Univ.-Prof. Dr. Roland Innerhofer

Neuere deutsche Literatur

Institutsvorstand

Sekretariat: Yasmine Schiller

Universitätsring 1
1010 Wien

Zimmer: ZG1O2.48 (Stiege 9, 2. Zwischengeschoss)

Tel: +43-1-4277-42159
E-Mail: roland.innerhofer@univie.ac.at

Homepage an der Universität Wien

Sprechstunde

Donnerstag 14 – 15 Uhr
2. Zwischengeschoss / Raum ZG1O2.48 (ZG1O2.48)

Freitag, 20. Oktober 2017, 15 Uhr, Hauptgebäude, Stiege 9, 1. Zwischengeschoss, Seminarraum 1

Gastvortrag: Detlev Schöttker (Berlin): Architekturtheorie und Literaturanalyse

In der Literaturwissenschaft hat sich seit einigen Jahren ein neues Forschungsparadigma herausgebildet, das dem kulturtheoretischen Interesse am Raum verpflichtet ist, nämlich die Rolle der Architektur in der Literatur. In den bisher publizierten Arbeiten geht es meist um die literarische Darstellung des ‚gelebten‘ oder des ‚erlebten Raumes‘, also um soziale und psychologische Fragen. Der Stellenwert der Architektur kommt dabei oft zu kurz, da ein methodisches Instrumentarium fehlt, ihren Einfluss in literarischen Texten zu analysieren. Im Vortrag werden dazu Vorschläge entwickelt.

Vorbereitende Texte erhalten Sie von christian.zolles@univie.ac.at.

Forschungsschwerpunkte

  • Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts
  • Phantastik und Utopie
  • Literatur- und Gattungstheorie
  • interdisziplinäre Forschung: Literatur –Technik – Architektur – Film

Betreuung von Diplomarbeiten und Dissertationen

Schwerpunkte:

  • Phantastik, Science-Fiction, Märchen, Schauer-, Abenteuer-, Kriminal- und Reiseliteratur
  • Literaturtheorie und –soziologie
  • Medientheorie
  • Avantgarde
  • Literarisches Leben in Österreich seit 1945
  • Literatur über den Holocaust
  • Exilliteratur
  • Kinder- und Jugendliteratur
  • Literarische Raumdarstellung
  • Wechselverhältnis von Literatur und Architektur
  • Garten und Park als literarische Motive
  • Intermedialität Literatur – Film – elektronische Medien
  • Internetliteratur
  • Text-Bild-Relationen

Publikationen zum Herunterladen
Abgeschlossene Diplomarbeiten/Dissertationen

Projekt: Andreas Okopenko: Tagebücher aus dem Nachlass (Hybridedition)
Projekt: Atlas der Wiener Avantgarden

Projekt: Kultivierte Latenz. Die andere Moderne in der österreichischen Literatur 1930-1969
Projekt H.H. Behrs interdisziplinäres Schreiben – ein Beitrag zur Geschichte der Latenz
Projekt: Menschen-Versuche nach ‘45. Das Humanexperiment als Schnittstelle zwischen Kultur- und Wissenschaftsgeschichte
Projekt: Identitätskonzepte in Robert Musils Fragment „Der Mann ohne Eigenschaften“
Projekt: Campus Medius. Medialität als Erfahrung. 1683–1933

Projekt: Abendländische Apokalyptik. Zur Genealogie eines religiösen Motivs in der europäischen Kultur [beendet]
Projekt:Tropen des Staates. Denkfiguren des politischen Gemeinwesens in Literatur, Film und Staatstheorie der Zwischenkriegszeit [beendet]
Projekt: Prothetik. Konturen einer Wissensgeschichte [beendet]
Projekt: Regulierungswissen und Möglichkeitssinn 1914-1933 [beendet]
Projekt: K. K. und P. A. Eine Typologie [beendet]
Projekt: Mediale Repräsentationen des Suizids und ihre Wirkungen [beendet]

