Pantheon, Sonderfälle

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Pantheon, Sonderfälle
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148 Bilder

Kappa und Donner.jpg yōkai Abends an der Ryōgoku-Brücke (Ryōgoku no yūdachi) // Farbholzschnitt, yōkai (Papier, Farbe) von Utagawa Hirokage. Edo-Zeit, 1859; aus der Serie Edo meisho dōke zukushi (Parodien auf berühmte Orte in Edo) // Bild © National Diet Library, Tōkyō (letzter Zugriff: 2016/9/6) // Ein versehentlich in einen Fluss gestürzter Donnergott (Raijin) flieht vor einem Flussgeist (kappa). Utagawa Hirokage Abends an der Ryōgoku-Brücke
Vajrapani tibet 18cent.jpg thangka Vajrapani (Bhutadamara) // Rollbild, thangka (Baumwolle, Farbe), Detail. Tibet, 18. Jh.; 69,22 x 46,36 cm // Bild © Himalayan Art (letzter Zugriff: 2016/9/19). Collection of Rubin Museum of Art // Vajrapani mit vier Armen, drei Augen. In der rechten, weggespreizten Hand ein Vajra, in der Linken ein Seil, die beiden anderen Arme zur mudra der Dämonenabwehr geformt (vgl. Gōsanze Mudra). Tanzt auf der Leiche eines Dämonen (Aparajita) mit ebenfalls vier Armen und einem Elefantenrüssel. Vajrapani
Dosojin nakasendo.jpg sōtai dōsojin Dōsojin Paar // Skulptur, sōtai dōsojin (Naturstein); Shitori Jinja, Isesaki, Präfektur Gunma // Bild © Nakasendō nisshi, 2008 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Dōsojin an der alten Nakasendō Route, nordwestlich von Tokyo. Dōsojin Paar
Dragonking.jpg surimono Drachenkönig // Farbholzschnitt, surimono (Farbe auf Papier, Gold, Silber) von Totoya Hokkei (1780–1850) // Bild © Harvard Art Museums (letzter Zugriff: 2016/9/18). Arthur M. Sackler Museum // Der Drachenkönig präsentiert seine Juwelen, mit denen er Ebbe und Flut kontrolliert. Totoya Hokkei Drachenkönig
Shunga toyokuni.jpg shunga Der hodenstraffende Brecheisen-Penis-Gott (Kanateko mara jinbari myōjin 鉄梃陰茎腎張明神) // Farbholzschnitt, shunga (Papier, Farbe) von Utagawa Toyokuni I. 1823 // Bild © AK-Antiek (letzter Zugriff: 2016/8) Utagawa Toyokuni I Der hodenstraffende Brecheisen-Penis-Gott
Luohan10.jpg rakan Arhat 10 // Steinschnitt, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu (832-912). Quing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm // Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library (letzter Zugriff: 2016/9) // Arhat Panthaka, lesend. Kugelförmig zusammengekauert. Namen und Nummer nach dem Fazhuxi; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799). Anmerkung: „Jetzt ..., Rang 13.“ Anon. nach Guanxiu Arhat 10
Rakan11 kunaicho.jpg rakan Arhat 11 (Guanxiu) // Hängerollbild, rakan (Farbe auf Seide) von Guanxiu (832–912); Kaiserliches Hofamt (Kunaichō), Tokyo // Bild © Nihon no bijutsu 234 (1985), S. 6, Abb. 6 // Arhat 11 aus einer Serie im Besitz des japanischen Kaiserpalastes, die angeblich von Guanxiu (also aus dem 10. Jh.) stammen soll, jedenfalls aber eine getreue Kopie darstellt. Eine viel spätere Kopie findet sich auf den Steinstelen des Kaisers Qianlong (1764).

Laut Takasaki Fujihiko (Nihon no bijutsu 234, S. 39) hinterließ Guanxiu auf diesem Bild eine Inschrift, wonach diese Serie zwischen 880 und 896 entstand. Rakan 11 ist Rahula, der einzige Sohn des historischen Budda. Das Portrait, das gegenüber den anderen der gleichen Serie weniger grotesk wirkt, wird traditionellerweise als Selbstportrait des Künstlers gedeutet.

Guanxiu Arhat 11 (Guanxiu)
Rakan15 kunaicho.jpg rakan Arhat 15 (Guanxiu) // Hängerollbild, rakan (Farbe auf Seide) von Guanxiu (832–912); Kaiserliches Hofamt (Kunaichō), Tokyo // Bild © Nihon no bijutsu 234 (1985), S. 6, Abb. 6 // Arhat 15 aus einer Serie im Besitz des japanischen Kaiserpalastes, die angeblich von Guanxiu (also aus dem 10. Jh.) stammen soll, jedenfalls aber eine getreue Kopie darstellt. Eine viel spätere Kopie findet sich auf den Steinstelen des Kaisers Qianlong (1764).

Laut Takasaki Fujihiko (Nihon no bijutsu 234, S. 39) entstand diese Serie zwischen 880 und 896. Guanxiu fertigte laut einer Inschrift auf Bild 11 die ersten zehn Portraits im Tempel 和安寺 an, wo er auch zum Mönch ausgebildet worden war. Die Serie wurde bald darauf von 景昭 zum Tempel 懐玉山 in 信州 gebracht und dort aufbewahrt.

