Sammlung Frauennachlässe

 

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Die Sammlung Frauennachlässe wurde 1990 von Edith Saurer gegründet. Ziel ist es, auto/biografische Dokumente von Frauen, von Paaren, von Kindern und Verwandten, Freundinnen und Freunden der Frauen zu sammeln, systematisch zu ordnen, zu archivieren und für die wissenschaftliche Benutzung zugänglich zu machen.

Derzeit sind in rund 250 Beständen die Nachlässe oder Vorlässe von gut 400 Personen verzeichnet. Die Bestände sind teilweise sehr umfangreich und enthalten die verschiedensten Schriftstücke aus dem 19. und 20. Jahrhundert wie etwa Tagebücher, kalendarische Notizen, Haushaltsbücher, Korrespondenzen, Fotografien, amtliche Dokumente, Schulhefte, literarische Manuskripte bis hin zu kleinen Erinnerungsgegenständen.

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Aktuelles

 

Viele Wünsche für einen angenehmen Sommer 2018! (SFN NL 241 III Maria Rupp, um 1910 an der Adria)

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Aktuell: Der Erste Weltkrieg in Selbstzeugnissen

Seit Juni 2014 werden mehrmals pro Monat Auszüge aus verschiedenen Selbstzeugnissen zum Ersten Weltkrieg veröffentlicht, die in den Beständen der Sammlung Frauennachlässe vorliegen. Die Auszüge erscheinen immer zum konkreten Datum – jeweils 100 Jahre später – im Format des Weblogs "Salon 21".

Zu Wort kommen dabei u.a. Schülerinnen, Rotkreuzhelferinnen, junge Ehepaare, Soldaten oder Kriegsgefangene, die Korrespondenzen, Tagebücher oder andere Texte verfasst haben. Aus ihren unterschiedlichen Aufzeichnungen wurden bereits mehr als 130 verschiedene Auszüge gepostet. Weiterlesen ...

Hinweis zu den einzelnen Einträgen:

Im Weblogformat ist die zeitliche Chronologie automatisch umgedreht. Obenauf sind jeweils die neuesten Einträge (Link zu den neuesten Einträgen aus 1918), die älteren Einträge sind entsprechend weiter unten gereiht (Link zu den frühesten Einträgen aus 1914).

Einträge nach Jahren geordnet:

  • (Früheste) Einträge aus 1914 (Link)
  • (Früheste) Einträge aus 1915 (Link)
  • (Früheste) Einträge aus 1916 (Link)
  • (Früheste) Einträge aus 1917 (Link)
  • (Früheste) Einträge aus 1918 (Link)

Eine Auflistung nach einzelnen Schreiberinnen und Schreibern sowie weitere Informationen zu den Editionen finden Sie hier ...

Konzept und Gestaltung der Edition: Li Gerhalter und Christa Hämmerle.

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Aktuell: Beteiligung an Ausstellungen

Derzeit werden die folgenden Ausstellungen vorbereitet, an denen die Sammlung Frauennachlässe mit Exponaten vertreten sein wird:

  • "Aufbruch ins Ungewisse – Österreich seit 1918" im Haus der Geschichte Österreich; Eröffnung im November 2018 (Link)
  • "100 Jahre Frauenwahlrecht" (Arbeitstitel); Ausstellung des Bruno Kreisky Archivs und Johanna Dohnal Archivs im Volkskundemuseum Wien; Eröffnung im März 2019 (Link)
  • "'Sie meinen es politisch!" 100 Jahre Frauenwahlrecht vor Ort"; Ausstellung des Bruno Kreisky Archivs und Johanna Dohnal Archivs an verschiedenen Plätzen in ganz Österreich; ab Herbst 2018 (weitere Informationen folgen)

Die Sammlung Frauennachlässe war zuletzt mit Exponaten an der folgenden Ausstellung beteiligt:

  • "Dienstmädchen, Nanny & Dogsitter. Eine Ausstellung über Haus-Dienst-Leistungen im Wandel", Laufzeit bis 31. März 2018, Ortsmuseum Zollikon, Schweiz (Link)

Frühere Ausstellungensbeteiligungen finden Sie hier ...

Web-Ausstellung: Die Ausstellung "Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie" ist weiterhin im Internet zugänglich (Link).

