Sammlung Frauennachlässe

 

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Die Sammlung Frauennachlässe wurde 1990 von Edith Saurer gegründet. Ziel ist es, auto/biografische Dokumente von Frauen, von Paaren, von Kindern und Verwandten, Freundinnen und Freunden der Frauen zu sammeln, systematisch zu ordnen, zu archivieren und für die wissenschaftliche Benutzung zugänglich zu machen.

Derzeit sind in rund 250 Beständen die Nachlässe oder Vorlässe von gut 400 Personen verzeichnet. Die Bestände sind teilweise sehr umfangreich und enthalten die verschiedensten Schriftstücke aus dem 19. und 20. Jahrhundert wie etwa Tagebücher, kalendarische Notizen, Haushaltsbücher, Korrespondenzen, Fotografien, amtliche Dokumente, Schulhefte, literarische Manuskripte bis hin zu kleinen Erinnerungsgegenständen.

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Aktuelles

 

Aktuell: Auszüge aus Tagebüchern der Sammlung Frauennachlässe im ORF-Schwerpunkt zum November 1918

  • Wie bereits im März 2018 als Erinnerung an die Ereignisse im Frühling 1938 (Link) werden im ORF-Fernsehen auch anlässlich des Jubiläums der Republiksgründung im Herbst 2018 täglich wechselnde Zitate aus Selbstzeugnissen, Pressemeldungen und weiteren historischen Quellen vorgestellt. Die Zusammenstellung aller Beiträge kann derzeit in der TVthek angeschaut werden. Die Sammlung Frauennachlässe ist diesmal mit Auszügen aus fünf verschiedenen Tagebüchern vertreten (Link).

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Aktuell: Beteiligung an Ausstellungen und öffentlichen Formaten zum Thema 1918/19

Derzeit werden die folgenden Ausstellungen zum Thema 1918/19 gezeigt bzw. noch vorbereitet, an denen die Sammlung Frauennachlässe mit Exponaten vertreten ist (Auswahl):

  • "Tage der Entscheidung. Die Gründung der Republik 1918"; Freiluftausstellung am Wiener Heldenplatz, kuratiert von rapp&wimberger Kultur und Medienprojekte; ab Oktober 2018.
  • "'Sie meinen es politisch!' 100 Jahre Frauenwahlrecht vor Ort"; Ausstellung des Bruno Kreisky Archivs und Johanna Dohnal Archivs an verschiedenen Plätzen in ganz Österreich; ab Oktober 2018 (Link).
  • "Aufbruch ins Ungewisse – Österreich seit 1918"; Ausstellung im Haus der Geschichte Österreich; ab November 2018 (Link).
  • "'Sie meinen es politisch!' 100 Jahre Frauenwahlrecht" (Arbeitstitel); Ausstellung des Bruno Kreisky Archivs und Johanna Dohnal Archivs im Volkskundemuseum Wien; ab März 2019 (Link).
  • "Rotes Wien" (Arbeitstitel); Ausstellung im WienMuesum; ab Frühling 2019. (Weitere Informationen folgen.)

Weitere frühere Ausstellungensbeteiligungen finden Sie hier ...

Web-Ausstellung: Die Ausstellung "Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie" ist weiterhin im Internet zugänglich (Link).

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Aktuell: Der Erste Weltkrieg in Selbstzeugnissen

Seit Juni 2014 werden mehrmals pro Monat Auszüge aus verschiedenen Selbstzeugnissen zum Ersten Weltkrieg veröffentlicht, die in den Beständen der Sammlung Frauennachlässe vorliegen. Die Auszüge erscheinen immer zum konkreten Datum – jeweils 100 Jahre später – im Format des Weblogs "Salon 21".

Zu Wort kommen dabei u.a. Schülerinnen, Rotkreuzhelferinnen, junge Ehepaare, Soldaten oder Kriegsgefangene, die Korrespondenzen, Tagebücher oder andere Texte verfasst haben. Aus ihren unterschiedlichen Aufzeichnungen wurden bereits mehr als 130 verschiedene Auszüge gepostet. Weiterlesen ...

Hinweis zu den einzelnen Einträgen: Im Weblogformat ist die zeitliche Chronologie automatisch umgedreht. Obenauf sind jeweils die neuesten Einträge (Link zu den neuesten Einträgen aus 1918), die älteren Einträge sind entsprechend weiter unten gereiht (Link zu den frühesten Einträgen aus 1914).

