Monochrome Malereien und Zeichnungen

Wechseln zu: Navigation, Suche
Religion in Japan > Metalog > Bilder > Malerei Schwarzweiß
Monochrome Malereien und Zeichnungen
Dieses Web-Handbuch beinhaltet 1789 Illustrationen und Bilddokumente. Die vorliegende Seite enthält Bilder zum Thema „Malerei_Schwarzweiß“. Die Thumb-Images sind mit Bild-Seiten verlinkt, die zusätzliche Informationen (u.a. zu Quelle und Copyright) enthalten und jene Artikelseiten anzeigen, welche das jeweilige Bild benützen.

Werke namentlich bekannter Künstler 26 Bilder  + anonyme Werke

Meiji chiossone.jpg Chiossone Offizielles Portrait des Meiji Tennō.
Conté-Zeichnung von Edoardo Chiossone. 1888
Bildquelle: Wikimedia Commons. (Letzter Zugriff: 2016/8).

Im Gegensatz zu früheren Portraits handelt es sich um keine Photographie, sondern um eine sogenannte Conté-Zeichnung des Meiji Tennō. Chiossone war auch für das Design Meiji-zeitlicher Banknoten und anderer offizieller Bildmedien verantwortlich.

Edoardo Chiossone Offizielles Portrait des Meiji Tennō
Hotei hakuin.jpg Hakuin Hotei.
Zeichnung, fukujin (Papier, Tusche) von Hakuin (1686–1769).

Hotei beim Betrachten der Mondspiegelung im Wasser. Ein beliebtes Motiv der Zen-Malerei.

Hakuin Hotei
Hakuin.jpg Hakuin Ekaku Selbstportrait Hakuins.
Hängerollbild, kakemono (Papier) von Hakuin Ekaku (1686–1769). Edo-Zeit
Bildquelle: Gabor Terebess. (Letzter Zugriff: 2016/9/18).

Der Zen-Abt Hakuin Ekaku auf einem karikaturhaft überzeichneten Selbstportrait.

Hakuin Ekaku Selbstportrait Hakuins
Eliade.jpg Heine Mircea Eliade.
Cartoon von Ben Heine
Bild © Ben Heine, 2007. (Letzter Zugriff: 2016/9/19).

Der Religionswissenschaftler Mircea Eliade (1907–1986).

Ben Heine Mircea Eliade
Rakan jakuchu knie.jpg Itō Jakuchū Rakan.
Rollbild, rakan (Tusche auf Papier) von Itō Jakuchū (1716–1800), Detail. Edo-Zeit, 18. Jh.; 113,7 x 59 cm
Bild © Museum of Fine Arts, Boston. (Letzter Zugriff: 2016/9/18).

Ein verträumt wirkender arhat. Eine ähnliche Pose wird in anderen Darstellungen mit einem schmerzverzehrten Gesicht kombiniert, als ob sich der Arhat das Knie gestoßen hätte.

Itō Jakuchū Rakan
Rakan jakuchu augenbrauen.jpg Itō Jakuchū Rakan.
Rollbild, rakan (Tusche auf Papier) von Itō Jakuchū (1716–1800), Detail. Edo-Zeit, 18. Jh.; 113,7 x 59 cm
Bild © Museum of Fine Arts, Boston. (Letzter Zugriff: 2016/9/16).

Alter arhat mit den klassischen, überlangen Brauen.

Itō Jakuchū Rakan
Daibutsu kaempfer.jpg Kaempfer Hideyoshis Daibutsu.
Skizze, daibutsu von Engelbert Kaempfer. 1691
Bild © Bodart-Bailey, Kaempfer's Japan., S. 383.

Eine Skizze der Daibutsu-Statue von Toyotomi Hideyoshi.

Engelbert Kaempfer Hideyoshis Daibutsu
Drache kenninji.jpg Kaihō Yūshō Wolkendrache (unryū).
Wandschirmmalerei von Kaihō Yūshō (1533–1615), Detail; im Besitz des Zen-Tempels Kennin-ji, Kyōto
Bild © Kyōto National Museum. (Letzter Zugriff: 2011/7).