Guanxiu Arhat 15 (Guanxiu)
Rakan hokusai.jpg rakan Arhat und Gewitterwolke // Hängerollbild, rakan (Farbe auf Papier) von Katsushika Hokusai, Detail. Edo-Zeit, 19. Jh.; 99,5 × 41,5 cm // Bild © Tokyo National Museum (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Arhat lässt eine Gewitterwolke aus seiner Bettelschale aufsteigen (in der sich wohl ein Drache befindet). Katsushika Hokusai Arhat und Gewitterwolke
Rakan jakuchu augenbrauen.jpg rakan Rakan // Rollbild, rakan (Tusche auf Papier) von Itō Jakuchū (1716–1800), Detail. Edo-Zeit, 18. Jh.; 113,7 x 59 cm // Bild © Museum of Fine Arts, Boston (letzter Zugriff: 2016/9/16) // Alter arhat mit den klassischen, überlangen Brauen. Itō Jakuchū Rakan
Mujaku.jpg rakan Mujaku (Asangha) // Skulptur, rakan (Holz, bemalt) von Unkei (1150?–1223). Kamakura-Zeit, 1208; „Nationalschatz“; Kōfuku-ji, Nara; Höhe: 193cm // // Asangha, ein buddhistischer Philosoph des 4. Jhs., gilt zusammen mit seinem Halbbruder Vasubandhu als Begründer der Yogacara Schule, aus der die jap. Hossō Schule hervorging. Die Statuen beider Heiliger wurden von Unkei für den Kōfuku-ji in Nara, der dieser Richtung angehörte, geschaffen. Unkei Mujaku (Asangha)
Rakan jakuchu knie.jpg rakan Rakan // Rollbild, rakan (Tusche auf Papier) von Itō Jakuchū (1716–1800), Detail. Edo-Zeit, 18. Jh.; 113,7 x 59 cm // Bild © Museum of Fine Arts, Boston (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Ein verträumt wirkender arhat. Eine ähnliche Pose wird in anderen Darstellungen mit einem schmerzverzehrten Gesicht kombiniert, als ob sich der Arhat das Knie gestoßen hätte. Itō Jakuchū Rakan
Rakan kuniyoshi.jpg rakan Arhat und Drache // Hängerollbild, rakan (Farbe auf Papier) von Utagawa Kuniyoshi, Detail. Edo-Zeit, um 1850; 125 x 51,2 cm // Bild © British Museum (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Arhat, mit dem Finger den kleinen Drachen reizend, der eben in einer Wolke aus seiner Schale entstiegen ist. Utagawa Kuniyoshi Arhat und Drache
Rakan shoun.jpg rakan Rakan // Statue, rakan (Holz, bemalt) von Shōun Genkei (1648–1710). Edo-Zeit; Höhe: 85,1cm // Bild © Metropolitan Museum, New York (letzter Zugriff: 2017/7/6) // Ein Exemplar aus der Serie von fünfhundert lebensgroßen arhats (rakan), mit denen der Bildhauer Shōun Genkei um das Jahr 1690 einen neuen rakan-Boom in Edo auslöste. Sein Ensemble erhielt einen eigenen Tempel im Osten der Stadt und entwickelte sich rasch zu einer Hauptsehenswürdigkeit. Der Tempel wurde allerdings in der Meiji-Zeit zerstört und umgesiedelt, wobei viele Statuen verloren gingen. Heute sind etwa die Hälfte der Statuen in einer modernen Ausstellungshalle des Tempels Gohyaku Rakan-ji in Meguro, Tokyo zu sehen. Shōun Genkei Rakan
Butsuzozui rakan9-10.jpg rakan 16 Rakan, 9 & 10 // Buchillustration, rakan (Papier). 1790; aus Butsuzō zui („Buddhistische Ikonographie“) // Bild © Ehime Universität (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Darstellung der rakan 9, Jubaka Sonja (Jīvaka), r., und 10, Handaka Sonja (Panthaka) 16 Rakan, 9 & 10
Butsuzozui rakan7-8.jpg rakan 16 Rakan, 7 & 8 // Buchillustration, rakan (Papier). 1790; aus Butsuzō zui („Buddhistische Ikonographie“) // Bild © Ehime Universität (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Darstellung der rakan 7, Kari Sonja (Kālika), r., und 8, Butara Sonja (Vajraputra) 16 Rakan, 7 & 8
Nakibotoke horyuji.jpg rakan Arhats in Verzweiflung // Skulpturen, rakan (Holz, bemalt), Detail. Nara-Zeit, 8. Jh.; Hōryū-ji, Nara-ken // Bildquelle: Kita Naoko, Picasa (letzter Zugriff: 2013/9) // Zwei Schüler Buddhas (Arhats) in Verzweiflung über Buddhas Tod. Aus einer Darstellung von Buddhas Eintritt ins Nirvana (nehanzu), die sich im untersten Geschoß der Gojū-Pagode des Hōryū-ji befindet. Insgesamt sind zehn Figuren auf diese Weise dargestellt. Es handelt sich also um die Gruppe der Zehn Buddha Schüler, die den Arhats zuzurechnen sind. Die Gruppe ist auch als nakibotoke, „weinende Buddhas“ bekannt. Arhats in Verzweiflung
Luohan9.jpg rakan Arhat 9 // Steinschnitt, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu (832-912). Quing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm // Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Arhat Jivaka, mit Fächer. Namen und Nummer nach dem Fazhuxi; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799). Anmerkung: „Jetzt Gopaka, Rang 15.“ Anon. nach Guanxiu Arhat 9
Butsuzozui rakan3-4.jpg rakan 16 Rakan, 3 & 4 // Buchillustration, rakan (Papier). 1790; aus Butsuzō zui („Buddhistische Ikonographie“) // Bild © Ehime Universität (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Darstellung der rakan 3, Dakabarida Sonja (Kanaka Bharadvāja), r., und 4, Sobinda Sonja (Subinda) 16 Rakan, 3 & 4
Luohan8 guanxiu.jpg rakan Arhat 8 // Hängerollbild, rakan (Farbe auf Seide) von Anon. nach Guanxiu (832–912); aus der Serie Sechzehn Arhats; Kōdai-ji; 129,1 x 65,7 cm // Bildquelle: 圖博館 (letzter Zugriff: 2013/9) // Arhat, der sich mit einem Rückenkratzer (in Japan existiert dafür der Ausdruck „Hand des Enkels“) den Rücken kratzt. Nach der angegebenen Quelle (ein taiwanesischer Blog) Arhat 8. Anon. nach Guanxiu Arhat 8
Luohan8.jpg rakan Arhat 8 // Steinschnitt, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu (832-912). Quing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm // Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Arhat Vajraputra, lesend, mit überschlagenen Armen und dichtem Körperhaar. Namen und Nummer nach dem Fazhuxi; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799). Anmerkung: „Jetzt ... Rang 5.“ Anon. nach Guanxiu Arhat 8
Luohan7.jpg rakan Arhat 7 // Steinschnitt, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu. Quing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm // Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Arhat Kalika, mit extrem langen Brauen, mit aufgestelltem Bein (Haltung der Gelassenheit). Namen und Nummer nach dem Fazhuxi; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799). Anmerkung: „... Rang 6.“ Anon. nach Guanxiu Arhat 7
Luohan6.jpg rakan Arhat 6 // Steinschnitt, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu (832-912). Quing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm // Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Arhat Badhra, sinnierend, mit kurzer Gebetskette. Namen und Nummer nach dem Fazhuxi; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799). Anmerkung: „... Rang 6.“ Anon. nach Guanxiu Arhat 6
Luohan5.jpg rakan Arhat 5 // Steinschnitt, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu. Quing-Zeit, 18.Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm // Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Arhat Nakula, betend, mit Gebetskette, unter einem Baum. Namen und Nummer nach dem Fazhuxi, Bildvorlage Guanxiu; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799). Anmerkung: „Jetzt Arhat Bakula, Rang 9.“ Anon. nach Guanxiu Arhat 5
Luohan4 guanxiu.jpg rakan Arhat 4 // Hängerollbild, rakan (Farbe auf Seide) von Anon. nach Guanxiu (832–912); aus der Serie Sechzehn Arhats; Kōdai-ji; 129,1 x 65,7 cm // Bildquelle: 圖博館 (letzter Zugriff: 2013/9) // Arhat mit knorrigem Stock, betend. In Mönchstracht auf einem Stuhl aus unbehandelten Holz sitzend. Mit ausgeprägter Nase und starker Körperbehaarung. Nach der angegebenen Quelle — ein taiwanesischer Blog — Arhat 4. Anon. nach Guanxiu Arhat 4
Luohan4.jpg rakan Arhat 4 // Steinabreibung, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu (832-912). Quing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm // Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library (letzter Zugriff: 2013/9) // Arhat Nantimiduoluo Qingyou 難提密多羅慶友尊者, ein Buch haltend, mit dem Finger schnalzend. Namen und Nummer nicht nach dem Fazhuxi; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799). Anmerkung: „Jetzt Arhat Abheda, Rang 16.“ Anon. nach Guanxiu Arhat 4
Luohan3.jpg rakan Arhat 3 // Steinabreibung, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu (832-912). Quing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm // Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Arhat 3, chin. Bintoulu poluoduoshi (jap. Binzuru!), an Bambusstock gelehnt, im Meditationssitz, eine Mudra (Handgeste) formend. Namen und Nummer nicht nach dem Fazhuxi; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799). Anon. nach Guanxiu Arhat 3
Luohan2.jpg rakan Arhat 2 // Steinabreibung, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu (832-912). Quing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm // Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library (letzter Zugriff: 2016/9/18) // ArhatKanakavatsa, mit einfachem Stock, im Meditationssitz, eine mudra (Handgeste) formend. Namen und Nummer nach dem Fazhuxi; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799). Anon. nach Guanxiu Arhat 2
Luohan16.jpg rakan Arhat 16 // Steinschnitt, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu (832-912). Quing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm // Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Arhat Cuda Panthaka, mit Fächer, predigend, unter einem Baum. Namen und Nummer nach dem Fazhuxi; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799). Anmerkung: „Jetzt ..., Rang 11.“ Anon. nach Guanxiu Arhat 16
Luohan15.jpg rakan Arhat 15 // Steinschnitt, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu (832–912). Quing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm // Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library (letzter Zugriff: 2013/9) // ArhatAjita, ein Bein hochziehend, schmerzvoller Ausdruck, lange Brauen. Namen und Nummer nach dem Fazhuxi; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799). Anmerkung: „Jetzt ..., Rang 2.“ Anon. nach Guanxiu Arhat 15
Luohan14.jpg rakan Arhat 14 // Steinschnitt, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu (832-912). Qing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm // Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library (letzter Zugriff: 2013/9) // Arhat Vanavāsin, in einer Höhle meditierend. Namen und Nummer nach dem Fazhuxi; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799). Anmerkung: „Jetzt ..., Rang 3.“ Anon. nach Guanxiu Arhat 14
Luohan13.jpg rakan Arhat 13 // Steinschnitt, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu (832–912). Quing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm // Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Arhat Angaja, in einem Buch (mit indischer Schrift) lesend, mit Gebetskette und knorrigem Stock. Namen und Nummer nach dem Fazhuxi; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799). Anmerkung: „Jetzt Angiraja, Rang 1.“ Anon. nach Guanxiu Arhat 13
Luohan12.jpg rakan Arhat 11 // Steinschnitt, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu (832-912). Quing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm // Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library (letzter Zugriff: 2013/9) // Arhat Nāgasena, hinter einem Felsen zusammengekauert laut betend (schreiend). Namen und Nummer nach dem Fazhuxi; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799). Anmerkung: „Jetzt ..., Rang 14.“ Anon. nach Guanxiu Arhat 11
Butsuzozui rakan5-6.jpg rakan 16 Rakan, 5 & 6 // Buchillustration, rakan (Papier). 1790; aus Butsuzō zui („Buddhistische Ikonographie“) // Bild © Ehime Universität (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Darstellung der rakan 5, Dakora Sonja (Nakula), r., und 6, Badara Sonja (Bhadra) 16 Rakan, 5 & 6
Butsuzozui rakan13-14.jpg rakan 16 Rakan, 13 & 14 // Buchillustration, rakan (Papier). 1790; aus Butsuzō zui („Buddhistische Ikonographie“) // Bild © Ehime Universität (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Darstellung der rakan 13, Ingada Sonja (Angaja), r., und 14, Banabashi Sonja (Vanavāsin) 16 Rakan, 13 & 14
Butsuzozui rakan15-16.jpg rakan 16 Rakan, 15 & 16 // Buchillustration, rakan (Papier). 1790; aus Butsuzō zui („Buddhistische Ikonographie“) // Bild © Ehime Universität (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Darstellung der rakan 15, Ajita Sonja (Ajita), r., und 16, Chūda Hantaka Sonja (Cūda-Panthaka) 16 Rakan, 15 & 16
Arhat7 ryozen.jpg rakan Arhat 7 (Longmian-Stil) // Hängerollbild, rakan (Farbe auf Seide) von Ryōzen. Muromachi-Zeit, 14. Jh.; aus der Serie 16 Arhats des Tōfuku-ji (Heian-ki Higashiyama Sanshō Gokoku Zenji jōjū [jūroku rakan]); 113,3 x 85,2 cm // Bild © Freer/Sackler Collection, Smithonian's Museums of Art, Gift of Charles Lang Freer (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Arhat (Kālika) im halben Meditationssitz auf einem Felsen, einen gezähmten Tiger streichelnd. Im Hintergrund eine Kiefer. Ryōzen Arhat 7 (Longmian-Stil)
Arhat10 ryozen.jpg rakan Arhat 10 (Longmian-Stil) // Hängerollbild, rakan (Farbe auf Seide) von Ryōzen. Muromachi-Zeit, 14. Jh.; aus der Serie 16 Arhats des Tōfuku-ji (Heian-ki Higashiyama Sanshō Gokoku Zenji jōjū [jūroku rakan]); 113,3 x 85,2 cm // Bild © Freer/Sackler Collection, Smithonian's Museums of Art, Gift of Charles Lang Freer (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Arhat (Panthaka), nur mit einem kesa bekleidet, mit Rauchopfergefäß. Ein Mönchsdiener platziert Blumen vor dem Arhat. (In einer ansonsten identischen Parallelserie ist dieser Arhat mit Arhat 14 vertauscht. S. Komazawa University Library.) Ryōzen Arhat 10 (Longmian-Stil)
Arhat10 ryozen detail.jpg rakan Arhat 14 [oder 10] (Longmian-Stil) // Entwurf, rakan (Farbe auf Papier), Detail. Muromachi-Zeit, 14. Jh.; aus der Serie 16 Arhats des Tōfuku-ji (Heian-ki Higashiyama Sanshō Gokoku Zenji jōjū [jūroku rakan]); 115 × 57cm // Bild © Komazawa University Library (letzter Zugriff: 2013/9) // Arhat (Panthaka oder Vanavāsin). Detail einer Arhat-Skizze; vgl. Arhat 10 von Ryōzen. Arhat10 ryozen.jpg Arhat 14 [oder 10] (Longmian-Stil)
Arhat11 ryozen.jpg rakan Arhat 11 (Longmian-Stil) // Hängerollbild, rakan (Farbe auf Seide) von Ryōzen. Muromachi-Zeit, 14. Jh.; aus der Serie 16 Arhats des Tōfuku-ji (Heian-ki Higashiyama Sanshō Gokoku Zenji jōjū [jūroku rakan]); 113,3 x 85,2 cm // Bild © Freer/Sackler Collection, Smithonian's Museums of Art, Gift of Charles Lang Freer (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Arhat (Rahūla), mit hochgezogenem Bein (Pose der Gelassenheit) auf einem Felsen sitzend; bekommt von einer Gemse (Hirsch?) eine Blume dargereicht. Vom Typus her entspricht dieser Arhat als einziger in dieser Serie einem Han-Chinesen, während er altersmäßig zu den jüngsten zählt. Ryōzen Arhat 11 (Longmian-Stil)
