschreibung von Japan Band 16, Neuauflage Tōkyō 1926, 1833–51
Bild © Digital Archive, Kyūshū University Museum. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Yamabushi mit „Bommel-kesa“, Muschelhorn und der typischen Kopfbedeckung. Die Abbildung geht möglicherweise auf ein Original von Kawahara Keiga oder Carel de Villeneuve zurück. Beide standen als Zeichner in den Diensten von Philipp Franz von Siebold auf seiner Japanreise 1826–28.

Bergmönch
Shumon aratame cho 2.jpg

Mandaraji-mura shūmon aratame chō

Heft (Papier). Edo-Zeit, 1698; Mandaraji-mura, Settsu (heute Amagasaki-shi, Hyōgo-ken)
Bild © Amagasaki no rekishi. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Das hier abgebildete Glaubensregister (shūmon aratame chō) aus dem Jahr 1698 (Genroku 11) stellt ein gutes Beispiel für den Wert der Glaubensregister als sozialhistorische und demographische Quelle dar. Erfasst ist das Dorf Mandaraji, heute Teil der Stadt Amagasaki zwischen Kōbe und Ōsaka. Das Register wurde von der Dorfgemeide selbst erstellt, nach jedem Eintrag findet sich aber ein Stempel des lokalen Tempels, der damit die Richtigkeit der Angaben bestätigt. Auf der dritten Seite von rechts beginnt die Aufzählung der Familienmitglieder des Dorfvorstandes (shōya) Shaichibei. Zu diesem ist vermerkt, dass er Mitglied (danna, eig. „Spender“) des Jōdo-shin Tempels Shōfuku-ji sei (oberster Eintrag in großer Schrift). Es folgt sein Namen und sein Alter (49 Jahre). Links davon seine Frau, Mitglied des gleichen Tempels, 34 Jahre. Zu ihr folgt die Bemerkung: „Tochter des Hachiuemon aus Kamikema, Provinz Settsu, Eltern gehören dem Honsen-ji der Hokke-shū an, änderte vor 19 Jahren ihre Zugehörigkeit und wurde Mitglied der Schulrichtung ihres Mannes.“ Die Frau stammt also aus einer etwa fünf Kilometer entfernten Nachbargemeinde, die einem Nichiren Tempel zugeordnet ist, hat aber ihre Zugehörigkeit (nach der Heirat) geändert. Den weiteren Einträgen ist zu entnehmen, dass das Paar eine Tochter (14 Jahre) und einen Adoptivsohn (25 Jahre) hat. Man kann annehmen, dass der Adoptivsohn zugleich Ehemann der Tochter ist und das Amt des Dorfvorstehers einmal erben wird (ein in der Edo-Zeit häufiges Verfahren in Familien ohne männliche Nachfolger). Außerdem leben im Haushalt zwei Knechte und drei Mägde in jugendlichem Alter aus der Provinz Harima, die auch als Mitglieder des gleichen Tempels angeführt sind. (Quelle: Yokota Fuyuhiko, „Hyakushō no ie to kazoku“.)

Mandaraji-mura shūmon aratame chō
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Biwa-Mönch (biwa hōshi)

Buchillustration (Lithographie); aus der Serie Nippon: Archiv zur Beschreibung von Japan Band 16, Neuauflage Tōkyō 1926, 1833–51
Bild © Digital Archive, Kyūshū University Museum. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Das Spielen der Biwa-Laute war traditionell ein für Blinde vorbehaltenes Gewerbe, sie mussten dafür aber in den Mönchsstand treten. Die Abbildung geht möglicherweise auf ein Original von Kawahara Keiga oder Carel de Villeneuve zurück. Beide standen als Zeichner in den Diensten von Philipp Franz von Siebold (1796–1866) auf seiner Japanreise 1826–28.

Biwa-Mönch
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Nichiren-Mönch

Buchillustration (Lithographie); aus der Serie Nippon: Archiv zur Beschreibung von Japan Band 16, Neuauflage Tōkyō 1926, 1833–51
Bild © Digital Archive, Kyūshū University Museum. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Mönch mit Bettelschale, laut Siebold ein Mönch der Hokke-shū ( Nichiren Schule). Die Abbildung geht möglicherweise auf ein Original von Kawahara Keiga oder Carel de Villeneuve zurück. Beide standen als Zeichner in den Diensten von Philipp Franz von Siebold (1796–1866) auf seiner Japanreise 1826–28.