Drachenkopf mit offenem Maul („A-Form“; A-gyō). Das Pendant dieses Drachens (ryū) ist mit geschlossenem Maul („UN-Form“; UN-gyō) dargestellt. A steht für den Anfang (des Alphabets), UN für das Ende. Dieses A-UN Schema wird auch bei Torwächtern (Niō), Löwenhunden und anderen paarweise auftretenden Figuren gerne angewendet.

Kaihō Yūshō Wolkendrache
Drache kenninji un.jpg Kaihō Yūshō Wolkendrache (unryū).
Wandschirmmalerei von Kaihō Yūshō (1533–1615), Detail; im Besitz des Zen-Tempels Kennin-ji, Kyōto
Bild © Kyōto National Museum. (Letzter Zugriff: 2016/8).

Drache (ryū) mit geschlossenem Maul („UN-Form“; UN-gyō). Das Pendant dieses Drachens ist mit offenem Maul („A-Form“; A-gyō) dargestellt. A steht für den Anfang (des Alphabets), UN für das Ende. Dieses A-UN Schema wird auch bei Torwächtern (Niō), Löwenhunden und anderen paarweise auftretenden Figuren gerne angewendet.

Kaihō Yūshō Wolkendrache
Froesche.jpg Kakuyū? Humoristische Tierbilder (Chōju giga).
Querbildrolle (Tusche) von Kakuyū? (1053–1140), Detail; „Nationalschatz“; im Besitz des Tempels Kōzan-ji, Kyōto
Bildquelle: Wikimedia Commons. (Letzter Zugriff: 2016/8).
Kakuyū? Humoristische Tierbilder
Tohachi hokusai.jpg Katsushika Hokusai Tōhachi Bishamon-ten.
Buchillustration, tenbu (Papier) von Katsushika Hokusai; aus der Serie Hokusai manga 北斎漫画, Bd. 11, ca. 1825
Bild © visipix, (bildbearbeitet). (Letzter Zugriff: 2012/2/18).

Abbildung des Bishamon-ten mit acht Schwertern, eine späte Variation des Tobatsu Bishamon-ten.

Katsushika Hokusai Tōhachi Bishamon-ten
Rakan hokusai.jpg Katsushika Hokusai Arhat und Gewitterwolke.
Hängerollbild, rakan (Farbe auf Papier) von Katsushika Hokusai, Detail. Edo-Zeit, 19. Jh.; 99,5 × 41,5 cm
Bild © Tokyo National Museum. (Letzter Zugriff: 2016/9/18).

Arhat lässt eine Gewitterwolke aus seiner Bettelschale aufsteigen (in der sich wohl ein Drache befindet).

Katsushika Hokusai Arhat und Gewitterwolke
Yurei kyosai1.jpg Kawanabe Kyōsai Totengeist (Yūrei).
Hängerollbild, yūrei (Seide, Farbe) von Kawanabe Kyōsai (1831–1889). 1871; 106,8 x 37,7 cm
Bild © The British Museum. (Letzter Zugriff: 2016/8).

In manischer Verzweiflung fasst sich diese weibliche Rachefigur (yūrei) selbst ins Haar, während sie den Kopf ihres Opfers an den Haaren mit sich führt.

Kawanabe Kyōsai Totengeist
Daruma kyosai.jpg Kawanabe Kyōsai Bodhidharma.
Hängerollbild, kakemono von Kawanabe Kyōsai (1831-1889), Detail
Bildquelle: Wikipedia, Wiki. (Letzter Zugriff: 2016/8)
Etsuko and Joe Price Collection.

Portrait des Chan-Patriarchen Bodhidharma.

Kawanabe Kyōsai Bodhidharma
Dragon okyo boston.jpg Maruyama Ōkyo Drache (Ryūzu).
Hängerollbild (Papier, Tusche) von Maruyama Ōkyo (1733–1795); 134,7 x 89,4 cm
Bild © Museum of Fine Arts, Boston. (Letzter Zugriff: 2016/8)
William Sturgis Bigelow Collection.