Arhat12 ryozen.jpg rakan Arhat 12 (Longmian-Stil) // Hängerollbild, rakan (Farbe auf Seide) von Ryōzen. Muromachi-Zeit, 14. Jh.; aus der Serie 16 Arhats des Tōfuku-ji (Heian-ki Higashiyama Sanshō Gokoku Zenji jōjū [jūroku rakan]); 113,3 x 85,2 cm // Bild © Freer/Sackler Collection, Smithonian's Museums of Art, Gift of Charles Lang Freer (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Arhat (Nāgasena), eine Schriftrolle lesend. Mit dunkler Haut, auch der Diener mit Kraushaar wirkt indisch oder afrikanisch. Im Hintergrund ein Bananenbaum. Ryōzen Arhat 12 (Longmian-Stil)
Arhat13 ryozen.jpg rakan Arhat 13 (Longmian-Stil) // Entwurf, rakan (Farbe auf Papier). Muromachi-Zeit, 14. Jh.; aus der Serie 16 Arhats des Tōfuku-ji (Heian-ki Higashiyama Sanshō Gokoku Zenji jōjū [jūroku rakan]); 115 × 57cm // Bild © Komazawa University Library (letzter Zugriff: 2013/9) // Arhat (Angaja) auf einem Felsen, mit aufgestelltem Bein (Haltung der Gelassenheit), sich einem weißen Löwen zuwendend. Im Hintergrund goldene Wolken. Möglicherweise Entwurf oder Kopie der gleichnamigen Serie von Ryōzen in der Sammlung Freer, in der dieses Bild fehlt. Arhat 13 (Longmian-Stil)
Arhat14 ryozen.jpg rakan Arhat 10 [oder 14] (Longmian-Stil) // Entwurf, rakan (Farbe auf Papier). Muromachi-Zeit, 14. Jh.; aus der Serie 16 Arhats des Tōfuku-ji (Heian-ki Higashiyama Sanshō Gokoku Zenji jōjū [jūroku rakan]); 115 × 57cm // Bild © Komazawa University Library (letzter Zugriff: 2013/9) // Arhat (Panthaka oder Vanavāsin) als Wanderasket mit dunkler Haut und langen Fingernägeln, auf einen Stock gestützt. Zur Seite gedreht. Ein Diener rückt einen Schemel vor seinen Hocker. Daneben ein Tisch mit eingewickelter Bettelschale und Blumenvase. Möglicherweise Entwurf oder Kopie der gleichnamigen Serie von Ryōzen in der Sammlung Freer. In dieser ansonsten vollkommen parallelen Serie sind lediglich die Figuren 10 und 14 vertauscht. Allerdings lässt sich in den Skizzen der beiden erkennen, dass die Namen auf eigene Zetteln geschrieben und (nachträglich?) aufgeklebt wurden. Arhat 10 [oder 14] (Longmian-Stil)
Arhat15 ryozen.jpg rakan Arhat 15 (Longmian-Stil) // Hängerollbild, rakan (Farbe auf Seide) von Ryōzen. Muromachi-Zeit, 14. Jh.; aus der Serie 16 Arhats des Tōfuku-ji (Heian-ki Higashiyama Sanshō Gokoku Zenji jōjū [jūroku rakan]); 113,3 x 85,2 cm // Bild © Freer/Sackler Collection, Smithonian's Museums of Art, Gift of Charles Lang Freer (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Arhat (Ajita) auf einem Felsen, mit Edelstein in der Hand. Ein betagter Verehrer in chinesischer Tracht hat ihm den Stein überreicht (oder ist bereit, ihn in Empfang zu nehmen). Im Hintergrund ein Baum. Ryōzen Arhat 15 (Longmian-Stil)
Arhat16 ryozen.jpg rakan Arhat 16 (Longmian-Stil) // Hängerollbild, rakan (Farbe auf Seide) von Ryōzen. Muromachi-Zeit, 14. Jh.; aus der Serie 16 Arhats des Tōfuku-ji (Heian-ki Higashiyama Sanshō Gokoku Zenji jōjū [jūroku rakan]); 113,3 x 85,2 cm // Bild © Freer/Sackler Collection, Smithonian's Museums of Art, Gift of Charles Lang Freer (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Arhat (Cūda Panthaka) mit Kapuze, in einer Höhle meditierend (Meditationsmudra). Europide Gesichtszüge. Das Motiv erinnert an Darstellungen Bodhidharmas. Ryōzen Arhat 16 (Longmian-Stil)
Arhat1 ryozen.jpg rakan Arhat 1 (Longmian-Stil) // Entwurf, rakan (Farbe auf Papier). Muromachi-Zeit, 14. Jh.; aus der Serie 16 Arhats des Tōfuku-ji (Heian-ki Higashiyama Sanshō Gokoku Zenji jōjū [jūroku rakan]); 115 × 57cm // Bild © Komazawa University Library (letzter Zugriff: 2013/9) // Arhat (Pindola Bharadvaja), eine Miniaturpagode mit Buddhafigur hochhaltend. Sitzt auf einem Felsen, im Hintergrund Meer. Möglicherweise Entwurf oder Kopie der gleichnamigen Serie von Ryōzen in der Sammlung Freer, in der dieses Bild fehlt. Arhat 1 (Longmian-Stil)
Arhat2 ryozen.jpg rakan Arhat 2 (Longmian-Stil) // Hängerollbild, rakan (Farbe auf Seide) von Ryōzen. Muromachi-Zeit, 14. Jh.; aus der Serie 16 Arhats des Tōfuku-ji (Heian-ki Higashiyama Sanshō Gokoku Zenji jōjū [jūroku rakan]); 113,3 x 85,2 cm // Bild © Freer/Sackler Collection, Smithonian's Museums of Art, Gift of Charles Lang Freer (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Arhat (Kanakavatsa) mit Fliegenwedel (hossu), mit den Fingern schnippend. In Begleitung eines chinesischen weltlichen Würdenträgers. Ryōzen Arhat 2 (Longmian-Stil)
Arhat3 ryozen.jpg rakan Arhat 3 (Longmian-Stil) // Hängerollbild, rakan (Farbe auf Seide) von Ryōzen. Muromachi-Zeit, 14. Jh.; aus der Serie 16 Arhats des Tōfuku-ji (Heian-ki Higashiyama Sanshō Gokoku Zenji jōjū [jūroku rakan]); 113,3 x 85,2 cm // Bild © Freer/Sackler Collection, Smithonian's Museums of Art, Gift of Charles Lang Freer (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Arhat (Kanaka Bharadvāja), mit Gebetskette auf dem Stuhl eines Klosterabts, begleitet von einem dreiäugigen Dämon. Ryōzen Arhat 3 (Longmian-Stil)
Arhat4 ryozen.jpg rakan Arhat 4 (Longmian-Stil) // Entwurf, rakan (Farbe auf Papier). Muromachi-Zeit, 14. Jh.; aus der Serie 16 Arhats des Tōfuku-ji (Heian-ki Higashiyama Sanshō Gokoku Zenji jōjū [jūroku rakan]); 115 × 57cm // Bild © Komazawa University Library (letzter Zugriff: 2013/9) // Arhat (Angaja) mit vajra und Vajra-Glocke (in Ausübung eines esoterischen Rituals), in Begleitung eines Königs oder Generals in prunkvollem Gewand (Rüstung?). Der Begleiter ist von einem grünlichen Flammenkranz umgeben. Möglicherweise Entwurf oder Kopie der gleichnamigen Serie von Ryōzen in der Sammlung Freer, in der dieses Bild fehlt. Arhat 4 (Longmian-Stil)
Arhat5 ryozen.jpg rakan Arhat 5 (Longmian-Stil) // Hängerollbild, rakan (Farbe auf Seide) von Ryōzen. Muromachi-Zeit, 14. Jh.; aus der Serie 16 Arhats des Tōfuku-ji (Heian-ki Higashiyama Sanshō Gokoku Zenji jōjū [jūroku rakan]); 113,3 x 85,2 cm // Bild © Freer/Sackler Collection, Smithonian's Museums of Art, Gift of Charles Lang Freer (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Arhat (Nakula) als Asket mit Fächer, in Begleitung eines jungen Mönchs. Im Hintergrund Mandarinenten. Ryōzen Arhat 5 (Longmian-Stil)
Arhat6 ryozen.jpg rakan Arhat 6 (Longmian-Stil) // Hängerollbild, rakan (Farbe auf Seide) von Ryōzen. Muromachi-Zeit, 14. Jh.; aus der Serie 16 Arhats des Tōfuku-ji (Heian-ki Higashiyama Sanshō Gokoku Zenji jōjū [jūroku rakan]); 113,3 x 85,2 cm // Bild © Freer/Sackler Collection, Smithonian's Museums of Art, Gift of Charles Lang Freer (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Arhat (Bhadra), als greiser Klosterabt mit ringförmiger Gebetskette. Im Hintergrund Blumenvase und Gefäß für Räucherstäbchen. Eine von zwei Figuren der Serie ohne Begleiter. Ryōzen Arhat 6 (Longmian-Stil)
Arhat8 ryozen.jpg rakan Arhat 8 (Longmian-Stil) // Hängerollbild, rakan (Farbe auf Seide) von Ryōzen. Muromachi-Zeit, 14. Jh.; aus der Serie 16 Arhats des Tōfuku-ji (Heian-ki Higashiyama Sanshō Gokoku Zenji jōjū [jūroku rakan]); 113,3 x 85,2 cm // Bild © Freer/Sackler Collection, Smithonian's Museums of Art, Gift of Charles Lang Freer (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Arhat (Vajraputra) als kräftiger Mann, einen zahmen Drachen streichelnd. Im Hintergrund Wolken. Ryōzen Arhat 8 (Longmian-Stil)
Luohan1.jpg rakan Arhat 1 // Steinabreibung, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu (832-912). Quing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm // Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Arhat Pindola Bharadraja, mit knorrigem Bambusstock, hochgezogenem Bein und einer Schrifttafel mit indischen Buchstaben. Namen und Nummer nach dem Fazhuxi; Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799). Anon. nach Guanxiu Arhat 1
Arhat9 ryozen.jpg rakan Arhat 9 (Longmian-Stil) // Hängerollbild, rakan (Farbe auf Seide) von Ryōzen. Muromachi-Zeit, 14. Jh.; aus der Serie 16 Arhats des Tōfuku-ji (Heian-ki Higashiyama Sanshō Gokoku Zenji jōjū [jūroku rakan]); 113,3 x 85,2 cm // Bild © Freer/Sackler Collection, Smithonian's Museums of Art, Gift of Charles Lang Freer (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Arhat Jīvaka, als Klosterabt mit Fliegenwedel (hossu). Bekommt von einer himmlischen Schönheit Pfirsiche (ein daoistisches Symbol der Langlebigkeit) serviert. Ryōzen Arhat 9 (Longmian-Stil)
Arhat9 ryozen detail.jpg rakan Arhat 9 (Longmian-Stil) // Entwurf, rakan (Farbe auf Papier), Detail. Muromachi-Zeit, 14. Jh.; aus der Serie 16 Arhats des Tōfuku-ji (Heian-ki Higashiyama Sanshō Gokoku Zenji jōjū [jūroku rakan]); 115 × 57cm // Bild © Komazawa University Library (letzter Zugriff: 2013/9) // Arhat (Jivaka). Detail einer Arhat-Skizze; vgl. Arhat 9 von Ryōzen. Arhat9 ryozen.jpg Arhat 9 (Longmian-Stil)
Arhat kawagoe2.jpg rakan Arhat // Statue, rakan (Stein), Detail. Edo-Zeit, 1782–1825; aus der Serie 500 Arhats; Kita-in, Kawagoe, Saitama-ken // Bild © Frank Gualtieri (fg2), Wikimedia Commons, 2009 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Skulptur eines veträumt dasitzenden arhat Arhat
Arhat kawagoe3.jpg rakan Freundlicher Arhat // Skulptur, rakan (Stein), Detail. Edo-Zeit, 1782–1825; aus der Serie 500 Arhats; Kita-in, Kawagoe, Saitama-ken // Bild © Frank Gualtieri (fg2), Wikimedia Commons, 2009 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Skulptur eines fröhlichen rakan Freundlicher Arhat
Arhat nara.jpg rakan Arhat (Gien Sōzu) // Skulptur, rakan (Holz, bemalt). Nara-Zeit, 8. Jh.; „Nationalschatz“; Oka-dera, Nara-ken (heute Nara Ntl. Museum); Höhe: 93 cm // Bildquelle: Meihin zuroku (Ausstellungskatalog). Nara National Museum 2012, Abb. 115, S. 94 // Eines der ältesten realistischen Mönchsportraits, das in Japan hergestellt wurde. Den Quellen des Tempels Okadera zufolge handelt es sich um den Tempelgründer Gien, einen Mönch der Hossō Schule. Historiker nehmen jedoch an, dass es sich um den arhat Pindola (Binzuru) handelt, was unter anderem die exotischen Gesichtszüge der Figur erklären würde. In jedem Fall besteht zwischen dem Realismus der Mönchsportraits und der Arhat-Darstellungen eine enge kunsthistorische Verbindung. Arhat (Gien Sōzu)
Arhat yuan.jpg rakan Arhat (luohan) // Hängerollbild, rakan (Farbe auf Seide) von Tai Shan 蔡山. Yuan-Zeit, 14. Jh.; Kongō sanmai-in, Berg Kōya; 113,3 x 53.9cm // Bild © Tokyo National Museum (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Arhat mit knorrigem Bambusstock im halben Meditationssitz, auf einem Felsen. Indische Physignomie. Laut Inschrift wurde das Bild 1346 von Ashikaga Tadayoshi an das Kloster auf Berg Kōya verschenkt. „Wichtiges Kulturgut“. Tai Shan 蔡山 Arhat
Arhats kawagoe1.jpg rakan Tuschelnde Arhats // Statue, rakan (Stein), Detail. Edo-Zeit, 1782–1825; aus der Serie 500 Arhats; Kita-in, Kawagoe, Saitama-ken // Bild © Yuichi Momma, flickr, 2011 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Bei genauer Betrachtung erkennt man bei beiden arhat-Figuren „Narben“ im Hals- und Brustbereich. Es sind Spuren der anti-buddhistischen Ausschreitungen in den ersten Jahren der Meiji-Zeit (ab 1868), in denen buddhistische Steinstatuen systematisch enthauptet wurden. Später wurden viele dieser Statuen wieder in Stand gesetzt. Tuschelnde Arhats
Binzuru todaiji.jpg rakan Binzuru Sonja // Skulptur, rakan (Holz, bemalt), Detail. Edo-Zeit; Tōdaiji, Nara // Bild © Mazimilian, flickr, 2006 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Der berühmte Binzuru (Pindola) des Tōdaiji in Nara, ein überlebensgroßer arhat, der als wundertätige Statue gilt und daher arg abgegriffen ist. Das Gewand, das in Japan allen volkstümlichen Heiligenfiguren angezogen wird, schützt ihn wohl auch vor weiterem Schaden. Binzuru Sonja
Seshin.jpg rakan Seshin (Vasubandhu) // Skulptur, rakan (Holz, bemalt) von Unkei (1150?–1223). Kamakura-Zeit, 1208; „Nationalschatz“; Kōfuku-ji, Nara; Höhe: 186cm // // Vasubandhu, ein buddhistischer Philosoph des 4. Jhs., gilt zusammen mit seinem Halbbruder Asangha als Begründer der Yogacara Schule, aus der die jap. Hossō Schule hervorging. Die Statuen beider Heiliger wurden von Unkei für den Kōfuku-ji in Nara, der dieser Richtung angehörte, geschaffen. Unkei Seshin (Vasubandhu)
Rakanji morioka.jpg rakan Halle der 500 Arhats // Skulpturengruppe, rakan (Holz, bemalt), Detail. Edo-Zeit; Rakan-dō, Hōonji, Präfektur Morioka // Bild © Tanaka Jūyō, flickr, 2010 (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Halle der 500 Arhats des Hōon-ji in Morioka, Nordjapan. Die Halle wurde 1735 errichtet und 1858 erneuert. Im Mittelpunkt steht der Rushana Buddha des Kegon Sutras, umgeben von Zehn Schülern und den Sechzehn Arhats. Die Fünfhundert Arhats bilden das größere Gefolge des Buddhas. Die Statuen sind z.T. älter als die Halle und stammen aus der Kyōto-Region. Halle der 500 Arhats
Rakan tenneiji.jpg rakan Arhat 2 (Longmian-Stil) // Hängerollbild, rakan (Farbe auf Seide) von Ryōzen. Muromachi-Zeit, 14. Jh.; aus der Serie 16 Arhats; Tennei-ji 天寧寺, Fukchiyama-shi, Kyoto; 113,3 x 85,2 cm // Bild © [1], Fukuchiyama-shi no bunkazai (letzter Zugriff: 2013/11) // Arhat mit hochgezogenem Bein (Pose der Gelassenheit) auf einem Felsen sitzend; bekommt von einer Gemse eine Blume dargereicht. Ryōzen Arhat 2 (Longmian-Stil)
Butsuzozui rakan1-2.jpg rakan 16 Rakan, 1 & 2 // Buchillustration, rakan (Papier). 1790; aus Butsuzō zui („Buddhistische Ikonographie“) // Bild © Ehime Universität (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Darstellung der rakan 1, Batsuradaja Sonja (Pindola Bharadvāja), r., und 2, Kyadakabasha Sonja (Kanakavatsa) 16 Rakan, 1 & 2
Butsuzozui rakan11-12.jpg rakan 16 Rakan, 11 & 12 // Buchillustration, rakan (Papier). 1790; aus Butsuzō zui („Buddhistische Ikonographie“) // Bild © Ehime Universität (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Darstellung der rakan 11, Ragora Sonja (Rāhula)r., und 12, Nagasaina Sonja (Nāgasena) 16 Rakan, 11 & 12
Luohan11.jpg rakan Arhat 11 // Steinschnitt, rakan (Tusche auf Papier) von Anon. nach Guanxiu (832-912). Qing-Zeit, 18. Jh.; aus der Serie Sixteen Arhats at Shengyin Temple; 117 x 52cm // Bild © Chinese Rubbings Collection, Harvard Fine Arts Library (letzter Zugriff: 2013/9) // Arhat Rahula, eine mudra (Geste der Belehrung) formend. Gedicht von Kaiser Qianlong (1711–1799). Anmerkung: „Jetzt ..., Rang 10.“ Anon. nach Guanxiu Arhat 11
Schlange izumo.jpg ofuda Schlangengott des Großschreins [von Izumo] // Ofuda (Tusche und Farbe auf Papier (handkolorierter Druck)). 19. Jh.; Völkerkundemuseum Zürich (Inv.-Nr. 19423); 124 x 37 cm // Bild © Tomoe Steineck, Martina Wernsdörfer, Raji Steineck, WegZeichen: Japanische Kult- und Pilgerbilder. Die Sammlung Wilfried Spinner (1854–1918). Zürich: VMZ (Ausstellungskatalog), Abb. 66 // Dieses Bild aus dem Großschrein von Izumo stellt dessen Gottheit als Schlangen- (oder Drachen-) Gottheit dar, die aber nicht als Bedrohung, sondern als Glücksbringer anzusehen ist. Die Bildinschrift erklärt:

