Sprachwissenschaft

Die Forschung des Fachbereichs Germanistische Sprachwissenschaft am Institut für Germanistik der Universität Wien zeigt einen Fokus auf die Bereiche Variations-/Soziolinguistik, Sprachgeschichte sowie die systemlinguistischen Ebenen der Phonologie, Morphologie, Syntax und Lexik, die aus verschiedenen theoretischen Perspektiven angegangen werden. Diese Schwerpunkte finden auch in den beiden Professuren - einerseits für Variationslinguistik und Sprachgeschichte sowie andererseits für Gegenwartsdeutsch - ihren Niederschlag.

Aktuelles

Workshop Sprachwissenschaftliche Dissertationsprojekte der Wiener Germanistik – and friends 2018

Am 22. und 23. März 2018 findet der 8. DoktorandInnen-Workshop der Sprachwissenschaftlichen DoktorandInnen der Wiener Germanistik and friends in Wien statt.

Der Workshop soll Doktorandinnen und Doktoranden der Germanistischen Linguistik (und angrenzender Fachbereiche) in Wien die Möglichkeit eröffnen, ihre individuellen Dissertationsprojekte zu präsentieren und ausführlich miteinander zu diskutieren. Außerdem soll das Treffen dem Ausbau des Netzwerks der sprachwissenschaftlichen DoktorandInnen des germanistischen Instituts dienen.

Weitere Informationen mit Call for Papers finden Sie hier auf der Website des Netzwerks.

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Team

Lehrbeauftragte

Gastprofessor*innen

Studentische Mitarbeiter*innen

Portrait

Als zentrale Arbeitsfelder des Fachbereichs sind zu nennen:

  • Soziolinguistik, Variationslinguistik (mit einem Schwerpunkt auf der deutschen Sprache in Österreich)
  • Dialektologie, Regionalsprachenforschung, Areallinguistik
  • Synchrone und diachrone Phonetik, Phonologie, Morphologie und Syntax
  • Sprachgeschichte
  • Grammatikalisierung
  • Kognitive Grammatik
  • Spracheinstellung und -perzeption
  • Historische und gegenwartsbezogene Fachsprachenforschung
  • Lexikologie und Lexikografie
  • Namenforschung
  • Phraseologie
  • Sprachkontakt- und Sprachinselforschung
  • Wissenschaftsgeschichte
Aktuelle Forschungsprojekte, die am Fachbereich (teilweise in nationalen und internationalen Kooperationen) jüngst bzw. gegenwärtig durchgeführt wurden und werden, sind unter anderem: Bereits abgeschlossene Forschungsprojekte des Fachbereichs: Ein zentrales Anliegen des Fachbereichs ist zudem die Förderung des linguistischen Nachwuchses. Hierzu wurde im Frühjahr 2011 das Netzwerk "Sprachwissenschaftliche DoktorandInnen der Wiener Germanistik" gegründet, das der Vernetzung der DoktorandInnen untereinander dienen und ihnen die Möglichkeit geben soll, sich über ihre Dissertationsprojekte auszutauschen. Zu den Aktivitäten des Netzwerks gehören u. a. regelmäßige Treffen thematischer Arbeitskreise sowie jährliche Nachwuchstagungen. Das Expertenwissen des Fachbereichsteams steht allen Studierenden, der Scientific Community und der gesamten interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung. In der Lehre gilt dies vor allem auch für Lehramtsstudierende und Studierende aus dem Ausland. Diplom- bzw. Bachelor- und Masterstudierenden, die in sogenannte „schreibende Berufe“ gelangen (Journalismus, Kulturmanagement u. a.), verhilft die sprachwissenschaftliche Ausbildung zur Entwicklung jenes hohen sprachlichen Reflexionsniveaus, das für diese Berufsfelder unerlässlich ist. Der intensive internationale Austausch (Gastprofessuren, Forschungsstipendien, nationale und internationale Fachtagungen) sowie die Publikationstätigkeit des Fachbereichsteams treiben die wissenschaftliche Forschung im jeweiligen Spezialgebiet voran. Zahlreiche internationale Preise und Auszeichnungen für Fachbereichsmitglieder belegen die Qualität ihrer Forschung. Außeruniversitär wird die Expertise des Fachbereichs u. a. in Fragen der Regionalsprachenforschung, der Dialektologie, der Lexikografie, der Namenforschung, der Erarbeitung von Lehrbüchern und standardsprachlichen Nachschlagewerken, der Grammatik (Morpholigue/Syntax), der Rechtschreibung, der Sprachgeschichte (z. B. Wortetymologien), der Forensik und Stilistik in Form von Seminaren, Vorträgen (etwa „University Meets Public“), Gutachten, Beratertätigkeiten und Anfragebeantwortungen in Anspruch genommen. Wie die Debatten über die Rechtschreibreform und das österreichische Deutsch (vgl. die Aufnahme von österreichischen Nahrungsmittelbezeichnungen in die EU-Protokolle) zeigen, besteht immer dann besonderer Bedarf nach linguistischem Know-how, wenn ein sprachliches Thema im breiten öffentlichen Diskurs steht.

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