Einträge nach Jahren geordnet:

  • (Früheste) Einträge aus 1914 (Link)
  • (Früheste) Einträge aus 1915 (Link)
  • (Früheste) Einträge aus 1916 (Link)
  • (Früheste) Einträge aus 1917 (Link)
  • (Früheste) Einträge aus 1918 (Link)

Eine Auflistung nach einzelnen Schreiberinnen und Schreibern sowie weitere Informationen zu den Editionen finden Sie hier ...

Konzept und Gestaltung der Edition: Li Gerhalter und Christa Hämmerle.

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Zuletzt: 17. "Tea Hour" der Sammlung Frauennachlässe: Round-Table-Gespräch "What is a diary?", 19. Oktober 2018, Wien

Im Juni 2015 wurde im Nederlands Dagboekarchief in Amsterdam das neue Netzwerk European Diary Archives and Collections Network (EDAC) gegründet. Die Sammlung Frauennachässe ist eines der Gründungsmitglieder.

Ein neuerliches Netzwerktreffen fand im Oktober 2018 in Wien statt (Link). In diesem Rahmen haben Vertreter/innen von Mitgliedsorganisationen aus den Frankreich, Italien, den Niederlanden und Österreich bei der 17. "Tea Hour" der Sammlung Frauennachlässe bei einem Round-Table-Gespräch die Frage "What is a diary?" diskutiert (Link).

Auf der Website von EDAC werden aus den Mitglieds-Organisationen einzelne Quellen-Beispiele vorgestellt, die an den jeweiligen Orten jeweils zur selben Zeit - Anfang Juni 1950 - verfasst worden sind (Link). Dabei zeigt sich u.a. die Vielfältigkeit, aber auch Ähnlichkeiten im auto/biografischen Schreiben. Aus der Sammlung Frauennachlässe sind Auszüge aus den Tagebüchern der Niederösterreicherin Marianne Hütter (geb. 1902) sowie der Wienerin Therese Lindenberg (geb. 1892) veröffentlicht worden (Link).

Alle bisherigen Tea Hours finden Sie hier ...

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Aktuell: Soeben ist erschienen

  • Li Gerhalter: Der "denkwürdige Tag". Die Wahlen 1919 in Tagebüchern von Wiener Frauen und die Aus/Wahl von Erinnerung in Selbstzeugnissen in Sammlungen und Archiven, in: Elena Messner, Petra Sturm und Eva Schörkhuber (Hg.): Warum feiern – Beiträge zu 100 Jahren Frauenwahlrecht, Wien 2018, S. 71-89. (Link zur Verlagsbeschreibung)
  • Christa Hämmerle: Enthusiasm, Curiosity and Creative Approaches: In Recognition of Philippe Lejeune’s Research, in: European Journal of Life Writing 7/2018, S. 45-50 (Link).
  • Li Gerhalter: Entscheidungen und Zufälle. Von Selbstzeugissen und ihrem Nicht/Verschwinden, in: gfk-Magazin, 2/2018 (Schwerpunktheft "Verschwinden. Eine Frage der Kultur"), S. 4-6.

Alle Veröffentlichungen (auch) auf der Basis von Quellen aus der Sammlung Frauennachlässe finden Sie hier ...

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Aktuell: Medienberichte

  • Heinrich Schwazer: Liebe Schreiben. Interview mit Ingrid Bauer und Christa Hämmerle zum Thema "Paarkorrespondenzen", in: Die neue Südtiroler Tageszeitung, 29./30. September 2018, S. 28 (PDF) und S. 29 (PDF).

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Aktuell: Quellen aus der Sammlung Frauennachlässe werden/wurden im Studienjahr 2018 in den folgenden Universitäts-Lehrveranstaltungen verwendet:

  • Übung: Übung: "Historische Methoden: Forschen mit Selbstzeugnissen" im WiSe 2018/19; Li Gerhalter (Institut für Europäische Ethnoligie der Univ. Wien) (Vorlesungsverzeichnis)
  • Forschungsseminar: " Liebesbriefe als Quelle (19./20. Jahrhundert)" im SoSe 2018; Christa Hämmerle (Institut für Geschichte der Univ. Wien) (Vorlesungsverzeichnis)
  • Übung: "Historische Methoden" im SoSe 2018; Lukasz Nieradzik (Institut für Europäische Ethnoligie der Univ. Wien) (Vorlesungsverzeichnis)
  • Projektkurs: "Von Melancholie zu Depression. Geschichte und intellectual dis/ability studies" im WiSe 2017/2018; Julia Gebke (Institut für Geschichte der Univ. Wien) (Vorlesungsverzeichnis)

Frühere Lehrveranstaltungen finden Sie hier ...