Dass man den Zehnten Monat [hier] den „Monat der anwesenden Götter“ nennt, hat seinen Grund darin, dass sich die acht Millionen Götter jährlich im zehnten Monat in Ame no Hisumi no Miya (Izumo Schrein) versammeln. Zu dieser Zeit kommt [der Schlangengott von Izumo] als Bote des Drachengottes an den Strand von Inasa im Lande Izumo, behütet uns vor den Plagen von Wasser, Feuer und Wind und entscheidet über die Bande zwischen Männern und Frauen.

Schlangengott des Großschreins [von Izumo]
06schlange.jpg nishikie Nitta Shirō (Schlange) // Farbholzschnitt, nishikie (Papier, Farbe) von Utagawa Kuniyoshi (1797–1861); aus der Serie Buyū mitate jūnishi (Die Zwölf Tierkreiszeichen als Helden), 1840 // Bild © Museum of Fine Arts, Boston (letzter Zugriff: 2014/1) // Ein Krieger stößt im Licht seiner Fackel auf einige Schlangen (mi), während eine weibliche Gottheit, die auf einer Schlange reitet, ihn zu beschützen scheint. Es handelt sich um den Krieger Nitta Tadatsune, einen Vasallen von Minamoto Yoritomo, der eine Höhle des Berges Fuji erkundet. Er trifft auf die Göttin des Bergs (Konohana Sakuya-hime), die hier das Aussehen von Bodhisattva Kannon angenommen hat (Kannon reitet seinerseits bisweilen auf einem Drachen.) Das Motiv von Nittas unerschrockenem Gang durch die Höhle findet sich häufig auf Ukiyoe. Utagawa Kuniyoshi Nitta Shirō (Schlange)
Nehanzu.jpg nehanzu Eintritt des Buddha ins Nirvana // Hängerollbild, nehanzu (Seide, Farbe), Detail. Kamakura-Zeit, 14. Jh.; 196,9 × 188,6 cm // Bild © Metropolitan Museum of Art, New York (letzter Zugriff: 2016/10/5) // Bei Buddhas Tod, der gleichzeitig seinen Eintritt ins Nirvana bedeutet, klagen nicht nur seine menschlichen Schüler. Auch diverse Schutzgottheiten können sich vor Schmerz kaum fassen. Lediglich die edlen Bodhisattvas sind in der Lage, ihre Gefühle im Zaum zu halten. Eintritt des Buddha ins Nirvana
Namazue ise pferd 1855.jpg namazu-e Das Götterpferd des kaiserlichen Ise Schreins // Welsbild, namazu-e. 1855 // Bildquelle: Tōkyō Metropolitan Library (letzter Zugriff: 2011/7) // Dieses Bild zeigt, wie die Gottheit von Ise, hier als Pferd dargestellt, den Erdbebenwels (namazu) besiegt. Es entstand in der Folge des großen Erdbebens von 1855 (Ansei 2), das vor allem in Edo (Tōkyō) großen Schaden anrichtete. Der dem Bild eingeschriebene Text berichtet davon, dass die Gottheit von Ise im Zuge des Erbebens als weißes Pferd (uma) durch die Straßen der Stadt gallopierte und all jene, die zu ihr beteten, vor Unheil bewahrte. Zur gleichen Zeit erfreuten sich Wallfahrten nach Ise einer großen Beliebtheit. Es kündigte sich darin bereits eine neue Aufwertung des Tennō an, die schließlich im Jahr 1868 in Gestalt der Meiji-Restauration vollzogen wurde. Das Götterpferd des kaiserlichen Ise Schreins
Namazu ken.jpg namazu-e Erdbeben Ken // Welsbild, namazu-e. Edo-Zeit // Bild © University of Tōkyō Library (letzter Zugriff: 2016/8) // Das Bild illustriert ein Sprichwort der Edo-Zeit: „Die größten Gefahren sind: Erdbeben, Gewitter, Feuer — und Väter.“ Donnergott, Erdbeben-Wels (namazu) und Feuer spielen Ken, der Vater bewirtet sie dabei. Erdbeben Ken
Namazu.jpg namazu-e Die Namazu von Shinano und Edo // Farbholzschnitt, namazu-e (Papier, Farbe). 1855 // Bild © Kichō shiryō gazō database, (Tōkyō Metropolitan Library) Stichwort 鯰 (letzter Zugriff: 2011/10) // Die beiden Welse (namazu) in der Bildmitte tragen die Schriftzeichen für „Shinshū“ und „Edo“. Dies bezieht sich auf das sog. Zenkō-ji Erdbeben in Shinano (Shinshū, heute Nagano, 1847) und das Erdbeben in Edo (1855). Der groß geschriebene Text ist ein „Erdbeben-Abwehr-Lied“, in dem die neuen Freudenviertel, die nach dem Erdbeben errichtet wurden, gefeiert werden.

Ganz oben sieht man den verzweifelten Gott von Kashima, darunter den Donnergott. Die meisten Bürger der Stadt sind wütend auf die namazu, manche aber zweifeln.

Bilderläuterung: Miyata Noboru, Takada Mamoru, Namazue: Shinsai to Nihon bunka. Tōkyō: Ribun Shuppan, 1995, S. 266–267.