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Aktuell: Abgeschlossene Masterarbeiten

  • Matthias Markl: "Grüße aus Oklahoma!" Die Kriegsgefangenepost von Viktor Zach aus den USA, Wien 2018.
  • Sarah Seidl: "[...] als ich zum ersten Mahl fühlte daß ich Mutter bin [...]". Schwangerschaft, Geburt und Säuglingspflege in bürgerlichen Selbstzeugnissen des 19. Jahrhunderts, Wien 2018.
  • Alle abgeschlossenen und laufenden Diplom-/Masterarbeits- und Dissertationsprojekte (auch) auf der Basis von Quellen aus der Sammlung Frauennachlässe finden Sie hier ...

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Aktuell: Soeben ist erschienen

  • Susanne Helene Betz: "Sport ohne Juden": Sport in Österreich nach dem 'Anschluss' an das Deutsche Reich, in: SportZeiten. Sport in Geschichte, Kultur und Gesellschaft 18/2018/1, S. 7-50.
  • Heidi Niederkofler und Elke Rajal: Melting Pot Ottakring!? Distinktionsprozesse und Disziplinierungsbestrebungen an den Rändern des Urbanen, in: ÖZG 28/2017/3, S. 196-222.
  • Alle Veröffentlichungen (auch) auf der Basis von Quellen aus der Sammlung Frauennachlässe finden Sie hier ...

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Aktuell: Netzwerktreffen von europäischen Tagebuch-Archiven und -Sammlungen im Oktober 2018 in Wien

Im Juni 2015 fand im Nederlands Dagboekarchief in Amsterdam das Gründungstreffen des neuen Netzwerk European Diary Archives and Collections Network (EDAC) statt. Die Sammlung Frauennachässe ist eines der Gründungsmitglieder.

Ein nächstes Treffen ist im Oktober 2018 in Wien geplant.

Im Rahmen dieses Treffens wird die folgende öffentliche Veranstaltung organisiert:

  • Roundtable-Diskussion: "What is a diary?" mit Vertreter/innen von Mitgliedsorganisationen aus Deutschland, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Österreich u.a.

Die Veranstaltung findet als 17. "Tea Hour" der Sammlung Frauennachlässe am 19. Oktober 2018 an der Universität Wien statt. Weitere Informationen dazu folgen.

Auf der Website von EDAC werden aus den Mitglieds-Organisationen einzelne Quellen-Beispiele vorgestellt, die an den jeweiligen Orten jeweils zur selben Zeit - Anfang Juni 1950 - verfasst worden sind (Link). Dabei zeigt sich u.a. die Vielfältigkeit, aber auch Ähnlichkeiten im auto/biografischen Schreiben. Aus der Sammlung Frauennachlässe sind Auszüge aus den Tagebüchern der Niederösterreicherin Marianne Hütter (geb. 1902) sowie der Wienerin Therese Lindenberg (geb. 1892) veröffentlicht worden (Link).

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Aktuell: Zitate aus Selbstzeugnissen im ORF-Schwerpunkt zu 1938

  • Im März 2018 wurden im ORF-Fernsehen täglich wechselnde Zitate aus Selbstzeugnissen, Pressemeldungen und weiteren historischen Quellen vorgestellt. Eine erweiterte Zusammenstellung von Textauszügen kann unter diesem Link nachgelesen werden. Die Sammlung Frauennachlässe ist dabei mit mehreren Ausschnitten vertreten.
  • Weitere Beiträge über die Sammlung Frauennachlässe, die im Rundfunk ausgestrahlt wurden, finden Sie hier ...
  • Weitere Text- oder Bildzusammenstellungen von Quellen der Sammlung Frauennachlässe finden Sie unter der Rubrik "Galerie" ...

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Aktuell: Vorträge

  • Li Gerhalter (Wien): 1918/19 - alles Revolution? Politik in Tagebüchern von Frauen; Feministische Sommeruni 2018, 15.09.2018, Humboldt-Universität zu Berlin (Link)
  • Frühere Vorträge und Präsentationen finden Sie hier ...