Curriculum vitae

  • 1955 in Meran geboren.
  • 1969-1974 klassisch-humanistisches Gymnasium in Meran. Fremdsprachen: Italienisch, Latein, Griechisch. Matura mit Auszeichnung.
  • 1974-1980 Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Wien. Dr. phil. mit der Dissertation Hans Magnus Enzensbergers Mausoleum. Zur ‚dokumentarischen‘ Lyrik in Deutschland.
  • 1981-1983 Österreichischer Lektor für Germanistik an der Nihon Universität in Tokio. Seminare über österreichische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts.
  • 1983-1984 Forschungsprojekt (Wissenschaftsministerium) Zehn Jahre Grazer Autorenversammlung
  • 1985-1995 Lehrbeauftragter am Germanistischen Institut der Universität Wien
  • 1987-1989 Forschungsprojekt (Wissenschaftsministerium) Die Jules Verne-Rezeption in Österreich
  • 1988-1989 Forschungsprojekt (Fonds zu Förderung der wissenschaftlichen Forschung) Kulturgeschichte zwischen den beiden Weltkriegen: Egon Friedell
  • 1991-1992 Alexander von Humboldt-Stipendium in Berlin. Forschungsarbeit über deutschsprachige Science Fiction
  • 1995 Habilitation mit der Schrift Deutsche Science Fiction 1870-1914
  • seit 1995 Dozent am Germanistischen Institut der Universität Wien: Kontinuierliche Abhaltung von Vorlesungen, Seminaren, Konversatorien u.a. Betreuung zahlreicher Dissertationen und Diplomarbeiten
  • 2000-2002: Leiter des FWF-Projekts Der bürokratische Alltag in Österreichs. Eine Analyse der Reflexe und Reflexionen anhand von literarischen Texten des 20 Jahrhunderts
  • 2001 Research Fellowship im Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften. Thema: Literarische und architektonische Phantasie im Zeitalter der Avantgarden: Koalitionen und Differenzen
  • seit 2002 Mitglied verschiedener Jurys (Siemens-Preis, Österreichische Staatsstipendien, Theodor Körner Förderpreise u.a.)
  • 2002 Organisation und Leitung des Symposions Bauformen der Imagination, IFK (mit Karin Harrasser)
  • 2003 (April): Gastdozentur an der Universität Perugia im Rahmen des Erasmus/Sokrates Lehrendenmobilitätsprogramms
  • 2003-2004 Mitkurator der Ausstellung Andererseits: Die Phantastik in der Landesgalerie und im Schlossmuseum Linz (Eröffnung 30. 4. 2004)
  • 2004 Leitung der Graduiertenkonferenz Germanistik im Dialog mit Medien- und Kulturwissenschaften, Universität Wien (mit Wolfgang Müller-Funk)
  • 2005 3. Stelle auf der Berufungsliste für die Nachbesetzung einer Professur für Neuere deutsche Literatur (Nachfolge Wagner) an der Universität Wien
  • 2006-2009 Betreuer des Doc-Teams Mediale Repräsentationen des Suizids und ihre Wirkungen
  • 2007-2008 Leitung des Projekts Prothetik. Konturen einer Wissensgeschichte (Kooperation mit Joseph Vogl, Humboldt Universität Berlin)
  • 2008-2010 Leitung des FWF-Projekts Regulierungswissen und Möglichkeitssinn 1914-1933 (Durchführung zusammen mit Karin Harrasser und Katja Rothe)
  • 2008-2011 Leitung des FWF-Projekts Tropen des Staates. Denkfiguren des politischen Gemeinwesens in Literatur, Film und Staatstheorie der Zwischenkriegszeit
  • 2009-2012 Betreuer des Doc-Teams Abendländische Apokalyptik – Zur Geneologie eines religiösen Motivs in der europäischen Kultur
  • 2009 Leitung der Graduiertenkonferenz Das Mögliche regieren (mit Karin Harrasser, Kunsthochschule für Medien / Kunst- und Medienwissenschaften Köln, Joseph Vogl und Burkhardt Wolf, Humboldt Universität Berlin)
  • ab 2009 Leitung des Projekts Atlas der Wiener Avantgarden (AVA) in Kooperation mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften  – Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte – sowie mit dem Verein ViennAvant
  • 2011-2012 Leitung des Projekts „Menschenversuche nach ’45. Das Humanexperiment als Schnittstelle zwischen Kultur- und Wissenschaftsgeschichte“ (in Kooperation mit dem Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften)
  • seit August 2011 Professor für Neuere Deutsche Literatur mit besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur am Institut für Germanistik der Universität Wien
  • seit 2012 Vizepräsident, seit 2014 Präsident des Vereins Neugermansitik Wien
  • 2012-2017 Vizepräsident der Österreichischen Gesellschaft für Germanistik
  • seit 2013 Mitglied des Literatur- und kulturwissenschaftlichen Komitees der Österreichischen und der Ungarischen Akademie der Wissenschaften
  • seit 2013 Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Kulturelle Dynamiken“ der Österreichischen Forschungsgemeinschaft (ÖFG)
  • 2013-2015: Leitung des FWF-Projekts „H. H. Behrs interdisziplinäres Schreiben  – ein Beitrag zur Geschichte der Latenz“
  • 2013-2017: Leitung des FNR-Luxembourg-Projekts „Identitätskonzepte in R. Musils ‚Mann ohne Eigenschaften‘“
  • 2013-2017: Kooperation mit dem Hertha-Firnberg-Projekt „Kultivierte Latenz. Die andere Moderne in der österreichischen Literatur 1930-1960″
  • seit 2014 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Theodor Körner Fonds
  • seit 2014 Kooperationspartner des Boltzmann-Instituts für Geschichte und Theorie der Biographie
  • 2015-2018: Leitung des FWF-Projekts „Andreas Okopenko  – Tagebücher aus dem Nachlass (Hybridedition)“ in Kooperation mit der Österreichischen Nationalbibliothek
  • seit 2016 Partner in der “Scientific Research Community” (WOG) European Neo-Avant-Garde (ENAG) (Universitäten Leuven, Gent, Brüssel, Paris 8, Liège, Wien) http://enag.be/
  • seit Oktober 2016: Vorstand des Instituts für Germanistik der Universität Wien
  • April 2017: Gastprofessur an der Keiō-Universität Tokio im Rahmen des japanischen „Top Global University Project“
  • seit 2017: Mitglied des Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Fachgremiums des Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank

Publikationsverzeichnis

1. Monographien

  • Hans Magnus Enzensbergers Mausoleum. Zur „dokumentarischen“ Lyrik in Deutschland. Wien 1980.
  • Die Grazer Autorenversammlung (1973-1983). Zur Organisation einer „Avantgarde“. Wien, Köln, Graz: Böhlau 1985.
  • Kulturgeschichte zwischen den beiden Weltkriegen: Egon Friedell. Wien, Köln: Böhlau 1990.
  • Deutsche Science Fiction 1870-1914. Rekonstruktion und Analyse der Anfänge einer Gattung. Wien, Köln, Weimar: Böhlau 1996. Reprint: Berlin: de Gruyter 2017.
  • Peter Altenberg – prophetischer Asket mit bedenklichen Neigungen (mit Evelyne Polt-Heinzl). Wien: Picus 2011.

2. Herausgaben

  • Bauformen der Imagination. Ausschnitte einer Kulturgeschichte der architektonischen Phantasie (zus. mit Karin Harrasser). Wien: Löcker 2006.
  • Das Mögliche regieren. Gouvernementalität in der Literatur- und Kulturanalyse (mit Karin Harrasser und Katja Rothe). Bielefeld: transcript 2011.
  • Strahlen sehen. Zu einer Ästhetik des Emanativen (mit Dorothea Rebecca Schönsee). Wien: new academic press 2015.
  • Sonderweg in Schwarzgelb? Auf der Suche nach einem österreichischen Naturalismus (mit Daniela Strigl). Innsbruck: Studienverlag 2016.
  • Spielräume. Poetisches. Politisches. Populäres. Für Michael Rohrwasser (mit Christian Huber). Wien: Löcker 2016.