Die Namazu von Shinano und Edo
Binzuru zenkoji.jpg nadebotoke Binzuru // Skulptur, nadebotoke (Holz), Detail; Zenkō-ji, Nagano-ken // Bild © Wakī, (Photo-Blog) (letzter Zugriff: 2015/4/20) // Vom vielen Abreiben arg mitgenommener „Streichelbuddha“ (nadebotoke). Binzuru
Kasugamandala 1.jpg mandara Kasuga mandara // Hängerollbild, mandara (Seide), Detail. 14. Jh.; 159,4 x 68,9 cm // Bild © Victor Harris, Shintō (Tōkyō: Seikandō bunko, 2001), S. 167. // Darstellung der Götter des Kasuga Schreins in kami-Form (suijaku), unterste Reihe, und darüber in Buddha-Form (honji). Die oberste Gottheit (ganz oben) wurde offenbar zwei Buddha-Gestalten, Shaka (re.) und Kannon (li.) zugeordnet. Kasuga mandara
Taizokai kamakura.jpg mandara Mutterschoßwelt Mandala (Taizōkai mandara) // Hängerollbild, mandara (Seide, Farbe). Heian-Zeit, 9. Jh.; „Nationalschatz“; Saiin Kyōōgokoku-ji (Tōji Tempel), Kyōto; 183,6 x 164,2 cm // Bildquelle: Wikimedia Commons (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Der Hauptbuddha dieses Taizōkai mandara-Mandalas, Dainichi mit der Meditations-mudra, befindet sich im Zentrum des Bildes. Dieses Mandala ist einem Palast nachempfunden. (s.a. ten Grotenhuis 1999, Japanese Mandalas, plate 8.) Mutterschoßwelt Mandala
Hie mandara.jpg mandara Mandala des Sannō Schreins (Sannō-miya mandara) // Hängerollbild, mandara (Farbe und Tusche auf Seide). Muromachi-Zeit, datiert 1447; im Besitz des Nara National Museum; 120,7 x 68,1 cm // Bild © E-Museum (letzter Zugriff: 2016/9/5)

Das Motiv dieses Bildes ist der Berg Hachiōji, ein Teil des Hiei-Massivs. Hiei ist der zentrale Klosterberg des Tendai Buddhismus. Es ist vielleicht kein Zufall, dass der dargestellte Berg einem Affen ähnelt, denn auch die Schutzgottheit des Berges, Sannō, wird gelegentlich als Affe dargestellt. Diese Schutzgottheit besitzt einen Schrein am Fuße des Berges, der hier detailreich dargestellt ist. Seine Einzelgottheiten (die kollektiv die Gottheit Sannō bilden) sind in der oberen Bildleiste abgebildet (s. Detailabbildung). Die Schreinanlage ist als shintoistischer Wächter des buddhistischen Klosters konzipiert.

Mandala des Sannō Schreins
Kongokai.jpg mandara Vajra-Welt Mandala (Kongōkai mandara) // Hängerollbild, mandara (Seide, Farbe). Heian-Zeit, 9. Jh.; „Nationalschatz“; Saiin Kyōōgokoku-ji (Tōji Tempel), Kyōto; 183,5 x 163 cm // Bildquelle: Wikimedia Commons (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Der Hauptbuddha dieses Kongōkai mandara, Dainichi mit der Weisheits-mudra, befindet sich im mittleren, oberen Feld. Dieses Mandala ist einer Hauptstadt mit dem Palast im Norden nachempfunden. (s.a. ten Grotenhuis 1999, Japanese Mandalas, plate 6.) Vajra-Welt Mandala
Kasuga hirsch.jpg mandara Kasuga Hirsch Mandala // Hängerollbild, mandara (Seide, Farbe). 14. Jh.; Nara National Museum; 76,5 x 40,5cm // Bild © Nara National Museum (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Schrein-Mandala des Kasuga Taisha, der hier lediglich durch einen Hirsch, das Botentier der Kasuga-Götter, repräsentiert ist. Aus dem Sattel des Hirsches wächst ein Baum, dessen Zweige die fünf Hauptschreingötter verkörpern. Kasuga Hirsch Mandala
Kasugamandala 4.jpg mandara Kasuga mandara // Hängerollbild, mandara (Seide). Kamakura-Zeit, 14. Jh.; 159,4 x 68,9 cm // Bild © Victor Harris, Shintō (Tōkyō: Seikandō bunko, 2001), S. 167. // Schreinmandala (mandara) des Kasuga Taisha. Kasuga mandara
Koshinto omiya.jpg kōshin-tō Kōshin-Gedenkstein // Kōshin-tō; Ōmiya, nōrdl. von Tōkyō // Bild © Nakasendō nisshi, 2000 (letzter Zugriff: 2016/8) // Hier scheint es sich um eine Kombination aus Kōshin- und Wegegottheit (dōsojin) zu handeln. Kōshin-Gedenkstein
Koshinto kunisaki2.jpg kōshin-tō Kōshin-Gedenkstein // Statue, kōshin-tō; Halbinsel Kunisaki, Kyūshū // // Die Drei Affen (saru) als mizaru, iwazaru, kikazaru sind recht klein im unteren Feld des Reliefs zu sehen. Darüber Shōmen Kongō und zwei Begleiter. Die Vögel (Hühner) zu Füßen der Gottheit sind ebenfalls ein häufiges Motiv auf Kōshin-Steinen (kōshin-tō). Sie haben möglicherweise damit zu tun, dass auf den Tag des Affen der Tag des Hahns folgt und somit der Hahn dem Kōshin-Spuk ein Ende bereitet.

Die Halbinsel Kunisaki ist auch für andere eindrucksvolle Steinmonumente, z.B. Wächterstatuen (Niō) bekannt.

Kōshin-Gedenkstein
Koshinto komagome.jpg kōshin-tō Kōshin-Gedenkstein // Statue, kōshin-tō; Friedhof in Komagome, Tōkyō // Bild © Nakasendō nisshi, 2007 (letzter Zugriff: 2016/8) // Ein kōshin-tō mit dem Motiv der Drei Affen (saru) als mizaru, iwazaru, kikazaru, umgeben von Jizō-Statuen. Kōshin-Gedenkstein
Koshinto amida.jpg kōshin-tō Kōshin-Gedenkstein // Kōshin-tō. 1676; Kamakura // Bild © Kamakura no kōshin-tō (letzter Zugriff: 2016/8) // Drei Affen (saru) als mizaru, iwazaru, kikazaru und einer Amida-artigen Buddhafigur. Kōshin-Gedenkstein
Koshinto karuizawa nagano.jpg kōshin-tō Kōshin-Gedenkstein // Kōshin-tō; Karuizawa, Präfektur Nagano // Bild © Nakasendō nisshi, 2001 (letzter Zugriff: 2016/8) // Wieder sind Shōmen Kongō, die Drei Affen (saru) als mizaru, iwazaru, kikazaru und etwas undeutlich auch Hahn und Henne zu erkennen. Der Stein ist hier mit einem shintōistischen Strohseil (shimenawa) als numinoses Objekt gekennzeichnet. Kōshin-Gedenkstein
Arima harunobu.jpg kakemono Bodhisattva oder „Christenfürst“? // Hängerollbild, kakemono (Seide, Farbe, Gold), Detail. Frühe Edo-Zeit; Seiun-ji, Yamatomura, Präfektur Yamanashi; 150 x 60 cm // Bild © Kōshū-shi (letzter Zugriff: 2011/11/30) // Offiziell handelt es sich hier um ein Abbild des buddhistischen Bodhisattvas Kokūzō (skt. Akashagarbha), der häufig mit einem Wunschjuwel, das er in Brusthöhe hält, dargestellt wird. Auf dieser Darstellung fällt allerdings auf, dass das „Wunschjuwel“ eher einem Reichsapfel mit einem Kreuz, also einem christlichen Herrschaftssymbol gleicht. Auch der Mantel des Dargestellten entspricht nicht der gängigen Bodhisattva Ikonographie. Schließlich sind in dem Gewand vier Gesichter versteckt, die ebenfalls Rätsel aufgeben. Die lange in einer Schachtel verwahrte Darstellung, deren Ursprung im Dunklen liegt, dürfte jedenfalls unter christlichem Einfluss entstanden sein.

Laut dem Japanologen Detlev Schauwecker, einem Spezialisten des „christlichen Zeitalters“ in Japan, handelt es sich in der Tat um ein Portrait des christlichen Daimyōs Arima Harunobu (1561?-1612). In den Jesuitendramen der Barockzeit tritt dieser unter dem Namen Protasio von Aryma als Idealtyp des japanischen „Christenfürsten“ auf. Tatsächlich wurde er auf Grund seines Glaubens unter Tokugawa Ieyasu verbannt und schließlich zum Tode verurteilt. Japanische Quellen deuten allerdings darauf hin, dass er dem Christentum zuvor abschwor. Sollte die vorliegende Darstellung tatsächlich Arima Harunobu abbilden, so zeigt sie ihn jedenfalls in einer perfekten Überblendung christlicher und buddhistischer Attribute.

Eine andere Theorie sieht die Darstellung in der Tradition des chinesischen Nestorianismus, also einer frühen Abspaltung des Christentums, die sich schon vor der Missionierung im 16. Jh. bis China verbreitet hatte.