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Zuletzt: Radiosendung zum Thema "Tagebücher"

  • Radiosendung zum Thema Tagebücher von Ines Mitterer, Radiosender: Ö1, Sendereihe: Diagonal. Radio für Zeitgenoss/innen am 30. Juni 2018, 17.05 Uhr (Link).
  • Weitere Radio- und Fernsehbeiträge, zum Teil zum Nachhören oder -sehen, finden Sie hier ...

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Zuletzt: Film "Tagebücher: In Geschichte eingeschrieben. Die Sammlung Frauennachlässe an der Universität Wien" (2014, 20 Minuten) - online!

Anhand ausgewählter Tagebuchbestände werden die Arbeit der Sammlung Frauennachlässe besprochen, grundsätzliche Fragen der Genre-Diskussionen von auto/biographischen Quellen thematisiert und Projekte aus der Forschung und universitären Lehre präsentiert.

Das Tagebuch einer pensionierten Sozialarbeiterin in den 1990er-Jahren wird ebenso vorgestellt wie das eines Zuckerbäckers aus dem 19. Jhd. oder einer Wienerin, die die Zeit des Zweiten Weltkrieges in einer damals so genannten "nicht privilegierten Mischehe" (über)lebte. Weiterlesen ... und Link zum Film

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Zuletzt: 16. Tea Hour der Sammlung Frauennachlässe: 25. Mai 2018

  • Philipp Nielsen (Sarah Lawrence College, USA, Link) hat unter dem Titel "Nähe trotz Distanz" zum Thema Feldpost und Kriegsfotografie gesprochen. Gefragt wurde dabei, wie Beziehungen und Emotionen über räumliche Distanz hergestellt und gehalten werden (können) - oder eben nicht. Zeit: 25. Mai 2018, 15.00 Uhr; Ort: Lesesaal der FB Geschichtswissenschaften, Universitätsring 1, 1010 Wien. Weitere Informationen finden Sie hier ...
  • Alle bisherigen Tea Hours finden Sie hier ...

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Zuletzt: Quellen aus der Sammlung Frauennachlässe wurden im Sommersemester 2018 in den folgenden Universitäts-Lehrveranstaltungen verwendet:

  • Forschungsseminar: " Liebesbriefe als Quelle (19./20. Jahrhundert)"; Christa Hämmerle (Institut für Geschichte der Univ. Wien) (Vorlesungsverzeichnis)
  • Übung: "Historische Methoden"; Lukasz Nieradzik (Institut für Europäische Ethnoligie der Univ. Wien) (Vorlesungsverzeichnis)

Frühere Lehrveranstaltungen finden Sie hier ...

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Zuletzt: Preise

  • Die Dissertation von Jessica Richter "Die Produktion besonderer Arbeitskräfte. Auseinandersetzungen um den häuslichen Dienst in Österreich (ca. 1900 bis 1938) (2017) wurde 2018 mit dem Doc Award ausgezeichnet. (Link) Die Sammlung Frauennachlässe gratuliert sehr herzlich!
  • Weitere Preise finden Sie hier ...

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Zuletzt: Medienberichte

  • Radiosendung zum Thema Tagebücher von Ines Mitterer, Radiosender: Ö1, Sendereihe: Diagonal am 30. Juni 2018, 17.05 Uhr (Link).
  • Radiosendung "Vertreibung, Flucht, Exil. Bilder einer Flucht. Die Fotoalben der Fritzi Löwy" von Marlene Nowotny, Radiosender: Ö1, Sendereihe: Dimensionen - die Welt der Wissenschaft am 10. April 2018, 19.05 Uhr (Link)
  • Belinda Fiebiger: Konvention und Individuum. Interview mit Li Gerhalter zum Thema "Tagebücher", in: Kurier Mundo. Thema Schreiben, Oktober 2017, S. 82-84.

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Aktuell: Forschungsliteratur

Neben Archivalien stellt die Sammlung Frauennachässe den Benützerinnen und Benützern auch fachspezifische Literatur zu feministischer Auto/Biographieforschung zur Verfügung. Die Texte können vor Ort eingesehen und kopiert werden (Termine nach Vereinbarung).