3. Aufsätze (Auswahl)

  • Dichterherbste. Zur Literatur rund um Graz. In: Zeit ohne Manifeste? Zur Literatur der 70er Jahre in Österreich. Wien: Österreichischer Bundesverlag 1987 (=Schriften des Institutes für Österreichkunde 49/50), S. 122-133.
  • GAV contra PEN. Die Institutionalisierung einer Spaltung. In: Konflikte – Skandale – Dichterfehden in der österreichischen Literatur. Hg. von Wendelin Schmidt-Dengler, Johann Sonnleitner und Klaus Zeyringer. Berlin: Erich Schmidt Verlag 1995 (=Philologische Studien und Quellen, H. 137), S. 225-235.
  • Deutsche Science Fiction 1870-1914. Habilitationsvortrag. In: Stimulus. Mitteilungen der Österreichischen Gesellschaft für Germanistik 1996/1, S. 6-13.
  • Der Dichter und sein Verein. Ernst Jandl und die „Grazer Autorenversammlung“. In: Text+Kritik. H. 129: Ernst Jandl. Januar 1996, S. 84-92.
  • „Die Technik war sichtbar“. Jules Vernes Inszenierung des Utopischen. In: Kunsthistorisches Jahrbuch Graz 26 (1996): Utopie. Gesellschaftsformen – Künstlerträume. Hg. von Götz Pochat und Brigitte Wagner. Graz: Akademische Druck- u. Verlagsanstalt 1996, S. 153-168.
  • Jules Verne und Paul Scheerbart. Zwei Paradigmen früher Science Fiction. In: Lesezirkel Nr. 8 (1996): Science Fiction. Blicke nach vorn und Blicke zurück, S. 10-12.
  • Die Polfried AG. Satirisches Kabarett von Egon Friedell und Alfred Polgar. In: Komik in der österreichischen Literatur. Hg. von Wendelin Schmidt-Dengler, Johann Sonnleitner und Klaus Zeyringer. Berlin: Erich Schmidt Vlg. 1996 (=Philologische Studien und Quellen, H. 142), S. 179-188.
  • Literarische Antizipationen der Virtualität um die Jahrhundertwende. In: Die Welt im Bild. Wirklichkeit im Zeitalter der Virtualität. Hg. von Bernd Flessner. Freiburg i. Br.: Rombach 1997 (=Rombach Litterae 46), S. 19-47.
  • Einfach kompliziert. Strategien des Phantastischen bei Paul Scheerbart. In: Traditionslinien der deutschen Phantastik. Vierter Kongreß der Phantasie. Hg. von R. Gustav Gaisbauer. Passau: Fantasia 1997 (=fantasia 108/09), S. 59-66.
  • Future perfect. Zur Archäologie der Science Fiction. In: Die Universität 2. Mai 1998, S. 9.
  • ‚Unreine Ursprünge‘. Phantastik und Science Fiction um die Jahrhundertwende. In: Der Demiurg ist ein Zwitter. Alfred Kubin und die deutschsprachige Phantastik. Hg. von Winfried Freund, Johann Lachinger und Clemens Ruthner. München: Fink 1999, S. 229-239.
  • Die Zukunfts(t)räume der SF. Zur Markierung eines literarischen Feldes. In: ide. Informationen zur Deutschdidaktik. Heft 4/99: Science Fiction. Hg. von Werner Wintersteiner, S. 30-39.
  • Literarische und architektonische Phantasie im Zeitalter der Avantgarden. Paul Scheerbart und Bruno Taut. In: Architektur & Bauforum 33. Jg., Nr. 205, März/April 2000, S. 130-139.
  • Avantgarde als Institution. Am Beispiel der Grazer Autorenversammlung. In: Schluß mit dem Abendland! Der lange Atem der österreichischen Avantgarde. Wien: Zsolnay 2000 (=Profile 5), S. 81-96.
  • „Julius“ Verne in Österreich. Produktion und Rezeption eines Erfolgsautors. In: Literarisches Leben in Österreich 1848-1890. Hg. von Klaus Amann, Hubert Lengauer und Karl Wagner. Wien, Köln, Weimar: Böhlau 2000, S. 805-827.
  • Die technische Modernisierung des künstlichen Menschen in der Literatur zwischen 1800 und 1900. In: Nach dem Menschen. Der Mythos einer zweiten Schöpfung und das Entstehen einer posthumanen Kultur. Hg. von Bernd Flessner. Freiburg i. Br.: Rombach 2000 (=Rombach Litterae 72), S. 69-99.
  • Otto Willi Gail. Zur Allianz von Technik und Poesie. In: Visionäre aus Franken. Sechs phantastische Biographien. Hg. Von Bernd Flessner. Neustadt a. d. Aisch: Ph. C. W. Schmidt 2000, S. 43-64.
  • Inflationäre Phantasie. Zu Paul Scheerbarts „Rakkóx der Billionär“. In: Der Standard, 25. 3. 2000, Album S. 7. Wieder abgedr. in: Literatur um 1900. Zentrale Texte neu gelesen. Hg. von Cornelia Niedermeier und Karl Wagner. Wien: Böhlau 2001, S. 179-186.
  • Technische Zukunftsbilder in der österreichischen Literatur um die Jahrhundertwende. In: Grenzüberschreitungen um 1900. Österreichische Literatur im Übergang. Im Auftrag der Auslandsgesellschaft NRW und der Gesellschaft für österreichische Literatur und Kultur hg. von Thomas Eicher u. Mitarb. von Peter Sowa. Oberhausen: Athena 2001 (=Übergänge – Grenzfälle 3), S. 157-176.
  • Az egzakt élet. A tudomány mint téma és módszer Robert Musilnál. (Exakt leben. Wissenschaft als Thema und Methode bei Robert Musil.) In: Pannonhalmi Szemle 2001 IX/2, S. 63-75.