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Zuletzt: Vorträge

  • Sarah Seidl und Veronika Siegmund: Präsentationen der Ergebnisse ihrer Masterarbeiten beim 2. Netzwerktreffens von EDAC - European Diary Archives and Collections Network, 20.10.2018, Wien
  • Li Gerhalter: "What is a diary?", Diskussionsbeitrag bei dem Round-Table-Gespräch anlässlich des 2. Netzwerktreffens von EDAC - European Diary Archives and Collections Network, 19.10.2018, Wien (Link)
  • Li Gerhalter: Arbeitspaare und Elterntagebücher in der Psychologie im frühen 20. Jahrhundert; Tagung "Paare in Kunst und Wissenschaft", 04.-06.10.2018, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Link)
  • Ingrid Bauer und Christa Hämmerle: Liebe Schreiben. Paarkorrespondenzen im Kontext des 19. und 20. Jahrhunderts; 02.10.2018, Freie Universität Bozen (Link)
  • Li Gerhalter: 1918/19 - alles Revolution? Politik in Tagebüchern von Frauen; Feministische Sommeruni 2018, 15.09.2018, Humboldt-Universität zu Berlin (Link)
  • Frühere Vorträge und Präsentationen finden Sie hier ...

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Zuletzt: Preise

  • Die Dissertation von Jessica Richter "Die Produktion besonderer Arbeitskräfte. Auseinandersetzungen um den häuslichen Dienst in Österreich (ca. 1900 bis 1938) (2017) wurde 2018 mit dem Doc Award (Link) sowie dem Michael-Mitterauer-Förderpreis ausgezeichnet. Die Sammlung Frauennachlässe gratuliert sehr herzlich!
  • Weitere Preise finden Sie hier ...

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Zuletzt: Abgeschlossene Masterarbeiten

  • Matthias Markl: "Grüße aus Oklahoma!" Die Kriegsgefangenepost von Viktor Zach aus den USA, Wien 2018.
  • Sarah Seidl: "[...] als ich zum ersten Mahl fühlte daß ich Mutter bin [...]". Schwangerschaft, Geburt und Säuglingspflege in bürgerlichen Selbstzeugnissen des 19. Jahrhunderts, Wien 2018.
  • Alle abgeschlossenen und laufenden Diplom-/Masterarbeits- und Dissertationsprojekte (auch) auf der Basis von Quellen aus der Sammlung Frauennachlässe finden Sie hier ...

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Zuletzt: Zitate aus Selbstzeugnissen im ORF-Schwerpunkt zu 1938

  • Im März 2018 wurden im ORF-Fernsehen täglich wechselnde Zitate aus Selbstzeugnissen, Pressemeldungen und weiteren historischen Quellen aus März 1938 vorgestellt. Eine erweiterte Zusammenstellung von Textauszügen kann unter diesem Link nachgelesen werden. Die Sammlung Frauennachlässe ist dabei mit mehreren Ausschnitten vertreten.
  • Weitere Beiträge über die Sammlung Frauennachlässe, die im Rundfunk ausgestrahlt wurden, finden Sie hier ...
  • Weitere Text- oder Bildzusammenstellungen von Quellen der Sammlung Frauennachlässe finden Sie unter der Rubrik "Galerie" ...

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Zuletzt: Film "Tagebücher: In Geschichte eingeschrieben. Die Sammlung Frauennachlässe an der Universität Wien" (2014, 20 Minuten) - online!

Anhand ausgewählter Tagebuchbestände werden die Arbeit der Sammlung Frauennachlässe besprochen, grundsätzliche Fragen der Genre-Diskussionen von auto/biographischen Quellen thematisiert und Projekte aus der Forschung und universitären Lehre präsentiert.

Das Tagebuch einer pensionierten Sozialarbeiterin in den 1990er-Jahren wird ebenso vorgestellt wie das eines Zuckerbäckers aus dem 19. Jhd. oder einer Wienerin, die die Zeit des Zweiten Weltkrieges in einer damals so genannten "nicht privilegierten Mischehe" (über)lebte. Weiterlesen ... und Link zum Film

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Aktuell: Forschungsliteratur

Neben Archivalien stellt die Sammlung Frauennachässe den Benützerinnen und Benützern auch fachspezifische Literatur zu feministischer Auto/Biographieforschung zur Verfügung. Die Texte können vor Ort eingesehen und kopiert werden (Termine nach Vereinbarung).