Aktuell umfasst die Bibliothek insgesamt 1.944 selbständig oder nicht selbständig erschienene Titel. Themenschwerpunkte sind dabei Auto/Biographieforschung, Tagebuchforschung, Briefforschung, Feldpost und Paarkorrespondenzen sowie Fotografiegeschichte/-theorie. Zu mehreren Titeln sind Rezensionen vorhanden, auch wurden Konferenzberichte gesammelt. Die Forschungsliteratur wird erweitert um ausgewählte Editionen von Selbstzeugnissen von Frauen.

Zu den Literaturlisten (Link).

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Zuletzt erschienene Monografien

  • Andrea Althaus: Vom Glück in der Schweiz? Weibliche Arbeitsmigration aus Deutschland und Österreich (1920-1965), Frankfurt a. M. 2017. (Link zur Verlagsbeschreibung)

Bis weit in die 1960er-Jahre hinein stammte ein Großteil der weiblichen Haus- und Gastgewerbsangestellten in der Schweiz aus Deutschland und Österreich. Anhand lebensgeschichtlicher Erzählungen untersucht Andrea Althaus die Deutungen der Arbeitsund Lebenserfahrungen dieser Migrantinnen. In ihrer gendersensiblen Analyse der weiblichen Arbeitsmigration eröffnet sie zugleich einen neuen Blick auf die schweizerische Migrationspolitik und Überfremdungsdiskurse im 20. Jahrhundert.

  • Vida Bakondy: Montagen der Vergangenheit Flucht, Exil und Holocaust in den Fotoalben der Wiener Hakoah-Schwimmerin Fritzi Löwy (1910-1994), Göttingen 2017.

Mitte der 1990er Jahre tauchten auf einem Flohmarkt bei Wien Fotoalben und ein paar lose Albumblätter auf, die aus dem Besitz der österreichischen Schwimmlegende Fritzi Löwy (1910-1994) stammten. Jene zwei Alben, die Löwy nach ihrer Rückkehr aus dem Exil erstellt hatte, stehen im Mittelpunkt des Buches. Sie sind der Erinnerung an ihre eigene Flucht vor der NS-Verfolgung sowie dem Gedenken an Familienmitglieder, Freunde und Freundinnen gewidmet, die im Holocaust ermordet wurden oder im Exil über die ganze Welt verstreut waren.

Die Historikerin Vida Bakondy diskutiert Potenziale und Grenzen von Fotoalben als historische und biografische Quellen sowie als spezifisches Erinnerungsmedium – mit dem Fokus auf Fragen zur Darstellung von Holocaust und Exil. Löwys Alben eröffnen nicht nur eine neue, sehr persönliche biographische Perspektive auf den einstigen Schwimmstar der Wiener Hakoah, sondern sie schaffen auch neue Erzählungen im Bereich des (visuellen) Gedächtnisses über NS-Verfolgung und Holocaust in Österreich.

  • Alle Veröffentlichungen (auch) auf der Basis von Quellen aus der Sammlung Frauennachlässe finden Sie hier ...

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Zuletzt erschienene Sammelbände

  • Ingrid Bauer und Christa Hämmerle (Hg.): Liebe schreiben. Paarkorrespondenzen im Kontext des 19. und 20. Jahrhunderts, Göttingen 2017.

Mit Beiträgen von Barbara Asen, Ingrid Bauer, Christa Hämmerle, Ines Rebhan-Glück, Brigitte Semanek und Nina Verheyen. Leseprobe mit Inhaltsverzeichnis als PDF.

Im ›Zeitalter der Briefe‹ spielte das Korrespondieren eine bedeutungsvolle Rolle, um Liebesbeziehungen anzubahnen, zu vertiefen und eine gemeinsame Zukunft zu gestalten. Dabei formulierten die Schreibenden immer auch Erwartungen und Wunschbilder an das jeweilige Gegenüber und verhandelten Konzepte von Liebe und Ehe. Das macht Paarkorrespondenzen zu spannenden und aussagekräftigen Quellen, um eine Geschichte der Liebe, der Geschlechterbeziehungen und des ›privaten‹ Schreibens in der Moderne neu zu erschließen.