  • Pionier der Dritten Kultur. Herbert W. Franke zum 75. Geburtstag. In: praesent 2003. Das literarische Geschehen in Österreich vom Juli 2001 bis zum Juni 2002. Hg. von Michael Ritter. Wien 2002, S. 45-50.
  • Von Frankensteins Monster zu Edisons Eva. Die Geburt des künstlichen Menschen aus dem Geist der Maschine. In: Mythen der Kreativität. Das Schöpferische zwischen Innovation und Hybris. Hg. von Oliver Krüger, Refika Sariönder und Annette Deschner. Frankfurt/M.: Lembeck 2003, S. 269-281.
  • Science-Fiction Oder wie sich Bastler ihr Universum einrichten. In: Andererseits: Die Phantastik. Imaginäre Welten in Kunst und Alltagskultur. Katalog zu einem Ausstellungsprojekt der Oberösterreichischen Landesmuseen Linz, 1.5. – 29.8.2004. Weitra: publication PN°1 – Bibliothek der Provinz 2004, S. 145-164.
  • „Mir ist so orientalisch zu Muth“. 1897: Paul Scheerbart publiziert arabische Romane. In: Mit Deutschland um die Welt. Eine Kulturgeschichte des Fremden in der Kolonialzeit. Hg. v. Alexander Honold und Klaus R. Scherpe. Stuttgart, Weimar: Metzler 2004, S. 209-216.
  • Teatralitás és esztétikai performativitás a futurizmusban és a dadaizmusban (Theatralität und ästhetische Performanz im Futurismus und Dadaismus). In: Magyar Mühely, 43. Jg., Nr. 132, 2004/3, S. 10-17.
  • Die ‚technoromantischen Abenteuer‘ des Jules Verne. In: Die Horen, 50. Jg., Bd. 1/2005, S. 133-144.
  • Walter Benjamin oder: Die Liebe zum Film. Zu einer Ökonomie der Sinne. In: Archiv – Zitat – Nachleben. Die Medien bei Walter Benjamin und das Medium Benjamin. Hg. v. Amália Kerekes, Nicolas Pethes u. Peter Plener. Frankfurt/M. u.a.: Peter Lang 2005 (= Budapester Studien zur Literaturwissenschaft 7), S. 97-111.
  • Spannende Widersprüche. Wie Jules Verne Wissenschaft erzählt. In: Jahrbuch für Science Fiction und Fantasy. Sammelbd. der Ausgaben 64-68/2005. Berlin: Shayol 2006, S. 270-287. (Zuvor erschienen in: Alien Contact. Das Magazin für Science Fiction und Fantasy, Nr. 68, 21. 12. 2005. http://www.epilog.de/Bibliothek/Alien-Contact/AC0/AC068/index.html)
  • „Da packte ihn der Wahnsinn mit glühenden Krallen“. Demarkationslinien zwischen Schauerliteratur, Phantastik und Science-Fiction am Beispiel von E. T. A. Hoffmanns Sandmann. In: Nach Todorov. Beiträge zu einer Definition des Phantastischen in der Literatur. Hg. v. Clemens Ruthner, Ursula Reber und Markus May. Tübingen: Francke 2006, S. 119-133.
  • Riten der Sprachauflösung. Funktionen des Performativen im Futurismus und Dadaismus. In: Mitteleuropäische Avantgarden. Interregionalität und Intermedialität im 20. Jahrhundert. Mit einer Einl. v. Béla Bacsó. Hg. v. Pál Deréky, Zoltán Kékesi und Pál Kelemen. Frankfurt/M. u.a.: Peter Lang 2006 (= Budapester Studien zur Literaturwissenschaft 9), S. 33-48.
  • Bauformen der Imagination. Einführung in ein interdisziplinäres Gebiet (zus. mit Karin Harrasser). In: Bauformen der Imagination. Ausschnitte einer Kulturgeschichte der architektonischen Phantasie. Hg. von Karin Harrasser und Roland Innerhofer. Wien: Löcker 2006, S. 7-27.
  • Die Stimme der Androide. Figurationen des künstlichen Menschen im 19. Jahrhundert. In: Pop in Prosa. Erzählte Populärkultur in der deutsch- und ungarischsprachigen Moderne. Hg. v. Amália Kerekes, Magdolna Orosz, Gabriella Rácz u. Katalin  Teller. Frankfurt/M. u.a.: Lang 2007 (= Budapester Studien zur Literaturwissenschaft 11), S. 197-216.
  • Glas als Medium und Metapher. Funktionen eines Materials in der Literatur der Moderne. In: Die schönen und die nützlichen Künste. Literatur, Technik und Medien seit der Aufklärung. Harro Segeberg zum 65. Geburtstag. Hg. von Knut Hickethier und Katja Schumann. München: Fink 2007, S. 155-163.
  • Fantastik und Möglichkeitssinn. Zur literarischen Organisation des Wissens bei Kafka und Musil. In: http://www.kakanien.ac.at/beitr/emerg/RInnerhofer1.pdf (1. 12. 2007).
  • Kabarett als kondensierte Kritik. Alfred Polgars und Egon Friedells Unterhaltungskunst „besten Calibers“. In: Der Untertreiber schlechthin. Studien zu Alfred Polgar. Mit unbekannten Briefen. Hg. von Evelyne Polt-Heinzl und Sigurd Paul Scheichl. Wien: Löcker 2007, S. 61-76.
  • Science Fiction als Social Fantasy? Tendenzen der deutschsprachigen SF im ausgehenden 20.Jahrhundert. In: literatur für leser 4/07, S. 263-275.
