Aktuell

  • Do 3. Mai 2018, 12:00
    Seminarraum 1, Institut für Zeitgeschichte
    Universitätscampus, Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

    Das reichhaltig dokumentierte „autobiografische Leben“ der Familie Viertel stellt in mehrfacher Hinsicht den „Idealfall“ dar, um auto/biografische Praktiken zu untersuchen und auszuprobieren: Zwar fanden die Schauspielerin und Drehbuchautorin Salomea Sara (Salka) Viertel (1889–1978, geb. Steuermann), ihr Ehe­mann, der Schriftsteller und Regisseur Berthold Viertel (1885–1953) und ihr mitt­lerer Sohn, der Autor und Filmschaffende Peter Viertel (1920–2007) nie wirklich Eingang in einen europäi­schen oder angloamerikani­schen Kanon des Theaters, Films oder der Literatur, doch im Gegensatz zu einer überwältigenden Mehrzahl von Personen, die nichts oder kaum etwas hinterließen, blieben sie auch keine „Geschichtslosen“. An der Familie Viertel zeigt sich zudem bespielhaft, dass ein von Migration/en gepräg­tes Leben zwar verstärkt zur Biografisierung desselben drängte, dass die Materialität dieser Lebensdoku­mentation im „Exil“ aber schwierig zu erhalten war und dass der Verlust von kulturellen Kontexten auf die Erzählung der eigenen Geschichte auswirkte. mehr »

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    Ausschreibung der Irma Rosenberg-Preise für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus

    Die österreichische Gesellschaft für Zeitgeschichte und das Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien schreiben gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Wien und dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung

    die Irma Rosenberg-Preise für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus

    aus. mehr »

  • Der Böhlau Verlag lädt Sie herzlich ein zur Buchpräsentation

    Johanna Gehmacher, Elisa Heinrich, Corinna Oesch: 
    Käthe Schirmacher. Agitation und autobiografische Praxis zwischen radikaler Frauenbewegung und völkischer Politik

    Donnerstag, 17. Mai 2018, 19 Uhr
    Dachsaal der Wiener Urania
    Uraniastraße 1, 1010 Wien

    Die Journalistin, Schriftstellerin und Vortragsreisende Käthe Schirmacher (1865–1930) wird in diesem Band als eine exemplarische Protagonistin des Übergangs europäischer Gesellschaften um 1900 vorgestellt. Die transnationale Agitatorin, die sich als ‚moderne Frau‘ positionierte und in intimen Beziehungen mit Frauen lebte, wird in ihrem umfangreichen Nachlass als eine Erzählerin des eigenen Lebens sichtbar, die sich in wechselnden Konstellationen immer wieder autobiografisch neu entwarf. mehr »

  • Der dreitägige Jahreskongress der österreichischen Zeithistorikerinnen und Zeithistorikern, der Zeitgeschichtetag 2018, ist in Wien erfolgreich beendet worden. Die fulminante Eröffnungsrede „über die Folgen der Pariser Friedensverträge von 1919 für die europäische Entwicklung“ hat die international renommierte Historikerin Margaret MacMillan, die in Oxford und an der Toronto University lehrt, gehalten – u.a. in Anwesenheit der Rektoren der Universität Wien und Medizinischen Universität Wien, Heinz Engl und Markus Müller.

    In den folgenden Tagen präsentierten vor zahlreichem Publikum über 150 österreichische und internationale Zeithistorikerinnen und Zeithistoriker in über 40 Podiumsveranstaltungen die aktuellsten Forschungsergebnisse – durchaus immer wieder im internationalen Vergleich.

    Während des Kongresses wurde auch intensiv über eine Resolution zur „FPÖ-Historikerkommission“ diskutiert.

    Die Resolution, die von Vertreterinnen und Vertrtern aller universitären Zeitgeschichte-Institute und Fachabteilungen verfasst wurde, gibt es hier zum Download:

    Transparenz statt Diskretion.
    Stellungnahme am Österreichischen Zeitgeschichtetag 2018 an der Universität Wien zur sogenannten FPÖ-Historikerkommission
    (Download)

    Inzwischen haben bereits mehr als 600 Personen diese Resolution unterzeichnet:

    Link zur Petition: mehr »

  • Authoritarianism and Democracy: Austria, Germany and Europe 1918-2018
    University of California, Berkeley | April 18-20, 2018
    Sociologist Ralf Dahrendorf wrote in 1997 that „a century of authoritarianism is by no means the least likely prognosis for the 21st century“. Due to economic globalization and digitalization, changes in the realms of life and work are vast and far-reaching, with profound consequences for democracy. This development, however, is not new—a look at globalization from the end of World War I to post-1945 Europe reveals comparable crises. Bridging l iterary, historical, economic and technological perspectives, this two-day conference examines the successes, and failures, of democracies, and analyzes a possible return of anti-democratic trends, both in present-day Europe and internationally. mehr »

  • Der „Österreichische Zeitgeschichtetag 2018“ (ZGT18) wird zwischen 5. und 7. April 2018 vom Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien ausgerichtet.

    Das Motto der ZGT18 lautet „Geschichte wird gemacht“.

    Das Programm lädt zur Auseinandersetzung mit Zeitgeschichte aus unterschiedlichen Perspektiven ein: Herzstück der Tagung sind 44 Panels mit über 150 Vorträgen, die Einblicke in aktuelle Debatten geben und Orte offener Diskussionskultur sein sollen. Drei Ausstellungen, zwei Podiumsdiskussionen, ein Festvortrag und ein Kabarettabend mit Florian Scheuba im Audimax der Universität Wien stellen weitere Highlights der Veranstaltung dar.

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  • INTERAKTIONEN – Marcus J. Carney: Quelle Kontrolle Auflösen Wiederfinden. Reflexionen zum First Person Film „The End of the Neubacher Project”
    Do 12.April 2018, 12:00
    Seminarraum 1, Institut für Zeitgeschichte, Universitätscampus
    Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

    Filmscreening
    Mi 11.4.2018, 19:00, a.a.O.

     Der Film „The End of the Neubacher Project“ wurde als „komplex und reflektiert“ (Der Standard), „mutig und allgemeingültig“ (Kurier), „entwaffnend ehrlich“ (Die Presse) und „Rarität“ (profil) be­zeichnet. Vereinzelt wurde der Film und sein Autor in Österreich vehement abgelehnt.

    Neben Einladungen an die Universitäten Johns Hopkins, Vanderbilt, Williams College, zur Mess­aging to Remember Conference 2011 am Museum of Jewish Heritage (NY), zum 8. Zentralen Seminar Täter – Opfer (Graz), an die Cinematheken Tel Aviv, Haifa und Jerusalem, wurde der Film in der Documentary Fortnight am Museum of Modern Art (NY) präsentiert. mehr »

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    Nach vollzogenem „Anschluss“ an das Deutsche Reich wurde in Österreich die Nazi-Ideologie innerhalb weniger Wochen umgesetzt. Die Folgen spüren wir noch heute.

    Die Medizinische Universität Wien und Universität Wien organisieren auf Initiative des Alumni Clubs der MedUni Wien am 12. und 13. März 2018 eine internationale Tagung anlässlich des 80. Jahrestages: mehr »