Wie prägten sich wandelnde historische Kontexte dieses (Über) Liebe schreiben? Waren die in vielen Anleitungsbüchern empfohlenen Modelle ›des Liebesbriefs‹ oder die kulturelle Leitidee der romantischen Liebe in verschiedenen sozialen Milieus tatsächlich maßgeblich? Und welche Bilder von Weiblichkeit und Männlichkeit wurden in den Briefen figuriert? In diesem ... weiterlesen (Verlagsbeschreibung Vandenhoeck & Ruprecht)

Ankündigung der Buchpräsentation am 4. Mai 2017 (Link)

Cover des Sammelbandes Krieg - Politik - Schreiben

  • Li Gerhalter und Christa Hämmerle (Hg.): Krieg - Politik - Schreiben. Tagebücher von Frauen (1918-1950), L'Homme Schriften Band 21, Wien/Köln/Weimar (Böhlau) 2015.

Mit Beiträgen von Veronika Helfert, Ingrid Brommer und Christine Karner, Helen Steele, Benjamin Möckel, Ulrich Schwarz, Brigitte Semanek, Arno Dusini und den Herausgeberinnen. Inhaltsverzeichnis als PDF.

Im 20. Jahrhundert haben mehr Frauen als jemals zuvor ein Tagebuch geführt. Sie taten das vor dem Hintergrund politischer Umwälzungen und der Katastrophe zweier Weltkriege, die sie ihren Aufzeichnungen – ganz anders als es der gängige Topos der Privatheit nahelegt – in komplexer Weise eingeschrieben haben.

Die Beiträge dieses Buches zeugen davon. Sie führen in die Forschungs-Diskussion ein und verweisen auf die Hybridität und Vielfalt des Genres Tagebuch. Es diente der Buchführung wie dem Selbstgespräch und der Dokumentation von Alltag, der Erinnerung, dem Bezeugen von Leid und Verfolgung sowie einer steten Selbstkonstruktion. Untersucht werden Tagebücher bekannter wie unbekannter Frauen – von Rosa Mayreder über Elise Richter bis hin zu einer Müllerin namens Theresia Vogt. (Link zur Verlagsbeschreibung/Böhlau)

Rezension im Weblog "Unregelmäßige Gedankensplitter" (Link)

Alle Veröffentlichungen (auch) auf der Basis von Quellen aus der Sammlung Frauennachlässe finden Sie hier ...

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Zuletzt: "Objekt des Monats" Februar 2017

Auf der Site "Sammlungen an der Universität Wien" wird seit 2008 jeweils ein "Objekt des Monats" vorgestellt. Im Februar 2017 war das ein Leporello mit Fotografien von Flakhelferinnen aus dem Zweiten Weltkrieg aus dem Bestand der Sammlung Frauennachlässe.

Aus unserem Bestand sind als "Objekte des Monats" weiteres bereits präsentiert worden: Eine Brieftasche von ca. 1930 (Oktober 2008), ein 'Zettelbrief' von 1971 (Februar 2012) und eine Gewichtstabelle mit Einträgen von 1888 bis Mai 1932 (November 2014).

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Rückschau: "The Emilie Wehle Letters" - Online

2013 wurde das Klein-Projekt "Dokumentieren und Digitalisieren von 'Auswanderer-Briefen' (1840 bis 1970) von Migrant/innen und Flüchtlingen aus Wien und Österreich in der Sammlung Frauennachlässe am Beispiel der Nachlässe der Wienerinnen Emilie Wehle (1873-1955) und Lilli Weber-Wehle (1894-1987)" durchgeführt. Zur Projektbeschreibung ...

Eine Auswahl dieser Briefe wurde auf der Site des Immigration History Research Center (Link) an der University of Minnesota veröffentlicht. Die Schreiben sind hier als Scans, als deutsche Abschriften sowie als Übersetzungen in 17 verschiedenen Sprachen zugänglich. Zur Online-Edition ...

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Rückschau: Fest-Veranstaltung anlässlich 25. Jahre Sammlung Frauennachlässe

Zeit: Fr., 11. Dezember 2015, 15 Uhr
Ort: Lesesaal der FB Geschichtswissenschaften, Institut für Geschichte der Universität Wien

Programm

Weitere Vorträge finden Sie hier ...

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Öffnungszeiten und Benutzung

 

Die Archiv-Bestände der Sammlung Frauennachlässe stehen für die wissenschaftliche Forschung und universitäre Lehre zur Verfügung.

Öffnungszeiten und Terminvereinbarungen ...