  • „Da tauchen Menschen auf und verschwinden wieder“. Horrorszenarien in Elfriede Jelineks Roman Die Kinder der Toten. In: Horror und Ästhetik. Eine interdisziplinäre Spurensuche. Hg. v. Claudio Biedermann und Christian Stiegler. Konstanz: UVK 2008, S. 86-101.
  • Science Fiction – Glanz und Elend eines Genres. In: Der Deutschunterricht 2/2008, S. 2-12.
  • Das Glück der Fülle. Jules Vernes Romanhelden erkunden den bürgerlichen Sehnsuchtsraum Ozean. In: mare Nr. 69, August/September 2008, S. 62f.
  • Stimm-Bruch. Akustische Inszenierungen der Wiener Gruppe. In: verschiedene sätze treten auf. Die Wiener Gruppe in Aktion. Hg. v. Thomas Eder und Juliane Vogel. Wien: Zsolnay 2008 (=Profile 15), S. 99-118.
  • Vom Frost zur Schmelze. Christoph Ransmayrs polare Spurensuche. In: Die Rampe 3/2009: Porträt Christoph Ransmayr. Hg. v. Manfred Mittermayer und Renate Langer, S. 42-53.
  • Wege ins Eis. Elementare Kälte bei Bayer, Nadolny und Ransmayr. In: Jahrbuch. Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich. Band 16/2009:  StifterStoffe. Materialien in der Literatur. Symposium. Linz, 27./28. November 2008. Hg. v. Klaus Kastberger und Manfred Mittermayer, S. 139-150.
  • Bewegung im Bewegten. Das Meer bei Jules Verne. In: Grenzflächen des Meeres. Hg. von Thomas Brandstetter, Karin Harrasser, Günther Freisinger. Wien: Turia & Kant 2010, S. 87-106.
  • Österreichische Avantgarde nach 1945 und der Kalte Krieg – eine Gespenstergeschichte. In: Kalter Krieg in Österreich. Literatur – Kunst – Kultur. Hg. von Michael Hansel und Michael Rohrwasser. Wien: Zsolnay 2010 (= Profile 17), S. 138-152.
  • Regulierung des Verhaltens zwischen den Weltkriegen. Robert Musil und Kurt Lewin. In: Berichte zur Wissenschaftsgeschichte 33/4 (Dezember 2010), S. 365-381 (mit Katja Rothe). http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/bewi.201001485/abstract
  • Das Mögliche regieren. Einleitung (mit Katja Rothe). In: Das Mögliche regieren. Gouvernementalität in der Literatur- und Kulturanalyse. Hg. von Roland Innerhofer, Katja Rothe und Karin Harrasser. Bielefeld: transcript  2011, S. 9-18.
  • Robert Musils ‚Kakanien‘ oder Das Schwinden der Staatsmacht. In: Staatsfiktionen. Denkbilder moderner Staatlichkeit.  Hg. von Eva Kreisky, Marion Löffler und Sabine Zelger. Wien: facultas 2011, S. 200-212.
  • Imaginierte Männlichkeit. Ernst Jünger oder Die totale Mobilmachung der organischen Konstruktion. In: Staat in Unordnung? Geschlechterperspektiven auf Deutschland und Österreich zwischen den Weltkriegen. Hg. von Stefan Krammer, Marion Löffler und Martin Weidinger. Bielefeld: transcript 2011, S. 157-166.
  • Liebeszerfall – eine Auslöschung. Zu Elfriede Jelinek: „Die Liebhaberinnen“. In: Jelinek[jahr]buch. Elfriede Jelinek-Forschungszentrum 2012. Hg. von Pia Janke. Wien: praesens 2012, S. 280-286.
  •   Humanversuche. Avantgarde und Experiment im Kon/Text der „verbesserung von mitteleuropa“. In: Teststrecke Kunst. Wiener Avantgarden nach 1945. Hg. von Elisabeth Großegger und Sabine Müller. Wien: Sonderzahl 2012, S. 201-232 (mit Sabine Müller).
  • Rhetorik des Staates. Ein Resümee. In: Tropen des Staates. Literatur – Film – Staatstheorie 1918-1938. Hg. von Stefan Krammer, Wolfgang Straub und Sabine Zelger. Stuttgart: Franz Steiner 2012 (= Staatsdiskurse, Bd. 21), S. 193-201.
  • Durch Licht die Finsternis vermehren. Wie Kafkas Texte Architektur beleuchten. In: Ausdruck und Gebrauch, 11. Heft (2012), S. 185-204.
  • Der Germanist als Schiedsrichter. Brüchige Allianzen im österreichischen „Dichterkrieg“ der 70er Jahre. In: Der Dichter und sein Germanist. Symposion in Memoriam Wendelin Schmidt-Dengler. Hg. von Stephan Kurz, Michael Rohrwasser und Daniela Strigl. Wien: new academic press 2012, S. 169-179.
  • Mögliche Enden, endlose Möglichkeiten. Kritik und Krise des apokalyptischen Denkens bei Robert Musil. In: Abendländische Apokalyptik. Kompendium zur Genealogie der Endzeit. Hg. von Veronika Wieser, Christian Zolles, Catherine Feik, Martin Zolles und Leopold Schlöndorff. Berlin: Akademie 2013 (= Kulturgeschichte der Apokalypse, Bd. 1), S. 327-337.
  • Robert Musils Netz-Werk. In: Musil-Forum. Studien zur Literatur der klassischen Moderne. Im Auftrag der Internationalen Robert-Musil-Gesellschaft hg. v. Norbert Christian Wolf u. Rosmarie Zeller. Bd. 32 (2011/2012). Berlin, Boston: de Gruyter 2013, S. 130-146.