Bodhisattva oder „Christenfürst“?
Shukuyo.jpg kakemono Karazu 火羅図 // Hängerollbild, kakemono, Detail; Museum des Tōji Tempels, Kyōtō // Bild © Tōji no mikkyō zuzō (Bildwerke des Tōji Tempels; Ausstellungskatalog), 1999, Abb. 12 // Abgebildet sind die 12 Tierkreiszeichen (jūni shi) und die „Neun Planeten“ (kuyōsei), die kleinen Figuren im inneren Bereich stellen die chinesischen Sternbilder dar. In der Mitte befindet sich Bodhisattva. Karazu 火羅図
Kakebotoke miho.jpg kakebotoke Hängebuddha (kakebotoke) // Spiegel, kakebotoke (Bronze). Kamakura-Zeit // Bild © Miho Museum, Japan (letzter Zugriff: 2016/8) // Ein metallener Spiegel der die Schreingottheit repräsentiert. Auf der Rückseite befindet sich ein Relief des jeweiligen honji-Buddhas. Die Bezeichnung kakebotoke stammt daher, dass sie an der Außenseite von Schreinen aufgehängt wurden. Hängebuddha
Susanoo kagura.jpg kagura Susanoos Kampf mit der Schlange // Schreintanz, kagura; Hiroshima Kagura, 2016/11/23 // Bildquelle: Sunatchi no ibento nisshi, (Kagura-Blog), 2016 (letzter Zugriff: 2019/1/11) // Kampf des Gottes Susanoo mit der Schlange Yamata no Orochi, von der in diesem Fall ein blauer und ein roter Kopf zu sehen sind. Die Szene entstammt einer kagura-Darbietung der Truppe Uegōchi Kagura-dan aus Akitakata (Präf. Hiroshima). Kagura werden heute zumeist von semi-professionellen Gruppen aufgeführt und sind eher touristischer Natur, haben ihre Wurzeln allerdings in lokalen Schreintraditionen. Susanoos Kampf mit der Schlange
Daruma spielzeug.jpg hōsō-e Daruma als Kinderspielzeug // Farbholzschnitt, hōsō-e. Edo-Zeit, 19. Jh. // Bild © Japanese Woodblock Print Collection, UC San Francisco (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Spielzeug, das Kinder besonders bei Krankheiten stärken soll, u.a. die Daruma-Puppe. Das Bild enthält auch eine Werbung für leichtes Gebäck (karuyaki senbei), die man bei Besuchen von kranken Kindern als Geschenk mitbrachte (Kusuri no hakubutsukan). Daruma als Kinderspielzeug
Hikohohodemi.jpg emakimono Hiko Hohodemi auf dem Rückweg an Land // Querbildrolle, emakimono (Papier, bemalt), Detail. Muromachi- oder Edo-Zeit; aus Kamiyo monogatari (Geschichten aus der Götterzeit) // Bild © Ekkyō suru e-monogatari. (Ausstellungskatalog, Univ. Nagoya.) Nishio-shi: Iwase Bunko, 2016, S. 2. (letzter Zugriff: 2017/3/23) // Hiko Hohodemi auf einem Krokodil-artigen Meeresungeheuer (wani), in Begleitung des Meeresgottes Watatsumi und seiner Töchter. Watatsumi hält den wieder gefundenen Angelhaken in der Hand, während seine Töchter die magischen Flutsenke- und Fluthebe-Juwelen mit sich tragen. Hiko Hohodemi auf dem Rückweg an Land
Versuchungen ingakyo.jpg emaki Meditation und Versuchung des Buddha // Querbildrolle, emaki (Papier, bemalt). Kamakura-Zeit, 13. Jh.; aus Inga-kyō; 27.8 x 156.5cm // Bild © Metropolitan Museum of Art (letzter Zugriff: 2016/10/5) // Am Ende seiner Lehrjahre meditiert Buddha, um schließlich die volle Erleuchtung zu erfahren. In dieser Zeit wird er von diversen Versuchungen durch den Dämon Mara heimgesucht. In dieser Version des Inga-kyō sind die Bestien, die dabei zum Einsatz kommen, besonders drastisch ausgeführt. Meditation und Versuchung des Buddha
Jomon venus.jpg dogū Venus der Jōmon-Zeit // Kultfigur, dogū (Ton). Jōmon-Zeit, 2–3000 v.u.Z.; „Nationalschatz“; Präfektur Nagano, Chino; Höhe: 27cm, Gewicht: 2,14kg // // Im Jahr 1989 ausgegrabene weibliche Figur aus der mittleren Jōmon-Zeit. Die Figur wird, ähnlich wie die österreichische „Venus von Villendorf“, üblicherweise als Gottheit interpretiert. Venus der Jōmon-Zeit
Shako dogu.jpg dogū „Schneebrillen“-Figur // Kultfigur, dogū (gebrannter Ton). Jōmon-Zeit, 1000–400 v.u.Z.; Tōkyō Nat. Museum; Höhe: 36cm // Bild © e-yakimono.com (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Keramik-Figur (dogū) aus der späten Jōmon-Zeit. Ausgrabungsort Ebisuda, Tajiri-chō, Präf. Miyagi. „Schneebrillen“-Figur
Hosogami.jpg aka-e Pockengötter // Farbholzschnitt, aka-e (Papier) von Katsushika Hokki. Edo-Zeit, frühes 19. Jh.; 34,8 x 22,6 cm // Bild © Museum of Fine Arts, Boston (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Kinderspielzeug auf einem „Rotbild“ (aka-e); diese Bilder galten als Talismane gegen die Pocken, von denen v.a. Kinder betroffen waren. Dargestellt sind Daruma, Kintarō und ein Krieger, wahrscheinlich Minamoto no Tametomo. Die Figuren sind hier als Pockengottheiten (hōsōgami) ausgewiesen. Katsushika Hokki Pockengötter
Shunga kunisada.jpg Vulva-Gottheit auf Phalli thronend // Farbholzschnitt (Papier, Farbe) von Utagawa Kunisada. Ca. 1840 // Bild © Nichibunken (letzter Zugriff: 2016/8) Utagawa Kunisada Vulva-Gottheit auf Phalli thronend
Tenkawa benzaiten.jpg Mandala der Benzaiten von Tenkawa (Tenkawa Benzaiten Mandara) // Hängerollbild (Seide) von Shiba Rinken. Muromachi-Zeit, 1546 // Bild © Präfektur Nara (letzter Zugriff: 2010/8) // Das Bild stellt die besonderen Fähigkeiten der Benten des Tenkawa Schreins in der Nähe von Nara dar. Wunschjuwelen (nyoi no tama) symbolisieren die Kraft der Gottheit, die Wünsche der Gläubigen zu erfüllen. Auch Reisopfergaben sind dargestellt. Am unteren Bildrand sieht man außerdem Füchse und eine weiße fuchsschwänzige Frauengestalt (Inari?, Dakiniten?), die mit einem männlichen Gott mit Schlange auf dem Haupt (Uga-jin?) tanzt. Diese Darstellungen deuten auf Verbindungen zwischen dem Benten-Kult von Tenkawa und der Fuchsgottheit Inari hin. An den Bildrändern sind die kindlichen Gehilfen (dōji) der Benzaiten dargestellt. Shiba Rinken Mandala der Benzaiten von Tenkawa
Taima fukui.jpg Taima Mandara // Mandala (Seide, Farbe). 1721; im Besitz des Shōkaku-ji, Takefu-shi, Fukui-ken; 388,7 × 399,2 cm // Bild © Historisches Museum der Stadt Fukui (letzter Zugriff: 2016/8) // Das Taima mandara stellt des Buddhas Amida Reines Land dar. Taima Mandara
Shomenkongo saishoin.jpg Shōmen Kongō und die Drei Affen // Statue. Frühe Edo-Zeit; im Besitz des Shingon Tempels Saishōin, Hirosaki, Präfektur Aomori // Bild © Saishoin (letzter Zugriff: 2009/9) // Shōmen Kongō und die Drei Affen, welche nach dem mizaru, iwazaru, kikazaru-Prinzip dargestellt sind. Shōmen Kongō und die Drei Affen
Taizokai shuji.jpg Taizōkai mit shūji-Zeichen // Mandala. Heian-Zeit, 9. Jh. // Bild © Bukkyō no benkyōshitsu (letzter Zugriff: 2016/8) // Taizōkai mandara mit shuji (skt. bija), Silben­zeichen in einer in­dischen Schrift namens siddham, die jeweils für einen Buddha stehen. Taizōkai mit shūji-Zeichen
Shomen kongo spinner.jpg Kōshin Shōmen Kongō // Hängerollbild (Tusche und Farben auf Papier, Druck). 19. Jh.; Völkerkundemuseum Zürich (Inv.-Nr. 19462); 58 x 21 cm // Bild © Tomoe Steineck, Martina Wernsdörfer, Raji Steineck, WegZeichen: Japanische Kult- und Pilgerbilder. Die Sammlung Wilfried Spinner (1854–1918). Zürich: VMZ (Ausstellungskatalog), Abb. 74 // Abermals eine Darstellung von Shōmen Kongō und den Drei Affen, wieder als mizaru, iwazaru, kikazaru. Kōshin Shōmen Kongō
Vajrapani herakles3.jpg Buddha und Vajrapani mit Fliegenwedel // Skulptur. Gandhara, 1.Jh u.Z.; im Besitz des Museum für Indische Kunst, Berlin-Dahlem // Bild © Gryffindor, Wikimedia Commons, 2010 (letzter Zugriff: 2016/8) // Buddha in Begleitung von Vajrapani. Buddha und Vajrapani mit Fliegenwedel
Trailokavijaya.jpg Trailokyavijaya (Bezwinger der Drei Welten) // Statue (Bronze). Ca. 10. Jh.; Patna Museum, Nalanda, Indien; Höhe ca. 20cm // Bild © Huntington Archive (letzter Zugriff: 2011/7) // Trailokyavijaya (jap. Gōzanze) ist ein Beiname von Vajrapani. Er bezieht sich auf die Tatsache, dass Vajrapani den Gott Shiva, den Herrn der Drei Welten (Götterwelt, Menschenwelt, Unterwelt), besiegt hat. Shiva und seine Gespielin Parvati (oder Umā) sind auch die beiden Leichen, auf denen Trailokyavijaya tanzt. Vajrapani besitzt in dieser Manifestation vier Köpfe (der vierte ist rückwärts gewandt) und acht Arme. Von seinen acht Händen (die sicher auch einen Vajra gehalten haben) sind nur die innersten erhalten. Sie formen die Mudra (Handgeste) „Abwehr von Unheil“, die auch auf japanischen Abbildungen von Gōzanze Myōō zu sehen ist. (Datierung nach Linroth 1999, Ruthless Compassion, S. 196.) Trailokyavijaya (Bezwinger der Drei Welten)
Vaishravana 947.jpg Vaishravana // Holzschnitt (Papier). Fünf Dynstien (China), 947; Mogao Grotte 17 („Bibliothek“), Dunhuang, Gansu; 40 x 26,5 cm // Bildquelle: The British Museum (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Dieses Blatt ist eines der ältesten bekannten Druckwerke weltweit und zugleich eines der ältesten Werke auf Papier. Es stammt aus Dunhuang enthält jedoch Motive, die für das Königshaus von Khotan kennzeichnend sind. In der Mitte steht Vaishravana (Bishamon) unterstützt von der Erdgöttin, links seine Gemahlin Lakshmi. Im Hintergrund ein Dämon, der einen nackten Säugling hochhält, nämlich jenen Sohn, den Vaishravana einst dem Königshaus von Khotan schenkte. Der Text gibt Auskunft über die überragenden Fähigkeiten des Vaishravana, Frieden und Wohlstand zu bewahren. Als Auftraggeber des Werks ist Cao Yuanzhong (r. 944–974), der damalige Militärherrscher von Dunhuang genannt. Cao Yuanzhongs Schwester war die Frau des damaligen Königs von Khotan, Li Shengtian.

Der Text unter dem Bild besagt:

Der große Himmelsgott des Nordens, Vaishravana, gebietet über das ganze Reich unter dem Himmel und befiehlt die Geister und Götter. Wer zu ihm voll Inbrunst betet, wird alles bekommen, was sein Herz begehrt. Seinen respektvollen Anhängern lässt er jede Hilfe zukommen. Der Militärgouverneur und Außerordentliche Inspektor des Guanyi Passes, Cao Yuanzhong, ließ einen Schnitzmeister diesen Druck anfertigen, damit das Land weiterhin in Frieden gedeihe, das Volk zu Wohlstand gelange, die Straßen sicher seien und alle in Zufriedenheit lebten. Aufgezeichnet im Feuer-Ziege Jahr Kaiyun 開運 4 der Großen Jin-Dynastie [947]*), 7. Monat, 15. Tag.
(Übersetzt nach Wicks 2002, S. 237.)

Man nimmt an, dass der Druck u.a. den Zweck hatte, die angeführten Titel Cao Yuanzhongs publik zu machen. Diese Titel implizierten eine besondere Anerkennung durch die Nordchina beherrschende Dynastie, die jedoch zu der Zeit keine direkte Befehlsgewalt über die Cao-Familie besaß.

*) Ironischerweise war die sog. Spätere Jin-Dynastie (936–947) zu diesem Zeitpunkt bereits untergegangen, doch in Dunhuang wusste man offenbar noch nichts davon.