Nichiren-Mönch
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Shingon Mönch

Buchillustration (Lithographie); aus der Serie Nippon: Archiv zur Beschreibung von Japan Band 16, Neuauflage Tōkyō 1926, 1833–51
Bild © Digital Archive, Kyūshū University Museum. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Shingon-Mönch mit Pilgerstab und Pilgerhut. Die Abbildung geht möglicherweise auf ein Original von Kawahara Keiga oder Carel de Villeneuve zurück. Beide standen als Zeichner in den Diensten von Philipp Franz von Siebold (1796–1866) auf seiner Japanreise 1826–28.

Shingon Mönch
Shotoku banknote.jpg

Shōtoku Taishi

Geldschein. Spätere Shōwa-Zeit, 20. Jh.; 7,6 x 16,5 cm
Bild © Nichiyu koin. (Letzter Zugriff: 2016/8)

1000 Yen Banknote mit dem Shōtoku Taishi-Motiv, von 1949 bis 1984 in Umlauf. Das gleiche Motiv gab es bereits in den 1930er Jahren auf Banknoten.

Shōtoku Taishi
Kinai1694.jpg

Der Kinai Distrikt inklusive Halbinsel Kii

Landkarte, Detail. 1694
Bildquelle: Japanese Historical Maps. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Details aus einer historischen Landkarte Japans aus dem Jahr 1694. Mit den religiösen Zentren Berg Hiei, Berg Kōya und Ise.

Der Kinai Distrikt inklusive Halbinsel Kii
Hayashi razan.jpg

Hayashi Razan

Buchillustration (Tusche, Papier); aus Sentetsu zōden, 1845
Bild © National Institute for Japanese Literature. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Der konfuzianische Gelehrte Hayashi Razan, Autor von Werken wie Honchō tsugan ( Geschichte Japans, 1670).

Hayashi Razan
Hannyakyo koya.jpg

Daihannya-kyō in Gold auf blauem Grund

Abschrift (Papier, Goldtinte). Heian-Zeit; Kongobu-ji, Berg Kōya
Bild © Kōbō Daishi Kūkai and the Sacred Treasures of Mount Kōya, 2003, Abb. 28

Abschrift des Daihannya-kyō Sutras aus der Heian-Zeit.

Daihannya-kyō in Gold auf blauem Grund
Japan 1892.jpg

Map of Japan

Landkarte. 19. Jh.; aus Rand Mc Nally's Atlas of the World, 1897; Chicago; 50 x 66cm
Bild © David Rumsey Map Collection. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Karte Japans mit alten Provinzen und neuen Präfekturen, Stand 1892. Maßstab 1:2,6 mio.

Map of Japan
Junigu butsuzozui.jpg

Die zwölf Tierkreiszeichen des Westens

Tierkreiszeichen. Edo-Zeit; aus Butsuzō zui
Bild © Ehime University Library. (Letzter Zugriff: 2016/8)
Suzuka bunko

Abbildung der westlichten Tierkreiszeichen in der Bildenzyklopädie Butsuzō zui aus der Edo-Zeit.

Die zwölf Tierkreiszeichen des Westens
Junishi meiji.jpg

Die Zwölf Tiere des chinesischen Kalenders

Tierkreiszeichen. Meiji-Zeit, 1875
Bild © Waseda University Library. (Letzter Zugriff: 2016/8)
Nishigaki Bunko

Die Tierkreiszeichen des chinesischen Kalenderwesens.

Die Zwölf Tiere des chinesischen Kalenders
Hannya shingyo.jpg

Herz Sutra (Hannya shingyō)

Querrolle (Papier, Goldtinte), Detail. Heian-Zeit, 12. Jh.
Bild © The British Museum. (Letzter Zugriff: 2016/9/19)
Japanische Abschrift des Herz Sutras.

Japanische Abschrift des Herz-sutra.

Herz Sutra
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Eintrag ins Pilger-Logbuch

Kōya-san, Wakayama-ken
Bild © Nenchū rider no hitorigoto, J-Blog, 2012. (Letzter Zugriff: 2015/8/9)

Ein Mönch des Tempelbergs Kōya-san kalligraphiert eine Bestätigung in das Logbuch eines Pilgers.