  • Künstliche Menschen: technisch implementiert – medial inszeniert. Maschinenkörper und Maschinengeister von der Aufklärung bis zur frühen Science Fiction. Schriftenreihe und Materialien der Phantastischen Bibliothek Wetzlar. Kleine Reihe. Hg. von Thomas Le Blanc. Bd. 3. Wetzlar: Phantastische Bibliothek 2014.
  • Grammatische Grenzgänge. Jürgen Becker und Konrad Bayer. In: Fluxus und/als Literatur. Zum Werk Jürgen Beckers. Hg. von Anne-Rose Meyer-Eisenhut und Burkhard Meyer-Sickendiek. München: edition text + kritik 2014, S. 150-167.
  • Strahlen sehen – zu einer Ästhetik des Emanativen (mit Dorothea Rebecca Schönsee). In: Strahlen sehen. Zu einer Ästhetik des Emanativen. Hg. von Roland Innerhofer und Dorothea Rebecca Schönsee. Wien: new academic press 2015, S. 7-21.
  • Psychophysik der Strahlen: Gustav Theodor Fechner, Paul Scheerbart. In: Strahlen sehen. Zu einer Ästhetik des Emanativen. Hg. von Roland Innerhofer und Dorothea Rebecca Schönsee. Wien: new academic press 2015, S. 88-103.
  • Shades of Blue. Blaupausen im „kopf des vitus bering“. In: Konrad Bayer: Texte, Bilder, Sounds. Hg. von Thomas Eder und Klaus Kastberger. Wien: Zsolnay 2015 (= Profile 22), S. 55-71.
  • Der Kegel als Held. Zu Thomas Bernhards „Korrektur“. In: Ein Zoll Dankfest. Texte für die Germanistik. Konstanze Fliedl zum 60. Geburtstag. Hg. von Susanne Hochreiter u.a. Würzburg: Königshausen & Neumann 2015, S. 193-200
  • Experiment Aufklärung. Arbeiter, Angestellte und Bauern in der österreichischen Literatur seit 1945. In: Arbeit und Protest in der Literatur vom Vormärz bis zur Gegenwart. Hg. von Juditha Balint und Hans-Joachim Schott. Würzburg: Königshausen & Neumann  2015, S. 183-204.
  • Einleitung (mit Daniela Strigl). In: Sonderweg in Schwarzgelb? Auf der Suche nach einem österreichischen Naturalismus. Hg. von Roland Innerhofer und Daniela Strigl. Innsbruck: Studienverlag 2016, S. 7-17.
  • Regisseur seiner selbst. Wie sich Peter Altenberg literarhistorischer Kategorisierung entzieht. In: Sonderweg in Schwarzgelb? Auf der Suche nach einem österreichischen Naturalismus. Hg. von Roland Innerhofer und Daniela Strigl. Innsbruck: Studienverlag 2016, S. 225-236.
  • Kakanien. In: Habsburg neu denken. Vielfalt und Ambivalenz in Zentraleuropa. Kulturwissenschaftliche Perspektiven. Hg. von Johannes Feichtinger und Heidemarie Uhl. Wien, Köln, Weimar: Böhlau 2016, S. 112-118.
  • Steigerung ohne Fortschritt. Erzählen als Verhaltensforschung bei Robert Musil. In: Möglichkeiten und Querschläge. Erkenntnis durch Erzählung. Hg. von Christian Zemsauer, Leopold Schlöndorff, Sanayuki Nakai. Wien: Praesens 2016, S. 110-123.
  • Unordnung am Unort. Utopie und Diaspora in Franz Werfels Stern der Ungeborenen. In: Yearbook for European Jewish Literature Studies / Jahrbuch für europäisch-jüdische Literaturstudien. Hg. v. Alfred Bodenheimer und Vivian Liska, Bd. 3 (2016): European-Jewish Utopias / Europäisch-jüdische Utopien. Hg. von Caspar Battegay. Berlin: de Gruyter, S.152-162.
  •   „In der Tat brauchen wir nur dort fortzusetzen, wo uns die Träume eines Irren unterbrochen haben“. Kontinuitäten in der österreichischen Literatur von der Ersten zur Zweiten Republik. In: Poetologien deutschsprachiger Literatur 1930-1960. Kontinuitäten jenseits des Politischen. Hg. von Moritz Baßler, Hubert Roland und Jörg Schuster. Berlin: de Gruyter 2016, S. 105-117.
  • Verweigerte Reinigung. Zu Wilhelm Genazinos Der Fleck, die Jacke, die Zimmer, der Schmerz. In: Spielräume. Poetisches. Politisches. Populäres. Für Michael Rohrwasser. Hg. von Christian Huber und Roland Innerhofer. Wien: Löcker 2016. S. 20-27.
  • Meer – Medien – Maschinen. Jules Vernes abenteuerliche Reise- und Kommunikationsformen. In: arcadia. International Journal of Literary Culture / Internationale Zeitschrift für literarische Kultur, Band 51, Heft 2 (Nov. 2016), S. 292–307. DOI: 10.1515/arcadia-2016-0024. Online: https://www.degruyter.com/view/j/arca.2016.51.issue-2/arcadia-2016-0024/arcadia-2016-0024.xml
  • Der Untergang des Traumreichs. Apokalyptische Räume in Alfred Kubins „Die andere Seite“. In: Schweizerische Zeitschrift für Religions- und Kulturgeschichte 110 (2016). Thema/Thème: Räume apokalyptischen Denkens/Espaces de pensée apocalyptique, S. 193-206.
  • „Der Turm“ im Kontext der zeitgenössischen österreichischen Dramatik. In Hofmannsthal-Jahrbuch – Zur europäischen Moderne 24/2016, S. 269-288.
  • Nach dem Menschen. Transhumanismus und Science Fiction. In: Das jüdische Echo, Vol. 66: Wohin unsere Welt treibt, 2017/18, S. 82-84.