Vaishravana
Vaishravana dunhuang.jpg Vaishravana (Bishamon) und Gefolge // Hängerollbild (Seide, Farbe). Tang-Zeit, 9. Jh.; Dunhuang; 37,6 x 26,6 cm // Bild © The British Museum (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Vaishravana durchmisst auf einer lila Wolke und in Begleitung seines göttlichen Gefolges, das er um das Doppelte überragt, sein Reich am Fuße des Weltenbergs Sumeru. Er hält Dreizack und Stupa (auf einer eigenen Wolke) in Händen, aus seinen Schultern schlagen Flammen, er tägt eher eine Krone als einen Helm. Vor ihm seine Gefährtin (Lakshmi) mit Blumen auf einem Teller. Hinter ihm ein Greis, zwei Jugendliche (Söhne), und diverse Yaksha-Dämonen. Schließlich ein Bogenschütze, der möglicherweise den geflügelten Dämon im oberen Bildteil abschießen möchte. Vaishravana (Bishamon) und Gefolge
Vajrapani ajanta.jpg Vajrapani // Wandmalerei (Farbe), Detail. Ajanta (Nord-Dekhan, Indien), Höhle #1, 7. Jh. // Bildquelle: Wikimedia Commons (letzter Zugriff: 2016/8) // Wandmalerei des Vajrapani. Vajrapani
Vajrapani gandhara.jpg Vajrapani // Statue (Terracotta). Zentralasien, 5. Jh. // Bild © Asianart.com (letzter Zugriff: 2011/7) // Vajrapani-Statue aus Terracotta. Vajrapani
Seokguram.jpg Buddha von Seokguram // Statue (Marmor). 8. Jh.; „UNESCO Kulturerbe“, „Nationalschatz“; Bulguksa Tempel, Berg Tohamsan, Gyeongju, Südkorea; Höhe: 3,45 m // Bild © KBS WORLD Radio, 2016 (letzter Zugriff: 2018/4/26) // Statue des Buddha Shakyamuni in Seokguram, ein Denkmal der buddhistischen Kunst im alten koreanischen Reich Silla. Die Statue ist von einer Halbkugel-förmigen, künstlichen Grotte aus Granitblöcken umgeben, an deren Wänden sich Steinreliefs von Bodhisattvas und Buddha-Schülern befinden. Die Statue „blickt“ von einem ca. 500m hohen Berg auf das Meer in Richtung Osten, während die meisten buddhistischen Statuen in Japan nach Süden hin ausgerichtet sind. Der zugehörige Haupttempel befindet sich in 4km Entfernung im Tal nahe der ehemaligen Hauptstadt Sillas, Gyeongju. Buddha von Seokguram
Vajrapani india 8cent volke.jpg Friedlicher Vajrapani // Statue (Basaltgestein). Indien, 7. oder 8. Jh.; 41 x 22 cm // Bild © Museumkennis, (NL) (letzter Zugriff: 2011/7) // Darstellung des friedlichen Vajrapani. Friedlicher Vajrapani
Vajrapani kashmir 8cent cle.jpg Vajrapani // Statue (Bronze, Silber). 8. Jh.; Kashmir // Bild © Amico Library (letzter Zugriff: 2011/7) // Frühes Beispiel eines kriegerischen Vajrapani mit Raubtierzähnen, Schlangenkette, zu Berge stehendem Haar und hervorquellenden Augen. Hier allerdings noch nicht tanzend, sondern im für friedliche Bodhisattvas typischen halben Lotossitz. Vajrapani
Vajrapani kusana2 hunt.jpg Buddha und Vajrapani // Skulptur (grauer Schiefer), Detail. Kushana Periode, N-Indien, 1.–3.Jh. u.Z.; Höhe: 29,2 cm // Bild © Huntington Archive (letzter Zugriff: 2011/7) // Darstellung der Unterwerfung der schwarzen Schlange in Rajgrha durch Buddha und Vajrapani. Buddha und Vajrapani
Vajrapani nepal 7cent metny.jpg Friedlicher Vajrapani // Statue (Kupferlegierung). Nepal, Licchavi Periode, 6. oder 7. Jh.; 20,5 cm // Bild © Metropolitan Museum of Art (letzter Zugriff: 2011/7). Lent by The Kronos Collections // Statue des Bodhisattva Vajrapani. Friedlicher Vajrapani
Vajrapani peace.jpg Friedlicher Vajrapani // Hängerollbild (Baumwolle, Farbe, Gold). Tibet, 19. Jh.; 79,38 x 52,07 cm // Bild © Himalayan Art (letzter Zugriff: 2016/8) // Darstellung des Vajrapani in seiner friedlichen Form. Friedlicher Vajrapani
Wagojin hokusai.jpg Götter der Harmonie (wagōjin) // Buchillustration (Papier, Farbe) von Katsushika Hokusai; aus Manpuku wagōjin (Götter der Harmonie des mannigfachen Glücks), 1821 // Bild © Nichibunken (letzter Zugriff: 2015/7) // Coverillustration einer Sammlung erotischer Bilder (shunga) von Hokusai. Der Text besagt in etwa: „Harmonie erzeugt alles Glück, Berührung versöhnt Yang und Yin (Mann und Frau).“ Wagō-jin sind eigentlich chinesische Glücksgötter, die üblicherweise als männliches Zwillingspaar auftreten und für Glück und Reichtum stehen. Auch im Japan der Edo-Zeit waren sie weitläufig bekannt. Hokusai aber kombiniert die Wagō-jin mit der Ikonographie der Wegegötter (dōsojin) und münzt Reichtum in sexuelle Zufriedenheit um. Katsushika Hokusai Götter der Harmonie
Yama dharmaraja.jpg Yama Dharmaraja // Tibet, 19. Jh. // Bild © Himalayan Art (letzter Zugriff: 2016/8) // Darstellung des Yama Yama Dharmaraja
Yama und savitri.jpg Yama und Savitri // Lithographischer Farbdruck (Papier, Farbe) von B. G. Sharman. Bombay, Indien, spätes 19. Jh. // Bild © Institut für Südasien-, Tibet- und Buddhismuskunde, Universität Wien (letzter Zugriff: 2016/9/19). Sammlung Dr. Erich Allinger // Yama in moderner hinduistischer Erscheinung: Die liebende Gattin Sāvitrī ist Yama in die Unterwelt gefolgt und quält ihn so lange mit Bitten, ihrem verstorbenen Mann (im Vordergrund und als Geistseele abgebildet) wieder das Leben zu schenken, bis der Gott des Todes schließlich nachgibt. Episode aus dem indischen Mahābhārata. B. G. Sharman Yama und Savitri
Bodhidharma 14jh.jpg Bodhidharma auf dem Schilfhalm // Hängerollbild (Seide, Farbe). 14. Jh.; 69 x 40,6 cm // Bild © Museum of Fine Arts, Boston (letzter Zugriff: 2016/9/19). William Sturgis Bigelow Collection // Illustration der Legende von Bodhidharmas Flucht in den Norden Chinas, im Zuge derer er den Yangtse auf einem Schilfhalm überquerte. Bodhidharma auf dem Schilfhalm
Devadatta hokusai.jpg Devadattas Höllenfahrt // Buchillustration (Papier, Tusche) von Katsushika Hokusai; aus Shaka go-ichidai zue („Das Leben des Shakyamuni, illustriert“, Textautor Kokado Yatei), Bd. 5, 1845 // Bild © Waseda University Library (letzter Zugriff: 2015/8/26) // Das Bild stammt aus einem Buch mit Legenden aus Buddhas Leben. Es zeigt Buddha, umgeben von mehreren Jüngern und im Vordergrund Buddhas Gegenspieler, seinen Cousin Devadatta, der aus Eifersucht diverse Anschläge auf Buddhas Leben unternahm. Das Bild trägt folgende Inschrift: „Devadatta, der dem Welt-Heiligen [Buddha] schaden wollte, wie er bei lebendigem Leib in die Hölle stürzt.“ Katsushika Hokusai Devadattas Höllenfahrt
Borobudur beginn der askese.jpg Buddha wird Asket // Relief (Stein), Detail. 9. Jh.; Borobudur, Java // Bild © The Life of the Buddha (Lalitavistara) from Borobudur, Bhante Anandajoti (letzter Zugriff: 2016/10/9) // Am Beginn seiner Askese schneidet sich Siddhartha, der zukünftige Buddha, das Haupthaar ab. Wandrelief aus Borobudur. Buddha wird Asket
Fuchsmaske.jpg Inari-Maske // Maske; Ishioka, Präfektur Ibaraki // Bild © Thomas Lottermoser, 2006 (letzter Zugriff: 2010/9) // Tänzer mit Fuchsmaske bei einem matsuri in Ishioka, nördlich von Tōkyō. Inari-Maske
Koshinto saitama.jpg Kōshin-Gedenkstein // Saitama // Bild © Nakasendō nisshi, 2000 (letzter Zugriff: 2016/8) // Shōmen Kongō steht hier auf einem Affen-Dämon, darunter die Drei Affen. Kōshin-Gedenkstein
Koshinto totsukajuku.jpg Kōshin-Gedenkstein // Statue (Stein). Edo-Zeit, 1695; Totsuka-ku, Yokohama // Bild © only tanuki, flickr 2009 (letzter Zugriff: 2016/7/9) // Kōshin-Gedenkstein (kōshin-tō) mit Shōmen Kongō mit vier Armen, flankiert von Sonne und Mond . Darunter die Drei Affen (saru) mit Hahn und Henne. Datierung Genroku 8 (1695)/11/2 — ein kōshin-Tag. Kōshin-Gedenkstein
Amaterasu gakutei.jpg Amaterasu // Farbholzschnitt (Papier, Farbe) von Yashima Gakutei (1786?–1868). Späte Edo-Zeit; 20 x 13,3 cm // Bild © ukiyo-e, Boston (letzter Zugriff: 2016/8). William Sturgis Bigelow Collection // Amaterasu in einer Darstellung der späten Edo Zeit. Gakutei imaginiert die Ahnengöttin des Kaiserhauses als Heian-zeitliche Hofdame mit aufgemalten Augenbrauen. Ihre Funktion als Sonnengottheit ist durch den Strahlenkranz symbolisiert, der dunkle Bildhintergrund gemahnt an die Höhle, in die sich Amaterasu zurückzieht. Yashima Gakutei Amaterasu
Koshinto kakizawa.jpg Kōshin-Gedenkstein // Statue (Stein); Kakizawa, Präfektur Nagano // Bild © Nakasendō nisshi, 2007 (letzter Zugriff: 2016/8) // Kōshin-Gedenkstein (kōshin-tō) mit Shōmen Kongō mit vier Armen, flankiert von Sonne und Mond sowie Hahn und Henne. Darunter die Drei Affen (saru) als mizaru, iwazaru, kikazaru. Kōshin-Gedenkstein
Khotan king.jpg König Li Shengtian // Wandmalerei. Moderne Kopie, Original 10. Jh. // Bildquelle: Mark Schumacher (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Darstellung eines Königs von Khotan in der Pose des Vaishravana, getragen von der Erdgöttin. Im oberen Teil engelhafte Kinder, die wohl den Sohn repräsentieren, den Vaishravana einst dem Königshaus von Khotan schenkte. König Li Shengtian
Izanami izanagi hiroshige.jpg Die schwebende Himmelsbrücke (Ame no ukihashi) // Farbholzschnitt (Papier, Farbe) von Utagawa Hiroshige (1797–1858). Um 1850; aus der Serie Honchō nenreki zue (Illustrierte Chronologie Japans); 15 x 33,9 cm // Bild © Museum of Fine Arts, Boston (letzter Zugriff: 2016/8). Gift of L. Aaron Lebowich // Izanami und Izanagi auf ihrer Himmelsbrücke nach Erschaffung der ersten Insel, Onogoroshima. Utagawa Hiroshige Die schwebende Himmelsbrücke
Hayagriva khmer.jpg Vishnu Hayagriva // Skulptur (Stein), Detail. Sambor Prei Kuk, Kambodscha, 10. Jh.; Musee Guimet, Paris // Bild © Bernhard Scheid, 2015 // Der hinduistische Gott Vishnu in einer Manifestation mit Pferdekopf. Vishnu Hayagriva