Zu diesem Bild existiert noch ein weiteres Drachenportrait mit geöffnetem Mund.

Maruyama Ōkyo Drache
Oyuki okyo.jpg Maruyama Ōkyo Das Trugbild der Oyuki (Oyuki no maboroshi).
Hängerollbild (Seide, Tusche) von Maruyama Ōkyo (1733–1795). 1750; im Besitz des UC Berkeley Art Museums
Bild © J-Blog. (Letzter Zugriff: 2016/8).

Angeblich schuf Ōkyo mit diesem posthumen Portrait seiner früh verstorbenen Geliebten aus dem Freudenviertel Edos den Prototyp aller späteren Darstellungen der yūrei.

Maruyama Ōkyo Das Trugbild der Oyuki
Koshin sosen.jpg Mori Sosen Nihon-zaru (Affe als Sanbaso-Tänzer).
Zeichnung, saru von Mori Sosen (1774-1821). 1800
Bild © Pacific Asia Museum, Pasadena. (Letzter Zugriff: 2016/9/18).

Das Bild wurde im „Metall-Affen“ Jahr 1800 am Tag des Metall-Affen (kōshin) angefertigt und zeigt einen tanzenden Affen in priesterlich anmutendem Gewand. Das Gewand ist mit Kranich-Motiven geschmückt, der Fächer mit Pinien — beides Symbole für langes Leben. Anhand von Fächer und Schelle lässt er der Affe (saru) als Tänzer des Sanbasō identifizieren. Dies ist ein ritueller Tanzes des Nō-Theaters, das ja auch als sarugaku, „Affenmusik“, bezeichnet wird. Auch dieser Tanz soll langes Leben bringen.

Mori Sosen Nihon-zaru
Schrein skizze.jpg Nakashima Hiroko Schreinanlage.
Schreinskizze von Nakashima Hiroko
Bild © Inoue Nobutaka, e.a. (Hg.), Shintō jiten. Tōkyō: Kōbundō 1994, S. 185.

Idealtypische Skizze einer Schreinanlage (jinja).

Nakashima Hiroko Schreinanlage
Hotei2 hakuin.jpg Sengai Gibon Hotei (Budai).
Tuschmalerei, fukujin von Sengai Gibon (1750-1837)
Bild © Museum Rietberg. (Letzter Zugriff: 2016/8).

Glücksgott Hotei (chin. Budai).

Sengai Gibon Hotei (Budai)
Daruma armoffering.jpg Sesshū Tōyō Huike schneidet seinen Arm ab (Eka danpi zu).
Hängerollbild, kakemono (Tusche auf Papier) von Sesshū Tōyō (1420–1506). 1496; „Nationalschatz“; im Besitz des Tempels Sainen-ji, Aichi-ken; 199,9 × 113,6 cm
Bild © Kyōto National Museum. (Letzter Zugriff: 2016/9/19).

Der spätere Zen-Patriarch Huike bietet Bodhidharma seinen abgehackten Arm als Zeichen seiner Ernsthaftigkeit dar.

Sesshū Tōyō Huike schneidet seinen Arm ab
Daruma shohaku.jpg Soga Shōhaku Daruma-Portrait.
Hängerollbild, kakemono von Soga Shōhaku (1730-1781), Detail
Bild © Muian. (Letzter Zugriff: 2011/7).

Portrait des Chan-Patriarchen Bodhidharma.

Soga Shōhaku Daruma-Portrait
Daruma4.jpg Sōami? Brustbild des Daruma (Hanshin daruma).
Hängerollbild, kakemono (Papier, Tusche) von Sōami? (1485?-1525). Muromachi-Zeit, 16. Jh.; 76,8 x 38,9 cm
Bild © The British Museum. (Letzter Zugriff: 2016/8).

Portrait von Bodhidharma.

Sōami? Brustbild des Daruma
Jurojin buncho.jpg Tani Bunchō Jurōjin.
Zeichnung, fukujin (Papier, Tusche, Farbe) von Tani Bunchō (1763–1841). Edo-Zeit; 68,2 x 48,3 cm
Bild © Tani Buncho-ha Database. (Letzter Zugriff: 2016/9/18).