Eintrag ins Pilger-Logbuch
Chokugo.jpg

Kaiserlicher Erziehungserlass (kyōiku chokugo)

Meiji-Zeit
Bild © Meiji Jingū. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Durch diesen Erlass wurde der Schwerpunkt des japanischen Erziehungssystems zurück verlegt auf eine Bildung nach konfuzianischem Vorbild.

Kaiserlicher Erziehungserlass
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Kada no Azumamaro

Buchillustration. 1848; aus Shūga hyakunin isshu, Hg. von Rokutei Senryū, ill. von Hokusai, u.a.
Bild © Rekishi jinbutsu gazō detabesu, National Institute of Japanese Literature

Kada Azumamaro war einer der Begründer der kokugaku.

Kada no Azumamaro
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Talisman (o-fuda)

Mitsumine-Schrein, westlich von Tōkyō
Bild © Encyclopedia of Shinto, Kokugakuin University. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Talisman (o-fuda) des Mitsumine Schreins.

Talisman
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Nichiren Mandala

Papier, Tusche
Bild © Wikimedia Commons. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Das Hauptheiligtum (gohonzon) der Sōka Gakkai.

Nichiren Mandala
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Pilger-Bestätigung

Kalligraphie (Papier, Tusche); Kenchō-ji, Kamakura
Bild © Hiroaki Kikuchi, Wikimedia Commons, 2014. (Letzter Zugriff: 2015/8/9)

Goshūin (Bestätigung) des Zen-Tempels Kenchō-ji in Kamakura, wie sie in das Logbuch von Pilgern eingetragen wird. Die zentralen kalligraphierten Schriftzeichen besagen Namu Jizō-son (Ehre dem ehrwürdigen Jizō). Jizō ist der Haupt-Heilige des Tempels.

Pilger-Bestätigung
Kamishimo siebold.jpg

Festtagskleidung (Kamishimo)

Buchillustration (Lithographie); aus der Serie Nippon: Archiv zur Beschreibung von Japan Band 16, Neuauflage Tokyo 1926, 1833–51
Bild © Digital Archive, Kyūshū University Museum. (Letzter Zugriff: 2016/9/18)

Samurai (bushi) in festlicher Kleidung (kamishimo), 19. Jh., aus der Japanbeschreibung von Philipp Franz von Siebold (1796–1866)

Festtagskleidung
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Fragment einer Abschrift des Avatamsaka Sutras (Kegon-kyō)

Schriftrolle (Indigopapier, Silbertinte), Detail. Nara-Zeit, 744; 24,8 x 53,7 cm
Bild © Metropolitan Museum of Art. (Letzter Zugriff: 2016/8)

Auf diesem Fragment steht ein Teil des Kegon-kyō (Blütenkranz Sutra) geschrieben.

Fragment einer Abschrift des Avatamsaka Sutras
Koyomi 1857.jpg

Kalender 1857

Blockdruck (Papier, Tusche). Edo-Zeit, 1857
Bild © National Astronomical Observatory of Japan (NAOJ). (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Kalenderblatt für das Jahr 1857 (Ansei 4). Das Bild enthält diverse für das alltägliche Kalenderwesen wichtige Informationen, z.B. dass dieses Jahr 384 Tage hat, da es sich um ein Schaltjahr handelt. Der Schaltmonat wurde nach dem 5. Monat eingeschoben. Weitere wichtige Informationen beziehen sich auf die Länge der einzelnen Monate: „klein“ (小), d.h. 29 Tage, oder „groß“ (大), 30 Tage. Die Schlange rechts im Bild zeigt an, dass es sich um ein Schlangenjahr (hinoto no mi no toshi) handelt. Viele Informationen beziehen sich auf horoskopische Inhalte.

Kalender 1857
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Collecting Ashes

Buchillustration (Farbe, Papier); aus Sketches of Japanese Manners and Customs, 1867
Bildquelle: Open Library. (Letzter Zugriff: 2014/9/24)

Familie beim Einsammeln der Knochenreste (kotsuage) nach der Kremation. Das Bild ist Teil einer Reihe von Illustrationen, die vom englischen Marineoffizier Jacob Silver in den Jahren 1864 und 65 in Japan gesammelt, in eine Buchillustration umgewandelt und mit einem kurzen erklärenden Text versehen wurden.

Collecting Ashes
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Lingoa de Iapam

Buchillustration (Papier). 1604
Bild © Wikisource. (Letzter Zugriff: 2016/9/6)

Titelblatt des Wörterbuches Arte da lingoa de Iapam von João Rodrigues (1561/62–1633).