Hayagriva.jpg Hayagriva // Thangka (Baumwolle). Tibet, 16. Jh. // Bild © Himalayan Art (letzter Zugriff: 2016/8) // Im Unterschied zu japanischen Darstellungen besitzt dieser Hayagriva drei Pferdeköpfe als Kopfputz. Hayagriva
Mahakala 17jh bm.jpg Mahakala // Statue (Stein, bemalt). 17. Jh., Tibet; im Besitz des British Museum // Bildquelle: insecula.com (letzter Zugriff: 2011/7) // Die hier dargestellte Form des Mahakala wird als Panjaranata Mahakala (Mahakala als Herr des [Vajra] Baldachin [Tantras]) bezeichnet. Der Name leitet sich von einem bestimmten Tantra-Text ab, wird aber manchmal auch als „Herr des Zelts“ übersetzt. Mahakala
Mahakala tibet.jpg Mahakala // Hängerollbild (Baumwolle, Farbe). Tibet, 19. Jh.; 88,90 x 60,96 cm // Bild © Himalayan Art (letzter Zugriff: 2016/8). Collection of Shelley & Donald Rubin // Darstellung des Mahakala. Mahakala
Maitreya koryuji.jpg Gekrönter Maitreya (Hōkan Miroku) // Statue (Holz, bemalt). Asuka-Zeit, 7. Jh.; „Nationalschatz“; Kōryū-ji, Kyōto; Höhe: 123,5 cm // Bildquelle: Frypan, Blog (letzter Zugriff: 2018/5/16) // Darstellungen eines „nachdenklichen“ Bodhisattvas, möglicherweise Maitreya (jap. Miroku), aus dem 7. Jh., der Frühzeit der japanisch-buddhistischen Skulptur. Besitzt starke Ähnlichkeiten mit zeitgleichen Statuen aus Korea, die ihrerseits dem Stil der Nördlichen Wei-Dynastie (385–535) zugeordnet werden. Im Unterschied zu den kontinentalen Vorbildern wurde diese Statue nicht aus Bronze, sondern aus Holz angefertigt. Gekrönter Maitreya (Hōkan Miroku)
Maria kannon.jpg Maria Kannon // Statue (Keramik). China, 17.–18. Jh. // Bild © Tōkyō National Museum (letzter Zugriff: 2016/9/19) // Marienbild aus China, an Bodhisattva Kannon (chin. Guanyin; skt. Avalokiteshvara) angeglichen, auch von japanischen Krypto-Christen verwendet. Maria Kannon
Enma kyosai.jpg Enmas Gerichtshof // Hängerollbild (Seide, bemalt) von Kawanabe Kyōsai. Meiji-Zeit, 19. Jh.; Tokyo National Museum; 200 × 340cm // Bild © Netto Bijutsukan Ātomatomen, (jap.) (letzter Zugriff: 2016/9/6) // Satirische Darstellung von Enmas Gerichtshof. Kawanabe Kyōsai Enmas Gerichtshof
Sarnath kushan metny.jpg Buddhas Predigt in Sarnath // Skulptur (grauer Schiefer). Kushan Periode, 3. Jh.; Gandhara im heutigen Pakistan; 28,6 x 32,4 cm // Bild © Metropolitan Museum of Art (letzter Zugriff: 2016/8). Gift of Daniel Slott, 1980 // Buddhas erste Predigt im sog. Hirschpark von Sarnath. Als nackter, Herkules-artiger Leibwächter (mit Knüppel) ist Vajrapani hinter dem Buddha zu sehen. Diese graeco-romanische Figur ist typisch für die frühe buddhistische Ikonographie. Das Rad in Buddhas rechter Hand symbolisiert die Lehre des Buddhismus. Buddhas Predigt in Sarnath
Parinirvana gandhara.jpg Ableben des Buddha // Relief (Schiefer). Kushan-Periode, 2. Jh. u.Z.; Gandhara; 39,4 x 57,2cm // Bild © Alain Truong (letzter Zugriff: 2016/10/8) // Greaco-buddhistische Darstellung von Buddhas Ableben (parinirvana); obwohl Buddha friedlich entschlafen ist, sind seine Anhänger außer sich vor Schmerz. Lediglich die Figur am Fußende des Buddha trägt die Szene mit Fassung. Es ist dies der Buddha-Schüler Kashyapa, der Buddhas Lehre verstanden hat. Die Darstellung entspricht der Schilderung von Buddhas Ableben im Mahaparinirvana Sutra. In späteren Darstellungen des Mahayana Buddhismus ist der Kontrast im Ausdruck des Schmerzes beibehalten worden, doch nehmen Bodhisattvas die Rolle der gefassten Trauernden ein, während die Buddha-Jünger typischerweise verzweifeln. (Vgl. Nehanzu.jpg.) Ableben des Buddha
Raijin kyosai.jpg Donnergott // Satirische Zeichnung (Papier, Farbe) von Kawanabe Kyōsai, Detail. 1892 // // Der Donnergott Raijin bei einer Trommel-Performance. Kawanabe Kyōsai Donnergott
Raijin sotatsu.jpg Donnergott (Raijin) // Stellschirm (Holz, vergoldet, Farbe) von Tawaraya Sōtatsu, Detail. Frühe Edo-Zeit, 17. Jh.; „Nationalschatz“; im Besitz des ältesten Zen-Tempels von Kyōto, Kennin-ji; 169,8 x 154,5 cm // Bild © Kyōto National Museum (letzter Zugriff: 2016/8) // Vor lauter überschäumender Energie sind die Hände dieses Donnergottes (Raijin) in eine anatomisch unmögliche Stellung verdreht. Tawaraya Sōtatsu Donnergott
Dosojin suwa.jpg Weggötter mit Sakeschalen // Statue (Stein). 1788; Shimosuwa Jinja, Präfektur Gifu // Bild © Kurabuchi no dōsojin (letzter Zugriff: 2011/7) // Ein Symbol ehelicher Verbundenheit. Weggötter mit Sakeschalen
Dosojin miyazaki.jpg Weggötter // Statue (Stein); Miyazaki, Kyūshū // Bild © Photo Miyazaki, Morimori (letzter Zugriff: 2011/7) // Der umgebende Stein ist hier deutlich in phallischer Form gehalten. Weggötter
Dosojin gifu.jpg Weggötter in intimer Umarmung // Statue (Stein); Kurabuchi-mura, Präfektur Gifu // Bild © Kurabuchi no dōsojin (letzter Zugriff: 2011/7) Weggötter in intimer Umarmung
Dosojin fujinomiya.jpg Weggötter // Statue (Stein). 1801; Fujinomiya, Präfektur Shizuoka, unweit des Fuji-san // Bild © Kaze ni fukarete (letzter Zugriff: 2016/8) // Dieses Paar ist von einer charakteristischen Blütenform umrahmt, die als Vulva gedeutet werden kann. Weggötter
Daruma yokai kuniyoshi.jpg Daruma als yōkai // Farbholzschnitt (Papier, Farbe) von Utagawa Kuniyoshi, Detail; aus der Serie Minamoto no Yorimitsu-kō no yakata ni tsuchigumo yōkai o nasu zu (Im Hause des Minamoto no Yorimitsu erzeugt der Erdspinnerich Monster, 1843 // Bild © The British Museum (letzter Zugriff: 2016/9/5) // Das Bild entstammt einem Tryptichon, auf dem Minamoto no Yorimitsu mit seinen Getreuen von einem Erdspinnerich umgarnt wird. Im Gefolge des Spinnenmonsters befinden sich die hier dargestellten yōkai-Gespenster, befehligt von einem Daruma (Figur in Rot). Utagawa Kuniyoshi Daruma als yōkai
Borobudur verfuehrung.jpg Versuchungen des meditierenden Buddha // Relief (Stein), Detail. 9. Jh.; Borobudur, Java // Bild © The Life of the Buddha (Lalitavistara) from Borobudur, Bhante Anandajoti (letzter Zugriff: 2016/10/9) // Während seiner Meditation versuchen die Töchter des dämonischen Mara, den zukünftigen Buddha zu verführen und so von seinem Erlösungsweg abzubringen. Wandrelief aus Borobudur. Versuchungen des meditierenden Buddha
Borobudur erste predigt.jpg Erste Predigt des Buddha // Relief (Stein), Detail. 9. Jh.; Borobudur, Java // Bild © The Life of the Buddha (Lalitavistara) from Borobudur, Bhante Anandajoti (letzter Zugriff: 2016/10/9) // Buddha während seiner ersten Predigt in Benares. Wandrelief aus Borobudur. Erste Predigt des Buddha
Reisgott kyushu.jpg Feldgottheit (ta no kan-san) // Statue (Stein) // // Ungewöhnliche Darstellung einer Feldgottheit mit shimenawa. Feldgottheit
Ryuo nehanzu.jpg Drachenkönig // Hängerollbild (Seide), Detail. Heian-Zeit, 1086; „Nationalschatz“; im Besitz des Kongōbu-ji, Berg Kōya; 267,6 x 271.2 cm ×108 cm // Bild © Kokuhō Butsu nehanzu: Ōtoku sannen mei. Kōyasan Reihōkan 2000, S. 61. // Detail aus einem nehanzu, einem Bild von Buddhas Sterbeszene (s. Ikonographie/Shaka). Im Vordergrund des Bildes befindet sich der Drachenkönig (bzw. der König der indischen Nāgas) der Herrscher des Meeres. Ein kleiner Drache (ryū), der sich aus dem Kragen des Königs auf seinen Kopf hinauf gewunden hat, verdeutlicht die Rolle der dargestellten Figur. Drachenkönig
Saraswati.jpg Sarasvati // Ölbild von Raja Ravi Varma (1848–1906). Indien, 1896; Maharaja Fateh Singh Museum, Gujarat // Bildquelle: Wikimedia Commons (letzter Zugriff: 2016/9/18) // Die Göttin des Wassers und der Musik Sarasvati mit indischer Laute (vīṇā) und ihrem häufigen Tierbegleiter, dem Pfau (oft auch Schwan). Der Künstler gilt als Pionier der Verbindung von indischen Themen und westlicher Maltechnik. Raja Ravi Varma Sarasvati
Zehn welten.jpg Die Entstehung der Zehn Welten (jippōkai no hatsugen) // Hängerollbild (Tusche, Farben und Gold auf Papier), Detail. Ca. 19. Jh. // Bild © Völkerkundemuseum der Universität Zürich. Sammlung Spinner, Inv.-Nr. 19427 // Die Zehn Stufen der Existenz nach japanisch-buddhistischen Vorstellungen. Nach der Reihenfolge und Terminologie des Tendai Buddhismus sind dies:
  1. Hölle (jigoku)
  2. Hungergeister (gaki)
  3. Tiere (chikushō)
  4. Kriegergeister (shūra)
  5. Menschen (ninkai)
  6. [Deva]-Götter (tenkai; hier: tenjo, „Himmelsfrauen“)
  7. [Buddha]-Schüler (shōmon, skt. shravaka)
  8. Pratyeka-Buddhas (enkaku)
  9. Bodhisattvas (bosatsu)
  10. Buddhas (butsu)

Die unteren sechs werden als die sechs Bereiche der Wiedergeburt (rokudō) bezeichnet, die oberen vier sind die erstrebenswerten Bereiche, welche aus dem Kreislauf der Wiedergeburten hinausführen. Bereiche 7 und 8 entsprechen den in China und Japan marginalisierten Vorstellungen des „Kleinen Fahrzeugs“ (Hinayana), Bereiche 9 und 10 denen des „Großen Fahrzeugs“ (Mahayana).

Die Zehn Welten sind kreisförmig um ein Zentrum mit dem Schriftzeichen für „Herz“ (auch „Seele“ oder „Bewusstsein“) angeordnet, aus dem sie, wie der Bildtitel besagt, „entstehen“.

Die Entstehung der Zehn Welten
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Ikonographie 
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„Pantheon, Sonderfälle.“ In: Bernhard Scheid (Hg.), Religion-in-Japan: Ein Web-Handbuch. Universität Wien, seit 2001 (Stand: 19.8.2016). URL: https://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Metalog:Bilder/Pantheon?oldid=65550