Jurōjin in Begleitung von Hirsch und Schildkröte. Der Literat und Maler Tani Bunchō kopierte hier ein Bild von Sesshū 雪舟 aus der Muromachi-Zeit.

Tani Bunchō Jurōjin
Fukurokuju tani buncho.jpg Tani Bunchō Fukurokuju.
Zeichnung, fukujin (Papier, Tusche, Farbe) von Tani Bunchō (1763–1841). Edo-Zeit; 55,6 × 44,7 cm
Bild © Tani Buncho-ha Database. (Letzter Zugriff: 2016/9/18).

Darstellung des Fukurokuju.

Tani Bunchō Fukurokuju
Gelehrter hokkei.jpg Totoya Hokkei Gelehrter beim nächtlichen Studium.
Malerei (Papier, Tusche) von Totoya Hokkei. Edo-Zeit, 1822–1830; 27 x 41,5 cm
Bild © The British Museum. (Letzter Zugriff: 2016/9/19).
Totoya Hokkei Gelehrter beim nächtlichen Studium
Rakan kuniyoshi.jpg Utagawa Kuniyoshi Arhat und Drache.
Hängerollbild, rakan (Farbe auf Papier) von Utagawa Kuniyoshi, Detail. Edo-Zeit, um 1850; 125 x 51,2 cm
Bild © British Museum. (Letzter Zugriff: 2016/9/18).

Arhat, mit dem Finger den kleinen Drachen reizend, der eben in einer Wolke aus seiner Schale entstiegen ist.

Utagawa Kuniyoshi Arhat und Drache
Dieses Web-Handbuch beinhaltet 1789 Illustrationen und Bilddokumente. Die vorliegende Seite enthält Bilder zum Thema „Malerei_Schwarzweiß“. Die Thumb-Images sind mit Bild-Seiten verlinkt, die zusätzliche Informationen (u.a. zu Quelle und Copyright) enthalten und jene Artikelseiten anzeigen, welche das jeweilige Bild benützen.

Werke ohne Angabe zum Künstler 18 Bilder

Nio dunhuang.jpg niō Wächterstatuen, Dunhuang.
Skizze, niō (Papier, Tusche). Vor ca. 1000 u.Z.; Mogao Höhlen, Dunhuang, China; 29,5 x 42cm
Bild © British Library, (IDP, International Dunhuang Project). (Letzter Zugriff: 2015/9/1).

Zwei Wächterfiguren (jap. niō) in den heute noch in Japan klassischen Posen.

Wächterstatuen, Dunhuang
Bato fuda entsuji.jpg myōō Batō Kannon auf o-fuda.
Talisman, myōō (Papier); Entsū-ji, Präfektur Shizuoka
Bild © Benedetta Lomi, CJRS Newsletter 1/2007
Bernard Frank, Collège du France.

O-fuda mit Batō Kannon-Motiv.

Batō Kannon auf o-fuda
Bato fuda myoanji.jpg myōō Batō Kannon.
Talisman, myōō (Papier); Myōan-ji, Präfektur Saitama
Bild © Benedetta Lomi, CJRS Newsletter 1/2007
Bernard Frank, Collège du France.

O-fuda mit Batō Kannon-Motiv.

Batō Kannon
Bato fuda myokoin.jpg myōō Batō Kannon.
Talisman, myōō (Papier); Myōkō-in, Präfektur Shizuoka
Bild © Benedetta Lomi, CJRS Newsletter 1/2007
Bernard Frank, Collège du France.

O-fuda mit Batō Kannon-Motiv.

Batō Kannon
Bato fuda sanbutsuji.jpg myōō Batō Kannon.
Talisman, myōō (Papier); Sanbutsu-ji, Präfektur Saitama
Bild © Benedetta Lomi, CJRS Newsletter 1/2007
Bernard Frank, Collège du France.

O-fuda mit Batō Kannon-Motiv.