Aktuell umfasst die Bibliothek insgesamt 1.944 selbständig oder nicht selbständig erschienene Titel. Themenschwerpunkte sind dabei Auto/Biographieforschung, Tagebuchforschung, Briefforschung, Feldpost und Paarkorrespondenzen sowie Fotografiegeschichte/-theorie. Zu mehreren Titeln sind Rezensionen vorhanden, auch wurden Konferenzberichte gesammelt. Die Forschungsliteratur wird erweitert um ausgewählte Editionen von Selbstzeugnissen von Frauen.

Zu den Literaturlisten (Link).

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Zuletzt erschienene Monografien

  • Andrea Althaus: Vom Glück in der Schweiz? Weibliche Arbeitsmigration aus Deutschland und Österreich (1920-1965), Frankfurt a. M. 2017. (Link zur Verlagsbeschreibung)

Bis weit in die 1960er-Jahre hinein stammte ein Großteil der weiblichen Haus- und Gastgewerbsangestellten in der Schweiz aus Deutschland und Österreich. Anhand lebensgeschichtlicher Erzählungen untersucht Andrea Althaus die Deutungen der Arbeitsund Lebenserfahrungen dieser Migrantinnen. In ihrer gendersensiblen Analyse der weiblichen Arbeitsmigration eröffnet sie zugleich einen neuen Blick auf die schweizerische Migrationspolitik und Überfremdungsdiskurse im 20. Jahrhundert.

  • Vida Bakondy: Montagen der Vergangenheit Flucht, Exil und Holocaust in den Fotoalben der Wiener Hakoah-Schwimmerin Fritzi Löwy (1910-1994), Göttingen 2017.

Mitte der 1990er Jahre tauchten auf einem Flohmarkt bei Wien Fotoalben und ein paar lose Albumblätter auf, die aus dem Besitz der österreichischen Schwimmlegende Fritzi Löwy (1910-1994) stammten. Jene zwei Alben, die Löwy nach ihrer Rückkehr aus dem Exil erstellt hatte, stehen im Mittelpunkt des Buches. Sie sind der Erinnerung an ihre eigene Flucht vor der NS-Verfolgung sowie dem Gedenken an Familienmitglieder, Freunde und Freundinnen gewidmet, die im Holocaust ermordet wurden oder im Exil über die ganze Welt verstreut waren.

Die Historikerin Vida Bakondy diskutiert Potenziale und Grenzen von Fotoalben als historische und biografische Quellen sowie als spezifisches Erinnerungsmedium – mit dem Fokus auf Fragen zur Darstellung von Holocaust und Exil. Löwys Alben eröffnen nicht nur eine neue, sehr persönliche biographische Perspektive auf den einstigen Schwimmstar der Wiener Hakoah, sondern sie schaffen auch neue Erzählungen im Bereich des (visuellen) Gedächtnisses über NS-Verfolgung und Holocaust in Österreich.

  • Alle Veröffentlichungen (auch) auf der Basis von Quellen aus der Sammlung Frauennachlässe finden Sie hier ...

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Zuletzt erschienene Sammelbände

  • Ingrid Bauer und Christa Hämmerle (Hg.): Liebe schreiben. Paarkorrespondenzen im Kontext des 19. und 20. Jahrhunderts, Göttingen 2017.

Mit Beiträgen von Barbara Asen, Ingrid Bauer, Christa Hämmerle, Ines Rebhan-Glück, Brigitte Semanek und Nina Verheyen. Leseprobe mit Inhaltsverzeichnis als PDF.

Im ›Zeitalter der Briefe‹ spielte das Korrespondieren eine bedeutungsvolle Rolle, um Liebesbeziehungen anzubahnen, zu vertiefen und eine gemeinsame Zukunft zu gestalten. Dabei formulierten die Schreibenden immer auch Erwartungen und Wunschbilder an das jeweilige Gegenüber und verhandelten Konzepte von Liebe und Ehe. Das macht Paarkorrespondenzen zu spannenden und aussagekräftigen Quellen, um eine Geschichte der Liebe, der Geschlechterbeziehungen und des ›privaten‹ Schreibens in der Moderne neu zu erschließen.

