Univ.-Prof. Dr. Anna Durnova

Anna Durnova

Professur für Politische Soziologie an der Fakultät für Sozialwissenschaften

Kontaktdaten Anna Durnova 

 

 

Lebenslauf:

geboren 1980 in Brno
1999-2005 Studium der Fächer Germanistik, Romanistik und Politikwissenschaft an den Universitäten in Brno und Wien
2002-2003 Studienaufenthalt, Paris 3 – Sorbonne Nouvelle
2008 Doktorat, Komparatistik, Masaryk Universität Brno
2009 Doktorat, Politikwissenschaft, Universität Wien
2009-2010 Postdoctoral Research Fellow, LAET- ENTPE- Université de Lyon, Frankreich
2012-2015 Hertha Firnberg Stelle, Universität Wien
2015-2021 Forum Editorin, Critical Policy Studies (Taylor & Francis)
2016-2021 Senior Researcher, Institut für Höhere Studien (2019 - 2021 Elise Richter Stelle, gefördert vom FWF Wissenschaftsfonds)
seit 2016 externe Mitarbeiterin der Auslandsredaktion des Tschechischen Rundfunks  (ČRO) 
2017 Visiting Research Fellow, Yale University Center for Cultural Sociology (seit 2017 Faculty Fellow)
2018-2021 Forscherin, Institut für Soziologische Studien, Fakultät für Sozialwissenschaften, Karlsuniversität Prag
2019 Habilitation de Recherche, Sciences PO Paris
2019 Visiting Researcher, Concordia University, Kanada
2019 Förderungspreis der Stadt Wien (Kategorie: Geistes-, Kultur-, Sozial- und Rechtswissenschaften)
seit November 2021 Professur für Politische Soziologie am Institut für Soziologie, Universität Wien

Forschungsschwerpunkte:

* Soziologie der Emotionen
* Schnittstelle Expertise, Kultur, Politik
* Gesellschaftliche Polarisierung in Krisenzeiten
* Politisierung von Intimität und Körperlichkeit
* Frauengesundheit
* Interpretative Forschung und Erforschung von vulnerablen und marginalisierten Gruppen

"Durch die Pandemie werden die Grenzen zwischen Privat und Öffentlich neu verhandelt. Die Emotionen – als Ausdrücke unserer Gefühle sowie als Kontext der polarisierenden Diskussionen rund um gesellschaftliche Entwicklungen – nehmen eine zentrale Rolle ein. Eines wird jedoch häufig außer Acht gelassen: Gefühle und emotionelle Einstellungen haben strukturelle Ursachen und deren soziologische Untersuchung lässt erkennen, warum die emotionelle Last oder die persönliche Krise leichter oder schwerer zu bewältigen ist. Gesellschaftspolitische Kontexte, in welchen wir fühlen und unsere Gefühle ausdrücken, prägen unseren Alltag und beeinflussen politische Handlungen." (Anna Durnova)