Batō Kannon
Uzume spinner.jpg kami Ame no Uzume.
Hängerollbild, kami (Papierdruck), Detail. Meiji-Zeit; Völkerkundemuseum Zürich (Inv.-Nr. 19401); 105,5 x 25 cm
Bild © Tomoe Steineck, Martina Wernsdörfer, Raji Steineck, WegZeichen: Japanische Kult- und Pilgerbilder. Die Sammlung Wilfried Spinner (1854–1918). Zürich: VMZ (Ausstellungskatalog), Abb. 68.

Die auf einem Zuber tanzende Ame no Uzume in einer an den klassischen Mythen orientierten Darstellung.

Ame no Uzume
Shotoku jizo.jpg kakemono Shōtoku Taishi.
Hängerollbild, kakemono (Farbe und Tusche auf Seide). Muromachi-Zeit, 14. Jh.; 125,1 x 69,3 cm
Bild © Asia.si.edu, Smithonian Museums of Asian Art. (Letzter Zugriff: 2016/8).

Shōtoku Taishi trägt hier ein Pilgergewand mit speziellem Pilgerstab, der an Bodhisattva Jizō erinnert. Anhand der traditionellen Frisur ist er aber unmittelbar als Shōtoku zu identifizieren.

Shōtoku Taishi
Rinzai.jpg kakemono Linji (Rinzai).
Hängerollbild, kakemono (Papier, Tusche), Detail. Muromachi-Zeit; 110,1 x 42,6 cm
Bildquelle: Freer Gallery. (Letzter Zugriff: 2011/8).

Der Chan-Patriarch Linji (jap. Rinzai) mit geballter Faust.

Linji
Pagode kaneiji.jpg gojū no tō Skizze einer Pagode.
Handzeichnung, gojū no tō. 1897; aus Tōeizan Kan'ei-ji gojūtō ezu; Kan'ei-ji, Tōkyō
Bild © Ō-Edo to rakuchū („Groß-Edo und Kyōto“; Ausstellungskatalog). Edo-Tōkyō Hakubutsukan, 2014, S. 142, Abb. 108. (Letzter Zugriff: 2018/5/22).

Auf dieser Architekturskizze einer fünfstöckigen Pagode (gojū-tō) erkennt man anhand der beigefügten Säulenschemata sehr schön, wie sich die fünf „Stockwerke“ mit zunehmender Höhe verjüngen. Nur der Mittelpfeiler ist aus einem Stück, er ist allerdings nicht im Boden verankert. Die anderen Stützpfeiler sind immer nur so hoch wie ein Stockwerk. Die Pagode selbst wurde 1631 errichtet und zählt zu den wenigen erhaltenen Gebäuden des einstmals weitläufigen Kan’ei-ji, des Familientempels der Tokugawa im heutigen Ueno-Park .

Skizze einer Pagode
Gakizoshi notdurft.jpg gaki Bildrolle der Hungergeister (Gaki zōshi).
Querbildrolle, gaki (Papier, Farbe), Detail. 12.–13. Jh.; „Nationalschatz“; 26,9 x 380,2 cm
Bild © Tōkyō National Museum. (Letzter Zugriff: 2016/9/19).

Die Hungergeister (gaki) warten geduldig, bis die Menschen ihre Notdurft verrichtet haben, um sich selbst daran zu laben.

Bildrolle der Hungergeister
Hotei muromachi.jpg fukujin Hotei.
Hängerollbild, fukujin (Papier, Farbe, Tusche). Muromachi-Zeit, 1479; 149,9 x 63,5 cm
Bild © Museum of Fine Arts, Boston. (Letzter Zugriff: 2016/9/19).

Hotei beschenkt ein chinesisches Kind (karako). Das Gedicht ist von Osen Keisan (1429–1493) signiert.

Hotei
Sanmen daikoku.jpg fukujin Sanmen Daikoku.
Buchillustration, fukujin (Papier). 1790; aus Butsuzō zui („Buddhistische Ikonographie“)
Bild © Ehime Universität. (Letzter Zugriff: 2016/9/19).