Wie prägten sich wandelnde historische Kontexte dieses (Über) Liebe schreiben? Waren die in vielen Anleitungsbüchern empfohlenen Modelle ›des Liebesbriefs‹ oder die kulturelle Leitidee der romantischen Liebe in verschiedenen sozialen Milieus tatsächlich maßgeblich? Und welche Bilder von Weiblichkeit und Männlichkeit wurden in den Briefen figuriert? In diesem ... weiterlesen (Verlagsbeschreibung Vandenhoeck & Ruprecht)

Ankündigung der Buchpräsentation am 4. Mai 2017 (Link)

Cover des Sammelbandes Krieg - Politik - Schreiben

  • Li Gerhalter und Christa Hämmerle (Hg.): Krieg - Politik - Schreiben. Tagebücher von Frauen (1918-1950), L'Homme Schriften Band 21, Wien/Köln/Weimar (Böhlau) 2015.

Mit Beiträgen von Veronika Helfert, Ingrid Brommer und Christine Karner, Helen Steele, Benjamin Möckel, Ulrich Schwarz, Brigitte Semanek, Arno Dusini und den Herausgeberinnen. Inhaltsverzeichnis als PDF.

Im 20. Jahrhundert haben mehr Frauen als jemals zuvor ein Tagebuch geführt. Sie taten das vor dem Hintergrund politischer Umwälzungen und der Katastrophe zweier Weltkriege, die sie ihren Aufzeichnungen – ganz anders als es der gängige Topos der Privatheit nahelegt – in komplexer Weise eingeschrieben haben.

Die Beiträge dieses Buches zeugen davon. Sie führen in die Forschungs-Diskussion ein und verweisen auf die Hybridität und Vielfalt des Genres Tagebuch. Es diente der Buchführung wie dem Selbstgespräch und der Dokumentation von Alltag, der Erinnerung, dem Bezeugen von Leid und Verfolgung sowie einer steten Selbstkonstruktion. Untersucht werden Tagebücher bekannter wie unbekannter Frauen – von Rosa Mayreder über Elise Richter bis hin zu einer Müllerin namens Theresia Vogt. (Link zur Verlagsbeschreibung/Böhlau)

Rezension im Weblog "Unregelmäßige Gedankensplitter" (Link)

Alle Veröffentlichungen (auch) auf der Basis von Quellen aus der Sammlung Frauennachlässe finden Sie hier ...

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Zuletzt: "Objekt des Monats" Februar 2017

Auf der Site "Sammlungen an der Universität Wien" wird seit 2008 jeweils ein "Objekt des Monats" vorgestellt. Im Februar 2017 war das ein Leporello mit Fotografien von Flakhelferinnen aus dem Zweiten Weltkrieg aus dem Bestand der Sammlung Frauennachlässe.

Aus unserem Bestand sind als "Objekte des Monats" weiteres bereits präsentiert worden: Eine Brieftasche von ca. 1930 (Oktober 2008), ein 'Zettelbrief' von 1971 (Februar 2012) und eine Gewichtstabelle mit Einträgen von 1888 bis Mai 1932 (November 2014).

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Rückschau: "The Emilie Wehle Letters" - Online

2013 wurde das Klein-Projekt "Dokumentieren und Digitalisieren von 'Auswanderer-Briefen' (1840 bis 1970) von Migrant/innen und Flüchtlingen aus Wien und Österreich in der Sammlung Frauennachlässe am Beispiel der Nachlässe der Wienerinnen Emilie Wehle (1873-1955) und Lilli Weber-Wehle (1894-1987)" durchgeführt. Zur Projektbeschreibung ...

Eine Auswahl dieser Briefe wurde auf der Site des Immigration History Research Center (Link) an der University of Minnesota veröffentlicht. Die Schreiben sind hier als Scans, als deutsche Abschriften sowie als Übersetzungen in 17 verschiedenen Sprachen zugänglich. Zur Online-Edition ...

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Rückschau: Fest-Veranstaltung anlässlich 25. Jahre Sammlung Frauennachlässe

Zeit: Fr., 11. Dezember 2015, 15 Uhr
Ort: Lesesaal der FB Geschichtswissenschaften, Institut für Geschichte der Universität Wien

Programm

Weitere Vorträge finden Sie hier ...

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Öffnungszeiten und Benutzung

 

Die Archiv-Bestände der Sammlung Frauennachlässe stehen für die wissenschaftliche Forschung und universitäre Lehre zur Verfügung.

Öffnungszeiten und Terminvereinbarungen ...