Aktuell

  • Zum 25-jährigen Jubiläum wird der Zeitgeschichtetag 2018 zwischen dem 05. und 07. April 2018 vom Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien ausgerichtet und stellt sich unter dem Titel „Geschichte wird gemacht“ insbesondere den gesellschaftlichen Veränderungen der unmittelbaren Gegenwart.

    Den Call for Papers und weitere Informationen zum „ZGT18“ finden Sie auf der Homepage: https://zgt18.univie.ac.at/

  • Am Institut für Zeitgeschichte ist eine

    Gastprofessor für „Zeitgeschichte Vergleichende Diktatur-, Gewalt- und Genozidforschung“
    (§99 UG, Vollbeschäftigung, befristet von 01.10.2017 bis 30.09.2018)
    zu besetzen.

    Den Ausschreibungstext finden Sie hier

    Kennzahl:  7679
    Die Bewerbungsfrist endet am 26.06.2017.

  • An der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien ist eine

    Universitätsprofessur für
    Zeitgeschichte
    Vergleichende Diktatur-, Gewalt- und Genozidforschung (Nf. Univ.-Prof. Dr. Sybille Steinbacher)
    (Vollbeschäftigung, unbefristet) zu besetzen.

    Kennzahl: 14/23-2016/17

    Die/der Bewerber/in soll in Bereichen der vergleichenden Diktatur-, Gewalt- und Genozidforschung in Bezug auf Europa, ausgehend von Deutschland und Österreich, ausgewiesen sein, mit besonderer Berücksichtigung des nationalsozialistischen Massenmords und seiner Nachwirkungen. Koloniale und globale Kontexte sollen dabei miteinbezogen werden. mehr »

  • Workshop „Flucht, Solidarität und Ökonomie“
    30.6-1.7.2017
    Universität Wien
    Institut für Zeitgeschichte

    Der Workshop „Flucht, Ökonomie und Solidarität“ bringt Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen aus Deutschland und Österreich zusammen, um aktuelle flüchtlingspolitische Spannungsfelder im Bereich der Bildung, der Erwerbsarbeit, der Sozialen Arbeit und des Ehrenamtes und die damit verbundenen Fragen zu diskutieren.

    Programm (als pdf)

    Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt, deshalb bitten wir um eine Anmeldung.

     
     

  • Buchpräsentation „50 Jahre Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien “
    Hg. Bertrand Perz/Ina Markova (nap-Verlag)

    Fr 9. Juni 2017, 16:30 Uhr

    Alte Kapelle, Campus der Universität Wien
    1090 Wien, Spitalgasse 2-4/Durchgang Hof 1-2 mehr »

  • Die Dekanin der Historisch- Kulturwissenschaftlichen Fakultät und der Vorstand des Instituts für Zeitgeschichte laden zum Vortrag  von
    Prof. Árpád von Klimó (The Catholic University of America / Department of History)
    Ungarn unter Viktor Orbán. Historische Perspektiven
    Zeit: 19.06.2017, 18:30 Uhr
    Ort: Aula am Campus

    ein.

    Der Vortrag versucht, die politische Entwicklung seit 2010 und das derzeitige politische System Ungarns in historischer Perspektive einzuordnen. Das seit Orbans Wahlsieg 2010 installierte System steht unter dem Verdacht, die Demokratie auszuhöhlen und die Entwicklung seit dem Ende der kommunistischen Diktatur zu revidieren. Ist das Regime und die neue Verfassung von 2012 eine „Rückkehr“ zum autoritären Regime der Zwischenkriegszeit oder zum liberal- autoritären System des späten 19. Jahrhunderts? Was erklären historische Vergleiche, welche Grenzen haben solche Erklärungen? Wie stellen sich Repräsentanten des ungarischen Systems zu frühen politischen Regimen? Solche und ähnliche Fragen werden erörtert, um die jüngsten politischen Entwicklungen Ungarns besser einordnen zu können.

    Einladung zum Vortrag [PDF]

    mehr »

  • Heinz von Foerster Lecture ’17
    Paul Pangaro
    Designing Our World. Cybernetics as Conversation for Action

    Dienstag, 20. Juni 2017, 19:00
    Hörsaal 41
    Hauptgebäude der Universität Wien
    Universitätsring 1
    1010 Wien

    Abstract

    Unsere Welt zu gestalten, dies war das Ziel aller Menschengenerationen seit der ersten Auseinandersetzungen und Konversationen zwischen “Kopf und Hand” am Beginn unserer Spezies.

    Dieses Ziel beschäftigte auch Generationen von Kybernetikern, von Heinz von Foerster zu Gordon Pask, Stafford Beer, Francisco Varela und Humberto Maturana, bis zu Ranulph Glanville, um nur einige zu nennen. Sie zeigten, wie Prozesse und Epistemologie der Kybernetik „Handlungen für Gestaltung“ anstießen, die sowohl ethisch als auch effektiv sind. Ihre Arbeit zeichnet einen Verlauf in Richtung einer Methodologie einer Design-Praxis, die auf Formalismen zu Varietät und Feedback, Sprache und Konversation und zur Verbindung von Intention mit Aktion gründet. mehr »

  • Nils Olger: Eiserne Kassette. Die filmische Aufarbeitung von Fotodokumenten zu Kriegsverbrechen in Italien 1944-45
    Donnerstag, 22. Juni 2017, 12:00
    Seminarraum 1
    Institut für Zeitgeschichte der Uni­versität Wien
    Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

    Die „Eiserne Kassette“ steht sinnbildlich für den aus dem Familiengedächtnis retuschierten Teil der Geschichte der Familie Nils Olgers. Der innerfamiliäre Umgang mit der eigenen Vergangenheit, der in der Großelterngeneration von Angst und Schweigen gekennzeichnet ist, findet seine Fortsetzung in der nächsten Generation, die nichts nachfragt und der Enkelgeneration, die nichts infrage stellt. Tatsächlich existiert die Metallkassette versperrt und verborgen im mehr »

  • Ina Markova erhält den Grete-Mostny-Dissertationspreis der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.

    Das Institut für Zeitgeschichte gratuliert herzlich.

  • Gastvortrag von

    Götz Aly
    Europa gegen die Juden 1880-1945

    Zeit:    Dienstag, 23. Mai 2017, 18:30 Uhr
    Ort:    Hörsaal 41 im Universitäts-Hauptgebäude
    Universitätsring 1, 1010 Wien

    Deutsche und Österreicher steuerten den Mord an den Juden. Sie stellten die technischen Mittel bereit und einen erheblichen Teil des Personals. Doch konnte der Völkermord an der in Europa ver­streut lebenden jüdischen Minderheit nicht allein von den Initiatoren begangen werden. Folglich aktivierten sie überall bereits vorhandene nationalistische, national-soziale und anti­semitische Ressentiments, um ihre Ziele durchzusetzen. Sie stützten ihre Politik der Ausgrenzung und Vernich­tung – zumal im östlichen Europa, also in den Hauptsiedlungsgebieten der Juden – auf die starken und seit mehreren Jahrzehnten immer stärker mehr »