Aktuell

  • Mo 1. Juli bis Fr 27. September 2019
    Mo-Do           9.00 bis 15.00 Uhr
    Fr                  9.00 bis 14.00 Uhr

    Am 16. August 2019 bleibt das Institut geschlossen.

    Sprechstunden finden in den Ferien im allgemeinen nur nach Vereinbarung per mail statt.
    Ausnahmen finden Sie auf den persönlichen Seiten der MitarbeiterInnen.

    Wir wünschen Ihnen erholsame Sommertage!

     

  • Re-Spatializing Spain
    Spanische Zeitgeschichte global und transnational
    Workshop, 19. – 21. September 2019
    Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien
     

    In der Auseinandersetzung mit Spaniens historischen Entwicklungen des 20. Jahrhunderts stellten die Pyrenäen mehr als nur eine natürliche Grenze zwischen der Iberischen Halbinsel und dem restlichen Kontinent dar. Die Zeitgeschichtsforschung deutete Spaniens Rolle im vergangenen Jahrhundert viel zu oft als räumlich isolierten Sonderfall – passend zur exponierten Lage im Südwesten des Kontinents. Die Gebirgskette wurde zum Symbol, an ihr endete die allgemeine Geschichte Europas. Das zeigt sich beispiels-weise auch an der deutschsprachigen Geschichtsschreibung zum Spanischen Bürgerkrieg, zu Francos Diktatur und zum Systemübergang, der Transición, in den 1970er und 1980er Jahren. Das Land wurde zwar zum globalen Westen gezählt, war aber weder Teil des politischen Zentrums noch in den Entstehungsprozess der Europäischen Gemein-schaft involviert. Schließlich wirft noch ein weiteres räumlich-politisches Spezifikum der Iberischen Halbinsel seinen Schatten auf die Zeitgeschichtsforschung: Als ehemaliges koloniales Zentrum war sie ein wichtiges Tor zur „Neuen Welt“, was sich auf wissenschaftlicher Ebene wiederum darin niederschlägt, dass sie häufig in die Nähe zur Lateinamerikanistik positioniert wird. Der Fokus wird so erneut von Europa abgewendet und Spanien in gewisser Weise als Semiperipherie konstruiert. mehr »