Lingoa de Iapam
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Hinweisschild des Mara-Kannon Tempels

Plakat; Präfektur Yamaguchi
Bild © Chindera Dai-Dōjō. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Der Mara-Kannon Tempel behauptet von sich, führend auf dem Gebiet des Phallus-Kultes zu sein.

Hinweisschild des Mara-Kannon Tempels
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Kaiser Meiji verkündet die Verfassung

Lithographie. Meiji-Zeit, 1889
Bild © Constitutional Revision Research Project. (Letzter Zugriff: 2010/8)

Kaiser Meiji verkündet die Verfassung S.a. Bild:Meiji_kenpo_happu.jpg.

Kaiser Meiji verkündet die Verfassung
Kitsune kaibutsugahon2.jpg

Fuchslichter (kitsunebi)

Buchillustration (Papier, Farbe). 1882; aus Kaibutsu gahon (Gespenster Bilderbuch)
Bild © Kaii-yōkai gazu database, Nichibunken, Kyōto. (Letzter Zugriff: 2016/9/5)

Füchse (kitsune) mit ihren Fuchslichtern (kitsunebi).

Fuchslichter
Kirin meiji.jpg

Kirin

Farbdruck. 1895; Beilage der ersten Nummer der Zeitung Jitsugyō Shinbun; 37 × 50cm

Drachenpferde (kirin).

Kirin
Keichu hokusai.jpg

Ajari Keichū in buddhistischer Mönchstracht

Buchillustration. 1848; aus Shūga hyakunin isshu, Hg. von Rokutei Senryū, ill. von Hokusai, u.a.
Bild © Rekishi jinbutsu gazō detabesu, National Institute of Japanese Literature

Keichū gilt als Vorläufer der kokugaku.

Ajari Keichū in buddhistischer Mönchstracht
Kekkonshiki 1867.jpg

Japanese Wedding

Buchillustration (Farbe, Papier); aus Sketches of Japanese Manners and Customs, 1867
Bildquelle: Open Library. (Letzter Zugriff: 2014/9/24)

Private Hochzeitsfeier in der ausgehenden Edo-Zeit. Das Brautkleid wird auch heute noch ähnlich gestaltet, auch das gemeinsame Trinken aus einer Sake-Schale ist heute noch ein wichtiges Element der Shintō-Hochzeit. Das Bild ist Teil einer Reihe von Illustrationen, die vom englischen Marineoffizier Jacob Silver in den Jahren 1864 und 65 in Japan gesammelt, in eine Buchillustration umgewandelt und mit einem kurzen erklärenden Text versehen wurden. Bei der Darstellung des Brauchtums berücksichtigt das Werk selbstverständlich nur die gehobenen Klassen.

Japanese Wedding
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Kenkō Jinja, Taipei

Postkarte (Papier, handkoloriert). Taiwan, 1940
Bild © East Asia Image Collection, Digital Image Collections at Lafayette. (Letzter Zugriff: 2012/10)

Die Errichtung des Kenkō Jinja in Taipei wurde 1925, zur Feier der 30jährigen japanischen Herrschaft über die Insel Taiwan, begonnen und 1928 vollendet. Er diente, ähnlich wie der Yasukuni Schrein in Tōkyō, der Kriegshelden-Verehrung. Nach dem Krieg wurde das Gebäude in eine Bibliothek umgewandelt.

Die Inschrift auf der Postkarte besagt: „Die Heldenseelen der Opfer, die für die Herrschaft über Taiwan gekämpft haben, werden hier verehrt. Über zehntausend Heldenseelen wachen hier in Ewigkeit über diese Insel.“

Die torii im Eingangsbereich kombinieren die Struktur eines dreiteiligen miwa torii mit Elementen des chinesischen paifang-Palasttors.

Kenkō Jinja, Taipei
Kirin logo.jpg

Kirin

Brauerei-Logo

Das Logo der Brauerei ziert deren Namensgeber, ein kirin.

Kirin
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Ochse/Büffel 丑

Tierkreiszeichen

Ochse aus den jūni shi.

Ochse/Büffel 丑
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Ikonographie
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„Druck.“ In: Bernhard Scheid (Hg.), Religion-in-Japan: Ein Web-Handbuch. Universität Wien, seit 2001 (Stand: 16.8.2016). URL: https://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Metalog:Bilder/Druck?oldid=65254