4. Beiträge für Lexika und Handbücher

  • Otto Soyka. Die Söhne der Macht. In: Werkführer durch die utopisch-phantastische Literatur. Hg. von Franz Rottensteiner und Michael Koseler. 13. Erg.Lfg. Meitingen Januar 1994, S. 1-4.
  • Hypertext/Hypertextualität, Science-Fiction, Technik und Kunst, Transparenz, Virtuelle Realität. In: Metzler Lexikon Ästhetik. Kunst, Medien, Design und Alltag. Hg. von Achim Trebeß. Stuttgart, Weimar: Metzler 2006, S. 165, 343, 379-381, 389f., 409-411.
  • Fiction, Science-Fiction, Technik und Literatur, Utopie, Utopischer Roman, Zukunftsroman. In: Metzler Literatur Lexikon. Hg. von Dieter Burdorf, Christoph Fasbender und Burkhard Moennighoff. 3., völlig neu bearbeitete Auflage. Stuttgart, Weimar: Metzler 2007, S. 238, 698f., 755f., 795f., 796f., 843.
  • Science Fiction. In: Phantastik. Ein interdisziplinäres Handbuch. Hg. von Hans Richard Brittnacher und Markus May. Stuttgart, Weimar: Metzler 2013, S. 318-328.
  • Phantastische Reise/Zeitreise. In: Phantastik. Ein interdisziplinäres Handbuch. Hg. von Hans Richard Brittnacher und Markus May. Stuttgart, Weimar: Metzler 2013, S. 447-457.
  •   „Mein Garten“. „Die Tochter der Gärtnerin“ (1892). In: Hofmannsthal-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. Hg. Von Mathias Mayer und Julian Werlitz. Stuttgart: Metzler 2016, S. 133f.
  • „Das Märchen der 672. Nacht“ (1895). In: Hofmannsthal-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. Hg. Von Mathias Mayer und Julian Werlitz. Stuttgart: Metzler 2016, S. 276-278.
  • „Das Schrifttum als geistiger Raum der Nation“. In: Hofmannsthal-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. Hg. Von Mathias Mayer und Julian Werlitz. Stuttgart: Metzler 2016, S. 377-379.

5. Neuere Rezensionen

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