Daikoku mit den zusätzlichen Gesichtern von Bishamon und Benzaiten. Die Inschrift zum Dreiköpfigen Daikoku in diesem Edo-zeitlichen Bildlexikon besagt folgendes: „Sanmen Daikoku-ten: Als Dengyō Daishi (Saichō) [das Kloster auf] Berg Hiei errichtete, erschien [Daikoku] mit drei Gesichtern, um die dreitausend Mönche [des Klosters] zu schützen.“

Sanmen Daikoku
Byakue kannon tnm.jpg bosatsu Kannon im Weißen Gewand (byakue kannon).
Zeichnung, bosatsu (Papier, Tusche), Detail. Muromachi-Zeit
Bild © Tokyo National Museum. (Letzter Zugriff: 2016/8).

Diese Zeichnung des Byakue Kannon wird Kenchū Seiyū, einem Zen-Mönch des Kennin-ji, zugeschrieben.

Kannon im Weißen Gewand
Byakue kannon.jpg bosatsu Kannon im weißen Gewand (Byakue Kannon).
Hängerollbild, bosatsu (Seide, Tusche), Detail. Kamakura-Zeit; enthält eine Inschrift des Zen-Abtes Yakuō Tokken (1244–1320).; 100,3 x 41,4 cm
Bild © Nara National Museum. (Letzter Zugriff: 2016/8).

Frühes Beispiel eines monochromen Tuschebilds, wie es vor allem im Zen gepflegt wurde. Die dargestellte Szene zeigt Kannon (skt. Avalokiteshvara; chin. Guanyin) in meditativer Haltung, im Hintergrund deutet der Nimbus (Heiligenschein) des Bodhisattvas zugleich den Mond an. Der Felsen, auf dem Kannon auch auf anderen Darstellungen in meditativer Haltung thront, ist ein Zeichen, dass sich Kannon in seinem Reinen Land, Fudaraku (skt. Potalaka), befindet. Die feminine weiße Gewandung entspricht dem damaligen chinesischen Zeitgeschmack, der zusammen mit dem Zen Buddhismus auch in Japan Eingang fand.

Kannon im weißen Gewand
Dogen.jpg Zenmeister Dōgen beim Betrachten des Mondes.
Hōkei-ji, Präfektur Fukui.

Zur Ikone gewordenes Portrait des Zen-Meisters Dōgen. Es handelt sich bei der vorliegenden Abb. um eine Kopie, das Original befindet sich im Hōkei Tempel.

Zenmeister Dōgen beim Betrachten des Mondes
Hachimanzukuri.jpg Hachiman-zukuri.
Architekturskizze
Bild © Shintō Shrines of Japan, John Cali. (Letzter Zugriff: 2016/9/18).

Grundriss und dreidimensionale Skizze im hachiman-zukuri. Bemerkenswert ist die Lage der Treppe an der Längsseite, während sich die Türe zum Schreininneren an der Giebelseite befindet. Das hat wahrscheinlich damit zu tun, dass stets mehrere solcher Gebäude wie Reihenhäuser an einander gefügt wurden.

Hachiman-zukuri
Jigokusoshi emaki1.jpg Zwei Seelen.
Querbildrolle (Papier, Tusche, Farbe). Edo-Zeit; aus Jigokusōshi emaki (Illustrierte Höllenfahrt)
Bild © Emakimono database, Nichibunken. (Letzter Zugriff: 2007/1).

Auf dem Weg in Jenseits, am Kreuzungspunkt der Sechs Wege.

Zwei Seelen
Hermann Bohner.jpg Hermann Bohner.
Zeichnung. 1932
Bildquelle: Adi Meyerhofer. (Letzter Zugriff: 2014/10/7).

Hermann Bohner war ein führender deutscher Japanologe, der ab 1914 den Großteil seines Lebens in Japan verbrachte.

Hermann Bohner
Metalog:Bilder (zurück zum Hauptartikel)
Ikonographie 
Diese Seite zitieren
„Monochrome Malereien und Zeichnungen.“ In: Bernhard Scheid (Hg.), Religion-in-Japan: Ein Web-Handbuch. Universität Wien, seit 2001 (Stand: 18.8.2016). URL: https://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Metalog:Bilder/Malerei_Schwarzwei%C3%9F?oldid=65451